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	<title>Funkfernschreiben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:23:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Funkfernschreiben&amp;diff=139010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tinux: + Literatur</title>
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		<updated>2025-06-20T07:01:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Literatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KFF IMG 1431.JPG|mini|Ausgedienter Krypto-Funkfernschreiber KFF 58/68 der [[Schweizer Armee]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HAL3100.jpg|mini|Elektronisches RTTY-Terminal, ca. 1980]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lochstreifen Wikipedia.jpg|mini|[[Lochstreifen]] für mechanische Fernschreiber]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RTTY cross.JPG|mini|RTTY-Abstimmanzeige am Empfänger mit &amp;#039;&amp;#039;mark&amp;#039;&amp;#039; (waagerecht) und &amp;#039;&amp;#039;space&amp;#039;&amp;#039; (senkrecht)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Funkfernschreiben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Radiotelex, {{EnS|radio teletype, RTTY}}) ist eine digitale [[Modulationsart|Betriebsart]], bei der die Kommunikation zwischen [[Fernschreiber]]n über Funk, also über &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Funkfernschreiber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Wie beim drahtgebundenen Fernschreiben werden die Zeichen als [[asynchron]]er serieller Bitstrom üblicherweise nach dem [[Baudot-Code]] übertragen. Typische [[Datenübertragungsrate]]n liegen je nach zur Verfügung stehender [[Bandbreite]] zwischen einigen 10 und einigen 1000 [[Baud]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Funkübertragung wird auf der Seite des [[Sendeanlage|Senders]] dieser Bitstrom mittels [[Frequenzumtastung|FSK]] bzw. [[Audio Frequency Shift Keying|AFSK]] dem [[Trägerfrequenz|Träger]] [[Modulator|aufmoduliert]] und auf der Seite des [[Empfangsgerät|Empfängers]] entsprechend demoduliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in einer Übermittlungspause der Sender nicht abgeschaltet werden soll, wird entweder eine Textschlaufe mit RYRY gesendet oder das nichtdruckende Zeichen zur Umschaltung von der Ziffern- auf die Textebene. Damit bleibt die Aussendung als RTTY-Signal erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwender ==&lt;br /&gt;
Zu den ersten deutschen Geräten, die neben dem [[Hellschreiber]] für Funkfernschreiben eingesetzt wurden, gehören der [[C. Lorenz|Lorenz-]][[Lorenz-Schlüsselmaschine|Schlüsselzusatz SZ40]] und der [[Siemens#Geschichte des Konzerns|Siemens&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Halske-]][[Siemens &amp;amp; Halske T52|Geheimfernschreiber T52]], britische [[Deckname]]n im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] &amp;#039;&amp;#039;[[Fish (Kryptologie)|Tunny]]&amp;#039;&amp;#039; („Thunfisch“) beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Fish (Kryptologie)|Sturgeon]]&amp;#039;&amp;#039; („Stör“). Beide Funkfernschreiber arbeiteten nach dem Baudot-Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl bezüglich der Übertragungssicherheit, -geschwindigkeit, Spektrumsausnutzung oder Flexibilität heute schon effizientere digitale Betriebsarten als Funkfernschreiben existieren, wird es immer noch für einige Funkdienste verwendet, da auf Empfängerseite aus historischen Gründen große Investitionen vorliegen, die diese Betriebsart voraussetzen. So wird beispielsweise der Seewetterbericht des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]] als Funkfernschreiben ausgesendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rufzeichen DDH7, Sendefrequenz 7646 [[kHz]], 50 [[Baud]], 450 Hz [[Frequenzumtastung|FSK]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funkfernschreiben wird auch als eine [[Amateurfunkbetriebsart|Betriebsart]] im [[Amateurfunkdienst|Amateurfunk]] verwendet, dort üblicherweise mit 45,45 Baud,&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Baudrate ergibt sich aus den 22 ms Bitlänge, welche bei der Einführung des drahtgebundenen amerikanischen Fernschreibnetzes durch AT&amp;amp;T im Jahre 1931 festgelegt wurden: 1 / 0,022 = 45,45. Die amerikanischen Funkamateure waren die ersten, die Fernschreibmaschinen für Amateurfunk verwendeten, und etablierten so diese Geschwindigkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt; seltener mit 110 oder 300 Bd.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Verwendung von ASCII-Fernschreibern, welche später für diese Geschwindigkeiten gebaut wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Standardmodem zur Anschaltung einer Telex-Maschine mit ihrem 40-mA-Linienstromsignal an ein Amateurfunkgerät war eine Bauanleitung nach [[Hans-Joachim Pietsch]] DJ6HP, die von vielen Funkamateuren in Heimarbeit nachgebaut wurde. Es gab auch kommerzielle Lösungen, eine davon ist der Minix MSK-10D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funkamateure verwenden einen Frequenzversatz (&amp;#039;&amp;#039;shift&amp;#039;&amp;#039;) von 170&amp;amp;nbsp;Hz, für binär 1 (&amp;#039;&amp;#039;mark&amp;#039;&amp;#039;, Ruhezustand) einen Modulationston von 2125&amp;amp;nbsp;Hz und für binär 0 (&amp;#039;&amp;#039;space&amp;#039;&amp;#039;) einen Ton von 2295&amp;amp;nbsp;Hz. Gesendet wird traditionell im unteren Seitenband (&amp;#039;&amp;#039;LSB&amp;#039;&amp;#039;), so dass &amp;#039;&amp;#039;mark&amp;#039;&amp;#039; HF-seitig die höhere Frequenz hat. Bei Verwendung von Software zur Codierung und Decodierung, wie beispielsweise [[Fldigi]], wird meist im oberen Seitenband (&amp;#039;&amp;#039;USB&amp;#039;&amp;#039;) gesendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.w1hkj.com/FldigiHelp/rtty_fsk_configuration_page.html |titel=Fldigi Users Manual: RTTY / FSK Configuration |abruf=2024-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren wurden wegen der Umstellung auf neuere Maschinen viele mechanische Fernschreibmaschinen frei, seit Zeitpunkt der Auflösung des [[Telex]]-Dienstes 2007 wird aber auch dort diese Sendeart kommerziell kaum noch benutzt. Inzwischen wurde Amateur-RTTY durch modernere Verfahren wie [[PACTOR]], [[PSK31]] und [[MFSK]] ergänzt, aber noch immer nicht verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im professionellen Bereich (Militär, Botschaftsfunk etc.) wird mit fortschrittlicheren und schnelleren Verfahren gearbeitet, die allesamt auf Software basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbeispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wikipedia-Slogan RTTY.ogg|Der Wikipedia-Slogan in Radio Teletype]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(„wir sammeln das wissen der menschheit – auch deines… wikipedia – die freie enzyklopaedie“, 75 Baud, 170&amp;amp;nbsp;Hz [[AFSK|Shift]], 0:17&amp;amp;nbsp;min, 68&amp;amp;nbsp;kB, OggVorbis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.technikum29.de/de/kommunikationstechnik/fernschreiber.php Fernschreibtechnik] im Technikum29&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=nGzRhjGqNTc RTTY im Amateurfunk] [[YouTube]]-Video von [[DL2YMR]] (9′27″)&lt;br /&gt;
* [http://www.teleprinter.net DF3OEs Fernschreiber-Museum Online]&lt;br /&gt;
* [http://www.mydarc.de/dk3nh/download/MSK-10D.pdf MSK-10D – Bedienungsanleitung] (PDF; 2,8 MB)&lt;br /&gt;
* [http://fredriks.de/dl8wa/d3.php?f=2 Video-Display RTTY]&lt;br /&gt;
* [http://fredriks.de/dl8wa/d3.php?f=3 Siemens T37]&lt;br /&gt;
* [http://www.dl8qp.de/img/Geschichte/DAFG/RTTY.pdf Funkfernschreib-Magazin] (PDF; 7,26 MB)&lt;br /&gt;
* [http://radio.linux.org.au Linkverzeichnis auf Linux-Amateurfunk-Software, u.&amp;amp;nbsp;a. RTTY-Programme]&lt;br /&gt;
* {{Sigidwiki|Radio Teletype (RTTY)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans-Joachim Pietsch |Titel=Amateur-Funkfernschreibtechnik RTTY: Fernschreibelektronik, Gerätebeschreibung, Betriebstechnik |NummerReihe=Nr. 25 |Auflage=2., verb. Auflage |Verlag=[[Franzis]]-Verlag |Ort=München |Datum=1979 |Reihe=RPB-Elektronik-Taschenbücher |ISBN=978-3-7723-0252-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Digitale Betriebsarten}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4291479-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernschreiber| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurfunkbetriebsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikationsprotokoll (Funktechnik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tinux</name></author>
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