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	<title>Ftan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JoachimKohler-HB: /* Verkehr */ Foto eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-08T12:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Foto eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Ftan&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Ftan COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 180829 Ftan 1.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ftan&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Engiadina Bassa/Val Müstair&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Scuol&lt;br /&gt;
| BFS = 3761&lt;br /&gt;
| PLZ = 7551&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.79419 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|814.500|186.400||koor=B }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 10.248728 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|814.500|186.400||koor=L }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1648&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 43.05&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 508&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2014&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.ftan.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ftan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-vallader-Ftan.ogg|[ftan]}}, deutsch und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Fetan&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Unterengadin]]er Gemeinde [[Scuol]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis am 31. Dezember 2014 war Ftan eine eigenständige [[politische Gemeinde]]. Am 1. Januar 2015 wurde Ftan mit den vier Gemeinden [[Ardez]], [[Guarda GR|Guarda]], [[Sent GR|Sent]] und [[Tarasp]] in die Gemeinde Scuol fusioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Ftan 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2015]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Fetan = Ftan, Unterengadin-LBS H1-017828.tif|mini|Ftan Grond und Ftan Pitschen 1954. Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]]]]&lt;br /&gt;
Der Ort Ftan liegt auf {{Höhe|1650|CH-m}}. Dabei erstreckt sich das Gebiet von Ftan vom [[Inn]] auf {{Höhe|1200|CH-m}} bis zum Augstenberg auf {{Höhe|3230|CH-m}}. Die beiden grössten Ortsteile sind die dicht benachbarten Siedlungen Ftan Grond und Ftan Pitschen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Landkarte bzw. Internet-Kartendienst.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deren Namen bedeuten auf Deutsch «Gross-Ftan» und «Klein-Ftan».&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ict-atelier.ch/ Wörterbuch ICT].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Die [[Etymologie]] des Ortsnamens ist laut dem &amp;#039;&amp;#039;[[Rätisches Namenbuch|Rätischen Namenbuch]]&amp;#039;&amp;#039; (wonach auch das &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]]&amp;#039;&amp;#039;) ungeklärt. Es muss eine vorlateinische Form &amp;#039;&amp;#039;*vett-&amp;#039;&amp;#039; existiert haben, die um das Suffix &amp;#039;&amp;#039;-ānum&amp;#039;&amp;#039; erweitert wurde. Diese Form findet sich in den Ersterwähnungen &amp;#039;&amp;#039;de Uetane&amp;#039;&amp;#039; (1150) oder &amp;#039;&amp;#039;in vico Vetane&amp;#039;&amp;#039; (1161). 1327 findet sich erstmals die Form &amp;#039;&amp;#039;ze Fetan&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rätisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von Robert von Planta. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Etymologien&amp;#039;&amp;#039;. bearbeitet und herausgegeben von [[Andrea Schorta]] (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Romanica Helvetica.&amp;#039;&amp;#039; Band 63). Francke, Bern 1964, S.&amp;amp;nbsp;699.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
2007 fanden Archäologen der Universität Zürich unter Leitung von Thomas Reitmaier Spuren prähistorischer Menschen in Plan da Mattun im Val Urschai, die bis 10.500 Jahre alt sind. Auf dem Muot Padnal gab es eine Wehrsiedlung mit Wall und Graben sowie eine Rundmauer auf dem Hügel Umbrain aus der Bronze- und Eisenzeit. Funde aus der Römerzeit sind im Val Tasna nachgewiesen, die zudem eine frühe alpwirtschaftliche Nutzung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert hatten die Herren von Tarasp in Ftan viele Güter und tätigten Schenkungen an die Klöster [[Müstair]] und Scuol, und nach dessen Verlegung auch an die [[Abtei Marienberg]] im [[Vinschgau]]. Die Entstehungszeit der Pfarrkirche St. Peter ist nicht bekannt, doch ist die Pfarrei Ftan seit 1492 belegt. 1499 und 1622 wurde Ftan durch österreichische Truppen zerstört. 1542 erfolgte der Übergang vom katholischen zum [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|reformierten]] Glauben. Vom 16. bis 18. Jahrhundert wirkten viele bedeutende reformierte Pfarrer in Ftan. 1652 kaufte sich Ftan von Österreich los und gehörte bis 1851 zur [[Gerichtsgemeinde]] [[Kreis Suot Tasna|Untertasna]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiantun Verd von Martin PeiderSchmid - Planzeichnung.JPG|mini|Pläne von Feldern und Häusern in Ftan von Martin Peider Schmid]]&lt;br /&gt;
Martin Peider Schmid hielt in den 1770er Jahren in einer zweibändigen Handschrift namens &amp;#039;&amp;#039;Chiantun verd&amp;#039;&amp;#039; seine präzisen Beobachtungen über Ftan fest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|48926|Schmid, Martin Peider|Autor=Paul Eugen Grimm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrmals wurde Ftan durch Lawinenniedergänge (1682 und 1720) und durch Dorfbrände (1723, 1794 und 1885) verwüstet. 1875 wurde mit Lawinenverbauungen und Aufforstungen begonnen. Zur Rettung des Dorfteils Ftan Grond vor Rutschgefahr wurden die unstabilen Moränenböden der Palüds da Sainas entwässert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bau der Engadiner Talstrasse 1860 bis 1862 ist Ftan vom Hauptverkehr weitgehend abgeschnitten. Auch die Bahnstation der [[Rhätische Bahn|RhB]] (seit 1913) liegt weit unterhalb des Dorfes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Infolgedessen nahm die Bevölkerung von 1850 bis 1900 von 506 auf 403 Personen ab. Manche Ftaner Familien wanderten als Cafétiers und Zuckerbäcker aus und erwarben entsprechende Geschäfte in Italien, Nord- und Osteuropa.&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Heinrich Müller, 1825-1894 J13 Ftan.JPG|mini|Ftan Grond, im Hintergrund Ftan Pitschen, um 1870. Radierung von [[commons:Category:Johann Heinrich Müller (1825-1894)|Heinrich Müller]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der bedeutungsvollen Landwirtschaft wurde der Ackerbau erst in den 1950er Jahren allmählich zugunsten der Viehwirtschaft aufgegeben. 1970 wurde ein erster Sessel- und Skilift erstellt; danach nahm der Wintertourismus rasch zu, was sich besonders im Bau zahlreicher Ferienwohnungen zeigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eugen Grimm, Jürg Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Ihr Ferienort stellt sich vor: Ftan.&amp;#039;&amp;#039; Gammeter, St. Moritz / Scuol 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr !! 1835 !! 1850 !! 1900 !! 1950 !! 1970 !! 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 538|| 506|| 403|| 504|| 425|| 516&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Trotz einer kleinen deutschsprachigen Minderheit blieben die Ftaner dem [[Vallader]], einer [[bündnerromanisch]]en Mundart, bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs treu (1880 89 %, 1900 92 % und 1941 86 %). Danach setzte bis 1980 ein Niedergang der Mehrheitssprache ein. Seither hat sich eine knappe romanischsprachige Mehrheit behaupten können. Die Sprache, gefördert von Gemeinde und Schule, gewinnt sogar eher wieder an Boden (1990 verstanden 68 %, 2000 gar 76 % Romanisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt die folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot;| Sprachen in Ftan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| Sprachen !!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Volkszählung 1980 !!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Volkszählung 1990 !!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Volkszählung 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl !! Anteil !! Anzahl !! Anteil !! Anzahl !! Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Deutsche Sprache|Deutsch]] || 139 || 31,95 % || 153 || 33,77 % || 191 || 37,02 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || 251 || 57,70 % || 263 || 58,06 % || 298 || 57,75 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Italienische Sprache|Italienisch]] || 19 || 4,37 % || 14 || 3,09 % || 6 || 1,16 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 435 || 100 % || 453 || 100 % || 516 || 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen und Konfessionen ===&lt;br /&gt;
1542 wurde die Reformation eingeführt. Einige bekannte reformierte Pfarrer stammten aus Ftan und wirkten auch dort. 1888 bis 1924 und seit 1928 bilden Ftan und Ardez eine Pastorationsgemeinschaft, seit 2016 gehört zusätzlich Guarda dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 477 Bewohnern waren 437 (= 92 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Scuol}}&lt;br /&gt;
* Denkmalgeschützt ist die [[Reformierte Kirche Ftan|reformierte Dorfkirche]] in Ftan Grond.&lt;br /&gt;
* Haus Vulpius&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/haus_vulpius.31375 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Haus Vulpius (Foto) |wayback=2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hochalpines Institut (ehem. Hochalpines Töchterinstitut)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/hochalpines_institut_ehem_hochalpines_toechterinstitut.31376 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Hochalpines Institut (ehem. Hochalpines Töchterinstitut) (Foto) |wayback=20220818103703}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Einwohner von Ftan leben zu einem grossen Teil vom Tourismus und dem Schulinstitut. Daneben gibt es Klein- und Kunsthandwerk, einen VOLG-Dorfladen, eine Bäckerei und eine genossenschaftliche Käserei. In der [[Berglandwirtschaft]] bewirtschaften 25 [[Landwirt]]e in 20 Betrieben etwa 500&amp;amp;nbsp;ha. 2014 hielten 7 Betriebe Milchkühe, 4 Mutterkuhhaltung, 6 Schafzucht und 5 Ziegenhaltung. Wichtig ist deshalb auch die Alpwirtschaft im Sommer, die in Laret, Clünas, Val Tasna, Val Urschai und Val Sampuoir betrieben wird, oft in Alpgemeinschaft mit den Ardezer Bauern.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eugen Grimm, Jürg Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Ihr Ferienort stellt sich vor: Ftan.&amp;#039;&amp;#039; Gammeter, St. Moritz / Scuol 2014, S. 10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ftan GR, Post und Postauto-14. Januar 2007.jpg|mini|Post(auto) in Ftan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ftan Okt 1990.png|mini|Bahnhof Ftan im Oktober 1990]]&lt;br /&gt;
Ftan wird durch die Buslinie Ftan – [[Bahnhof Scuol-Tarasp|Scuol Bahnhof]] – Scuol Posta bedient. An der Haltestelle Scuol Bahnhof besteht dabei unter anderem eine Umstiegsmöglichkeit auf die Züge der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] in Richtung [[Samedan]] und [[Pontresina]] ([[Bahnstrecke Bever–Scuol-Tarasp|Bahnstrecke Bever – Scuol-Tarasp]]) sowie via [[Bahnhof Sagliains|Sagliains]] und der [[Vereinalinie]] in Richtung [[Klosters]] und [[Landquart GR|Landquart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätabends gibt es auch eine direkte Busverbindung ins benachbarte [[Ardez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet von Ftan liegt auch der Haltepunkt Ftan Baraigla der Bahnstrecke Bever – Scuol-Tarasp. Die Station liegt allerdings auf {{Höhe|1335|CH-m}} Höhe und damit etwa 300 Höhenmeter unterhalb des Ortskerns, von dem aus sie daher nur umständlich zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ftan lag früher an der Engadiner Talstrasse (&amp;#039;&amp;#039;Via imperiala&amp;#039;&amp;#039;). Durch den Bau der [[Hauptstrasse 27]] wird der Ort seit 1865 in der Talsohle weiträumig umfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sängerfest in Ftan 1935.jpg|mini|Sängerfest in Ftan 1935]]&lt;br /&gt;
In der Tradition der [[Übernamen der Engadiner Dörfer]] heissen die Ftaner &amp;#039;&amp;#039;ils muois&amp;#039;&amp;#039;, zu deutsch: &amp;quot;die Ochsen&amp;quot; wegen ihrer angeblichen Starrköpfigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Januar wird das Fest [[Babania]] gefeiert, jeden Samstag vor dem ersten Februarmontag der [[Schüschaiver]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
1793 gründete der reformierte Pfarrer [[Andrea Rosius à Porta]] ein Schulinstitut für Knaben und Mädchen, das bis 1869 bestand. Er war von [[Ulysses von Salis-Marschlins]] und [[Heinrich Pestalozzi]] beeinflusst. In der Folge entstand 1916 das &amp;#039;&amp;#039;Hochalpine Töchterinstitut Fetan (HTF)&amp;#039;&amp;#039;. Es war die erste [[Privatschule]] des Kantons Graubünden – ein [[Internat]], das früher nur junge Frauen ausbildete. Seit 1976 ist es auch eine regionale Mittelschule für beide Geschlechter, bei der mit eidgenössisch anerkannten Maturitäten und Diplomen abgeschlossen wird. 1993 wurde es in „[[Hochalpines Institut Ftan]]“ umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Gabriel]] (um 1570–1638), reformierter Pfarrer in [[Flims]], [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]] und [[Zürich]], Verfasser eines Katechismus in [[Sursilvan]], das erste Schriftdenkmal des oberländischen Idioms&lt;br /&gt;
* [[Jacob Antonius Vulpius]] (1629–1706), reformierter Pfarrer, Bibelübersetzer und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Jon Peider Schmid von Grüneg]] (1733–1819), Oberstleutnant in fremden Diensten&lt;br /&gt;
* [[Petrus Domenicus Rosius à Porta]] (1734–1806), reformierter Pfarrer 1758–1764 und 1801–1803 in Ftan und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Andrea Rosius à Porta]] (1754–1838), reformierter Pfarrer, Pädagoge und Gründer seines Schulinstituts 1793&lt;br /&gt;
* [[Robert Cantieni]] (1873–1954), Komponist des Volkslieds &amp;#039;&amp;#039;[[Chara lingua da la mamma]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Olaf Tönjachen]] (1896–1971), Lehrer und rätoromanischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   ETH-BIB-Ftan-LBS H1-010229.tif|Ftan Grond 1947. Luftbild von W. Friedli&lt;br /&gt;
   Ftan02.jpg|Ftan gegen Süden&lt;br /&gt;
   Ftan03.jpg|Alpine Mühle aus dem 16./17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   Ftan04.jpg|Dorfstrasse&lt;br /&gt;
   Ftan Dorf.jpg|Blick auf Ftan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1529|Ftan|Autor=Paul Eugen Grimm|Datum=2016-12-08}}&lt;br /&gt;
* Paul Eugen Grimm und Jürg Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Ihr Ferienort stellt sich vor: Ftan.&amp;#039;&amp;#039; Gammeter, St. Moritz / Scuol 2014.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg.: [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.scuol.net/ Offizielle Website der Gemeinde Scuol]&lt;br /&gt;
* [https://www.engadin.com/de/das-unterengadin/ferienorte/ftan Lange Tage an der Sonne Ftan.] engadin.com (Foto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HLS|1529|Ftan|Autor=Paul Eugen Grimm}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metz&amp;quot;&amp;gt;Zur Institutsgeschichte: Peter Metz: &amp;#039;&amp;#039;Schulen auf besonnter Höhe.&amp;#039;&amp;#039; Tardis, Chur 2019, S. 188–202.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Engiadina Bassa/Val Müstair}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4498757-2|VIAF=240530017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Engadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Scuol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2015]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JoachimKohler-HB</name></author>
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