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	<title>Frontenbewegung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frontenbewegung&amp;diff=384991&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-20826-93: /* Literatur */ Tanner-Artikel eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-04T08:47:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Tanner-Artikel eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Volksrecht NZZ 17 Juni 1934.jpg|mini|Artikel über Gerichtsprozess in Zürich (1934)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frontenbewegung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frontismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frontisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fröntler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war die Parallelbewegung der [[Schweiz]] zum [[Nationalsozialismus]] im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und zum [[Faschismus]] in [[Italien]]. Ab 1930 verstärkten sich in der Eidgenossenschaft Tendenzen, die eine Erneuerung des Landes auf [[Völkische Bewegung|völkischer]] Grundlage forderten. [[Liberalismus|Liberale]] und individuelle Rechte sollten zugunsten einer stärkeren Betonung des [[Gemeinschaft]]sgedankens eingeschränkt werden. Insgesamt blieb die Frontenbewegung – im Gegensatz zum deutschen Nationalsozialismus oder dem italienischen Faschismus – aber immer nur eine Randerscheinung. Einflussreichste Gruppe innerhalb der zersplitterten und sehr vielfältigen Frontenbewegung war die am italienischen Faschismus angelehnte [[Nationale Front (Schweiz)|Nationale Front]]. Der Name «Frontenbewegung» rührt daher, dass die meisten dieser Gruppen das Wort &amp;#039;&amp;#039;Front&amp;#039;&amp;#039; im Namen führten. Die Frontenbewegung kannte mit «[[Harus!]]» einen eigenen [[Führergruß|Führergruss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1919 bildeten sich infolge des [[Landesstreik]]s in der Schweiz [[Antikommunismus|antikommunistische]] und anti[[Sozialismus|sozialistische]] [[Bürgerwehr]]en. Diese Bürgerwehren waren Vorläufer der späteren Frontenorganisationen. 1925 wurde in Zürich die [[Nationalkonservatismus|nationalkonservative]] und [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]] [[Heimatwehr]] gegründet. Nach der [[Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler]] Deutschlands am 30. Januar 1933 begann in der Schweiz der so genannte [[Frontenfrühling]]. 1933 gelang es den Frontisten, bei der [[Ständerat]]s-Ersatzwahl in [[Schaffhausen]] einen Wähleranteil von 27 % zu erreichen. Im gleichen Jahr gewannen sie 10 von 125 [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderatssitzen]] in [[Zürich]]. Im November 1933 gewannen die Frontisten bei den [[Grosser Rat (Genf)|Grossratswahlen]] in [[Genf]] 9 % der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1934 führte eine Gruppe von Frontisten einen Bombenanschlag auf die Wohnung eines Mitarbeiters der Zürcher Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Volksrecht (Zeitung)|Volksrecht]]&amp;#039;&amp;#039; durch. Im November desselben Jahres kam es in Zürich zu mehreren frontistischen Demonstrationen gegen das [[Die Pfeffermühle|Kabarett Pfeffermühle]] und das [[Schauspielhaus Zürich]]. Bei den [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalratswahlen]] 1935 gewannen die Fronten je einen Sitz in Zürich und Genf. Im gleichen Jahr scheiterte die von den Fronten lancierte Initiative, eine Totalrevision der [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassung]] durchzusetzen ([[Fronteninitiative]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1935 wurde der Schaffhauser Stadtpräsident [[Walther Bringolf]] von einer Gruppe Frontisten während einer Veranstaltung massiv am Reden gestört. Nach der Veranstaltung kam es zu einer Massenschlägerei mit Sozialisten. 1937 machten die Fronten vergeblich den Vorstoss, die [[Freimaurerloge]]n zu verbieten. Im Juli 1940 kam nach der Niederlage Frankreichs die Hoffnung nach einem 2. [[Frontenfrühling]] auf, und Bundespräsident [[Marcel Pilet-Golaz]] empfing die Frontisten [[Ernst Hofmann (Fröntler)|Ernst Hofmann]] und [[Max Leo Keller]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/dunkle-zwischenkriegszeit-die-frontenbewegung-faschismus-nach-schweizer-art |titel=Dunkle Zwischenkriegszeit - Die Frontenbewegung: Faschismus nach Schweizer Art |sprache=de |abruf=2025-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einem offiziellen Gespräch. Am 15. November 1940 kam es zur [[Eingabe der Zweihundert]]. Daraufhin verbot der Bundesrat am 19. November 1940 die [[Nationale Bewegung der Schweiz]] (NBS). 1943 verschwand die letzte Frontenorganisation aus der Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existierten in der Schweiz Ableger des deutschen Nationalsozialismus, so gab es 36 Ortsgruppen der NSDAP&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLSNationalsozialismus&amp;quot;/&amp;gt; und neben einer «Hitlerjugend Zürich» den «Bund Deutscher Mädel».&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stgallen24.ch/articles/274256-ich-moechte-ernst-s-ein-gesicht-geben «Ich möchte Ernst S. ein Gesicht geben»], stgallen24.ch, 29. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1931 war die Ortsgruppe Zürich der NSDAP aktiv, ab 1932 wurden die Ortsgruppen zur Landesgruppe zusammengefasst. 1933–1935 wurde in [[Horgen]] die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsdeutsche in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; gedruckt, 1936–1938 in Bern das &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtenblatt der deutschen Kolonie in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; sowie 1938–1945 in Essen die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitung in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Nach der [[Gustloff-Affäre]] wurden die zentralen Leitungsorgane der NSDAP in der Schweiz durch den [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] am 18. Februar 1936 aufgelöst, jedoch nahm ab diesem Zeitpunkt [[Sigismund von Bibra]] die Landesleitung wahr und agierte als Gesandtschaftsrat unter dem Schutz der [[Diplomatische Immunität|diplomatischen Immunität]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLSNationalsozialismus&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|17405|Autor=Walter Wolf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ideologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugblatt Frontisten IMG 1652.JPG|mini|Flugblatt der Bewegung (1942)]]&lt;br /&gt;
Allgemein waren die frontistischen Gruppierungen [[Nationalismus|nationalistisch]], [[Völkischer Nationalismus|völkisch]], [[Antikommunismus|antikommunistisch]], antiliberal und meist auch [[Judenfeindlichkeit|antisemitisch]] eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Kommunismus sollte durch den Zusammenschluss der Nation unter einer starken Führung der Boden entzogen werden. Teile der rechtsbürgerlichen und katholisch-konservativen Schweiz sahen in den Fronten, auf Grund ihrer antibolschewistischen und antiliberalen Haltung, einen Helfer bei der Bekämpfung von kommunistischen Aktivitäten und des Liberalismus in der Schweiz. Die helvetische Demokratie sollte eingeschränkt und durch einen [[Autoritarismus|autoritären]] [[Einheitsstaat]] und die [[Marktwirtschaft]] durch eine [[Korporativismus|korporative]] Ordnung ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Propagandamittel ==&lt;br /&gt;
Zeitungen und Zeitschriften:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das neue Volk&amp;#039;&amp;#039; (Herausgeber: [[Katholische Front / Front der militanten Katholiken]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Angriff&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eidgenosse&amp;#039;&amp;#039; ([[Nationalsozialistische Eidgenössische Arbeiterpartei]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eiserne Besen&amp;#039;&amp;#039; (Herausgeber 1931–1933: Nationale Front)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Front&amp;#039;&amp;#039; (Herausgeber 1933–1943: [[Nationale Front (Schweiz)|Nationale Front]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eidgenössische Korrespondenz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grenzbote&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Informationen des NSSB&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Internationale Presseagentur&amp;#039;&amp;#039; (IPA)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landbote&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationale Hefte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (Herausgeber 1933–1935: [[Neue Schweiz]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Banner&amp;#039;&amp;#039; (Herausgeber: [[Bund treuer Eidgenossen nationalsozialistischer Weltanschauung]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Faschist / Fasciste Suisse / Fascista Svizzero&amp;#039;&amp;#039; (Herausgeber 1933–1935: [[Schweizerische Faschistische Bewegung]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweizerdegen&amp;#039;&amp;#039; (Herausgeber: Bund treuer Eidgenossen [[Weltanschauung#Im Nationalsozialismus|nationalsozialistischer Weltanschauung]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweizervolk&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Volksbund&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam auch, gemäss Vorbildern aus dem Ausland, zu Massenaufmärschen mit Fahnen und Uniformen, Strassenschlachten und verschiedensten Formen der Einschüchterung von politischen Gegnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offizieller Umgang mit den Fronten ==&lt;br /&gt;
Wie den Einzelbeiträgen zu entnehmen ist, haben Bundesrat und Kantonsregierungen einige der Organisationen (resp. Sektionen davon) verboten. Erleichtert wurde dies dadurch, dass die Verbote in Nazi-Deutschland nur gedämpftes Missfallen erregten. Der Grund hierfür: Man hatte beim Nachbarn nicht sehr viel übrig für die extrem zersplitterten Schweizer Fröntler, denen aufgrund ihrer parteipolitischen Schwäche auf Dauer keine Chancen für eine Machtergreifung eingeräumt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürg Fink: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz aus Sicht des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; 1985, S. 130&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frontenorganisationen ==&lt;br /&gt;
* [[Bund der Schweizer in Grossdeutschland]] (BSG) 1940–1945&lt;br /&gt;
* [[Bund für Volk und Heimat]] (BVH) 1933–1936&lt;br /&gt;
* Bund Nationalistischer Schweizerstudenten (Nachfolgeorganisation der [[Nationale Bewegung der Schweiz|Nationalen Bewegung der Schweiz]])&lt;br /&gt;
* Bund Nationalsozialistischer Eidgenossen (BNSE) –1935&lt;br /&gt;
* [[Bund treuer Eidgenossen nationalsozialistischer Weltanschauung]] (BTE) 1938–1940&lt;br /&gt;
* [[Eidgenössische Aktion]] 1931–1939&lt;br /&gt;
* Eidgenössische Arbeiter- und Bauernpartei (EABP) (Nachfolgeorganisation der [[Nationale Bewegung der Schweiz|Nationalen Bewegung der Schweiz]])&lt;br /&gt;
* Eidgenössische Sammlung (Nachfolgeorganisation der [[Nationale Bewegung der Schweiz|Nationalen Bewegung der Schweiz]])&lt;br /&gt;
* [[Eidgenössische Soziale Arbeiterpartei]] (ESAP) 1936–1940&lt;br /&gt;
* Eidgenössische Soziale Volksbewegung 1934–1938 (Splittergruppe, die 1938 mit der [[Eidgenössische Soziale Arbeiterpartei|Eidgenössischen Sozialen Arbeiterpartei]] zusammenging)&lt;br /&gt;
* [[Heimatwehr]] 1925–1946&lt;br /&gt;
* [[Helvetische Aktion]] (HV) 1934&lt;br /&gt;
* [[Jungbauernbewegung]] 1930–1947&lt;br /&gt;
* Kampfbund Speer (Nachfolgeorganisation der [[Nationale Bewegung der Schweiz|Nationalen Bewegung der Schweiz]])&lt;br /&gt;
* [[Katholische Front / Front der militanten Katholiken]] 1933–1938&lt;br /&gt;
* Lega nazionale ticinese 1933–1938 (Anführer: Alfonso Riva)&lt;br /&gt;
* [[Ligue vaudoise]] 1933–heute&lt;br /&gt;
* National-Bernischer Sportverein (NBS) (Nachfolgeorganisation der [[Nationale Bewegung der Schweiz|Nationalen Bewegung der Schweiz]])&lt;br /&gt;
* [[Nationaldemokratischer Schweizerbund]] 1935–1943&lt;br /&gt;
* [[Nationale Bewegung der Schweiz]] (NBS) 1940–1941&lt;br /&gt;
* Nationale Erneuerung&lt;br /&gt;
* [[Nationale Front (Schweiz)|Nationale Front]] 1933–1940&lt;br /&gt;
* [[Nationale Gemeinschaft Schaffhausen]] 1940–1943&lt;br /&gt;
* [[Nationalsozialistische Eidgenössische Arbeiterpartei]] (NSEAP) oder Bund Nationalsozialistischer Eidgenossen (BNSE) 1931–1935&lt;br /&gt;
* [[Nationalsozialistische Schweizerische Arbeiterpartei]] (NSSAP) 1935–1938&lt;br /&gt;
* [[Nationalsozialistischer Schweizerbund]] (NSSB) 1941&lt;br /&gt;
* [[Neue Front]] 1930–1933 (Nachfolgeorganisation: [[Nationale Front (Schweiz)|Nationale Front]] 1933–1940)&lt;br /&gt;
* [[Neue Schweiz]] 1933–1936&lt;br /&gt;
* Ordre politique national Anfang der 1930er Jahre (Anführer: Jules-Ernest Gross und [[Georges Oltramare]]; Vorgänger der Union nationale)&amp;lt;ref&amp;gt;Zsolt Keller: [https://books.google.de/books?id=8RzoBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA505&amp;amp;dq=jules-ernest+gross+Nouvel+ordre+politique+national&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjJ7bXlt-mPAxU0bPEDHRECH_AQ6AF6BAgOEAM#v=onepage&amp;amp;q=jules-ernest%20gross%20Nouvel%20ordre%20politique%20national&amp;amp;f=false Nouvelle Revue romande] in Handbuch des Antisemitismus 6. Band Publikationen S. 304f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ordre national neuchâtelois]] 1934–1944&lt;br /&gt;
* [[Schweizerische Faschistische Bewegung]] (SFB) 1933–1936&lt;br /&gt;
* [[Schweizerische Gesellschaft der Freunde einer autoritären Demokratie]] (SGAD) 1938–1940&lt;br /&gt;
* Schweizerische Sportschulen (SS) 1941 (Nachfolgeorganisation der [[Nationale Bewegung der Schweiz|Nationalen Bewegung der Schweiz]])&lt;br /&gt;
* [[Schweizerischer Vaterländischer Verband]] (SVV) 1919–1948&lt;br /&gt;
* Soziale Volkspartei (SVP) 1941 (Nachfolgeorganisation der [[Nationale Bewegung der Schweiz|Nationalen Bewegung der Schweiz]])&lt;br /&gt;
* [[Union nationale (Schweiz)|Union nationale]] 1932–1939&lt;br /&gt;
* [[Volksbund (Schweiz)|Volksbund]] 1933–1935 (Nachfolgeorganisation: Nationalsozialistische Schweizerische Arbeiterpartei [NSSAP] 1935–1938)&lt;br /&gt;
* [[Volksbund für die Unabhängigkeit der Schweiz]] 1921–Ende 1950er Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweizer in NS-Diensten ==&lt;br /&gt;
Es gab ca. 150 exilierte Schweizer, die der [[SS]] angehörten, die bekanntesten davon wohl der Luzerner Obersturmbannführer (Oberstleutnant) [[Franz Riedweg]] und [[Benno Schaeppi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Beat Glaus: &amp;#039;&amp;#039;Die Nationale Front. Eine Schweizer faschistische Bewegung 1930–1940.&amp;#039;&amp;#039; Benziger, Zürich/Einsiedeln/Köln 1969 {{DNB|456760989}} ([[Dissertation]] an der [[Universität Basel]]).&lt;br /&gt;
* Walter Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Faschismus in der Schweiz. Die Geschichte der Frontenbewegungen in der deutschen Schweiz 1930–1945.&amp;#039;&amp;#039; Flamberg, Zürich 1969, {{DNB|458694274}} (Dissertation an der [[Universität Zürich]] 1969).&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Zöberlein: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge des deutschschweizerischen Frontismus : die Entwicklung der politischen Vereinigung «Neue Front» und «Nationale Front» bis zu ihrem Zusammenschluss im Frühjahr 1933.&amp;#039;&amp;#039; Hain, Meisenheim a.&amp;amp;nbsp;G. 1970.&lt;br /&gt;
* Fritz Roth: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweizer Heimatwehr (1925–1937): Ein Beitrag zur Geschichte der schweizerischen Frontenbewegung.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Dissertation. Universität Bern 1973.&lt;br /&gt;
* Jürg Fink: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz aus der Sicht des Dritten Reiches 1933–1945: Einschätzung und Beurteilung der Schweiz durch die oberste deutsche Führung seit der Machtergreifung Hitlers – Stellenwert der Kleinstaates Schweiz im Kalkül der nationalsozialistischen Exponenten in Staat, Diplomatie, Wehrmacht, SS, Nachrichtendiensten und Presse.&amp;#039;&amp;#039; Schulthess, Zürich 1985, ISBN 3-7255-2430-0 (Dissertation. Universität Zürich 1985).&lt;br /&gt;
* Konrad Zollinger: &amp;#039;&amp;#039;Frischer Wind oder faschistische Reaktion? Die Haltung der Schweizer Presse zum Frontismus 1933.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 1991, ISBN 3-905278-75-8 (Dissertation. Universität Zürich 1990).&lt;br /&gt;
* Hans Stutz: &amp;#039;&amp;#039;Frontisten und Nationalsozialisten in Luzern 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Luzern im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Heft 9). Luzern 1997, ISBN 3-7239-0094-1.&lt;br /&gt;
* Matthias Wipf: &amp;#039;&amp;#039;Frontismus in einer Grenzstadt – Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1998, {{OCLC|612144305}} ([[Seminararbeit]] an der [[Universität Bern]], Historisches Institut, 1998, Standort: Stadtarchiv Schaffhausen).&lt;br /&gt;
* Daniel Gut: &amp;#039;&amp;#039;Neidkopf: zur Naturgeschichte des Schweizer Frontisten Hans Kläui – eine literarische Recherche.&amp;#039;&amp;#039; Elfundzehn, Eglisau 2015, ISBN 978-3-905769-38-8.&lt;br /&gt;
* [[Christian Koller]]: [https://libreas.eu/ausgabe35/koller/ &amp;#039;&amp;#039;Weder Zensur noch Propaganda: Der Umgang des Schweizerischen Sozialarchivs mit rechtsextremem Material.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;LIBREAS. Library Ideas.&amp;#039;&amp;#039; 35, 2019.&lt;br /&gt;
* Yves Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Nazis! Fascistes! Fascisti!: Faschismus in der Schweiz 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 2019, ISBN 978-3-280-05689-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jakob Tanner |Titel=Der Zürcher Student als Brandbeschleuniger des Schweizer Frontismus |Hrsg=Johannes Luther, Michael Kuratli, Oliver Camenzind |Sammelwerk=100 Jahre Zoff: die Geschichte der Zürcher Studierendenzeitung |Verlag=Hier und jetzt |Datum=2023 |ISBN=978-3-03919-567-1 |Seiten=53-63 |Online=https://www.zora.uzh.ch/entities/publication/0d9f6734-3c51-4c0a-a973-5fb6ce5d782b}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|17405|Autor=Walter Wolf}}&lt;br /&gt;
* Markus Jud: [http://www.geschichte-schweiz.ch/frontenbewegung-zweiter-weltkrieg.html &amp;#039;&amp;#039;Frontenbewegung&amp;#039;&amp;#039;] bei www.geschichte-schweiz.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.sachdokumentation.ch/suche/begriff/fronten Dossiers zur Frontenbewegung] in der Sachdokumentation des [[Schweizerisches Sozialarchiv|Schweizerischen Sozialarchivs]]&lt;br /&gt;
* Eidgenössische Technische Hochschule Zürich: [http://onlinearchives.ethz.ch/ Archiv für Zeitgeschichte]&lt;br /&gt;
* Catherine Arber: [https://www.bezg.ch/img/publikation/03_1/arber.pdf Frontismus und Nationalsozialismus in der Stadt Bern]&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/audio/zeitblende/hans-klaeui-vom-tobenden-faschisten-zum-angesehenen-historiker?id=12349042 &amp;#039;&amp;#039;Hans Kläui: Vom tobenden Faschisten zum angesehenen Historiker.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 11. März 2023 (Audio)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4502619-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frontenbewegung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Antisemitismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-20826-93</name></author>
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