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	<title>Fruchtbarkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-23T20:31:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Fertilität. Zum Film siehe [[Fruchtbarkeit (Film)]].}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Fertil|Für den französischen Künstler und Arzt siehe [[Pierre Fertil]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fruchtbarkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fertilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fortpflanzungsfähigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wird die [[Fähigkeit]] bezeichnet, [[Nachkomme]]n („[[Frucht|Früchte]]“) hervorzubringen. Das Gegenteil ist [[Unfruchtbarkeit|Sterilität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definitionen ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Fruchtbarkeit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Fertilität&amp;#039;&amp;#039; sowie daraus abgeleitete Varianten werden in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet:&lt;br /&gt;
* Als [[Frucht (Botanik)|Früchte]] im engeren Sinne werden in der [[Botanik]] die [[Blüte]]n von [[Pflanzen]] im Zustand der [[Same (Pflanze)|Samenreife]] bezeichnet; im weiteren Sinne wird diese Bezeichnung aber auch auf andere [[Vielzeller|mehrzellige]] Organismen übertragen. Im früheren Sprachgebrauch war daher auch das Wort „Leibesfrucht“ die Bezeichnung für einen menschlichen [[Embryo]] bzw. [[Fötus]]. In Medizin und Biologie wird auch das [[Synonym]] &amp;#039;&amp;#039;Fertilität&amp;#039;&amp;#039; (vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;fertilis&amp;#039;&amp;#039; = fruchtbar, ergiebig, befruchtend) in Bezug auf den Menschen benutzt.&lt;br /&gt;
* Als &amp;#039;&amp;#039;Fekundabilität&amp;#039;&amp;#039; wird die Wahrscheinlichkeit, eine [[Schwangerschaft]] pro [[Menstruationszyklus]] zu erreichen, bezeichnet und in Prozent ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Fekundität&amp;#039;&amp;#039; gibt die Anzahl &amp;#039;&amp;#039;erfolgreicher&amp;#039;&amp;#039; Schwangerschaften pro weiblichem Individuum an.&lt;br /&gt;
* Im übertragenen Sinn steht die Fruchtbarkeit einer Person oder eines [[Volk]]es für deren bzw. dessen eigene [[Schaffenskraft]], [[Kreativität]] und [[Stärke]].&lt;br /&gt;
* In der [[Demografie]] wird mit der totalen [[Fertilitätsrate]] (TFR) eine rechnerische Durchschnittsgröße verwendet, welche die Zahl der Kinder angibt, die eine (Durchschnitts-)Frau im Laufe ihres Lebens – meist zwischen ihrem 15. und 45. Lebensjahr – zur Welt bringt.&lt;br /&gt;
* In der [[Geologie]] spricht man von einem fertilen [[Erdmantel|Mantel]], wenn dieser noch nicht an einer seiner chemischen Komponenten durch [[Partielle Schmelze|partielle Aufschmelzung]] verarmt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
Die Fruchtbarkeit einer Pflanzenart ist ein Maß für die Anzahl neuer Pflanzen, die bei jedem Fortpflanzungszyklus hervorgebracht werden. Sie bestimmt, wie stark sich diese Pflanzenart in einem Gebiet ausbreitet, wenn erste Pflanzen dieser Art in diesem Gebiet neu erscheinen oder wie groß die Fähigkeit dieser Pflanzenart ist, trotz der Konkurrenz durch andere Pflanzenarten in einem Gebiet den Bestand an Exemplaren zu bewahren oder zu verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtbarkeit in Bezug auf die menschliche Fortpflanzung ist ein Begriff, der tief in der Menschheitsgeschichte verwurzelt ist. Er hat in zweierlei Hinsicht mit dem Fortbestand zu tun:&lt;br /&gt;
* Zum einen durch den [[Ackerbau]] und die damit vor mehr als 10.000 Jahren begonnene [[Landwirtschaft]], die zur Entwicklung der heutigen [[Materielle Kultur|materiellen Kultur]] entscheidend beigetragen hat. In diesem Zusammenhang spielten die [[Bodenfruchtbarkeit]], aber auch die Fruchtbarkeit des [[Vieh]]s eine wichtige Rolle. Es gibt zahlreiche Ansätze, diese Formen der Fruchtbarkeit zu steigern und damit den Ertrag zu erhöhen. [[Düngung]] der Böden oder die [[Zucht|Züchtung]] besonders leicht zur Reproduktion zu bringender [[Nutztier]]arten sind dabei nur zwei der am häufigsten angewandten Methoden.&lt;br /&gt;
* Zum anderen durch die menschliche Fruchtbarkeit, also die [[Zeugungsfähigkeit]] von Männern und die [[Geburt|Gebärfähigkeit]] von Frauen. In diesem Zusammenhang findet man durchgehend in allen [[Kulturkreis]]en [[Fruchtbarkeitsritus|Fruchtbarkeitsriten]] und [[Fruchtbarkeitssymbol]]e sowie in den [[Religion]]en und Glaubensrichtungen Einflüsse von [[Gott]]heiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandserhaltungsniveau ==&lt;br /&gt;
Fertilität und [[Mortalität]] sind die Einflussfaktoren des natürlichen [[Bevölkerungswachstum]]s. Dabei unterschreiten die meisten Industrieländer schon seit den 1970er Jahren die „magische Schwelle“ von 2,1 Kindern pro Frau, das &amp;#039;&amp;#039;Bestandserhaltungsniveau&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;einfaches Ersatzniveau&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Ersatzniveau der Fertilität&amp;#039;&amp;#039; genannt, unterhalb dessen die Bevölkerungszahl langfristig abnimmt. Das Bestandserhaltungsniveau ist die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau ([[zusammengefasste Geburtenziffer]]), die erforderlich wäre, um den Bevölkerungsbestand bei den gegebenen Sterblichkeitsverhältnissen konstant zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels (RZ): {{Webarchiv|url=https://www.rostockerzentrum.de/glossar#B |wayback=20190220062908 |text=Glossar demografischer Fachbegriffe; B. |archiv-bot=2025-03-12 17:36:53 InternetArchiveBot }} Auf: &amp;#039;&amp;#039;rostockerzentrum.de&amp;#039;&amp;#039; am 19. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Faktoren, die die Fruchtbarkeit verändern ==&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Einflüsse ===&lt;br /&gt;
Die Phase des Menschenlebens, in der dieser fruchtbar und zeugungsfähig ist, beginnt mit der [[Pubertät]] und endet für Frauen mit den [[Wechseljahre]]n (&amp;#039;&amp;#039;Klimakterium&amp;#039;&amp;#039;). Die weibliche Fruchtbarkeit erreicht ihren Höhepunkt Anfang 20 und beginnt nach dem 35. Lebensjahr signifikant abzunehmen. Die [[Menopause]] tritt gewöhnlich zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein, durchschnittlich im Alter von 50 bis 51 Jahren. Männer hingegen können bis ins hohe Alter zeugungsfähig sein. Allerdings kann die Spermienqualität mit zunehmendem Alter abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltfaktoren ===&lt;br /&gt;
Die Fruchtbarkeit von Menschen kann durch diverse Einflüsse, wie etwa Krankheiten oder die Belastung mit (Umwelt-)Giften negativ beeinflusst werden. Dazu zählt z.&amp;amp;nbsp;B. der Genuss von [[alkoholisches Getränk|Alkohol]] oder eine chronische [[Bleivergiftung]]. Starkes Rauchen schädigt den [[Uterus]] und verringert die Fertilität, denn die befruchtete [[Eizelle]] kann sich nur schwer im [[Endometrium]] einnisten. In einer Studie wurde die Hälfte der Frauen, die rauchten, schwanger, bei starken Raucherinnen war es nur ein Drittel der Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Online-Ausgabe von „[[Human Reproduction]]“, zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;Direkter Schaden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; vom  4. Januar 2007, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
„[[Per- und polyfluorierte Chemikalien]] (PFC) zählen zum Langlebigsten, was sich Chemiker erdacht haben, und sie können nicht nur bei Tieren, sondern offenbar auch beim Menschen die Fertilität herabsetzen. Je höher die Konzentration an [[Perfluoroctansäure]] (PFOA) oder an [[Perfluorhexansulfonsäure]] (PFHxS) im Blut einer Frau, desto länger dauerte es, bis sie schwanger wurde, oder desto wahrscheinlicher war es, dass sie sich wegen [[Unfruchtbarkeit]] in Therapie begeben musste. Das ist ein Ergebnis der kanadischen MIREC-Studie (Maternal-Infant Research on Environmental Chemicals), die die bislang größte Zahl schwangerer Frauen untersuchte, um mögliche schädliche Einflüsse von Umweltchemikalien auf Schwangerschaft und kindliche Gesundheit zu ermitteln.“&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Lenzen-Schulte: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/schaedigt-pfc-die-frauen-ein-verdacht-belastet-pfannen-und-wildschweinleber-13405377.html Schädliche Chemikalien. Pfannen und Wildschweinleber unter Verdacht].&amp;#039;&amp;#039; Auf: &amp;#039;&amp;#039;FAZ-online&amp;#039;&amp;#039; vom  9. Februar 2015; zuletzt abgerufen am 15. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernährung und Gesundheitsvorsorge, aber auch zivilisatorische Einflüsse wie das Vorhandensein von Ausbildungsstätten oder die Möglichkeit, Kindererziehung und die eigenen Bedürfnisse miteinander zu koordinieren, bestimmen ebenfalls die Fruchtbarkeit einer beliebigen Gruppe der Menschheit, sowohl im Rahmen der Staaten als auch im Rahmen anderer Gruppierungen (Städte, Regionen, soziale Gruppen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Künstliche Befruchtung]]&lt;br /&gt;
* [[Zusammengefasste Fruchtbarkeitsziffer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Bestimmungsgrößen der Fertilität in westlichen Industrieländern&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 5). Wiesbaden 1986, {{ISSN|0178-918X}}.&lt;br /&gt;
* Ulla Rahn-Huber: &amp;#039;&amp;#039;Kursbuch Wechseljahre.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Südwest-Verlag, München 2005, ISBN 3-517-06399-1.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Thews]], Peter Vaupel: &amp;#039;&amp;#039;Vegetative Physiologie.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Springer, Heidelberg 2005, ISBN 3-540-24070-5.&lt;br /&gt;
* Rainer Wehrhahn; Verena Sandner Le Gall: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsgeographie.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), Darmstadt 2011, ISBN 978-3-534-15628-3, S. 26–36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Fruchtbarkeit}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/bevoelkerungsdynamik/faktoren/fertilitaet.html Artikel im Online-Handbuch des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung] &amp;quot;Fertilität und Geburtenentwicklung&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.bib-demographie.de BiB-Demographie.de] – Internetseite des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung&lt;br /&gt;
* [https://www.familienplanung.de/index.php?id=1095 Fruchtbarkeitsstörungen auf familienplanung.de]: Das Informationsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fortpflanzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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