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	<title>Fuchstal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fuchstal&amp;diff=56372&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2026-04-08T04:48:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde im Landkreis Landsberg am Lech, Bayern. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Fuchstal (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Fuchstal COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/56//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/49//O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Fuchstal in LL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Landsberg am Lech&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Fuchstal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 680&lt;br /&gt;
|PLZ               = 86925&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08243&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09181121&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 19 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Bahnhofstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;86925 Fuchstal-Leeder&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.fuchstal.de/ www.fuchstal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Erwin&amp;amp;nbsp;Karg&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = Freie Wählergemeinschaft Asch/Leeder&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Huegelgrab.jpg|mini|Hügelgräber im Wald bei Maria Stock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lech unterhalb der Staustufe von Seestall 2.JPG|mini|hochkant|Der Lech bei Seestall]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leeder stadel.jpg|mini|hochkant|Der „Herrschaftliche Stadel“ an der Hauptstraße in Leeder]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuchstal leeder kirche01.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche Mariae Verkündigung in Leeder]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche St. Johannes der Taeufer in Fuchstal Asch 01.JPG|mini|Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Asch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Munitionslager engratshofen fuchstal.jpg|mini|Bunker des ehemaligen Munitionslagers bei Engratshofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuchstal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Landsberg am Lech]] etwa 75 Kilometer südwestlich von [[München]]. Sie bildet mit der Gemeinde [[Unterdießen]] die [[Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal]]. Sitz der Gemeindeverwaltung ist der [[Hauptort]] [[Leeder]]. Einen Gemeindeteil namens Fuchstal gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das gleichnamige [[Tal]] zieht sich als Tal des [[Wiesbach (Lech, Landsberg am Lech)|Wiesbachs]] von [[Erpfting]] über [[Ellighofen (Landsberg am Lech)|Ellighofen]], [[Unterdießen]], [[Asch (Fuchstal)|Asch]], [[Seestall (Fuchstal)|Seestall]], [[Leeder]] bis hin nach [[Denklingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ursprung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Fuchstal&amp;#039;&amp;#039; gilt die Talform, die an einen Fuchs erinnert. Eine andere Version besagt, der Name leite sich ab von der braunroten Farbe der Wiesen im Sommer, die an die Farbe eines Fuchses erinnere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der niedrigste Punkt der Gemeinde befindet sich auf {{Höhe|601|DE-NHN|link=1}} am Lech, der höchste mit {{Höhe|788|DE-NHN}} im Kingholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Leeder und Asch liegen etwa zwei Kilometer westlich des [[Lech]]s auf einer breiten Schotterterrasse, die im Osten von einem Altmoränenzug begrenzt wird. Seestall liegt direkt am Lech, der obere Dorfteil liegt etwas erhöht auf einer Schotterterrasse.&lt;br /&gt;
In römischer Zeit lief die [[Via Claudia Augusta]] durch das Gemeindegebiet, die heute als Fahrradweg ausgebaut und beschildert ist. Auch führt die [[Romantische Straße]] durch Asch und Leeder. Zwischen Seestall und Leeder durchschneidet die [[Bundesstraße 17]] das Gemeindegebiet auf unbewohnter Fläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeteile ===&lt;br /&gt;
Es gibt 19 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Fuchstal |val=352 |abruf=2019-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=70664072559 |objekt=Gemeinde Fuchstal |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=2 |gesamtbreite=31em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Asch (Fuchstal)|Asch]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Aschtal (Fuchstal)|Aschtal]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Engratshofen]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Grasmühle (Fuchstal)|Grasmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Hohenwart (Fuchstal)|Hohenwart]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Lechmühlen]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Lechsberg]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Lechstufe 12]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Lechstufe 13]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Leeder]]&lt;br /&gt;
* [[Moosmühle (Fuchstal)|Moosmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Römerkessel]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Sägmühle (Fuchstal)|Sägmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Schäfmoos]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Seestall]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Stock (Fuchstal)|Stock]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Welden (Fuchstal)|Welden]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Weldermühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Wildbad (Fuchstal)|Wildbad]] (Einöde)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Besiedelung der Gegend ist bis in die [[Latènezeit]] nachweisbar – in Asch und Leeder finden sich [[Hügelgrab|Hügelgräber]] und mehrere keltische [[Viereckschanze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Gemeindeteils Leeder ===&lt;br /&gt;
Ältester Gemeindeteil ist Leeder, das von Franken vermutlich im 8. Jahrhundert als [[Wehrdorf]] zum Schutz des schwäbischen Hinterlandes vor bayrischen Angriffen gegründet wurde. Man nimmt an, dass sich der Ortsname aus dem flämischen „Lethe“ – „Lede“, d.&amp;amp;nbsp;h. künstlicher Wasserlauf ableitet. Besiedelt war Leeder zunächst von Flamen, die den Schmiedbach durch den Ort leiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1401 kaufte [[Friedrich von Freyberg]] Leeder, dessen Nachkommen bis 1497 Ortsherren waren und das Dorf an den Augsburger Händler und Bürgermeister [[Sigmund Gossembrot]] veräußerten. Nach dessen Tod im Jahr 1508 ging Leeder in den Besitz seines Schwiegersohnes [[Rehlinger (Patrizier)|Ulrich Rehlinger]] über, der ebenfalls Bürgermeister in Augsburg war. Rehlinger führte 1527 in Leeder den evangelischen Glauben ein. 1595 kaufte [[Jakob Fugger]] den Ort für 62.000 [[Gulden]], setzte wieder einen katholischen Pfarrer ein und ließ die Kirche von Neuem katholisch weihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1661 kaufte das Hochstift Augsburg den Ort von den Fuggern und richtete das [[Pflegamt]] Leeder ein, das die Orte [[Denklingen]], [[Welden (Fuchstal)|Welden]], [[Lengenfeld (Oberostendorf)|Lengenfeld]] und die Weiler Krähmoos, Hohenwart und Lechmühlen umfasste. Oberhalb der heutigen Kirche bestand eine [[Burgstall Leeder|Burg]], die zusammen mit dem am heutigen Dreiweiherweg gelegenen, schon 1552 erwähnten [[Schloss Martinsbrunn|Lustschloss Martinsbrunn]] und dem Amtshaus nach der Säkularisation verfiel und auf Abbruch versteigert wurde. 1905 wurden zwischen dem neuen Friedhof und der „Almhütte“ am ehemaligen Sportplatz Mauerreste aus mörtelverbundenen Feldsteinen gefunden, die der damaligen Burgbefestigung zugeordnet werden. Das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]] der Gemeinde ist 1568 erstmals erwähnt und 1807 urkundlich verbrieft. Es erlaubte der Gemeinde jährlich zwei Krämer- und Viehmärkte. Die Krämermärkte werden noch heute jeweils sonntags im Mai und im Herbst entlang der Hauptstraße des Ortes abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Gemeindeteils Asch ===&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Ortes datiert 1126, als die [[Ronsberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Ronsberg]] aus [[Burgstall Irsee|Irsee]] Besitzungen in Asch beliehen. Im Jahre 1401 ging Asch an die [[Freyberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Freyberg]] über, die den Besitz 1636 bzw. 1740 an das Augsburger [[Kloster Sankt Stephan Augsburg|Kloster St. Stephan]] vererbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Gemeindeteils Seestall ===&lt;br /&gt;
Anders als die seit jeher schwäbischen Orte Leeder und Asch war der Flößerort Seestall als Teil des [[Lechrain]] seit jeher bayrisches Gebiet.&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Ortes als „Seestall“ erfolgte bei der Weihe der örtlichen St.-Johannes-Kirche durch [[Hartmann von Brixen|Bischof Hartmann von Brixen]] am 27. September 1150.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 2: 1140–1200 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2012 |ISBN=978-3-7030-0485-8 |Seiten=69, Nr. 460}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Nennung findet sich 1275 im bayerischen Steuerverzeichnis, dem Saalbuch von Herzog [[Ludwig der Strenge|Ludwig dem Strengen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bestand von Herbst 1944 bis März 1945 im Ort das [[KZ-Außenlager Kaufering VIII – Seestall|Außenlager Kaufering VIII – Seestall]] des [[KZ-Außenlagerkomplex Kaufering|KZ-Außenlagerkomplexes Kaufering]], in welchem mehrere hundert [[Judentum|jüdische]] Häftlinge [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] verrichten mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1950 ließ die Bayerische Staatsregierung einen Gedenkstein am [[Lech]]ufer, östlich von Seestall, errichten, welcher an die mindestens 22 der bis 1945 verstorbenen Häftlinge aus dem Konzentrationslager erinnert, die hier begraben wurden. Ein Wegweiser an der [[Bundesstraße 17|B&amp;amp;nbsp;17]] weist auf die KZ-Gedenkstätte hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Seit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] und der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] von 1803 gehört das gesamte Gebiet der jetzigen Gemeinde Fuchstal zu Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden Asch und Seestall und die Marktgemeinde Leeder wurden durch das bayerische [[Gemeindeedikt von 1818]] gebildet, bis zur Gebietsreform gehörten Asch und Leeder zum [[Landkreis Kaufbeuren]] und damit zum bayerischen [[Schwaben (Bayern)|Regierungsbezirk Schwaben]]. Die heutige Gemeinde Fuchstal entstand am 1. Juli 1972 im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Asch und Seestall und der Marktgemeinde Leeder, jedoch ohne [[Krämoos]], was an [[Oberostendorf]] ging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistGV87&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1991 |SEITE=47 |SEITE_BIS=48 |KOMMENTAR=Landkreis Landsberg a.Lech; Fußnote 6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1978 besteht die [[Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal]] mit den Mitgliedsgemeinden Fuchstal und [[Unterdießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1966 produzierte die seinerzeit weltbekannte Firma [[Uher]] in Leeder mit fast 300 Mitarbeitern unter räumlich ungünstigen Umständen im ehemaligen Schulgebäude [[Tonbandgerät]]e. 1971 wurde in Asch ein Neubau eröffnet, in dem bis zu 450 Mitarbeiter beschäftigt waren. Allerdings stürzte die japanische Konkurrenz die deutsche [[Unterhaltungselektronik]]industrie ab den 1970er Jahren in eine schwere Krise, auch Uher, das nacheinander seine Werke schließen musste, am 31. Juli 1977 auch das Zweigwerk Asch-Leeder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Remmers |Hrsg=Andreas Flader |Titel=Die Geschichte der Uher-Werke München |Verlag=Funk Verlag Bernhard Hein e. K. |Ort=Dessau |Datum=2008 |ISBN=978-3-939197-19-5 |Kommentar=2009 als [[E-Book]] mit der ISBN 978-3-939197-46-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Remmers |Hrsg=Andreas Flader |Titel=Die Geschichte der Uher-Werke München |Auflage=2. |Verlag=Bilz |Ort=Goldbach |Datum=2019 |ISBN=978-3-00-062168-0 |Kommentar=überarbeitet und ergänzt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1984 hatte die Gemeinde einige hundert Meter östlich der Dörfer Asch und Leeder einen eigenen Bahnhof an der 1886 eröffneten [[Fuchstalbahn]] von [[Bahnhof Landsberg (Lech)|Landsberg]] nach [[Bahnhof Schongau|Schongau]]. Heute findet dort nur noch Güterumschlag für die Holzwerke Pröbstl statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[US Army]] betrieb zusammen mit der [[Bundeswehr]] nahe dem Weiler Engratshofen das [[Sondermunitionslager Landsberg-Leeder]]. Es ist inzwischen entmilitarisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2019 wuchs die Gemeinde von 2762 auf 3990 um 1228 Einwohner bzw. um 44,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus 16 Mitgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Sitzverteilung im Gemeinderat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr!! FWGL !! FWGA !! FWS !! ELfF !! NLF !! [[SPD]] !! LLF !! LF !! ALF !! gesamt !! Wahlbeteiligung in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Kommunalwahlen in Bayern 2026|2026]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.osrz-akdb.de/ob-p/1815138/0/20260308/gemeinderatswahl_vg/ergebnisse_gemeinde_09181121.html Wahl des Gemeinderats Gemeinde Fuchstal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| - || - || 3 || - || - || 1 || 5 || 3 || 4 || 16 || 71,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_OB/Wahl-2020-03-15/09181121/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_116_Gemeinde_Gemeinde_Fuchstal.html Wahl des Gemeinderats Gemeinde Fuchstal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 5 || 4 || 2 || - || 5 || - || - || - || - || 16 || 69,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]]&lt;br /&gt;
| 7 || 3 || 3 || 3 || - || - || - || - || - || 16 || 61,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]]&lt;br /&gt;
| 7 || 3 || 3 || 3 || - || - || - || - || - || 16 || 65,5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Legende:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ELfF = Eine Liste für Fuchstal&lt;br /&gt;
*FWGA = Freie Wählergemeinschaft Asch&lt;br /&gt;
*FWGL = Freie Wählergemeinschaft Leeder&lt;br /&gt;
*FWS = Freie Wählergemeinschaft Seestall&lt;br /&gt;
*NLF = Neue Liste Fuchstal&lt;br /&gt;
*LLF = Leederer Liste für Fuchstal&lt;br /&gt;
*LF = Liste Fuchstal&lt;br /&gt;
*ALF = Ascher Liste für Fuchstal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist seit Mai 2002 Erwin Karg (Freie Wählergemeinschaft Leeder sowie Wählergemeinschaften Asch und Seestall); er wurde am 15. März 2020 mit 63,2 % der Stimmen für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fuchstal.de/wqo6xn3yvzh9fuchstal-cms_extract.l105577.html?BUTTON_REC_ID=105577 |titel=Bürgermeister |hrsg=Gemeinde Fuchstal |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200708035325/https://www.fuchstal.de/wqo6xn3yvzh9fuchstal-cms_extract.l105577.html?BUTTON_REC_ID=105577 |archiv-datum=2020-07-08 |abruf=2020-07-07 |archiv-bot=2025-03-13 00:39:28 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Über silbernem [[Schildfuß]], darin ein aus dem rechten Schildrand [[wachsend]]es rotes Ruder, gespalten; [[Heraldisch vorn|vorne]] in Blau ein silberner Wellenschrägbalken, hinten in Gold ein grünes Eschenblatt.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|ref            = Wappen&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das heutige Wappen löste die aus den 1950er Jahren stammenden Wappen von Asch und Leeder ab. Das Ruder verweist auf den ehemaligen Flößerort Seestall, der Schrägbalken symbolisiert den durch Leeder laufenden Schmiedbach, das Eschenblatt verweist auf den Gemeindeteil Asch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Dieses Wappen wird seit 2000 geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein früherer Wappenentwurf des Landrats [[Bernhard Müller-Hahl]] aus dem Jahr 1977 („In Blau auf einem silbernen Wellenbalken eine goldene Esche mit drei Zweigen, im Schildfuß drei goldene Kugeln“) war zwar in der Literatur (vgl. &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch für den Landkreis Landsberg am Lech&amp;#039;&amp;#039;, S. 463) als Gemeindewappen zu finden, es erlangte jedoch keine Rechtsgültigkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DEU Asch (Fuchstal) COA.png|Wappen der ehemaligen Gemeinde Asch&lt;br /&gt;
 DEU Leeder COA.png|Wappen der ehemaligen Gemeinde Leeder&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Fuchstal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leeder sind nur wenige alte Bauwerke erhalten – das Schloss, das etwas außerhalb des Dorfes am heutigen Dreiweiherweg gelegene Lustschlösschen Martinsbrunn und weitere herrschaftliche Gebäude verfielen nach der Säkularisation und wurden später „auf Abbruch“ versteigert. Erhalten geblieben sind die bereits im 16. Jahrhundert erwähnte Taverne (Heute: Gasthaus Luitpold) und der herrschaftliche Stadel mit teilweise erhaltener Einfriedungsmauer gegenüber, in dem heute Geschäftsräume sind.&lt;br /&gt;
* [[Mariä Verkündigung (Leeder)|Pfarrkirche Mariae Verkündigung]] im Gemeindeteil Leeder&lt;br /&gt;
* [[St. Stephan (Welden)]] im Ortsteil [[Welden (Fuchstal)|Welden]]&lt;br /&gt;
* [[Rathaus (Leeder)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Fuchstal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Baader]] (1717–1780), Kirchenmaler, wurde im Ortsteil Lechmühlen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Florian Kettemer]] (* 1986), Eishockeyspieler, wuchs im Ortsteil Asch / Ascher Siedlung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Philipp Ludwig Hermann Röder]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Ulm 1791/92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fuchstal.de/ Gemeinde Fuchstal]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09181121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Landsberg am Lech}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086558-7|LCCN=n92022604|VIAF=143208558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fuchstal| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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