<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fulbert-Stollen</id>
	<title>Fulbert-Stollen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fulbert-Stollen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fulbert-Stollen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T08:49:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fulbert-Stollen&amp;diff=135286&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Coordinate), Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fulbert-Stollen&amp;diff=135286&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-27T20:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Coordinate), Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|NS=50.400958|EW=7.266657|type=landmark|dim=|region=DE-RP|map=right|article=/|maptype=relief|maplevel=adm2nd|name=Fulbert-Stollen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Laacher See 04.jpg|mini|Mundloch des Deliusstollens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fulbert-Stollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mittelalterlicher [[Wasserlösungsstollen]] am [[Laacher See]]. Er wurde [[Streckenauffahrung|aufgefahren]], um den Wasserspiegel zu stabilisieren und Land am Seeufer zu [[Landgewinnung|gewinnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Swisttal]]er [[Geodät]] und [[Archäologe]] [[Klaus Grewe]] nimmt an, dass eine [[Dendrochronologie|dendrochronologisch]] nachgewiesene Dürrezeit in den Jahren ab 1164 die Voraussetzung für den Stollenbau war. Grewe benannte den Stollen deshalb nach [[Abt]] [[Fulbert von Laach]] (1152 bis 1177). Nach Grewe sollte der Stollen die im Bau befindliche [[Abtei Maria Laach]] vor Hochwasser schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Grewe: &amp;#039;&amp;#039;Der Fulbert-Stollen am Laacher See. Eine Ingenieurleistung des hohen Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschr. Arch. Mittelalter 7, 1979, 107–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Quellen nehmen eine Entstehung bereits während der Römerherrschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerd Otto |url=http://www.heimatforschung-eifel.de/veroeffentlichungen_fulbert.htm |titel=Der Fulbert-Stollen, eine Ingenieurleistung des hohen Mittelalters? |werk=Heimatforschung in der Eifel |datum=2006 |offline=1 |archiv-url=https://archive.is/20120801175006/http://www.heimatforschung-eifel.de/veroeffentlichungen_fulbert.htm |archiv-datum=2012-08-01 |abruf=2016-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hubertus Ritzdorf |Hrsg=Archäologische Denkmalpflege Amt Koblenz |Titel=Römische Wasserleitungen am Mittelrhein |Reihe=Archäologie an Mittelrhein und Mosel |BandReihe=15 |Verlag=Landesamt für Denkmalpflege |Ort=Koblenz |Datum=2005 |ISBN=3-929645-09-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Laacher See liegt in der [[Laacher See#Geologie und vulkanische Aktivitäten|Caldera des Laacher Vulkans]] und hat keinen natürlichen Abfluss. Den Wasserstand bestimmte neben dem Grundwasserspiegel wesentlich die Niederschlagsmenge, sodass die Höhe des Wasserspiegels schwankte. Mit dem Stollen als Überlauf wurde ein Höchstwasserstand festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 880&amp;amp;nbsp;m lange, rund 3&amp;amp;nbsp;m hohe und mindestens 1,30&amp;amp;nbsp;m breite [[Stollen (Bergbau)|Stollengang]] führt vom Laacher See durch den umgebenden Kraterring nach Süden. Über den [[Laachgraben]] fließt das Wasser in den bis heute genutzten Laacher Mühlteich bei [[Mendig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stollen wurde in der sogenannten [[Qanat#Planung und Bau|Kanatbauweise]] vorgetrieben, d.&amp;amp;nbsp;h. auf der abgesteckten Achse des Stollens wurden zunächst etwa 30 senkrechte [[Lichtloch|Lichtlöcher]] bis zur vorgesehenen Sohle abgeteuft, von denen aus dann der Vortrieb jeweils in beide Richtungen erfolgte. Diese Technik war schon den Römern nachweislich bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte {{Anker|Delius-Stollen}} ==&lt;br /&gt;
Der Stollen [[Verbruch|verbrach]] Mitte des 13. Jahrhunderts und wurde unter Abt Dietrich II. von Lehmen wieder [[Aufwältigung|aufgewältigt]], wie aus erhaltenen Rechnungen bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] des Klosters 1802 verfiel der Stollen. Zwischen 1840 und 1845 ließen die Familien [[Daniel Heinrich Delius|Delius]] und von Ammon, die damaligen Eigentümer des Klosterguts und des Sees, parallel einen etwa 5&amp;amp;nbsp;m tiefer liegenden und 1060&amp;amp;nbsp;m langen Stollen (&amp;#039;&amp;#039;Delius-Stollen&amp;#039;&amp;#039;) treiben, wobei der Fulbert-Stollen zum Teil mit dem [[Haufwerk]] versetzt wurde. Die Fläche des Sees nahm durch die Absenkung des Wasserspiegels um 48 [[Hektar]] ab, wodurch in gleicher Größe Land gewonnen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Guido Kaspari |url=https://kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1995/hjb1995.18.htm |titel=Der Fulbert-Stollen am Laacher See |werk=Heimatjahrbuch 1995 |hrsg=Landkreis Ahrweiler |seiten=66 f |abruf=2016-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Fulbert-Stollen ist heute über Tage nichts mehr zu sehen. Das [[Mundloch]] lag südlich des heutigen Deliusstollenmundlochs in der Obstplantage. Über den Deliusstollen ist der alte Fulbert-Stollen noch zu kleinen Teilen begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fulstoll.JPG|Schautafel am Stollen, Laacher See&lt;br /&gt;
 Laacher See 03.jpg|Graben vom Laacher See zum Stollen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Grewe]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Fulbert-Stollen am Laacher See. Eine Ingenieurleistung des hohen Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschr. Arch. Mittelalter 7, 1979, S.&amp;amp;nbsp;107–142.&lt;br /&gt;
* Klaus Grewe: &amp;#039;&amp;#039;Der Karlsgraben bei Weißenburg i.&amp;amp;nbsp;B. und der Fulbert-Stollen von Maria Laach.&amp;#039;&amp;#039; In: U. Lindgren (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europäische Technik im Mittelalter 800–1400. Tradition und Innovation.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1996; S.&amp;amp;nbsp;111–115.&lt;br /&gt;
* Klaus Grewe: &amp;#039;&amp;#039;Der Fulbert-Stollen am Laacher See&amp;#039;&amp;#039; (= [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten.&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;513). 1. Auflage. Neusser Druckerei und Verlag GmbH, Neuss 2009, ISBN 978-3-86526-042-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.brohltal.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=149&amp;amp;Itemid=468 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fulbertstollen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070927050547}} auf der Website der Gemeinde Brohltal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7714789-3|VIAF=234400571}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Ahrweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abtei Maria Laach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eifel im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grubengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
</feed>