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	<title>Frose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:08:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frose&amp;diff=387825&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-11T13:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Seeland (Sachsen-Anhalt)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Seeland&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Frose.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/47/45.5/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11/22/44/O&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 124 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 12.78&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 1449&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/151279 |titel=Gemarkung Frose, Stadt Seeland |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2009-07-15&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06464&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034741&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung = Lage in Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Stadt]] [[Seeland (Sachsen-Anhalt)|Seeland]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frose in Seeland (Sachsen-Anhalt).svg|mini|Lage von Frose in Seeland]]&lt;br /&gt;
Frose liegt im nordöstlichen [[Harzvorland]], östlich der unteren [[Selke]]. Das ausgeglichene Klima im [[Regenschatten]] des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] und die fruchtbaren Böden um Frose sorgen für hohe Erträge der intensiv betriebenen Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im 9. Jahrhundert wurde in Frose möglicherweise ein Reichsstift unter König [[Ludwig der Deutsche|Ludwig]] dem Deutschen gegründet. Am 13. September 936 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Vrosa&amp;#039;&amp;#039; in der Gründungsurkunde des [[Stift Quedlinburg|Servatiusklosters]] in [[Quedlinburg]] durch [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] erwähnt, aus dem [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Hörige]] [[Slawen]] übergeben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGH|DD|12|89|90}} Nr. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 959/61 wurde das [[Stiftskirche St. Cyriakus (Frose)|Stift St. Cyriacus]] an Markgraf [[Gero]] übergeben, der es in ein [[Frauenstift|Kanonissenstift]] umwandelte und dem von ihm in diesem Jahr errichteten [[Stift Gernrode]] als Propstei unterstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://stiftskirchefrose.com/content/die-stiftskirche/ |text=Die Stiftskirche St. Cyriakus &amp;amp; ihre Geschichte, ausführliche Darstellung. Evangelische Kirchengemeinde |wayback=20180707201423}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1511 verließen die beiden letzten Stiftsdamen die Propstei. 1515 und 1516 war [[Thomas Müntzer]] Propst im verlassenen Stift und arbeitete auch als Privatlehrer. 1544 wurde die [[Reformation]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frose, [[Nachterstedt]] und Umgebung wurde bis 1990 [[Braunkohle]] im [[Tagebau]] gefördert. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts arbeiteten in der Grube der [[Anhaltische Kohlenwerke|Anhaltischen Kohlenwerke]] noch fast 200 Bergleute. Im „Nachterstedter Revier“ wurde die Kohle einerseits zur Brennstoffversorgung der Region eingesetzt, zum anderen wurden im bis 40 m mächtigen Nachterstedter Oberflöz Braunkohlen mit besonders hohem [[Bitumen]]gehalt gewonnen und in [[Amsdorf]] bei [[Eisleben]] zu [[Montanwachs]] verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurden die Böschungen saniert und aus den Tagebaurestlöchern entstand das [[Naherholungsgebiet]] „Seeland“, das der Verwaltungsgemeinschaft den Namen gab, zu der Frose bis zu seiner Eingemeindung gehörte. Der große [[Concordiasee (Seeland)|Concordiasee]] war seit 2002 zum Baden freigegeben und wurde 2009 gesperrt, der etwas kleinere [[Königsauer See]] ist zu einem [[Biotop]] für seltene Vogelarten geworden. Beide Seen gehören zum [[Harzer Seeland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juli 2009 bildete Frose zusammen mit vier weiteren Orten die neue Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Seeland&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Bürgermeisterin war Christiane Kleist. Im August 2011 wurde das 1075-jährige Stadtjubiläum begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frose Stiftskirche Mittelschiff.jpg|mini|Mittelschiff der romanischen Stiftskirche St. Cyriakus]]&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der Reformation im Jahre 1544 wurde Frose und seine [[Stiftskirche St. Cyriakus (Frose)|Stiftskirche St. Cyriakus]] protestantisch. Die Kirche besitzt das [[Patrozinium]] [[Cyriacus (Heiliger)|St. Cyriakus]] und gehört heute zur Evangelischen Kirchengemeinde Frose im [[Kirchenkreis]] Ballenstedt der [[Evangelische Landeskirche Anhalts|Evangelischen Landeskirche Anhalts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Dorf [[Königsaue]] samt seiner [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] St.-Josefs-Kirche ab 1964 dem Braunkohletagebau weichen musste, erwarb man 1965 im nahegelegenen Frose das Grundstück Königsauer Straße 57, auf dem 1967/68 der Bau eines neuen Pfarrhauses erfolgte. Am 1. Oktober 1968 wurde der Sitz der Kirchengemeinde Königsaue nach Frose verlegt, und der zunächst in Aschersleben untergekommene Pfarrvikar von Königsaue bezog das neue Pfarrhaus. Am 28. Oktober 1968 erfolgte in Frose durch [[Weihbischof]] [[Friedrich Maria Rintelen]] die Benediktion einer neuen [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], die neben dem Pfarrhaus erbaut worden war und ebenso wie die Kirche in Königsaue nach dem [[Heiliger|heiligen]] [[Josef von Nazaret]] benannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Teil 8, St. Benno Verlag, Leipzig 1978, S. 158–162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 2012 erfolgte die [[Profanierung]] der Kapelle, die inzwischen zu einem Wohnhaus umgebaut ist. Katholiken in Frose gehören heute zur [[Heilig Kreuz (Aschersleben)|Pfarrei Aschersleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Frose vor der Eingemeindung war Christiane Kleist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Regine Lotzmann |url=https://www.mz.de/lokal/aschersleben/amtswechsel-in-frose-zeit-fur-die-enkel-3073883 |titel=Amtswechsel in Frose: Zeit für die Enkel |werk=mz.de |datum=2015-07-14 |abruf=2021-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ortsbürgermeister]] des Ortsteils ist seit 2019 Dieter Gleichner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Regine Lotzmann |url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/salzlandkreis/dieter-gleichner-neuer-ortsburgermeister-frose-ich-will-aufarbeiten-was-liegengeblieben-ist-1582019 |titel=Dieter Gleichner neuer Ortsbürgermeister Frose: „Ich will aufarbeiten, was liegengeblieben ist“ |werk=mz.de |datum=2019-07-26 |abruf=2021-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 2. Juli 2009 durch den Landkreis genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Silber und Grün im Sturzwogenschnitt gespalten, vorn ein grüner Wasserturm mit schwarzer Türöffnung, zwei Fensteröffnungen in der Turmbasis, drei (1:2) weiteren im Turmschaft und schwarzer Dachhaube auf dem durch Vertikalstreben miteinander verbundene Ringanker fachwerkartig gegliederten Wasserbehälter, hinten ein steigender silberner Fisch.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Genehmigung des Wappens und der Flagge für die Gemeinde Frose&amp;#039;&amp;#039; In: Amtsblatt für den Salzlandkreis Nr. 29/2009, Seite 419 ([https://www.salzlandkreis.de/media/7311/29-2009.pdf PDF]; 88 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 2009 vom [[Wappenkünstler|Kommunalheraldiker]] [[Jörg Mantzsch]] gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt. Es beinhaltet in den traditionellen Farben Grün-Weiß durch Wellenschnitt gespalten die Symbole des örtlichen Wasserturms als weithin sichtbares architektonisches Denkmal sowie in Bezug zum [[Stift Quedlinburg|Servatiuskloster]] und zur romanischen Stiftskirche St. Cyriakus den Fisch. Die Darstellung des Fisches als frühchristliches Symbol geht auf [[Simon Petrus|Petrus]] zurück. Petrus war Fischer; Jesus gebot ihm, ein „Menschenfischer“ (d. h. [[Missionar]]) zu sein. Der Wellenschnitt des Wappens bezieht sich auf die um den Ort liegenden Seen bzw. Teiche.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Mantzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wappen der Gemeinde Frose, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;, Hinterlegt beim Salzlandkreis 2009 (Gutachten: Landeshauptarchiv Magdeburg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Grün-Weiß (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Frose unterhielt Partnerschaftsbeziehungen zur Ortsgemeinde [[Holzappel]] in Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frose Stiftskirche Aussenaufnahme.jpg|mini|links|hochkant=0.7|[[Stiftskirche St. Cyriakus (Frose)|Romanische Stiftskirche St. Cyriakus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserturm Frose.JPG|mini|hochkant|Historischer Wasserturm]]&lt;br /&gt;
* [[Stiftskirche St. Cyriakus (Frose)|Romanische Stiftskirche]] mit sächsischem Stützenwechsel, die Teil der [[Straße der Romanik]] ist&lt;br /&gt;
* Gedenkstein von 1946/47 auf dem &amp;#039;&amp;#039;Platz unter der Linde&amp;#039;&amp;#039; (zur DDR-Zeit Louis-Riekehr-Platz) zur Erinnerung an den [[kommunistisch]]en [[Antifaschist|Nazigegner]] Louis Riekehr, der im Oktober 1933 in der Polizeistation [[Ballenstedt]] ermordet wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Bundesstraße 6|B 6]] ([[Bernburg (Saale)|Bernburg]]–[[Aschersleben]]) führt südlich am Ort vorbei und wurde durch die vierspurige „[[Autobahnähnliche Straße|Gelbe Autobahn]]“ ([[Bundesstraße 6n|B 6n]]) in unmittelbarer Nähe ersetzt, welche wiederum zur [[Bundesautobahn 36|A&amp;amp;nbsp;36]] heraufgestuft wurde. Der Bahnhof von Frose liegt an der [[Bahnstrecke Halle–Halberstadt]]. Von dieser zweigte bei Frose bis 2003 die Bahnstrecke über [[Ballenstedt]] nach [[Quedlinburg]] ([[Bahnstrecke Frose–Quedlinburg]]) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stich der [[Straße der Romanik]] führt von [[Falkenstein/Harz]] nach Frose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Axel Schulze]] (1943–1994), Lyriker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Seeland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4338796-2|VIAF=237426490}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Salzlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Salzlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeland (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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