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	<title>Fuchssches Greiskraut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:57:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fuchssches_Greiskraut&amp;diff=503172&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: enzyklopädischere Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fuchssches_Greiskraut&amp;diff=503172&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-07T03:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;enzyklopädischere Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Fuchssches Greiskraut&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Senecio ovatus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Gottfried Gärtner|G.Gaertn.]], [[Bernhard Meyer (Ornithologe)|B.Mey.]] &amp;amp; [[Johannes Scherbius|Scherb.]]) [[Karl Ludwig Willdenow|Willd.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Greiskräuter&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Senecio&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Senecioneae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Asteroideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Korbblütler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Asteraceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asternartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Asterales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Fuchssches Greiskraut 2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Fuchssches Greiskraut (&amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039;) &amp;lt;br /&amp;gt;im [[Val Vignun]] auf ca. 2100 Meter Höhe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuchssche Greiskraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Senecio fuchsii&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;marbach&amp;quot;&amp;gt;https://heilkraeuter.de/lexikon/fuchskre.htm Beschreibung der Pflanze beim &amp;#039;&amp;#039;Eva Marbach Verlag&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 4. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuchs-Greiskraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuchskreuzkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kahles Hain-Greiskraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, älter auch &amp;#039;&amp;#039;Heidnisch-Wundkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Joh. Gehrmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unser Hausarzt. Wie behandle ich mich in gesunden und kranken Tagen.&amp;#039;&amp;#039; Peter J. Oestergaard Verlag, Berlin-Schöneberg 1930, S. 379; und [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 396.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Korbblütler]] (Asteraceae). Sie ist in [[Europa]] weitverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Senecio fuchsii — Flora Batava — Volume v17.jpg|mini|links|Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Senecio ovatus (3).jpg|mini|Detailaufnahme eines Laubblattes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Senecio ovatus (2).jpg|mini|links|Detailaufnahme eines Blütenkörbchens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Senecio ovatus IP0708057.jpg|mini|Fruchtstand mit Pappus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Senecio ovatus (1).jpg|mini|Habitus, Laubblätter und Blütenstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Das Fuchssche Greiskraut ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]], die meist Wuchshöhen von 60 bis 180&amp;amp;nbsp;cm erreicht. Es werden unterirdische [[Stolo|Ausläufer]] gebildet. Die Pflanzen sind normalerweise recht schlank und erst im Bereich ihres [[Blütenstand]]es aufrecht verzweigt. Der [[Stängel]] kann je nach Unterart grün oder rötlich verfärbt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gestielten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] des Fuchsschen Greiskrauts sind ungeteilt, länglich lanzettlich und etwa fünfmal so lang wie breit; ihr Rand ist gezähnt. Bei den mittleren und oberen Blättern laufen die beiden Seiten des Blattgrundes oft als schmale Flügel den Blattstiel herab. Die Laubblätter sind auf beiden Seiten kahl oder fast kahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht je nach Unterart von Anfang Juli bis September&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWebOvatusAlpestris&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWebOvatusOvatus&amp;quot; /&amp;gt; (siehe unter Systematik). Die körbchenförmigen [[Blütenstand|Blütenstände]] enthalten je nach Unterart meist drei oder fünf (bis zu acht) gelbe, weibliche [[Zungenblüte]]n mit einer linealischen Zunge und je nach Unterart 3 bis 16 gelbe, zwittrige [[Röhrenblüte]]n&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWebOvatusAlpestris&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWebOvatusOvatus&amp;quot; /&amp;gt;. Es sind je nach Unterart drei bis fünf Außenhüllblätter und acht bis neun [[Hüllblatt|Hüllblätter]] (Involucralblätter) vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Achäne]]n besitzen einen [[Pappus (Botanik)|Pappus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 40.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Das Fuchssche Greiskraut ist ein [[Hemikryptophyt]] und eine Schaftpflanze. Die [[Vegetative Vermehrung]] erfolgt durch kurze unterirdische [[Stolo|Ausläufer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blütenökologisch handelt es sich um „Körbchenblumen“. Die Körbchen zeigen im Zentrum eine hohe UV-Reflexion und heben sich dadurch deutlich vom Hintergrund ab, damit erscheinen sie für die [[Bestäuber]] zweifarbig. Blütenbesucher sind verschiedene [[Insekten]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt; wie Fliegen, Käfer und Falter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Pappusstrahlen eines Körbchens erinnert bei der Reife an ein Greisenhaupt, was für die Namensgebung der Pflanze entscheidend war. Die Pappusstrahlen dienen bei der Ausbreitung der Achäne als Schirmchenflieger und Wasserhafter. Die [[Fruchtreife]] beginnt im September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fuchssche Greiskraut wird vom [[Rostpilz]] &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia senecionis]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Aecie]]n und [[Telie]]n befallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwetko&amp;quot;&amp;gt; Peter Zwetko: &amp;#039;&amp;#039;[{{ZOBODAT/URL|pdf/BioEco_16_0001-0067.pdf}} Die Rostpilze Österreichs.] Supplement und Wirt-Parasit-Verzeichnis zur 2.&amp;amp;nbsp;Auflage des Catalogus Florae Austriae, III.&amp;amp;nbsp;Teil, Heft&amp;amp;nbsp;1, Uredinales.&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Fuchssche Greiskraut ist in den europäischen [[Mittelgebirge]]n, in den [[Alpen]] und auch im [[Ebene (Geographie)|Flachland]] weitverbreitet. In [[Österreich]] sehr häufig in allen Bundesländern, in [[Deutschland]] nordwärts bis zur Mittelgebirgsschwelle. Die Verbreitung in der [[Schweiz]] ist ähnlich weitreichend wie in Österreich. In den Allgäuer Alpen steigt es am Hehlekopf in Vorarlberg bis zu einer Höhenlage von 2056 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fuchssche Greiskraut findet man in nährstoffreichen, schattigen und feuchten Wäldern, besonders [[Mischwald|Mischwäldern]]. Es ist eine [[Charakterart]] des Senecionetum fuchsii aus dem Verband Sambuco-Salicion, kommt aber auch in [[Pflanzengesellschaft|Gesellschaft]]en des Verbands Fagion oder der Ordnung Prunetalia vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Auf Kahlschlagflächen in Wäldern und Forsten kommt es generativ und vegetativ nicht selten zu Massenentfaltungen dieser Pflanze, weshalb sie auch – ähnlich wie das [[Schmalblättriges Weidenröschen|Schmalblättrige Weidenröschen]] – als &amp;quot;Schlagraumpflanze&amp;quot; kategorisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] unter dem Namen ([[Basionym]]) &amp;#039;&amp;#039;Jacobaea ovata&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1801 durch [[Philipp Gottfried Gärtner]], [[Bernhard Meyer (Ornithologe)|Bernhard Meyer]] und [[Johannes Scherbius]] in &amp;#039;&amp;#039;Oekonomisch-Technische Flora der Wetterau&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, S. 212. Die Neukombination zu &amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(P.Gaertner, Meyer &amp;amp; Scherb.) Willd.}} veröffentlichte [[Karl Ludwig Willdenow]] 1803 in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, Band 3 (3), S. 2004&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot; /&amp;gt; Weitere [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(G.Gaertn., B.Mey. &amp;amp; Scherb.) Willd.}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Senecio fuchsii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|C.C.Gmel.}}, &amp;#039;&amp;#039;Senecio nemorensis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;fuchsii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(C.C.Gmel.) Ces.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;ovatus&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die eiförmigen Laubblätter. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;fuchsii&amp;#039;&amp;#039; ehrt einen der Väter der Botanik [[Leonhart Fuchs]] (1501–1566).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Art &amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039; gibt es etwa drei Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gewöhnliches Fuchs-Greiskraut (&amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(G.Gaertn., B.Mey. &amp;amp; Scherb.) Willd.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;ovatus&amp;#039;&amp;#039;): Die Nominatform bildet 5 bis 15 cm lange Ausläufer. Die grünen oder rötlichen Stängel sind kahl bis zerstreut behaart, aber nicht flaumig behaart. Die Blütenstandsschäfte sind 10 bis 25 mm lang. Es sind drei bis vier Außenhüllblätter und acht bis neun Hüllblätter vorhanden. Es sind 8 bis 14 Röhrenblüten und meist fünf (vier bis acht) Zungenblüten vorhanden. Die Blütezeit reicht von Ende Juli bis September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWebOvatusOvatus&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 40.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alpen-Fuchs-Greiskraut (&amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;alpestris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Gaudin) Herborg}}, Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Senecio alpestris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Gaudin}}): Die Ausläufer sind 3 bis 10 cm lang. Der Stängel ist im unteren sowie mittleren Teil mindestens unterhalb der Blattachsel flaumig behaart. Die Blütenstandsschäfte sind dünner und 5 bis 15 mm lang. Es sind sieben bis acht Hüllblätter vorhanden. Es sind drei bis acht Röhrenblüten und meist nur drei (zwei bis vier) Zungenblüten vorhanden. Die Blütezeit reicht von Anfang Juli bis August.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWebOvatusAlpestris&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 40.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;stabianus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lacaita) Greuter}}, (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Senecio stabianus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lacaita}}, &amp;#039;&amp;#039;Senecio nemorensis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;stabianus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lacaita) Pignatti}}): Sie kommt nur in [[Italien]] und vielleicht in Albanien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Alle Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Greiskräuter|Senecio]]&amp;#039;&amp;#039; sind durch [[Pyrrolizidinalkaloide]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;giftpflanzen&amp;quot; /&amp;gt; giftig, die zum großen Teil leberschädigend und krebsauslösend wirken. Für das Fuchssche Greiskraut wurde außerdem eine [[mutagene]] Wirkung nachgewiesen. Die Vergiftungssymptome treten meist sehr spät, das bedeutet nach Wochen oder Monaten auf. Vergiftungen können auch über [[Honig]] oder [[Kuhmilch]] erfolgen. Vergifteter Honig schmeckt bitter und hält gewöhnlich von weiterem Verzehr ab. Das Vieh meidet &amp;#039;&amp;#039;Senecio&amp;#039;&amp;#039;-Arten auf der Weide, jedoch nicht im [[Heu]], wo das Gift erhalten bleibt. Hohe Greiskraut-Anteile können auch sehr starke Schäden beim Vieh hervorrufen. Sehr hohe Dosen führen auch zu sofortigen, zum Teil tödlichen Vergiftungen, besonders bei Kleinsäugern. Besonders gefährdet sind [[Pferde]] und [[Rinder]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;giftpflanzen&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die [[Alkaloide]] gewöhnlich für [[Insekten]] sehr giftig sind, gibt es einige Insektenarten, die ihren gesamten Lebenszyklus auf &amp;#039;&amp;#039;Senecio&amp;#039;&amp;#039;-Arten verbringen. Hierzu zählen die [[Nachtfalter]]-Arten [[Jakobskraut]]- oder Blutbär (&amp;#039;&amp;#039;Tyria jacobaeae&amp;#039;&amp;#039;), [[Schönbär]] (&amp;#039;&amp;#039;Callimorpha dominula&amp;#039;&amp;#039;) und [[Brauner Bär (Schmetterling)|Brauner Bär]] (&amp;#039;&amp;#039;Arctia caja&amp;#039;&amp;#039;) aus der Familie der [[Bärenspinner]] (Arctiinae). Ihre Raupen nehmen die Giftstoffe ohne Schaden auf und speichern sie sogar. Sie haben dadurch einen bitteren Geschmack und sind so vor Fressfeinden geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volksheilkunde ==&lt;br /&gt;
Das Fuchssche Greiskraut, im Mittelalter auch als „Wundkraut“ benannt, wurde früher als Mittel bei zu starken [[Menstruation|Monatsblutungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;giftpflanzen&amp;quot; /&amp;gt; oder bei Schleimhautblutungen verwendet. Da es aber wie alle anderen Greiskraut-Arten leberschädigende [[Pyrrolizidinalkaloide]] enthält und außerdem Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Greiskraut-Arten besteht, wird von einer Verwendung heutzutage abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800133644}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3060125392|Auflage=14.}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Schmeil]], [[Jost Fitschen]] (Begr.), Werner Rauh, Karlheinz Senghas: &amp;#039;&amp;#039;Flora von Deutschland und seinen angrenzenden Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; 84. Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Heidelberg 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urania Pflanzenreich&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: Blütenpflanzen 1, 1. Ausgabe. Urania, Leipzig 1991, ISBN 3-332-00367-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urania Pflanzenreich&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: Blütenpflanzen 2, 1. Ausgabe. Urania, Leipzig 1994, ISBN 3-332-00497-2.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783494014241|Seite=310–311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt; {{Tropicos|ID=2733059|WissName=Senecio ovatus|Zugriff=28. Februar 2013 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=2733059|WissName=Senecio ovatus|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot;&amp;gt; [http://www.biodiversitylibrary.org/page/667393 Neukombination eingescannt bei &amp;#039;&amp;#039;biodiversitylibrary.org&amp;#039;&amp;#039;.] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt; [[Werner Greuter]]: &amp;#039;&amp;#039;Compositae (pro parte majore).&amp;#039;&amp;#039;: [http://ww2.bgbm.org/EuroPlusMed/PTaxonDetail.asp?NameCache=Senecio%20ovatus&amp;amp;PTRefFk=7000000 &amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039;] In: Werner Greuter, Eckhard von Raab-Straube (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Compositae.&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006–2009, abgerufen am 28. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|9783494014241|Seite=310–311}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;giftpflanzen&amp;quot;&amp;gt; [http://www.giftpflanzen.com/senecio_fuchsii.html Fuchssches Kreuzkraut als Giftpflanze.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWebOvatusOvatus&amp;quot;&amp;gt; {{FloraWeb|7007|Senecio ovatus subsp. ovatus (G. Gaertn., B. Mey. &amp;amp; Scherb.) Willd., Fuchssches Greiskraut (Unterart)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWebOvatusAlpestris&amp;quot;&amp;gt; {{FloraWeb|7006|Senecio ovatus subsp. alpestris (Gaudin) Herborg, Voralpines Fuchssches Greiskraut}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=954}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 620.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Senecio ovatus|Fuchssches Greiskraut (&amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|23947|Senecio ovatus (G. Gaertn., B. Mey. &amp;amp; Scherb.) Willd., Fuchssches Greiskraut}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3198}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|23947}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=2353|WissName=Senecio ovatus (P. Gaertn. &amp;amp; al.) Willd.}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Korbbluetler/nemorensis_agg.htm#Fuchssches Greiskraut Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Greiskräuter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
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