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	<title>Fu (Lyrik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T19:37:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fu_(Lyrik)&amp;diff=524078&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-12-13T06:33:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=賦|p=fù|b=Ode}}) sind [[Gedicht]]e, die in [[Kaiserreich China|China]] zur Zeit der [[Han-Dynastie]] entstanden sind. Sie werden „[[Prosagedicht]]e“, „Poetische Beschreibungen“ oder „Rhapsodien“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft der Fu ist unklar, man leitet sie von den [[Rhetorik]]schulen der damaligen politischen Ratgeber, den Rätseln des Philosophen [[Xunzi]], die als Fu bezeichnet wurden und den [[Chuci]] ab. Das Versmaß der Fu leitet sich von den Chuci her, aus denen der sogenannte Sao-Stil (騷, &amp;#039;&amp;#039;sāo&amp;#039;&amp;#039;) der Fu stammt: Die Verse sind in drei und zwei Silben unterteilt, zwischen denen ein Bindeglied &amp;#039;&amp;#039;ér&amp;#039;&amp;#039; 而 eine Zäsur formt; der erste Vers schließt jeweils mit der Ausrufpartikel &amp;#039;&amp;#039;xī&amp;#039;&amp;#039; 兮 ab. Im Vergleich zu den Liedern der Chuci haben die Fu jedoch eine ungewöhnlich lange Form, die daraus erklärt wird, dass ein Säkularisierungsprozess der [[Religion|religiösen]] Elemente der Chuci-Dichtung stattgefunden hatte. Statt um [[Schamanismus|Schamanen]] und [[Göttin]]nen geht es bei den frühen Fu um eine [[Theophanie|Epiphanie]] des Herrschers und die Lobpreisung seiner Taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fu sind in [[Reim]]en geschrieben, ein [[Vers]] kann aus drei bis sieben (manchmal auch mehr) Zeichen bestehen und oft ist ein Vorwort in [[Prosa]] vorangestellt, manchmal auch ein [[Nachwort|Epilog]] in Versform. Neben den Endreimen fallen auch häufige [[Alliteration]]en und [[Assonanz (Verslehre)|Assonanzen]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich sind die Fu dadurch geprägt, dass sie lange Kataloge von Pflanzen, Tieren, Personen und Ereignissen enthalten, die als eine Art [[Wortmagie]] gedeutet werden. Gleichermaßen wird die ständige Wiederholung und Variation von [[Lautmalerei]], [[Synonymie|Synonymen]], [[Parallelismus (Rhetorik)|Parallelismen]], [[Hyperbel (Sprache)|Hyperbeln]] und [[Antithese]]n als eine Art von [[Beschwörung]]sformeln gedeutet, die dem weltlichen Herrscher die Aura des [[Heilig]]en verleihen sollen. Die Übertragung der in den Chuci noch dem Schamanen vorbehaltenen [[Magie|magischen]] Reise auf den als Übermenschen ({{zh|p=dàrén|c=大人}}) titulierten Herrscher deutet ebenfalls auf diesen Sachverhalt hin und einige Fu wurden sogar zu magischen Zwecken verwendet, etwa um Krankheiten zu heilen oder Geister zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beliebte Motive der Fu deuten auf einen quasireligiösen Charakter dieser Dichtungen hin: Die kaiserlichen Opfer an Himmel und Erde zur Erlangung von Harmonie und Fruchtbarkeit, die Hauptstadt als Zentrum kaiserlicher Macht und die Jagd (auch zur Beschaffung von Opfertieren) im kaiserlichen Park, der als [[Mikrokosmos|mikrokosmisches]] Abbild des [[Makrokosmos]] galt.&lt;br /&gt;
Trotz des stark ausgeprägten Elementes der Epiphanie des Herrschers sind auch viele Fu überliefert, die einen pädagogischen Anklang dem Herrscher gegenüber haben und den Prunk und die Verschwendung der kaiserlichen Höfe ablehnen. Fu wurden häufig von kaiserlichen Beamten, die als Hofpoeten angestellt waren, am Hofe gedichtet und vorgetragen. Berühmte Fu-Dichter waren zum Beispiel [[Sima Xiangru]], [[Jia Yi]] und [[Yang Xiong]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später begann die Literatenschicht auch Fu über andere Themen zu schreiben, die private Themen und die eigenen Gefühle ausdrückten. Das „Fu über die Eule“ von Jia Yi, das in der Melancholie-Tradition des Lisao (siehe [[Chuci]]) steht, drückt zum Beispiel die persönlichen Gefühle in der Verbannung und angesichts des bevorstehenden Todes aus. Andere Themen von persönlichem Charakter sind zum Beispiel Kummer und Sorgen beim Anblick der Hauptstadt, ungestillte Leidenschaften und die Begegnung mit einer [[Göttin]], wie sie schon in der [[Schamanismus|schamanistischen]] Tradition der Chuci beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fu sind zwar die wichtigste Lyrikgattung der Han-Zeit, jedoch galt bis zur [[Tang-Dynastie|Tang-Zeit]] das Fu weiterhin als Ausdruck kunstvoller und gelehrter Dichtung und die Dichter griffen immer wieder diese Form auf und beschrieben in den Fu zum Beispiel Paläste, Städte, Parks oder Gegenstände wie die Zither oder die Flöte und Gefühle wie Kummer, Einsamkeit und Trennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der Fu sind nicht überliefert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Yuefu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kubin: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der chinesischen Literatur; Band 1 Die chinesische Dichtkunst.&amp;#039;&amp;#039; K.G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-24541-6&lt;br /&gt;
* Gong Kechang: &amp;#039;&amp;#039;Studies on the Han Fu.&amp;#039;&amp;#039; American Oriental Society, New Haven, Connecticut 1997&lt;br /&gt;
* Helwig Schmidt-Glintzer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der chinesischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Bern 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Han-Dynastie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrische Form]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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