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	<title>Funkhaus Wien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Funkhaus_Wien&amp;diff=1203154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stefan Fadinger: + fotos</title>
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		<updated>2025-09-15T06:17:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ fotos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Radiokulturhaus Ansicht 2.jpg|miniatur|Haupteingang des Funkhauses in der Argentinierstraße]]&lt;br /&gt;
[[File:Foyer, Funkhaus Wien 1.jpg|thumb|Foyer des Funkhauses]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Funkhaus Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Funkhaus Argentinierstraße&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist das Sendegebäude des [[ORF]] in [[Wien]] und das älteste Funkhaus in Österreich. Es befindet sich im 4. Gemeindebezirk, [[Wieden (Wien)|Wieden]], in der Argentinierstraße 30a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liegenschaft wurde im Juni 2016 bis auf die historischen Studios verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000038861944/ORF-Funkhaus-Verkauf-vor-dem-Sommer-fixiert &amp;#039;&amp;#039;ORF: Funkhaus-Verkauf vor dem Sommer fixiert.&amp;#039;&amp;#039;] derstandard.at vom 13. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Im Funkhaus Wien befindet sich immer noch das 1997 gegründete ORF RadioKulturhaus, welches die historischen und denkmalgeschützten Studios mit Gesprächen und Konzerten multimedial für den ORF bespielt. Dieses ist gleichzeitig auch die Heimstätte des ORF [[Radio-Symphonieorchester Wien]]. Neben dem Sendegebäude befindet sich das vom ORF an einen privaten Betreiber verpachtete &amp;#039;&amp;#039;RadioCafe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2023 waren noch andere Abteilungen des ORF im Funkhaus verortet. Das [[ORF-Landesstudio]], das sowohl [[Radio Wien]], das [[Ö2|ORF-Regional-Programm]] des Hörfunks für Wien als auch [[Bundesland heute|Wien Heute]] auf [[ORF 2]] ausstrahlt. Bis 2022 wurde vom Funkhaus Wien der Sendebetrieb des österreichweiten Kultursenders [[Ö1]] abgewickelt. Bis 2019 beherbergte das Gebäude auch den Jugendsender [[FM4]], bis 1996 die Popwelle [[Ö3]], bis 1982 das [[Radio Burgenland|Landesstudio Burgenland]] und bis 2001 [[Radio Niederösterreich]], von dem nur noch ein Schnittplatz im Gebäude erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters waren im Gebäude die Studios für [[Radio 1476]] untergebracht, das bis Ende 2008 auf [[Mittelwelle]] über den [[Sender Bisamberg]] ausgestrahlt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Peichl Trakt, Funkhaus Wien 3.jpg|thumb|Der Peichl-Trakt von 1983]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude in der Argentinierstraße wurde in den Jahren 1935–1939 unter Einbeziehung älterer Bausubstanz nach den Plänen von [[Heinrich Schmid (Architekt)|Heinrich Schmid]] und [[Hermann Aichinger]]  und unter Mitarbeit von [[Clemens Holzmeister]] im Auftrag des Vorgängers des ORF, der staatlichen [[Radio Verkehrs AG|RAVAG]], errichtet. Keines der Tonstudios und keiner der beiden Sendesäle hat einen rechtwinkligen Grundriss. Sie weisen zur Verbesserung der [[Akustik]] ungleichseitige Vierecke als Grundriss auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mehrstöckige Bau, in dessen hinterem Teil die Tonstudios liegen, grenzt an den Park des [[Öffentliches Gymnasium der Stiftung Theresianische Akademie|Theresianums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jänner und Februar 1945 wurde das Gebäude bombardiert und trug im hinteren Gebäudeteil große Schäden davon. Am 6. April 1945 wurde die letzte Sendung des [[Reichssender Wien|Reichssenders Wien]] übertragen. Da auch der [[Sender Bisamberg]] von der abziehenden [[Schutzstaffel|SS]] gesprengt wurde, konnte trotz beginnenden Wiederaufbaus der Sendebetrieb nicht gleich nach Kriegsende begonnen werden. Das Funkhaus lag in [[Besetztes Nachkriegsösterreich|sowjetisch besetztem Gebiet]], es wurde aber kein Besatzungssender eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Neuaufbau des österreichischen Rundfunks |url=http://oe1.orf.at/highlights/18796.html |wayback=20070913225533 }} auf [[Ö1]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Dach wurde vorerst ein provisorischer Sendemast errichtet,&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Radiogeschichte Österreichs |url=http://members.aon.at/wabweb/radio_a/radio_a2.htm |wayback=20080525160855}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der nur eine Sendeleistung von 30 [[Watt (Einheit)|Watt]] aufwies, aber bis Anfang 1946 auf 10 kW erweitert werden konnte. Es wurde über [[Mittelwelle]] und auch über [[Kurzwelle]] ausgestrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979–1983 kam ein Erweiterungsbau nach den Plänen von [[Gustav Peichl]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1988 wurde der weltweit dritte volldigitalisierte Regieplatz nach der [[BBC]] und dem [[WDR]] in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Hörspieltechnik |url=http://www.hoerspiele.co.at/technik.html |wayback=20071127043341 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RadioKulturhaus Studio 3 Wien a.jpg|mini|Studio 3 des Radio&amp;amp;shy;Kulturhauses (2017)]]&lt;br /&gt;
Seit 1999 steht das Funkhaus Wien {{BDA Objekt Ref|20090|WD-Item=Q1474434|Wien/Wieden|text=unter Denkmalschutz}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 wurde das Funkhaus Wien im Zuge von Konsolidierungsmaßnahmen des ORF zum Verkauf ausgeschrieben. Die Aufgabe des zentralen Standorts und des geschichtsträchtigen Baus sowie die Verlegung der Aktivitäten in das peripher gelegene [[ORF-Zentrum Küniglberg]] trafen jedoch vor allem bei Künstlerinnen und Künstlern auf Widerstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000024527060/ORF-Funkhaus-zum-Verkauf-ausgeschrieben &amp;#039;&amp;#039;Der Standard&amp;#039;&amp;#039;, 26. Oktober 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://wirtschaftsblatt.at/home/4947954/Kunstler-wollen-ORFFunkhaus-um-mehr-als-30-Millionen-kaufen | wayback=20160323200049 | text=&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsblatt&amp;#039;&amp;#039;, 17. März 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2016 wurde der Verkauf abgeschlossen und die Liegenschaft an die [[Rhomberg Gruppe]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000038861944/ORF-Funkhaus-Verkauf-vor-dem-Sommer-fixiert &amp;#039;&amp;#039;ORF: Funkhaus-Verkauf vor dem Sommer fixiert.&amp;#039;&amp;#039;] derstandard.at vom 13. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die historischen Studios wurden nach ORF-Angaben nicht mitverkauft, sondern stehen dem ORF weiterhin zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wien.orf.at/news/stories/2780125/ Meldung vom 14. Juni 2016 auf der ORF-Website]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Große Sendesaal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radiokulturhaus Wien großer Sendesaal Ein Abend für Licht ins Dunkel 2015.jpg|mini|Großer Sendesaal (2015)]]&lt;br /&gt;
Die Firma [[G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmeyer]] errichtete hier 1939 eine Orgel mit 4 Manualen, Pedal und 72 Registern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.gdo.de/fileadmin/gdo/pdfs/AO-1202-Haselboeck.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem großen Sendesaal, aus dem heute nur mehr einzelne Live-Sendungen übertragen werden, wurden früher bekannte Sendungen, wie &amp;#039;&amp;#039;[[Autofahrer unterwegs]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Was gibt es Neues? (Hörfunksendung)|&amp;#039;&amp;#039;Was gibt es Neues?&amp;#039;&amp;#039;]] von [[Heinz Conrads]] übertragen. Auch [[Heinz Fischer-Karwin]] begann seine Karriere hier mit der Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Aus Burg und Oper&amp;#039;&amp;#039;. Nach wie vor in größeren Abständen, meist am Sonntagabend, stattfindende und in ORF Radio Ö1 live übertragene Veranstaltungen sind die Konzerte für Orgel und Vokalisten oder Instrumentalisten im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;[[Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs|Jeunesse]]&amp;#039;&amp;#039;-Orgelzyklus, in dem vorwiegend jungen Organisten Auftrittsmöglichkeiten geboten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeunesse-Orgelkonzert vom 21. März 2021 im großen Sendesaal des ORF im RKH, von Ö1 live übertragen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bühne wurde im Laufe der Zeit vergrößert, da sie neben der 1983 neu erbauten [[Orgel]] von [[Karl Schuke]] mit 4 Manualen, Pedal und 60 Registern auch dem Radio-Symphonieorchester Platz bieten muss. Die alte Orgel war infolge der Aufstellung zweier Manualwerke an kalten Außenwänden verstimmungsanfällig, hinzu kamen Verschleißerscheinungen. Schuke integrierte einen Teil des Steinmeyer-Pfeifenwerkes in die neue Orgel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Wien/Wieden,_ORF_RadioKulturhaus,_Gro%C3%9Fer_Sendesaal |titel=Wien/Wieden, ORF Radiokulturhaus, großer Sendesaal – Organ index, die freie Orgeldatenbank |abruf=2023-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind ferner die Ledersitze, die im Gegensatz zu ähnlichen Veranstaltungsorten nicht klappbar sind, um keine zusätzlichen Geräusche zu verursachen.[[Datei:Radiokulturhaus Wien 2015.jpg|mini|Eingang zum Radiokulturhaus]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bundesdenkmalamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs.&amp;#039;&amp;#039; Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: Wolfgang Czerny: &amp;#039;&amp;#039;II. bis IX. und XX. Bezirk.&amp;#039;&amp;#039; Schroll, Wien u. a. 1993, ISBN 3-7031-0680-8.&lt;br /&gt;
* Ein Bildband mit Fotografien von Hertha Hurnaus, einem Essay von Ute Woltron und einer Einleitung von Peter Stuiber. [http://www.muerysalzmann.at/shop/shop_artikeldetails.asp?kid=2&amp;amp;agnr=220 Funkhaus Wien. Ein Juwel am Puls der Stadt]. Müry Salzmann, Wien 2015, ISBN 978-3-99014-127-4.&lt;br /&gt;
* Alfred Treiber (Autor) [http://www.boehlau-verlag.com/978-3-205-77495-2.html Ö1 gehört gehört. Die kommentierte Erfolgsgeschichte eines Radiosenders]. Böhlau, Wien 2007, ISBN 978-3-205-77495-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Funkhaus Argentinierstraße}}&lt;br /&gt;
* [http://radiokulturhaus.orf.at/ ORF RadioKulturhaus]&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/artikel/644797 1935: ORF Funkhaus, Wien], [[Ö1|Radio Ö1]], aus der Reihe [https://oe1.orf.at/hunderthaeuser Hundert Häuser - Die Republik Österreich im Spiegel ihrer Architektur], 15. Mai 2018&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/archiv_funkhaus Ö1-Funkhaustag] – Hommage des Ö1 zum Abschied aus dem Funkhaus 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.194605 |EW=16.372583 |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1079727671|VIAF=87145003755361341473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funkhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ORF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wieden (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Clemens Holzmeister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stefan Fadinger</name></author>
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