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	<title>Frontlinienstaat - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Region in Afrika</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Region_in_Afrika&quot; title=&quot;Kategorie:Region in Afrika&quot;&gt;Kategorie:Region in Afrika&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frontlinienstaaten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Front Line States, FLS&amp;#039;&amp;#039;), oder auch „Gruppe der afrikanischen Frontstaaten“ waren die souveränen südafrikanischen Länder, die sich zum Ende der kolonialen und weißen Minderheitsherrschaft für bewaffnete Befreiungskämpfe engagierten und die geographisch an die Länder angrenzten, in denen diese Kämpfe stattfanden. Davon abgeleitet werden auch heute noch Länder als &amp;#039;&amp;#039;Frontlinienstaaten&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die aufgrund ihrer geostrategischen Lage an ein Konfliktgebiet angrenzen oder von denen aus auf ein Konfliktgebiet Einfluss ausgeübt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die „Gruppe der afrikanischen Frontstaaten“ entstand im Jahre 1974 während des Konfliktes in [[Rhodesien]], später [[Simbabwe]]. Die weiße Regierung Südafrikas wollte eine Verhandlungslösung finden und begann eine Friedensinitiative. Der [[Sambia|sambische]] Präsident [[Kenneth Kaunda]] ging darauf ein. Dabei wollte er sich der Unterstützung der Regierungen von [[Tansania]], [[Botswana]] und [[Mosambik]] versichern. Dazu bildeten die vier Staaten die „Gruppe der afrikanischen Frontstaaten“, die von der [[Organisation für Afrikanische Einheit]] (OAU) unterstützt und somit zu einem der wichtigsten Akteure im Dekolonisierungsprozess im südlichen Afrika wurde. Ziel der Staaten war es, ihre Reaktionen auf die [[Apartheid]] zu koordinieren und eine gemeinsame Politik zu formulieren. [[Lesotho]] und [[Eswatini|Swasiland]] zählten aufgrund ihrer großen Abhängigkeit von Südafrika nicht zu den Frontlinienstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den nachfolgenden Friedensinitiativen zu Simbabwe spielten die Frontlinienstaaten aufgrund ihrer Beziehungen zu den Rebellengruppierungen eine wichtige Rolle. In den Kriegen der 1980er Jahre nahm die Bedeutung der Frontlinienstaaten ab. Trotzdem kamen in diesem Zeitraum weitere Mitglieder zur Gruppe: [[Angola]] (1976), Simbabwe (1980) und [[Namibia]] (1990). Mit dem Ende der Apartheid in Südafrika 1994 war die Legitimation der Frontlinienstaaten erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frontlinienstaaten bildeten auch Vorläufer heutiger Organisationen. So gründeten sie 1982 das &amp;#039;&amp;#039;Inter State Defence and Security Committee (ISDSC)&amp;#039;&amp;#039;, ein Treffen der Außen- und Verteidigungsminister, das 1996 zum &amp;#039;&amp;#039;Organ on Politics, Defence and Security&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft|Southern African Development Community ]]&amp;#039;&amp;#039; (SADC) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon abgeleitet werden auch heute noch Länder als &amp;#039;&amp;#039;Frontlinienstaaten&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die aufgrund ihrer geostrategischen Lage an ein Konfliktgebiet angrenzen oder von denen aus auf ein Konfliktgebiet Einfluss ausgeübt werden kann, so beispielsweise [[Florida]] während der [[Kubakrise]] von 1962, [[Deutschland]] während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] und [[Pakistan]] im [[Krieg gegen den Terror]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sahistory.org.za/article/frontline-states Frontline States] in &amp;#039;&amp;#039;[[South African History Online]]&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gilbert M. Khadiagala: &amp;#039;&amp;#039;Allies in Adversity: The Frontline States in Southern African Security, 1975-1993.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The International Journal of African Historical Studies&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 29, Nr. 1 (1996), S. 161 f.&lt;br /&gt;
* Peter Meyns: &amp;#039;&amp;#039;Frontlinienstaaten.&amp;#039;&amp;#039; In: Jacob E. Mabe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Afrika-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2004, S. 66. ISBN 3-89331-538-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialgeschichte Afrikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Südliches Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antirassistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Afrika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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