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	<title>Fructus (Verein) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fructus_(Verein)&amp;diff=1338321&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Adtonko: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-09-12T16:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name              = FRUCTUS&lt;br /&gt;
| Abkürzung         = &lt;br /&gt;
| Rechtsform        = &lt;br /&gt;
| Logo              = Fructus Logo.svg&lt;br /&gt;
| Zweck             = Obstanbau (Sorge um [[Artenvielfalt|Kulturpflanzenvielfalt]] und Anbautradition)&lt;br /&gt;
| Vorsitz           = Alfred Aeppli&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1985&lt;br /&gt;
| Beschäftigtenzahl = &lt;br /&gt;
| Mitgliederzahl    = über 1000&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Vereinigung zur Förderung alter Obstsorten&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.fructus.ch/ueber-uns/verein/index.html |wayback=20120730091721 }}, Website von Fructus, abgerufen am 30. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sitz              = [[Wädenswil]]&lt;br /&gt;
| Website           = [https://www.fructus.ch/ fructus.ch]&lt;br /&gt;
}} &amp;lt;!-- Fehlende Daten werden aus Wikidata übernommen und können dort bearbeitet oder in der Vorlage überschrieben werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fructus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine schweizerische [[Nichtregierungsorganisation]], die 1985 in [[Zürich]] als &amp;#039;&amp;#039;Gesamtschweizerische Vereinigung zur Förderung einer [[Genbibliothek|Genbank]] alter Obstsorten und Hochstamm-Obstgärten&amp;#039;&amp;#039; gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Verein]] zählt über 1000 Mitglieder. Ziele sind der Erhalt der [[Biodiversität|genetischen Vielfalt]] einheimischer [[Sorte (Pflanze)|Obstsorten]], die Förderung des traditionellen [[Hochstamm]]-[[Obstbau]]s und der vielseitigen Obstverwertung sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für diese Themen. Fructus ist Mitglied der [[Schweizerischen Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen]] (SKEK)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cpc-skek.ch/ Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen (SKEK)]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Obstsorten-Erhaltungsprojekte ==&lt;br /&gt;
Der Verein ist verantwortlich für die Koordination und Durchführung verschiedener Projekte im Rahmen des [[Nationalen Aktionsplan der Schweiz zur Erhaltung und langfristigen Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen|Nationalen Aktionsplans (NAP)]] der Schweiz zur Erhaltung und langfristigen Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen. Die &amp;#039;&amp;#039;Gesamschweizerische Inventarisierung der Obst- und Beerensorten&amp;#039;&amp;#039; war das bislang grösste NAP-Projekt (NAP 02-23) von Fructus und wurde 2004 abgeschlossen. Über 2000 alte, wenig oder noch nicht bekannte, gefährdete Obst- und [[Beere]]nsorten konnten für die Erhaltung in Sortensammlungen vermehrt und für die Zukunft abgesichert werden. Diese Sorten werden nun nach [[Standardisierung|standardisierten]] Methoden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nachfolgeprojekten &amp;#039;&amp;#039;[[Agronomie|Agronomische]] und [[Pomologie|pomologische]] Beschreibung von Obst-Genressourcen&amp;#039;&amp;#039; (NAP 02-22; 2004-2006) und &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung von Obstgenressourcen&amp;#039;&amp;#039; (NAP P21; 2007-2018) werden diese Obstsorten pomologisch und [[Molekulargenetik|molekularbiologisch]] beschrieben und ihr Potenzial für den Anbau, die [[Züchtung]] und die Verarbeitung aufgezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere vom Verein durchgeführte NAP-Projekte sind NAP 03-22: &amp;#039;&amp;#039;[[Baumnüsse]] in der Schweiz sichern – sammeln – nutzen&amp;#039;&amp;#039; und das Buch &amp;#039;&amp;#039;Früchte und Beeren der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (NAP 03-23).&lt;br /&gt;
Fructus betreut an verschiedenen Standorten Obstsorten-[[Genbibliothek|Genbanken]]: Die Sammlung des Obstlehrpfads [[Höri ZH|Höri]], die Primärsammlung [[Vogel-Kirsche|Kirschen]]  in [[Feldbach ZH]] sowie in Zusammenarbeit mit der [[Agroscope|Agroscope in Wädenswil]], die Einführungs- und Duplikatsammlung [[Vogel-Kirsche|Kirschen]]  auf dem Steinobstzentrum Breitenhof in [[Wintersingen]] und die Einführungs- und Duplikatsammlung [[Zwetschge|Zwetschgen/Pflaumen]] in [[Wädenswil]]. Diese Sammlungen werden finanziell unterstützt vom [[Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement|Bundesamt für Landwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den NAP-Projekten unterhält Fructus verschiedene Projekte und Aktivitäten zur Erhaltung alter Obstsorten. Unter anderem wurde 2013 dank finanzieller Unterstützung von [[Migros]] und [[IP-Suisse]] eine Broschüre mit Sortenempfehlungen für den Feldobstbau publiziert.&lt;br /&gt;
Seit 2008 wird von Fructus für die Schweiz eine &amp;#039;&amp;#039;[[Streuobstsorte des Jahres#Liste der Schweizer Obstsorten des Jahres|Obstsorte des Jahres]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Obstlehrpfad Höri ==&lt;br /&gt;
Der Obstlehrpfad Höri liegt auf einer 8&amp;amp;nbsp;km langen Wanderroute zwischen [[Höri ZH|Höri]] und [[Steinmaur]] im [[Kanton Zürich]]. Er wurde von Fructus angelegt und am 1. Mai 2003 eröffnet. Informationstafeln erläutern die Themen Geschichte des [[Äpfel|Apfels]] und des [[Apfelsaft|Süssmosts]], die Sorten des Hochstamm-Obstgartens Höri, [[Niederstamm|Hoch- und Niederstammobstbau]] im Kanton Zürich, [[Nützling]]e und [[Schädling]]e an Obstbäumen, Beispiele eines Erwerbsobstbaubetriebs und einer [[Mosterei]], die [[Eiche]] und ihre Produkte, [[Hecke|Wildhecken]] und die Problematik des Hochstammobstbaus. Der [[Streuobstwiese|Obstgarten]] Höri ist gleichzeitig eine Genbank und umfasst mehr als 350 Bäume mit rund 230 verschiedenen Sorten. Der Obstgarten wird durch Fructus betreut. In Steinmaur wurde 2008 auf dem Lehrpfad auch ein Informationspavillon mit alten Mostereigeräten und Informationstafeln dazu eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Der Verein organisiert und co-organisiert verschiedene regionale und nationale Veranstaltungen. Zu den regionalen Veranstaltungen gehören regelmässig durchgeführte Sortenbestimmungs-Kurse, Obstgartentage und Fachexkursionen. Die nationalen Obstausstellungen ziehen jeweils tausende Besucher an. Bisher organisierte Fructus fünf solcher Ausstellungen: 1986 in [[Olten]], 1992 in [[Winterthur]], 1998 in [[Burgdorf BE|Burgdorf]], 2005 unter dem Titel &amp;quot;FRUCTUS 05&amp;quot;, zum 20-jährigen Vereinsjubiläum in [[Frauenfeld]] und 2011 in [[Zug (Stadt)|Zug]]. Die Ausstellungen in Winterthur und Burgdorf wurden zusammen mit [[Pro Specie Rara]], diejenige in Zug zusammen mit dem Schweizerischen Obstverband (SOV) organisiert. 1‘740 Obstsorten haben der SOV und Fructus anlässlich der Sonderausstellung &amp;quot;1‘000 Obstsorten&amp;quot; in Zug ausgestellt. Nun dürfen sich die beiden Organisationen mit dem Titel der &amp;quot;Grössten je gezeigten Obstsortenausstellung&amp;quot; rühmen. Dieser wurde ihnen vom [[Guinness-Buch der Rekorde]] verliehen. Im Weiteren ist Fructus auch in internationalen Ausstellungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[EUROPOM]] und an Pomologentreffen präsent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Fructus-Bulletin&amp;#039;&amp;#039; ist das Mitgliedermagazin des Vereins. Es enthält Informationen zu pomologischen Themen, alten Obstsorten, Obstbau und -verwertung sowie Veranstaltungen und erscheint vierteljährlich in Deutsch und Französisch in einer Auflage von Total 1300 Exemplaren. Seit 2006 werden im Bulletin Birnensorten beschrieben, die teilweise noch in keiner bekannten Pomologie veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
* David Szalatnay, Markus Kellerhals, Martin Frei und Urs Müller: &amp;#039;&amp;#039;Früchte, Beeren, Nüsse&amp;#039;&amp;#039;: Auf über 1000 Seiten stellt dieses Buch rund 800 Früchte, Beeren und Nüsse mit Bildern und informativen Texten vor. Es ist ein einzigartiges Referenzwerk für alle, denen es auch in Zukunft wichtig ist, dass die Sortenvielfalt möglichst erhalten bleibt. 2011, [[Haupt Verlag]], ISBN 978-3-258-07194-7&lt;br /&gt;
* Simon Egger und Urs Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Caspar Tobias Zollikofer]] (1774–1843) – Pomologische Studien des frühen 19. Jahrhunderts; Aufgezeichnet in den Jahren 1831–1834.&amp;#039;&amp;#039; Fructus Verlag, Wädenswil 2005, ISBN 3-9523047-0-0&lt;br /&gt;
* Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Rosenapfel und Goldparmäne. 365 Apfelsorten – [[Botanik]], Geschichte und Verwendung&amp;#039;&amp;#039;, 2005 im [[AT Verlag]] erschienen, entstand in Zusammenarbeit mit der [[Pro Specie Rara]]. Es wurde an der [[Buchmesse|Frankfurter Buchmesse]] 2005 im Rahmen des Literarischen Wettbewerbs der [[Gastronomische Akademie Deutschland|Gastronomischen Akademie Deutschlands]] mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* FRUCTUS-Sortenliste Feldobstbau: [http://www.fructus.ch/downloads/sortenliste_feldobstbau-26.9.13-fructus.pdf/ Robuste Apfelsorten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.fructus.ch/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.histoirerurale.ch/pers/personnes/Fructus,_AfA688.html Fructus] im [[Archiv für Agrargeschichte]]&lt;br /&gt;
* [http://www.globalplanofaction.org/ Global Plan of Action for the Conservation and Sustainable Utilization of Plant Genetic Resources for Food and Agriculture]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obstbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftliche Organisation (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1985]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Adtonko</name></author>
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