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	<title>Fuckparade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fuckparade&amp;diff=90111&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-01-02T17:40:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Veraltet-Wartungsbaustein gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fuckparade2006 02.jpg|mini|Fuckparade 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kurzform: FuPa&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ekmartin |url=http://fuckparade2009.blogsport.de/ |titel=fuckparade 2012 |sprache=de |abruf=2020-07-26 |archiv-datum=2020-07-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200711184612/http://fuckparade2009.blogsport.de/ |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine seit 1997 jährlich stattfindende [[Technoparade]] und [[Demonstration]] in [[Berlin]], die ursprünglich als Gegenbewegung zur [[Loveparade]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptgründe waren laut Veranstalter die Verdrängung nicht erwünschter [[Techno]]stile ([[Hardcore Techno]], [[Gabber]]) und die Kommerzialisierung der Loveparade (hohe Teilnahmegebühren für Wagen, szenefremdes [[Sponsoring]], keine politischen Aussagen trotz Demonstrationsstatus). Daneben wurde die Schließung des [[Techno-Club]]s [[Bunker (Berlin)|Bunker]] in der Albrechtstraße in [[Berlin-Mitte]] sowie der damit zusammenhängende „Ausverkauf“ des [[Scheunenviertel (Berlin)|Scheunenviertels]] thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuckparade versteht sich als eine zeitgemäße Form einer Demonstration. Die Organisatoren sehen die Musik als politisches Ausdrucksmittel der [[DJ]]s, [[MC (Hip-Hop)|MCs]] und [[Live-Act]]s sowie als elementaren Bestandteil der Demonstration. 2001 erließ die Versammlungsbehörde Berlin das „Radioverbot“. Im Mai 2007 entschied das [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]], dass die Fuckparade eine Veranstaltung nach dem [[Versammlungsgesetz (Deutschland)|Versammlungsgesetz]] ([[Demonstration]]) ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bverwg.de/160507U6C23.06.0 |titel=BVerwG 6 C 23.06, Urteil vom 16. Mai 2007 {{!}} Bundesverwaltungsgericht |abruf=2020-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.netzeitung.de/vermischtes/648890.html |text=&amp;#039;&amp;#039;„Fuckparade“ ist eine Demonstration&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20081016080121}}, Netzeitung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-05-17.html Bundesverwaltungsgericht bestätigt Demonstrationsstatus der Fuckparade], Eve &amp;amp; Rave Berlin, Pressemitteilung vom 17. Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Fuckparade ==&lt;br /&gt;
Der Name „Fuckparade“ ist die abgeleitete Kurzform von „[[Fuck]] the Loveparade“. Die Fuckparade hieß ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Hateparade&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;hate&amp;#039; ist der [[Gegenbegriff]] zu &amp;#039;love&amp;#039;). Einige Medien interpretierten sie als „Parade des [[Hass]]es“ (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Focus]] und [[Der Spiegel|Spiegel&amp;amp;nbsp;TV]]). 1997 riefen [[Punk]]s zu „[[Chaostage]]n in Berlin“ auf und verwendeten ebenfalls den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hateparade&amp;#039;&amp;#039;; auch dies war ein Grund, die Parade 1998 umzubenennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ziele der Veranstalter ==&lt;br /&gt;
Demonstrationsgründe der Veranstalter sind die zunehmende [[Kommerzialisierung]] von [[Kultur]] und [[Öffentlicher Raum|öffentlichem Raum]] sowie der Missbrauch des [[Versammlungsrecht]]s durch rein kommerzielle Veranstaltungen, insbesondere durch die Loveparade. Gefordert wird die Berücksichtigung von [[subkultur]]ellen [[Minderheit]]en bei [[Stadtentwicklung]] und [[Kulturpolitik]]. Seit 2001 wird zudem für eine freie Wahl der [[Versammlungsfreiheit|Demonstrationsmittel]] demonstriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.facebook.com/fupa.official/ |titel=fuckparade Manifest |hrsg=FP |datum=2005 |abruf=2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sprecher der Fuckparade [[Martin Kliehm]] sagte 2001: „Anders als bei Love Parade stehen bei der Fuckparade seit 1997 Inhalte aus dem politischen Party-Umfeld im Vordergrund: Das Eintreten für eine gesunde Subkultur und lebenswerte Innenstädte, gegen die Zerstörung des Öffentlichen Raums und gegen Stadtplanung nur für finanzstarke Zielgruppen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,135997,00.html &amp;#039;&amp;#039;Die Fuckparade klagt gegen den Senat&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]] – Kultur&amp;#039;&amp;#039;, 25. Mai 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem beziehen die Veranstalter gegen [[Rechtsextremismus]] Position.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Veraltet|2=Ab 2014 sind die einzelnen Demos nicht mehr beschrieben und die Demos 2024 und 2025 nicht vorhanden.|seit=2024}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1995 bis 2000 ===&lt;br /&gt;
DJ [[Cut-X]] ([[Gabba Nation]]) gab am 8. Juli 1995, auf einer am [[Loveparade]]-Wochenende 1995 im &amp;#039;&amp;#039;[[Bunker (Berlin)|Bunker]]&amp;#039;&amp;#039; („hardest club on earth“) stattfindenden Party, seinem Tape-Mitschnitt aus dem [[Gabber|Gabba]]-Floor den Namen „Hateparade-Mixx“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Dezember sollte die vorerst letzte Party im seit Mitte 1996 behördlich versiegelten Bunker stattfinden. Neben anderen sollten dort auch der Frankfurter [[Martin Kliehm]] (DJ&amp;amp;nbsp;Trauma XP) und das Berliner DJ-Team Gabba Nation auflegen. Die Polizei räumte den Club kurz nach 23&amp;amp;nbsp;Uhr. Auf der Straße versammelten sich spontan etwa 400 Party-Besucher und tanzten zum Gabba-Sound aus Lautsprechern des Autos von [[XOL DOG 400]] (Christian Müller). Die Polizei sprach um 1.10&amp;amp;nbsp;Uhr [[Platzverweis]]e aus und löste die Ansammlung auf. Einige Besucher sammelten sich im besetzten Kulturzentrum [[Eimer (Berlin)|Eimer]] in der Rosenthaler Straße. Müller benennt die Bunker-Schließung als den Anlass für die eigene Protest-Parade: „Die initiale Idee kam nach der Schliessung des Bunker Ende 1996. Auslöser war also der Verlust von Raum, in dem wir unseren Kram machen konnten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=FAZE Redaktion |url=https://www.fazemag.de/gabber-history-future-1-2-rotterdam-bunker-fuckparade%e2%80%a8-interview-mit-xol-dog-400-trauma-xp/ |titel=Gabber History &amp;amp; Future 1/2 - Rotterdam, Bunker, Fuckparade . Interview mit Xol Dog 400 &amp;amp; Trauma XP |werk=FAZEmag |datum=2020-03-02 |sprache=de-DE |abruf=2024-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.&amp;amp;nbsp;März 1997 organisierte XOL DOG 400 die Gabba-Party &amp;#039;&amp;#039;UltraCore&amp;#039;&amp;#039; im Berliner Untergrundclub &amp;#039;&amp;#039;Eimer&amp;#039;&amp;#039;. Die DJs Trauma XP und Cut-X sprachen unter den Eindrücken vom 14.&amp;amp;nbsp;Dezember über die Idee einer Gegendemonstration zur Loveparade. Martin Kliehm: „Wir wurden von der Loveparade zu den ,Schmuddelkindern‘ der Techno-Szene degradiert und waren Seitens der Sponsoren nicht mehr erwünscht [...].“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die erste Fuckparade wurde dann am 12.&amp;amp;nbsp;Juli 1997 noch unter dem Namen Hateparade parallel zur Loveparade mit sechs Wagen und etwa 1000 Teilnehmern durchgeführt. Das [[Firmenlogo|Logo]] der Hateparade war von dem der Loveparade abgeleitet und zeigte Handgranaten statt Herzen. Die Hateparade startete am &amp;#039;&amp;#039;Bunker&amp;#039;&amp;#039; und führte zum [[Alexanderplatz]]. Trauma XP war Anmelder, XOL&amp;amp;nbsp;DOG&amp;amp;nbsp;400 half organisatorisch, Cut-X legte auf einem russischen [[Ural-4320|Ural]] auf. Auf den Musiktrucks haben neben den Initiatoren Szenekünstler wie [[Christoph Fringeli]] (Praxis Rec.), [[Panacea (Musiker)|Panacea]], Problem Child (Position Chrome) und [[E-de Cologne|EC8OR]] ([[Digital Hardcore Recordings|DHR]]) harten und brachialen Sound zum besten gegeben. Daneben gab es aber auch einen Wagen mit Live-[[Punk]] und einen mit [[House]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Name Hateparade zu Missverständnissen führte, wurde 1998 die Hateparade in Fuckparade umbenannt und fand am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1998 mit elf Wagen und etwa 2000 Demonstranten statt. Auf Anzeige durch die Betreiber von &amp;#039;&amp;#039;techno.de&amp;#039;&amp;#039; leitete die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ein Ermittlungsverfahren gegen Trauma XP ein, weil dieser mit geändertem Absender eine [[E-Mail]] mit der Ankündigung der Fuckparade an die [[Mailingliste]] der Loveparade gesandt hatte. Das Ermittlungsverfahren wegen „Fälschung technischer Aufzeichnungen“ wurde am 5.&amp;amp;nbsp;August 1999 als unbegründet eingestellt (Az. 50 Js 30293.0/98).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fuckparade am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 1999 stieß mit [[WolleXDP]] erstmals ein ehemaliger Protagonist der Loveparade hinzu. Durch seine aktive Mitarbeit kam es zu einer offenen inhaltlichen Auseinandersetzung zwischen der Loveparade und der Fuckparade innerhalb der deutschen [[Technoszene]]. Es gab wiederum elf Wagen mit Gabba, [[Speedcore]], [[Techno]], House, [[Breakbeat]], [[Noise (Musik)|Noise]], [[Industrial]], [[Trance (Musik)|Trance]] und [[Drum and Bass]] unter anderem von der &amp;#039;&amp;#039;Adalbert 6&amp;#039;&amp;#039;, Wolles Club &amp;#039;&amp;#039;Discount&amp;#039;&amp;#039;, Dr. Dr. Bartholdy, dem besetzten Kulturzentrum &amp;#039;&amp;#039;Eimer&amp;#039;&amp;#039;, Klangkrieg, &amp;#039;&amp;#039;Lisa Simpson’s Dream&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Piratensender]] &amp;#039;&amp;#039;Twen FM&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 2000  ===&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8.&amp;amp;nbsp;Juli 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand die vorerst letzte Fuckparade mit uneingeschränktem Demonstrationsstatus statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demonstrationsstrecke ging vom &amp;#039;&amp;#039;Bunker&amp;#039;&amp;#039; an den [[Mauerpark]] im [[Prenzlauer Berg]]. Sie führte direkt durch die Berliner Kieze, die von der Verdrängung von Subkultur durch Kahlschlagssanierung betroffen waren und wollte so das Thema anschaulich machen. Mit 28 Wagen und geschätzten 5.000 (Polizei) bis 10.000 (Veranstalter) Teilnehmern war es die größte jemals durchgeführte Fuckparade. Auch auf den großen Loveparadepartys trugen vor allem die Berliner DJs Fuckparade-Shirts. In vielen Interviews stellten aber nicht nur sie plötzlich Forderungen zum Erhalt ihrer subkulturellen Lebensräume. Die bis dato rein spaßorientierte Technowelt wurde zunehmend politisiert wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Veranstaltung wurde ein Video aufgenommen, das später als Internetphänomen mit der Bezeichnung „[[Techno Viking]]“ viral ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14.&amp;amp;nbsp;Juli 2001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geplante Demonstration Fuckparade wurde verboten. Das [[Verwaltungsgericht Berlin]] erkannte die Fuckparade 2001 im Eilverfahren als Demonstration an, das [[Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg]] (OVG) jedoch nicht. Das Bundesverfassungsgericht stellte im Eilverfahren fest, dass die Entscheidung des OVG nicht grob falsch war und die endgültige Klärung im regulären Hauptverfahren stattzufinden habe. (Das anhängige Hauptverfahren endete im Frühjahr 2007 mit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zugunsten der Veranstalter.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin planten die Veranstalter am 14. Juli 2001 eine Demonstration „Für Demonstrationsfreiheit, für eine freie Wahl der Mittel einer Demonstration“. Der Berliner Innensenator und die ihm unterstellte Berliner Versammlungsbehörde untersagte den Organisatoren dieser Demonstration als Minusmaßnahme das Abspielen von [[Musik]] sowie das Benutzen jeglicher elektronischer Stimmverstärker außer [[Sprachrohr|Megafonen]]. Die Veranstalter riefen die Teilnehmer der Demonstration daraufhin zum Mitbringen von tragbaren Radioempfängern auf. Unterstützt wurde diese Aktion durch den [[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk|öffentlich-rechtlichen]] Sender [[Radio Fritz]]. Dieser sendete live vom Endpunkt der Demonstration an der [[Berliner Volksbühne]] am [[Rosa-Luxemburg-Platz]] in [[Berlin-Mitte]]. Die Versammlungsbehörde ordnete daraufhin die strikte Durchsetzung ihrer Auflagen an und ließ den Stellplatz der Demonstration, eine ca. 3000&amp;amp;nbsp;m² große Kreuzung der Berliner Innenstadt ([[Frankfurter Tor]]), durch die Polizei hermetisch absperren. Passanten und Demonstranten wurden von der Polizei einer [[Leibesvisitation]] unterzogen und Personen mit mitgeführten Radios oder Walkmans wurde der Zutritt oder die Überquerung des Platzes untersagt. Es kam zu [[Beschlagnahmung]]en solcher Geräte und zu [[Festnahme]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,145392,00.html &amp;#039;&amp;#039;Wenn nackt, dann Techno…?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]] – Kultur&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juli 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Polizei untersagte den Organisatoren auch, ihre [[Rede]]n durch Lautsprecher zu verstärken. Lediglich die Verwendung von Megaphonen wurde gestattet. Dies führte dazu, dass die Kundgebung von den meisten Anwesenden nicht verfolgt werden konnte. Martin Kliehm (DJ Trauma XP) und [[WolleXDP]], zwei der Redner der Kundgebung, konnte man etwas weiter entfernt nicht verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2002&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach dem Weg durch die Gerichtsinstanzen unter [[Nebenbestimmung#Auflage, § 36 Absatz 2 Nummer 4 VwVfG|Auflagen]] (unter anderem Wagenzahl auf drei beschränkt, deutliche Lautstärkereduzierung) genehmigt. Diese Form der Demonstration hatte bei den größtenteils jugendlichen Demonstranten wenig Zuspruch. An der Demonstration am 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2002 nahmen etwa 1500 (Polizeiangaben: 600) Menschen teil. Polizisten und andere Ordnungshüter waren mit Messgeräten zur Bestimmung der Lautstärke unterwegs. Durch die strengen Auflagen wurden dem Demonstrationszug Redebeiträge, unter anderem von DJ [[Tanith (DJ)|Tanith]], [[Martin Kliehm|Trauma XP]], MCs und Politikern ([[Lisa Paus]], [[Bündnis 90/Die Grünen]]; [[Stefan Liebich]], [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]) vorangestellt. Die Einschränkung der Demonstrationsfreiheit wurde wie 2001 thematisiert. Die Wegstrecke führte wieder vom [[Bunker (Berlin)|Bunker]] zum [[Rotes Rathaus|Roten Rathaus]]. Im September stellte die Versammlungsbehörde [[Strafantrag (Deutschland)|Strafantrag]] wegen „Verletzung der Auflagen“. Das [[Strafverfahren]] endete im April 2003 mit [[Freispruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2003&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde zunächst nicht genehmigt, fand aber nach erneuten Eilentscheiden von [[Verwaltungsgericht Berlin|Verwaltungsgericht]] und [[Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg|Oberverwaltungsgericht]] am 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2003 wiederum mit Redebeiträgen statt. Die Loveparade fand damals nicht mehr statt; sie war für die Fuckparade kein Thema mehr. Erstmals wurde die Fuckparade darum eine Woche vor der Loveparade mit sechs Musikwagen durchgeführt. Die Strecke verlief 2003 umgekehrt mit einer Auftaktkundgebung am [[Rotes Rathaus|Roten Rathaus]] und einer Abschlusskundgebung am Bunker, der „[[Christopher Street]]“ der Fuckparade. Nachdem die Polizei in der Nähe des französischen Dorfes Le Faouët in der [[Bretagne]] am 18.&amp;amp;nbsp;Juli ein [[Freetekno|Teknival]] gewaltsam auflöste und dabei 28 Tanzende zum Teil schwer verletzte, organisierte die Fuckparade am 1.&amp;amp;nbsp;August zusammen mit Loveparade-Gründer [[Dr.&amp;amp;nbsp;Motte]] eine Protestkundgebung vor der [[Frankreich|französischen]] Botschaft in Berlin und zusammen mit der Nachttanzdemo eine Demonstration zum französischen Generalkonsulat in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2004&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde von der Versammlungsbehörde genehmigt und fand am 3.&amp;amp;nbsp;Juli 2004 ohne Auflagen und Gerichtsverfahren mit elf Wagen und etwa 1000 Teilnehmern statt. Die Route wurde leicht abgeändert und führte am [[Palast der Republik]] vorbei. Die Loveparade wurde mangels Sponsoren abgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2005&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 6.&amp;amp;nbsp;August statt. Dabei wurde auch vor der [[Tschechien|tschechischen]] Botschaft gegen die gewalttätigen Polizeiübergriffe bei [[Czechtek]] 2005 demonstriert. Die Demonstration begann 15&amp;amp;nbsp;Uhr mit verschiedenen Redebeiträgen und bewegte sich dann ab 16.10&amp;amp;nbsp;Uhr mit elf Transportern vom [[Leipziger Platz (Berlin)|Leipziger Platz]] über [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]], [[Friedrichstraße]], [[Kochstraße (Berlin)|Kochstraße]], [[Oranienstraße]], [[Adalbertstraße (Berlin)|Adalbertstraße]], Waldemarstraße, Köpenicker Straße, [[Engeldamm]], [[Schillingbrücke]], Holzmarktstraße und Stralauer Platz bis zur [[East Side Gallery]] an der [[Straße der Pariser Kommune]] ([[Berlin Ostbahnhof|Ostbahnhof]]). Dort traf die Demonstration mit ca. 1000 Teilnehmern gegen 20&amp;amp;nbsp;Uhr ein. Die Fuckparade organisierte am 9.&amp;amp;nbsp;September eine Demonstration von der [[Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin|amerikanischen]] zur tschechischen Botschaft. Am 24.&amp;amp;nbsp;September führte eine weitere Demonstration der Fuckparade mit Musikwagen von der amerikanischen zur tschechischen Botschaft. Am gleichen Tag fand zum dritten Mal die Fuckparade als Gegendemonstration zur Loveparade in [[San Francisco]] statt. Trauma XP reiste am 28.&amp;amp;nbsp;September als Redner zu einer CzechTek-Großkundgebung nach [[Prag]]. Eine Großdemonstration vor dem [[Europaparlament]] in [[Straßburg]], zu der die Fuckparade neben anderen mobilisierte, wurde wegen der [[Unruhen in Frankreich 2005|Unruhen in Frankreich]] auf den 15.&amp;amp;nbsp;April 2006 verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuckparade2006 01.jpg|mini|Fuckparade 2006]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beteiligte sich die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an verschiedenen Veranstaltungen und Demonstrationen, um sich neben der traditionellen Thematik für eine freie Entfaltung von Subkulturen abseits vom (kommerziellen) Mainstream, auch deutlicher zu sozialkritischen Inhalten zu äußern. So mobilisierte sie u.&amp;amp;nbsp;a. zur europaweiten Großdemonstration vor dem Europaparlament in Frankreich am 15.&amp;amp;nbsp;April 2006, der Demonstration „Kein Kiez für Nazis“ in [[Berlin-Friedrichshain]] und der europaweiten sozialkritischen Großdemonstration „[[EuroMayDay]]“ (ebenfalls in Berlin). Die reguläre Fuckparade-Demonstration begann am 29.&amp;amp;nbsp;Juli um 14 Uhr am &amp;#039;&amp;#039;Bunker&amp;#039;&amp;#039; gegenüber dem [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Naturkundemuseum]] (Reinhardtstraße) und endete um 20 Uhr am [[Schloßplatz (Berlin)|Schloßplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 18.&amp;amp;nbsp;August statt. Themen waren unter anderem die geplanten [[Überwachungsstaat#Bundesrepublik Deutschland|Überwachungsgesetze]]&amp;lt;!--welche?--&amp;gt;, Einschränkungen von [[Bürgerrechte]]n, der Abriss der [[Eisfabrik (Berlin-Mitte)|Eisfabrik]], Stadtumstrukturierung im Rahmen des [[Mediaspree]]-Projektes und das Vorgehen gegen [[Subkultur]]en. Laut Polizeiangaben nahmen ca. 2500 Demonstranten und 15 Fahrzeuge daran teil. Die Strecke begann, mit Blick auf die kurz zuvor gewonnene gerichtliche Auseinandersetzung (Radioverbot 2001), am [[Frankfurter Tor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2008&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am 9.&amp;amp;nbsp;August an der [[Michaelbrücke]] gestartet. Demonstriert wurde für den [[Kanal (Wagenplatz)|Schwarzen Kanal]], die [[Köpi]], das [[Yorck59|New Yorck]] und [[Bethanien (Berlin)|Bethanien]] sowie gegen „[[Polizeiwillkür]]“, „Drogenhysterie“, [[Gentrifizierung]] und [[Mediaspree]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zog am 22.&amp;amp;nbsp;August bei sonnigem Wetter von der Revaler Straße über Mühlenstraße, Köpenicker Straße, Oranienstraße, Moritzplatz zum Endpunkt in die Dircksenstraße (S+U-Bhf. Jannowitzbrücke). Mit 3.000–4.000 Teilnehmern hatte die Fuckparade großen Zulauf. Gegenstand der „Fuckparade 2009“ war die schleichende undiskutierte Stadtumstrukturierung in Berlin. Als Kernthema wurde 2009 die von Investoren gesteuerte Umgestaltung der Spreeufer herausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;21.&amp;amp;nbsp;August 2010&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; startete die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Berlin am Leipziger Platz. Aufgrund der [[Unglück bei der Loveparade 2010|Ereignisse in Duisburg]] wurde im Anschluss an die Redebeiträge auf dem Leipziger Platz mit einer Schweigeminute den Opfern der Loveparade 2010 gedacht, zu der [[Dr.&amp;amp;nbsp;Motte]] (Matthias Roeingh, Gründer der Loveparade), Trauma&amp;amp;nbsp;XP ([[Martin Kliehm]]), [[XOL DOG 400]] (Christian Müller) und moog_t (Thomas Rupp, alle drei Mitbegründer der Fuckparade) aufriefen. Die Route der Demonstration, die durch die Stadtmitte zur Abschlusskundgebung in die Revaler Straße beim Ostkreuz führte, war 11&amp;amp;nbsp;km lang. Mit den 15 Musikwagen zogen etwa 4.000 bis 5.000 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Kage: [https://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/die-fucker-sind-uebrig-geblieben-1/ &amp;#039;&amp;#039;Die Fucker sind übrig geblieben&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 22.&amp;amp;nbsp;August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;BMO: [https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article104489420/Fuckparade-ohne-grosse-Zwischenfaelle.html &amp;#039;&amp;#039;Fuckparade ohne große Zwischenfälle&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 22.&amp;amp;nbsp;August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;dpa: [http://www.focus.de/panorama/welt/notfaelle-loveparade-drama-razzia-beim-veranstalter_aid_544016.html &amp;#039;&amp;#039;Loveparade-Drama: Razzia beim Veranstalter&amp;#039;&amp;#039;.] Focus online, 22.&amp;amp;nbsp;August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; startete am 20.&amp;amp;nbsp;August beim „[[Bunker (Berlin)|Bunker]]“ in der Reinhardtstraße Ecke Albrechtstraße. Dort fand die Auftaktkundgebung mit zahlreichen Reden zum Motto der Fuckparade 2011 statt. Das Motto lautete: „Subkultur fördern! Räumungen stoppen! Leerstand nutzen!“. Von dort zog die Fuckparade mit 19 Musikwagen und etwa 8.000 Teilnehmern bei strahlendem Sonnenschein über die Friedrichstraße, Torstraße, Rosa-Luxemburg-Straße, Memhardstraße, Alexanderplatz, Karl Marx Allee, Straußberger Platz, Lichtenberger Straße, Holzmarktstraße, Stralauer Platz, Mühlenstraße, Warschauer Brücke, Warschauer Straße, Bersarinplatz in die Petersburger Straße, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Die Route hatte wie im Vorjahr eine Länge von 11 Kilometern.&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin Quiring: [https://www.taz.de/Fuckparade/!76636/ &amp;#039;&amp;#039;Sexy Stadt durch Subkulturen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 21.&amp;amp;nbsp;August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;BMO: [https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article105078562/Fuckparade-verlaeuft-ueberwiegend-friedlich.html &amp;#039;&amp;#039;„Fuckparade“ verläuft überwiegend friedlich&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 21.&amp;amp;nbsp;August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Utzki: [https://www.turus.net/gesellschaft/6433-sommer-sonne-und-duestere-baesse-fuckparade-in-berlin.html Sommer, Sonne und düstere Bässe – Fuckparade in Berlin], in: turus.net – Independent Magazin, 21.&amp;amp;nbsp;August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;25.&amp;amp;nbsp;August 2012&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lief die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom Mauerpark / Eberswalder Straße mit 17 Wagen über knapp 9&amp;amp;nbsp;km via Bernauer Straße, Wolliner Straße, Anklamer Straße, Brunnenstraße, Torstraße, Oranienburger Straße, Tucholskystraße und über die Ebertbrücke quer durch die Stadtmitte. Am Checkpoint Charlie erreichte dann die Demonstration mit 9.000 bis 10.000 Teilnehmern Kreuzberg und zog via Friedrichstraße, Rudi-Dutschke-Straße, Oranienstraße und Wiener Straße zum Spreewaldplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Demonstriert wurde dieses Jahr vornehmlich gegen Gentrifizierung, die Gema-Tariferhöhungen für Musikveranstaltungen und gegen die Inhaftierung der russischen Punkband [[Pussy Riot]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Schnedelbach: [https://www.berliner-zeitung.de/berlin/gegen-gentrifizierung-fuckparade--10-000-menschen-demonstrieren,10809148,16969546.html &amp;#039;&amp;#039;Gegen GentrifizierungFuckparade – 10.000 Menschen demonstrieren&amp;#039;&amp;#039;], in: Berliner Zeitung vom 25.&amp;amp;nbsp;August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2013&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 7.&amp;amp;nbsp;September des Jahres unter dem Motto „Back 2 the Rootz“ statt. Mit vier Wagen zog die FuPa 2013 vom „[[Bunker (Berlin)|Bunker]]“ in der Reinhardtstraße durch Berlins Mitte in Richtung Friedrichshain. Vorbei am [[Platz der Vereinten Nationen (Berlin)|Platz der Vereinten Nationen]] über die Lichtenberger Straße und den [[Strausberger Platz]] zur [[Karl-Marx-Allee]], der in östlicher Richtung bis zur [[Warschauer Straße]] gefolgt wurde. Von der Warschauer Straße zog die Demo weiter via Revaler Straße, [[Modersohnbrücke]], [[Stralauer Allee]] zum Platz der Abschlusskundgebung auf der Halbinsel [[Berlin-Stralau|Stralau]]. Das Brachgelände mit den beiden stillgelegten Gebäuden des einstigen dortigen Glaswerkes bei der Kynaststraße bot ein passendes postindustrielles Ambiente für die Abschlusskundgebung mit etwa zweitausend Leuten und vier Soundsystemen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marco Bertram]]: [https://www.turus.net/gesellschaft/7520-fuckparade-berlin-2013-unter-dem-motto-back-to-the-roots-von-mitte-nach-stralau.html &amp;#039;&amp;#039;Fuckparade Berlin 2013: Unter dem Motto „Back to the roots“ von Mitte nach Stralau&amp;#039;&amp;#039;], in: turus.net Magazin, veröffentlicht am 8.&amp;amp;nbsp;September 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 6.&amp;amp;nbsp;September des Jahres unter dem Motto „Wir sind die Spitze des Eisbergs“ statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.bln.fm/2014/09/fuckparade-2014-raven-gegen-das-system/ |text=Fuckparade 2014: Raven gegen das System |wayback=20140910164625}}&amp;#039;&amp;#039;, bln.fm, abgerufen am 13. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2015&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;fand am 5.&amp;amp;nbsp;September des Jahres unter dem Motto „Hören ist Stören“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober des Jahres unter dem Motto „Musik kennt keine Grenzen! Aber wir kennen unsere!“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 19.&amp;amp;nbsp;August des Jahres unter dem Motto „No Nation No Border – Still loving free party, fuck the System!“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2018&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 1.&amp;amp;nbsp;September des Jahres statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 31.&amp;amp;nbsp;August des Jahres unter dem Motto „Nazifrei und Krach dabei“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2022&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 3.&amp;amp;nbsp;September des Jahres unter dem Motto „25 Jahre Stadt von unten – Gegen Verdrängung, Kommerzialisierung und sinnlosen Autobahnbau“ statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://industrieterror.org/fuckparade/fuckparade-2022-flyer-front.jpg |titel=Flyer Fuckparade 2022 |werk=industrieterror berlin |datum=2022 |abruf=2022-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Auftaktkundgebung am [[U-Bahnhof Alt-Tempelhof]] in unmittelbarer Nähe zur [[Bundesautobahn 100|A100]] zog der Demonstrationszug entlang der Germaniastraße und [[Oberlandstraße (Berlin)|Oberlandstraße]], dann über die [[Hermannstraße (Berlin-Neukölln)|Hermannstraße]] bis zum [[Hermannplatz]]. Anschließend über die [[Sonnenallee]] und Wildenbruchstraße, schließlich über die Karl-Kunger-Straße und [[Elsenstraße]] bis zum Endplatz. Die Puschkinallee in Höhe Parkplatz [[Am Treptower Park|Treptower Park]] wurde für die Endkundgebung genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://industrieterror.org/fuckparade/route-public-final.jpg |titel=Flyer Route Fuckparade 2022 |werk=industrieterror berlin |datum=2022 |abruf=2022-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuckparade 2023&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fand am 9.&amp;amp;nbsp;September des Jahres statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Demonstrationen ==&lt;br /&gt;
Auch in anderen Städten fanden und finden Demonstrationen mit ähnlichen Zielen und in vergleichbarer Form statt, beispielsweise die „[[Wien]]er Volkstanz“-Demo. Meist im Sommer findet in [[Frankfurt am Main]] jährlich die Nachttanzdemo statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] gibt es seit 1996 die &amp;#039;&amp;#039;Antiparade&amp;#039;&amp;#039;. Diese findet in [[Zürich]] als Gegenparade zur [[Street Parade]] am selben Tag statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich fand von 2001 bis 2004 jährlich die FreeRePublic statt, seit 2007 ersetzt durch die [[Freeparade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 fand zum dritten Mal in [[San Francisco]] eine Fuckparade statt. Sie lief unter dem Motto „Fuck Corporate Parties“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept, politische Inhalte mittels Tanz und elektronischer Musik auf unkommerzielle Weise zu transportieren, wird auch auf verschiedenen Demonstrationen von der [[Hedonistische Internationale|Hedonistischen Internationalen]] aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik an der Fuckparade ==&lt;br /&gt;
An der Fuckparade wurde seit 2003 öffentlich Kritik geäußert. Das anarchistische Musikkollektiv freak-animals.org veröffentlichte damals ein Flugblatt mit dem Titel „Mogelpackung Fuckparade“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.freak-animals.org/ptx/german/04_antifa/mogelpackung_fuckparade_v1.1.htm |text=Flugblatt „Mogelpackung Fuckparade“ |wayback=20071022031333}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei dem das Verhalten und das politische Denken einer Ordnercrew sowie einer weiteren Person aus der Organisation stark kritisiert wurden. Zudem wurde der Fuckparade vorgehalten, sie grenze sich nicht explizit gegen rechtsradikale und antisemitische Tendenzen auf der eigenen Veranstaltung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2006 erschien ein Flugblatt der Arbeitsgruppe „Fred Hirschmann“. In „Coole Kids tanzen nicht mit Gabbernazis … schon gar nicht auf der Fuckparade“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.turnitdown.de/595.html |text=Flugblatt „Coole Kids tanzen nicht mit Gabbernazis … schon gar nicht auf der Fuckparade“ |wayback=20070224053101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde ebenso eine mangelnde Abgrenzung gegenüber rechtsradikalen Besuchern kritisiert: das „Gegen-Nazis“-Symbol auf dem Flyer der Fuckparade sei ein „reines Lippenbekenntnis“. Es wurde weiterhin bemängelt, die Fuckparade würde Standortpolitik betreiben und „angepasste Vorstellungen“ vertreten, indem zur Kooperation mit der Polizei aufgerufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuckparade veröffentlichte darauf eine Presseerklärung „Zu den Angriffen von ‚Fred Hirschmann‘“, in der darauf hingewiesen wurde, dass man eine öffentliche Veranstaltung sei und nicht jeden Teilnehmer überprüfen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fuckparade.org/presse/2006-03-10/ |titel=Fuckparade: Pressemitteilung vom 10.03.2006, &amp;quot;Angriffe von ’Fred Hirschmann‘&amp;quot; |datum=2006-09-18 |sprache=de |abruf=2020-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2006 beschäftigte sich Christoph Fringeli im Newsletter von Praxis Records unter anderem mit der politischen Haltung der Fuckparade.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Fringeli |url=http://c8.com/c8/phpBB2/viewtopic.php?t=6845 |titel=C8 Forum :: View topic - Praxis Newsletter 21 |datum=2006-12 |abruf=2024-08-23 |archiv-datum=2007-12-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071215002523/http://c8.com/c8/phpBB2/viewtopic.php?t=6845 |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei kritisierte er aus historischer Sicht der [[Freetekno]]-Bewegung, dass sich die Fuckparade als Sprecher und Repräsentanten dieser Bewegung sehen würde. Insbesondere die von der Fuckparade auf deren Webseite aufgeführten Erfolge bezeichnet Fringeli als „bizarr“. Diese seien einzig Errungenschaften des Staates, die sich die Fuckparade auf das eigene Banner schreiben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/polizisten-sammeln-radios-ein,10810590,9919948.html &amp;#039;&amp;#039;Polizisten sammeln Radios ein&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juli 2001&lt;br /&gt;
* [http://www.taz.de/pt/2001/07/16/a0170.1/text &amp;#039;&amp;#039;Betr.: Fuck-Parade-Demo&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juli 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.freeparade.org/ FreeParade] – Die Österreichische Variante der Fuckparade (früher FreeRepublic)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dokumentation ===&lt;br /&gt;
* [http://www.photophunk.com/archiv/fuckparade/fupa.html Fotodokumentation der Fuckparade seit 1998]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks zum Rechtsstreit ===&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bverwg.de/enid/9d.html?search_displayContainer=8731 |text=Pressemitteilung Nr. 31/2007 |wayback=20070927025603}} des BVerwG vom 16. Mai 2007 zum Az. 6 C 23.06 „Versammlungsfreiheit für ‚Fuckparade 2001‘“&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/tp/?url=/tp/r4/artikel/9/9083/1.html&amp;amp;words=Versammlungsrecht Artikel] bei heise.de&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,134244,00.html &amp;#039;&amp;#039;Berlin definiert Demonstrationskultur neu&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]] – Kultur&amp;#039;&amp;#039;, 16. Mai 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Subkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Techno-Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demonstration]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstveranstaltung 1997]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nabloodel</name></author>
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