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	<title>Froschkraut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:34:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Froschkraut&amp;diff=566192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martinus KE: /* Literatur */ falsche Verlagsangabe (Eigenname!) korrigiert + fehlende Seitenangabe ergänzt</title>
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		<updated>2020-12-10T23:32:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; falsche Verlagsangabe (Eigenname!) korrigiert + fehlende Seitenangabe ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Froschkraut&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Luronium natans&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz|Raf.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Luronium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz|Raf.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Froschlöffelgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Alismataceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Froschlöffelartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Alismatales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Bedecktsamer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Magnoliopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = LuroniumNatans2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Froschkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Luronium natans&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwimmendes Froschkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] der [[monotypisch]]en [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luronium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Froschlöffelgewächse]] (Alismataceae). In Mitteleuropa ist das Froschkraut selten geworden und steht unter strengem Schutz. Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;natans&amp;#039;&amp;#039; (lat.: schwimmend) rührt von den bevorzugten Wuchsorten an Uferzonen von Gewässern her – in Lebensräumen von [[Froschlurche|Fröschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:luronium_natans_detail.jpeg|thumb|Detailaufnahme der Blüte]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Das Froschkraut wächst als ausdauernde [[krautige Pflanze]]. Die beblätterten [[Stängel]] werden 10 bis etwa 40 Zentimeter lang. Diese [[Wasserpflanze]] wächst entweder flutend unter Wasser oder – bei zeitweiliger Austrocknung bzw. Wasserstandsschwankung des Gewässers – auch kriechend am Boden. An den [[Knoten (Botanik)|Knoten]] werden Wurzeln gebildet. Die [[Laubblatt|Laubblätter]] sind unter Wasser linealisch gestreckt, während an der Wasseroberfläche ovale, 3 bis 6 Zentimeter lange, gestielte Schwimmblätter ausgebildet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die blattachselständigen [[Blüte]]n, die sich zwischen Mai und August über die Wasseroberfläche erheben, weisen die für Froschlöffelgewächse typischen drei weißen, rundlichen [[Kronblatt|Kronblätter]] auf (vergleiche: [[Gewöhnlicher Froschlöffel]], [[Gewöhnliches Pfeilkraut]], aber auch [[Froschbissgewächse]] wie [[Froschbiss]] und [[Krebsschere]]), die einen bis anderthalb Zentimeter Durchmesser erreichen. Der Blütengrund ist gelb gefärbt und mit sechs [[Staubblatt|Staubblättern]] und sechs bis neun (selten: zwölf) [[Fruchtblatt|Fruchtblättern]] bestückt. Die Fruchtblätter sind 12- bis 15-rippig und auch am [[Griffel (Botanik)|Griffel]] zugespitzt. Die grünen [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind nur ein Drittel so lang wie die Kronblätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 42.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luronium_natans.jpg|miniatur|Trockengefallene Pflanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die [[vegetative Vermehrung]] bzw. die Ausbreitung erfolgt über [[Stolonen|Ausläufer]], [[Turio|Winterknospen]] und [[Same (Pflanze)|Samen]]. Letztere können lange im [[Diasporen]]reservoir des Bodens überdauern, so dass die Pflanze nach Jahren der Abwesenheit plötzlich wieder erscheinen kann, wenn sich etwa durch Pflegemaßnahmen in einem [[Biotop]] geeignete Standortbedingungen einstellen (vergleiche beispielsweise: [[FFH-Gebiet Schwarzes Wasser|Schwarzes Wasser]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Froschkraut ist eine [[atlantisch]] bis subatlantisch ausschließlich in Europa verbreitete Pflanzenart. Das Verbreitungsgebiet reicht von Westeuropa bis Moldawien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt; Im Einzelnen werden unter anderem [[Frankreich]], [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]], die [[Niederlande]], [[Deutschland]], Süd-[[Schweden]] und Teile [[Polen]]s besiedelt. In Deutschland liegt der Verbreitungsschwerpunkt im nordwestlichen Tiefland und hier insbesondere in West-[[Niedersachsen]] – namentlich im [[Emsland]] und in [[Ostfriesland]]. In der [[Lüneburger Heide|Südheide]], im [[Münsterland]], am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] sowie im südlichen [[Holstein]] und in einem klimatisch ansatzweise „atlantisch gefärbten“ Teilareal Süd-[[Brandenburg]]s und Nordost-[[Sachsen]]s gibt es punktuelle Nachweise. In Mitteldeutschland, in Österreich und der Schweiz tritt die Art dagegen nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich [[Pflanzensoziologie|pflanzensoziologisch]] um eine [[Charakterart]] der Klasse Littorelletea (Strandlingsfluren), die auch in der Ordnung Potamogetonion ([[Laichkraut]]gesellschaften) vorkommt. Froschkraut bevorzugt dabei lückige [[Pionierpflanze|Pionierbestände]] flach überschwemmter, wechselnasser Ufersäume höchstens mäßig nährstoffreicher (mesotropher), [[Base (Chemie)|basen]]-/kalkarmer Stillgewässer, die schwach bis mäßig [[PH-Wert|sauer]] sind und einen humosen, sandigen Schlammboden aufweisen (vergleiche auch: [[Heideweiher]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung, Schutz ==&lt;br /&gt;
Froschkraut ist eine stark im Rückgang befindliche, konkurrenzschwache Art, die von der allgemeinen [[Eutrophierung]] der Landschaft und vieler Gewässer durch Landwirtschaft sowie intensive Fischteichbewirtschaftung betroffen ist. Durch die unnatürlichen Nährstoffeinträge werden stärkerwüchsige Wasser- und [[Sumpfpflanze]]n gefördert, die das Froschkraut verdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] bedrohter Pflanzenarten Deutschlands wird Froschkraut als „stark gefährdet“ eingestuft, ebenso auf der entsprechenden Roten Liste Niedersachsens. In [[Nordrhein-Westfalen]], wo die Art nur in den nordwestlichen Sandgebieten auftritt, gilt sie als „vom Aussterben bedroht“, gleiches trifft für Sachsen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Richtlinie_92/43/EWG_(Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] der Europäischen Union wird die Pflanze unter anderem im Anhang II geführt, was bedeutet, dass für vorhandene Vorkommen eigens Schutzgebiete eingerichtet werden müssen. Nach dem [[Bundesnaturschutzgesetz]] ist sie „streng geschützt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Ein Synonym für &amp;#039;&amp;#039;Luronium natans&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Raf.}} ist &amp;#039;&amp;#039;Elisma natans&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Buchenau}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Eckhard Garve]]: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen in Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Naturschutz Landschaftspflege Niedersachsen 30 (1994), ISBN 3-922321-68-2.&lt;br /&gt;
* [[Henning Haeupler]], Thomas Muer: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3364-4.&lt;br /&gt;
* [[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1990 (6. Aufl.), ISBN 3-8001-3454-3, S. 110–111.&lt;br /&gt;
* Richard Pott: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzengesellschaften Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; UTB für Wissenschaft, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1992, ISBN 3-8252-8067-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;{{WCSP|Luronium|Zugriff=2016-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=111}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commons|Luronium natans|Froschkraut}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3525}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1897}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|3525}}&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/alismata/luron/luronatv.jpg Karte zur Gesamtverbreitung des Froschkrauts bei linnaeus.nrm.se]&lt;br /&gt;
* [http://www.verspreidingsatlas.nl/0765] Verbreitung in den Niederlanden&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Froschloeffelgewaechse/froschkraut.htm#Schwimmendes%20Froschkraut  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 162134&lt;br /&gt;
|ScientificName= Luronium natans&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2010&lt;br /&gt;
|Assessor= Lansdown, R.V.&lt;br /&gt;
|Download= 9. Januar 2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Froschlöffelgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Arten (Anhang II)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martinus KE</name></author>
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