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	<title>Fruchtwasser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T21:29:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fruchtwasser&amp;diff=65115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zinnmann: /* Einleitung */ konsistente Formulierung</title>
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		<updated>2023-11-07T21:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; konsistente Formulierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fruchtwasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amnionflüssigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt man die vom [[Amnion]] als der innersten Eihaut der [[Fruchtblase]] gebildete klare, wässrige [[Körperflüssigkeit]], mit der die [[Amnionhöhle]] gefüllt ist. Das Fruchtwasser gehört zur Fruchtblase, nicht zum mütterlichen Gewebe, doch enthält es neben Zellen des Embryos auch Anteile aus dem mütterlichen Blut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der 4. [[Schwangerschaft]]swoche umgibt das Fruchtwasser den menschlichen [[Embryo]] so, dass Verwachsungen mit der Amnionhaut verhindert werden. Später dient es auch als stoßpufferndes Schutzkissen und ermöglicht dem wachsenden [[Fötus]] schwerelose Bewegungen. Eine weitere Funktion übernimmt es in der Eröffnungsphase der Geburt, indem es – bei intakter Fruchtblase – die Weitung des [[Cervix uteri|Gebärmutterhalskanals]] gleichsam als hydrostatischer Keil unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtwassermenge wird bei Vorsorgeuntersuchungen der Schwangeren überprüft: In der 10. Schwangerschaftswoche sind üblicherweise etwa 30 Milliliter (ml) Fruchtwasser vorhanden, in der 20. SSW rund 400 ml, in der 30. bis 34. SSW etwa 1000 ml, zur Geburt etwa 800 ml. Eine Vermehrung des Fruchtwassers auf 1500–2000 ml wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Polyhydramnion]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, eine Verminderung auf weniger als 200–500 ml als &amp;#039;&amp;#039;Oligoamnion&amp;#039;&amp;#039; oder [[Oligohydramnion]]. Die Differenz zur Norm kann durch [[Amniondrainage]] beziehungsweise [[Amnioninfusion]] ausgeglichen werden (symptomatische Therapie). Gemessen wird die Fruchtwassermenge zum Beispiel [[Sonografie|sonografisch]] mit dem [[Fruchtwasserindex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fruchtwasser wird vom Fetus aufgenommen, der gegen Ende der Schwangerschaft davon etwa 400&amp;amp;nbsp;ml täglich trinkt. Dieser Volumenanteil wird vom fetalen Darm resorbiert und zunächst überwiegend über den [[plazenta]]ren Kreislauf an die mütterliche Blutbahn abgegeben. Mit Entwicklung der Nieren wird ein zunehmender Anteil als fetaler Urin wieder in die Fruchtblase abgegeben. Da die [[Plazenta]] die eigentlichen Ausscheidungsfunktionen übernimmt, ist der [[Urin]], den der Fetus in das Fruchtwasser entleert, wenig konzentriert. Doch ist dessen Menge von Bedeutung, denn sie macht späterhin den größten Anteil des produzierten Fruchtwassers aus. Wird beispielsweise aufgrund einer [[Fehlbildung]] im fetalen [[Urogenitaltrakt]] zu wenig Urin gebildet, kann dies den Beginn der sogenannten [[Oligohydramnion-Sequenz]] (früher: [[Potter-Sequenz]]) darstellen: Die Fruchtblase enthält zu wenig Fruchtwasser, wodurch es zu Fehlbildungen des Schädels und des Gesichts, verschobenen Hüften, Fehlbildungen der Füße (wie [[Klumpfuß|Klumpfüßen]]) und einer [[Lungenhypoplasie]] kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt kommt es zur Ausbildung eines Polyhydramnions, wenn der Fetus unzureichend trinkt und bei ungestörter plazentarer Versorgung die Urinproduktion nicht vermindert ist. Dies kann infolge einer Behinderung der fetalen Magen-Darm-Passage auftreten, z.&amp;amp;nbsp;B. bei einer [[Ösophagusatresie]] oder bei schwach ausgebildetem [[Schluckreflex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene [[Erbkrankheit]]en und chromosomal bedingte Besonderheiten lassen sich durch [[Pränataldiagnostik]] nachweisen, wenn mittels einer [[Amniozentese]] Fruchtwasser entnommen und untersucht wird. Eine unübliche Menge an Fruchtwasser kann als [[sonografischer Softmarker]] für bestimmte Besonderheiten gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Übertritt einer größeren Menge Fruchtwasser in den mütterlichen Kreislauf kann es zu einer [[Fruchtwasserembolie]] kommen, einer seltenen, aber dramatischen geburtshilflichen Notfallsituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.embryology.ch/allemand/fplacenta/amniotique01.html Online-Embryologiekurs für Studierende der Medizin]&lt;br /&gt;
* familienplanung.de – [http://www.familienplanung.de/index.php?id=1007 Fruchtwasser, Fruchtwasseruntersuchung]: Das Informationsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4155519-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtblase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperflüssigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pränatalmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zinnmann</name></author>
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