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	<title>Fuggerau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:39:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fuggerau&amp;diff=2024110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;User 20260213-1: Memento iO, typo</title>
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		<updated>2024-01-20T08:11:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Memento iO, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arnoldstein valvasor 1688.png|mini|Ansicht [[Arnoldstein]]s von 1688 ([[Valvasor]]), links das [[Stift Arnoldstein|Stift]], mittig Schloss Rosenheim, rechts die Ruine Fuggerau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuggerau.png|mini|hochkant|Ausschnitt]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuggerau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Anlage zur [[Erzverhüttung]] und [[Bergbau]]verwaltung, die die Familie [[Fugger]] nahe [[Arnoldstein]] aufbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Fuggerau&amp;#039;&amp;#039; lässt sich nicht zweifelsfrei auf die [[Fugger von der Lilie]] zurückführen, da der Name &amp;#039;&amp;#039;Fugger&amp;#039;&amp;#039; schon vor 1495, ohne Verbindung zu den Augsburgern, in der Gegend nachgewiesen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
Die Fuggerau wurde durch die Brüder [[Ulrich Fugger der Ältere|Ulrich]], [[Georg Fugger|Georg]] und [[Jakob Fugger|Jakob]] ab 1495 auf Gründen errichtet, die sie vom [[Stift Arnoldstein]] erworben hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;verein&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bergbauverein-bad-bleiberg.at/index.php/die-bbu |titel=Chronik des Blei- und Zinkbergbaues in Bezug zur Bleiberger Bergwerks Union |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150504022314/http://www.bergbauverein-bad-bleiberg.at/index.php/die-bbu |archiv-datum=2015-05-04 |abruf=2010-07-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschah mit ausdrücklicher Erlaubnis des [[Bistum Bamberg|Bamberger Bistums]], dem das Kloster gehörte, und mit dem die Fugger durch ihre Präsenz in [[Franken (Region)|Franken]] bereits geschäftlich verbunden waren. Geregelt waren: [[Wasserrecht]]e, Grundbesitz, Befestigungsrecht, alles als Pfandleistung des Klosters für das Bamberger Bistum, wobei das Kloster seinerseits für die Pfandleistung eine Abgeltung erhielt. Weiters das Recht, nach Belieben Holz zu schlagen, sowie in bestimmten Grenzen zu jagen und zu fischen. Weitere Grundkäufe und -Verpfändungen erfolgten 1496.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt; Auch die niedere Gerichtsbarkeit durften die Fugger im Schloss ausüben, die hohe blieb beim Bamberger [[Vizedom|Vicedom]] für [[Kärnten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betrieb ===&lt;br /&gt;
Die Fuggerau war ein Kombinat aus [[Seigerung|Saigerhütten]], [[Eisenhammer|Hammerwerk]], Messinggießerei, Kanonenfabrik und Trutzburg, bewacht von schweren Kanonen&amp;lt;ref name=&amp;quot;davos&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Krähenbühl |url=http://www.silberberg-davos.ch/PDF_BK/BK_100.pdf |titel=Die Verbreitung des Tiroler Bergbaus und sein Einfluss auf Graubünden − 5. Die Montanindustrie unter den österreichischen Herzögen |format=PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150402145100/http://www.silberberg-davos.ch/PDF_BK/BK_100.pdf |archiv-datum=2015-04-02 |abruf=2010-07-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; – letztere übrigens Eigenfabrikate, ebenso wie die 261 Büchsen, die 1504 verzeichnet waren. Die Metallschmelze befand sich innerhalb des [[Burgbering]]s, die Messinghämmer, da sie Wasserkraft benötigten, im Tal, wahrscheinlich an der [[Gailitz (Fluss)|Gailitz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt; Die Fuggerau lag günstig, um sowohl in der Umgebung geförderte [[Erz]]e, als auch solche aus &amp;#039;&amp;#039;[[Oberungarn]]&amp;#039;&amp;#039; für den [[Venedig|venezianischen]] Markt aufzubereiten. Das verarbeitete Golderz stammte laut Pölnitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt; aus der &amp;#039;&amp;#039;Klieming&amp;#039;&amp;#039; – es dürfte [[Kliening]] gemeint sein. Das gewonnene [[Kupfer]] wurde zumeist in Venedig umgesetzt; die Hütte galt als leistungsfähig, zwischen 1495 und 1504 wurden 50.000 Venezianer [[Zentner]] Kupfer und 22.000 Wiener [[Silber]]mark nach Venedig verbracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mark Häberlein |url=http://books.google.de/books?id=n3yK7GjDsE4C&amp;amp;lpg=PA46&amp;amp;ots=BwyDty9A9A&amp;amp;dq=fuggerau&amp;amp;pg=PA46#v=onepage&amp;amp;q=fuggerau&amp;amp;f=false |titel=Die Fugger: Geschichte einer Augsburger Familie (1367-1650) |seiten=46 |abruf=2010-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Zeitspanne 1527 bis 1546 sind 33 [[Blei]]stollen nahe der Fuggerau sowie in [[Bad Bleiberg|Bleiberg]] belegt, an denen die Fugger beteiligt waren. Auch die Bleierzzufuhr aus [[Schwaz]] ist belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste &amp;#039;&amp;#039;[[Faktorei|Faktor]]&amp;#039;&amp;#039;, den die Fuggersche Compagnie einsetzte, war Hans Fugger [[Fugger#Ursprung und Aufspaltung in zwei Linien|vom Reh]], Cousin Jakobs des Reichen, der 1503 hier starb; ihm folgten Georg Fuggers Schwiegersöhne Christoph Hering und, danach, Jobst Zeller, der abgesetzt wurde, da man ihn verantwortlich machte, dass den [[Republik Venedig|Venezianern]] in deren Krieg mit der [[Liga von Cambrai]] gelungen war, die [[Geschütz]]e aus der Fuggerau zu rauben. 1537 war Gastel Fugger vom Reh Faktor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1530 wurden die Messinghämmer eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnoldstein Schrotturmstrasse 1 Schrotturm 18072012 122.jpg|mini|hochkant|[[Schrotturm Gailitz]] auf der Fuggerau]]&lt;br /&gt;
1547 zogen sich die Fugger aus dem ungarischen Bergbau zurück. Mit der Einschränkung auf heimische Erze ging die Bedeutung der Fuggerau zurück. Darum verkauften die Brüder [[Marx Fugger|Marx]] und [[Hans Fugger]] die Fuggerau 1570 für 2500 Gulden an das Stift unter &amp;#039;&amp;#039;Abt Petrus von Arnoldstein&amp;#039;&amp;#039; zurück; mit allen Liegenschaften, Anlagen und Rechten, bis hin zum Mobiliar. Mit dem Verfall der Gebäude verschwand auch der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Fuggerau&amp;#039;&amp;#039; aus dem Bewusstsein der Bevölkerung. Auf einem Stich von [[Valvasor]] aus dem Jahr 1688 ist eine Ansicht der Ruine erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnitz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Götz von Pölnitz |url=http://books.google.de/books?id=9xLfyZ7qB4EC&amp;amp;lpg=PA37&amp;amp;ots=-ST_2ulAJM&amp;amp;dq=fuggerau&amp;amp;pg=PA37#v=onepage&amp;amp;q=fuggerau&amp;amp;f=false |titel=Jakob Fugger, Band 2 |seiten=34–38 |abruf=2010-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 wurde auf den Mauerresten der &amp;#039;&amp;#039;[[Schrotturm Gailitz]]&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Dessen Nachfolgebau von 1830 wurde bis 1974 betrieben und ist heute noch erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Bildlexikon_Österreich/Orte_in_Kärnten/Arnoldstein |titel=Arnoldstein |hrsg=[[Austria-Forum]] |abruf=2010-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hausromana.at/d6/kulturpfad.html |titel=Kulturpfad |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151103213226/http://www.hausromana.at/d6/kulturpfad.html |archiv-datum=2015-11-03 |abruf=2010-07-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gasper&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhold Gasper, Friedrich Hans Ucik |Titel=Der ehemalige, in der Fachliteratur bisher unbekannte Schrotturm nahe der Hollenburg (Südkärnten) und die übrigen Schrottürme in Kärnten bzw. Österreich |Sammelwerk=Carinthia II |Datum=2006 |Seiten=2 |Online={{ZOBODAT |nurURL=1 |pfad=pdf/CAR_196_116_0085-0091.pdf}} |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bergbau in Kärnten]]&lt;br /&gt;
* [[Fuggerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Georg Lux]], [[Helmuth Weichselbraun]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Verfallen &amp;amp; vergessen – Lost Places in der Alpen-Adria-Region&lt;br /&gt;
   |Verlag=Styria Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien / Graz / Klagenfurt&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-222-13551-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.548147|EW=13.693514|type=landmark|region=AT-2|name=Fuggerau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fugger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arnoldstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;User 20260213-1</name></author>
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