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	<title>Fruchtbarkeitsgottheit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:01:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fruchtbarkeitsgottheit&amp;diff=1096465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KFSc: Verlinkung zu Fruchtbarkeitssymbole</title>
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		<updated>2025-10-14T14:04:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung zu Fruchtbarkeitssymbole&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Snake Goddess Crete 1600BC.jpg|mini|Sogenannte „kleine Schlangengöttin“, [[Göttin]] der [[Minoische Religion|Minoischen Religion]] auf Knossos (Kreta) mit 3 [[Fruchtbarkeitssymbol]]en (Busen, Schlangen, Hase auf dem Kopf), vgl. [[Schlangentanz]]]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fruchtbarkeitsgottheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in Glaubenssystemen mit vielen verschiedenen Göttern ([[Polytheismus]]) eine [[Gottheit]], die für die Fruchtbarkeit der Felder und der Tiere verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Glaubenssystemen garantiert nicht eine einzelne Fruchtbarkeitsgottheit – meist eine [[Muttergöttin]] –, sondern eine sogenannte [[Heilige Hochzeit]] zwischen einem Gott und einer Göttin die Fruchtbarkeit der Felder. Ein altes Beispiel für ein solches Paar sind der [[sumer]]ische [[Dumuzi]] und [[Inanna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ägypten ==&lt;br /&gt;
[[Osiris]] ist der Fruchtbarkeitsgott im alten [[ägyptische Mythologie|Ägypten]], er gilt als Gott der [[Nil]]flut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sokar]] (gr. Sokaris) ist einer der ältesten Totengötter des alten Ägypten. Zu früheren Zeiten galt er als Fruchtbarkeitsgott, änderte dann aber seine Gestalt im Laufe der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Syrien ==&lt;br /&gt;
Eine syrische Fruchtbarkeitsgöttin war [[Astarte]] (oder Aschera).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ugarit ===&lt;br /&gt;
[[Ba’al]] ist der Fruchtbarkeitsgott im Glauben [[Ugaritische Religion|Ugarits]]. Dies folgt aus seiner Funktion als [[Wettergott]], in einer eher trockenen mediterranen Umgebung, wo die Fruchtbarkeit des Landes von seiner religiösen Verantwortung für ergiebigen [[Regen]] abhing. Daher sind männliche Fruchtbarkeitsgötter meist für die Fruchtbarkeit der Felder und (wegen der durch Regen ermöglichten Wachstums der Kräuter und Gräser als Futter) für das Vieh verantwortlich, in der Regel nicht für die Fruchtbarkeit der Menschen. Für die Fruchtbarkeit der Menschen, vor allem der Frauen, sind vor allem Fruchtbarkeitsgöttinnen zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für Wasser, Brot, Wein, Öl, Kräuter (Nahrung für das Vieh) und ihr Gedeihen verantwortliche Gott ist in einer bäuerlichen Kultur von besonderer Bedeutung. Die Motive des zitierten Hymnus finden sich in Psalm 65. der Bibel auch für [[JHWH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aschera (Göttin)|Aschera]] ist eine syrische/[[Ugaritische Religion|ugaritische]] Fruchtbarkeitsgöttin. Ihr Name ([[Ugaritische Sprache|ugarit]]isch &amp;#039;&amp;#039;ˀaṯrt&amp;#039;&amp;#039;, Vokalisation vermutlich &amp;#039;&amp;#039;ˀAṯiratu&amp;#039;&amp;#039;, daraus [[Althebräische Sprache|althebräisch]] &amp;#039;&amp;#039;ˀAšera&amp;#039;&amp;#039;) leitet sich wohl vom [[Semitische Sprachen|semitischen]] aṯr, also &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Ort&amp;#039;&amp;#039; ab. Ihr Beiname ist „die Heilige“. Verehrt wurde sie als [[Kultpfahl]], der einen stilisierten [[Baum]] darstellt. &amp;#039;&amp;#039;Aschera&amp;#039;&amp;#039; ist Gattin des [[Schöpfergott]]es [[El (Gott)|El]]. Sie gebar 70 [[Gott|Götter]] und [[Göttin]]nen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mesopotamien ==&lt;br /&gt;
In Mesopotamien wurden sowohl der [[Wettergott]] [[Hadad (Gott)|Hadad]] als Regenbringer als auch [[Nergal]] und [[Tammuz (Mythologie)|Tammuz]] mit der Fruchtbarkeit der Felder verbunden. Auch [[Aššur (Gott)|Aššur]] war vielleicht ursprünglich ein Fruchtbarkeitsgott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thraker ==&lt;br /&gt;
Die [[Thraker]] verehrten die Göttin der Jagd und Fruchtbarkeit und Mutter der Natur [[Kybele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Griechenland ==&lt;br /&gt;
Die Fruchtbarkeitsgöttin des griechischen Götterhimmels war [[Demeter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Persephone]] (griechisch Περσεφόνη, älteste Form Περσόφαττα mit der Bedeutung „die, welche [beim Dreschen] die Garben schlägt“) ist in der griechischen Mythologie eine Toten-, Unterwelt- und Fruchtbarkeitsgöttin. In der römischen Mythologie wird sie zur [[Proserpina]]. Sie ist Tochter des [[Zeus]] und seiner Schwester [[Demeter]] und trägt oft den Namen Kore (Κόρη, „Mädchen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rom ==&lt;br /&gt;
Die römische Göttin des Ackerbaus ist [[Ceres (Mythologie)|Ceres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin des Ertragreichtums ist [[Ubertas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kelten ==&lt;br /&gt;
=== Cernunnos ===&lt;br /&gt;
[[Cernunnos]] ist eine [[La-Tène-Zeit|keltische]] Gottheit. Sein Name wird als „der Gehörnte“ gedeutet und er wird zumeist als Gott der Natur und der [[Fruchtbarkeitsgott|Fruchtbarkeit]] interpretiert. In der Antike wurde er von den Römern mit [[Jupiter (Mythologie)|Jupiter]] gleichgesetzt. Es wird zum Teil vermutet, dass er der Stammesgott der gallischen [[Karnuten]] war, in deren Gebiet sich das [[Gallien|gallische]] Zentralheiligtum der Druiden befand.&lt;br /&gt;
Es gibt keine antiken literarischen Erwähnungen eines Gottes Cernunnos, doch wurden von ihm in [[Gallien]], aber auch in Teilen [[Spanien]]s und [[Norditalien]]s entweder Inschriften des Namens oder bildliche Darstellungen vom Typos des Hirschgottes gefunden. Insgesamt lassen sich seine Spuren von [[Britannien]] über Gallien, Spanien und [[Italien]] bis nach [[Rumänien]] verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Epona ===&lt;br /&gt;
[[Epona (Mythologie)|Epona]], seltener auch &amp;#039;&amp;#039;Epana&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Kelten|keltische]] Fruchtbarkeitsgöttin und Göttermutter sowie die [[Römisches Reich|römische]] Göttin der [[Pferde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung Eponas war zu Zeiten der Kelten und [[Gallo-Römer]], d. h. in der [[Antike]] bis [[Spätantike]], im gesamten europäisch-keltischen Raum verbreitet. Epona nahm in diesen älteren Kulten die Stelle einer Fruchtbarkeitsgöttin und Göttermutter ein, möglicherweise auch die einer [[Himmelsgottheit]], weil sie mit der römischen [[Ops]] gleichgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römischen Truppen übernahmen Epona als Göttin der Pferde und der Reiterei und somit als Quasi-[[Kriegsgott|Kriegsgöttin]]. Epona und die ursprüngliche römische Kriegsgöttin [[Bellona]] wurden in der Folge mitunter in gleicher Art dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Germanen ==&lt;br /&gt;
Die germanische Göttin der Fruchtbarkeit ist [[Freya]], sie ist neben der Fruchtbarkeit auch für die Liebe zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finnland ==&lt;br /&gt;
In der [[Finnische Mythologie|Finnland]] war der finnische Erd- und Fruchtbarkeitsgott [[Sämpsä]] („Riedgras“) für die Saat, besonders den Roggen zuständig, säte aber auch die Kiefern, Fichten und den Wacholder. Er war ein Gott, der immer wieder starb und auferstand. Begab er sich in den Winterschlaf, konnten Roggen und Hafer nicht wachsen, wurde er vom „Sonnenjungen“ wieder geweckt, heiratete er seine Stiefmutter auf dem Feld. Dann war er der Sämann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Azteken ==&lt;br /&gt;
[[Xipe Totec]] war der Kriegs- und Fruchtbarkeitsgott der [[Azteken]]. Die Opferung für Xipe Totec sollte einen positiven Einfluss auf die [[Mais]]ernte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inka ==&lt;br /&gt;
[[Mythologie der Inka|Mama Allpa]] war eine Fruchtbarkeitsgöttin der [[Inka]], die eine Vielzahl von Brüsten besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nordamerika ==&lt;br /&gt;
[[Kokopelli]] ist ein Fruchtbarkeitsgott, der von den Ureinwohnern des amerikanischen Südwestens (heutige USA) verehrt wird. Er wacht sowohl über die [[Geburt]] und [[Fortpflanzung]] als auch über die [[Landwirtschaft]]. Kokopellis Flötenspiel vertreibt den Winter und leitet den Frühling ein. Viele Stämme, wie zum Beispiel die [[Zuñi (Volk)|Zuñi]], verbinden mit Kokopelli auch den Regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voodoo ==&lt;br /&gt;
[[Ghede]] (&amp;#039;&amp;#039;Guede&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Loa (Voodoo)|Loa]], also in der [[Voodoo]]-Mythologie in [[Haiti]] Geistwesen, die für Geburt, Fruchtbarkeit und Tod zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Fertility deities|Fruchtbarkeitsgottheiten}}&lt;br /&gt;
* [[Fruchtbarkeitssymbol]]&lt;br /&gt;
* [[Erdgöttin]]&lt;br /&gt;
* [[Mutter Erde]]&lt;br /&gt;
* [[Vegetationsgott]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* André Caquot: &amp;#039;&amp;#039;An den Wurzeln der Bibel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Welt und Umwelt der Bibel&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1, 2002, S. 37–42.&lt;br /&gt;
* Dirk Kinet: &amp;#039;&amp;#039;„Baal ließ seine Heilige Stimme erschallen…“ Der theologische Ertrag der religiösen Texte aus Ugarit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Welt und Umwelt der Bibel&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1, 2002, S. 43–48.&lt;br /&gt;
* Thomas Staubli: &amp;#039;&amp;#039;Der Baal-Mythos (Der Mythos von Baal und Anat).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Welt und Umwelt der Bibel&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1, 2002, S. 49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtbarkeitsgottheit| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KFSc</name></author>
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