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	<title>Fuhlrott-Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:50:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fuhlrott-Museum&amp;diff=613231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Schließung */</title>
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		<updated>2025-05-18T08:56:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schließung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fuhlrott-Museum 0001.jpg|mini|Der Eingangsbereich des Museums, als es noch geöffnet war (2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuhlrott-Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Naturkundemuseum|naturkundliches Museum]] in [[Wuppertal]]. Das von Fördervereinen und der Stadt Wuppertal unterhaltene Museum sah sich steigenden Sparzwängen ausgesetzt, was zunächst zu einer Einschränkung des Angebotes führte. Die gesamte Sammlung, die nicht komplett der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte, umfasste unter anderem 60.000 [[Fossil]]ien und [[Mineral]]ien, 220.000 Käfer, weitere Insekten, und Vogelpräparate. Das Museum war nach dem Wuppertaler Naturforscher [[Johann Carl Fuhlrott]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Museumsbetrieb ===&lt;br /&gt;
Das Museum war 1892 aus der Sammlung des &amp;#039;&amp;#039;[[Naturwissenschaftlicher Verein Wuppertal|Naturwissenschaftlichen Vereins von Elberfeld und Barmen]]&amp;#039;&amp;#039; (gegründet 1846) unter der Leitung von Dr. [[Johann Carl Fuhlrott]] hervorgegangen. Fuhlrott erkannte als erster Wissenschaftler in den im [[Neandertal]] gefundenen Schädelknochen die sterblichen Überreste eines anderen Typus der Gattung [[Homo|Mensch]], den [[Neandertaler|Homo neanderthalensis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Sammlung in den folgenden Jahrzehnten an verschiedenen Orten in [[Barmen]] und [[Elberfeld]] beheimatet gewesen war, war sie seit April 1967 am letzten Standort &amp;#039;&amp;#039;Auer Schulstraße&amp;#039;&amp;#039; Ecke [[Friedrich-Ebert-Straße (Wuppertal)|Friedrich-Ebert-Straße]] untergebracht, wenige hundert Meter westlich der Innenstadt von Elberfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2003 gab es gravierende Etatkürzungen und Direktor [[Hans-Hermann Schleich]] gab die Leitung des Museums ab. Der Naturwissenschaftliche Verein führte das Haus ehrenamtlich weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rundschau20110219&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Frist läuft im Jahr 2014 ab.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wuppertaler Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; 19. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schließung ===&lt;br /&gt;
Ende März 2008 wurde das Museum für immer geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.naturwissenschaftlicher-verein-wuppertal.de/fuhlrott-museum &amp;#039;&amp;#039;Meldung des Naturwissenschaftlichen Vereins Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon länger davor war bekannt geworden, dass die städtischen Gebäude, in denen das Museum untergebracht war, grundlegend saniert werden mussten. Nach der Sanierung sollte der Gebäude-Komplex ganz von der [[Volkshochschule]] genutzt werden. Für die naturkundliche Sammlung wurde zunächst ein neuer Standort gesucht. Es gab Pläne für die Verlegung in die [[Zoo-Gaststätten]] am [[Zoo Wuppertal|Wuppertaler Zoo]] oder in das Gebäude der ehemaligen [[Reichsbahndirektion Elberfeld]]. Aufgrund von Sparzwängen der Stadt Wuppertal blieben diese im Ideenstadium stecken, denn die Zoo-Gaststätten hätten dafür vorher ebenfalls noch umfangreich saniert werden müssen. Im Juni 2008 wurden dann alle [[Exponat]]e zunächst in Container  am &amp;#039;&amp;#039;Katernberger Schulweg&amp;#039;&amp;#039; eingelagert, bis sich eine dauerhafte Lösung fände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2010 wurde dann bekannt, dass die meisten Exponate inzwischen als Leihgaben an andere Museen und Einrichtungen abgegeben worden waren und das Fuhlrott-Museum „faktisch nicht mehr existent“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wz.de/nrw/wuppertal/fuhlrott-museum-leihgaben-sind-in-ganz-nrw-verteilt_aid-30842401 &amp;#039;&amp;#039;Fuhlrott-Museum: Leihgaben sind in ganz NRW verteilt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 15. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Wagner |Titel=Entomologische Sammlungen des Fuhlrott-Museums Wuppertal jetzt im Zoologischen Forschungsmuseum Koenig in Bonn |Sammelwerk=Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Rheinischer Koleopterologen |Band=19 |Ort=Bonn |Datum=2009 |Seiten=3-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leihgaben hätten von der Stadt Wuppertal bis 2014 zurückgefordert werden können; seitdem gelten die Exponate als Schenkung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rundschau20110219&amp;quot; /&amp;gt; Das Depot am ehemaligen Schulgebäude am Katernberger Schulweg sollte bis Jahresende 2011 aufgelöst, das Gebäude abgerissen und das Grundstück veräußert werden. Die Exponate hätten ursprünglich dann erst einmal zur Münzstraße verlagert werden sollen. In einem Interview&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rundschau20110219&amp;quot; /&amp;gt; hatte  sich [[Will Baltzer]], der Vorsitzende des Fördervereins Fuhlrott-Museum, zuversichtlich gezeigt, dass es in der Münzstraße eine Zwischenlösung geben könne: Es habe ein Plan bestanden, dort in Zusammenarbeit mit dem Leiter des [[Museum Industriekultur (Wuppertal)|Historischen Zentrums]], [[Eberhard Illner]], eine Schausammlung für Schulklassen als Zwischenlösung zu schaffen. Seiner Meinung nach wären danach die Zoo-Gaststätten als späterer Ausstellungsort/Museumsstandort am besten geeignet gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rundschau20110219&amp;quot; /&amp;gt; Der Vorsitzende des Naturwissenschaftlichen Vereins, Wolf Stieglitz, widersprach allerdings im Frühjahr 2011 der Aussage Baltzers und sah keine Chance für eine Wiederbelebung des naturwissenschaftlichen Museums.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/stieglitz-fuhlrott-museum-ohne-chance-1.624417 &amp;#039;&amp;#039;Stieglitz: Fuhlrott-Museum ohne Chance.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; (online) vom 5. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 gab die Stadt Wuppertal die [[Lepidopterologie|lepidopterologische]] Sammlung, an der [[Friedhelm Nippel]] maßgeblich beteiligt gewesen war, als Schenkung an den [[Aquazoo – Löbbecke Museum]] in Düsseldorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/fuhlrott-erbe-verschenkt-die-stadt-heute-die-sammlung-1.1422322| wayback=20131029202800| text=&amp;#039;&amp;#039;Fuhlrott Erbe: Verschenkt die Stadt heute die Sammlung?&amp;#039;&amp;#039;}}  In: [[Westdeutsche Zeitung]] (online) vom 11. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://agnuhaan.wordpress.com/2013/09/11/das-ende-des-fuhlrott-museums/ &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Fuhlrott-Museums.&amp;#039;&amp;#039;] Blog des AGNU – AG Natur und Umwelt Haan e. V. vom 11. September 2013, Zugriff September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 2009 hatte das [[LWL-Museum für Naturkunde]] in Münster die Herbar-Bestände des Fuhlrott-Museums, zu der auch eine bedeutende Pilzsammlung gehörte, übernommen und sie in sein Herbarium integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Tenbergen &amp;amp; Uwe Raabe: [http://www.flora-deutschlands.de/Publikationen/herbarium_muenster.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vom Münsterland bis zum anderen Ende der Welt. Das Herbarium des LWL-Museums für Naturkunde in Münster - ein einzigartiges naturkundliches Archiv in Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatpflege in Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, 23. Jg., Heft 5–6, 2010, S. 3 &amp;amp; 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Museumsgebäude wird nun von der Bergischen [[Volkshochschule]] und dem Wuppertaler [[Medienzentrum]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergische-vhs.de/publ/index.php?todo=&amp;amp;c=3 |titel=BVHS: Startseite (Home) Bergische-VHS |abruf=2020-01-02 |archiv-datum=2020-08-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200804082055/https://www.bergische-vhs.de/publ/index.php?todo=&amp;amp;c=3 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
Das Museum setzte seinen Schwerpunkt auf naturkundliche Exponate, wobei in den Sonderausstellungen auch teilweise völkerkundliche Themen behandelt wurden. Die Ausstellung gliederte sich in zwei Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Dauerausstellung zeigte unter anderem die heimische [[Fauna]] anhand zahlreicher Tierpräparate sowie die Entwicklung der Arten durch die Evolution. Ferner wurden zahlreiche Fossilien, aber auch Mineralien und einige lebende Tiere gezeigt.&lt;br /&gt;
* In den beiden Räumen der Wechselausstellung wurden Exponate zu einem bestimmten Thema zeitlich befristet ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2002270-0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.foerderverein-fuhlrott-museum.de/ |text=Förderverein Fuhlrott-Museum e.&amp;amp;nbsp;V. |wayback=20180307045603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/15/19/N |EW=7/8/20/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2002270-0|LCCN=n79008815|VIAF=141364373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturkundemuseum in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Museum in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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