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	<title>Front populaire - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:50:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Front_populaire&amp;diff=1101682&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Langusto: Änderungen von Lucile Thoyer (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Bujo zurückgesetzt: Eine Anzahl und kein Jahr</title>
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		<updated>2026-04-24T06:23:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Lucile_Thoyer&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Lucile Thoyer&quot;&gt;Lucile Thoyer&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Lucile_Thoyer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Lucile Thoyer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurden auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Bujo&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Bujo (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Bujo&lt;/a&gt; zurückgesetzt: Eine Anzahl und kein Jahr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die linke Regierung in der Dritten Französischen Republik. Zur Station der Pariser Métro siehe [[Front Populaire (Métro Paris)]], für das Wahlbündnis von 2024 [[Nouveau Front populaire]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Front populaire&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS}} für [[Volksfront]]) war die Regierung der vereinigten linken französischen Parteien, die zur Zeit der [[Dritte Französische Republik|Dritten Republik]] 1936 an die Macht kam und eng mit der Person des damaligen Premierministers [[Léon Blum]] verknüpft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der [[Unruhen vom 6. Februar 1934|faschistische Aufstandsversuch in Frankreich]] von 1934, der [[Abessinienkrieg|Italienisch-Äthiopische Krieg]] von 1935, das Eintreten der rechten Parteien für Italien, vor allem aber der bedrohliche Aufstieg des [[Faschismus]] in Europa, zu dessen Vormacht sich in jener Zeit [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Nazideutschland]] entwickelte, führte zu einer Annäherung der Linksparteien [[Section française de l’Internationale ouvrière]] (SFIO) und [[Parti communiste français]] (PCF). Als auch der [[Parti républicain, radical et radical-socialiste|Parti radical]] der Regierung die Unterstützung entzog, war die Bildung einer Volksfrontregierung aus Sozialisten und Kommunisten die logische Konsequenz. Die Partner verkündeten am 12. Januar 1936 ein gemeinsames Programm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Front populaire-chambre des députés.svg|mini|Sitzverteilung in der Abgeordnetenkammer nach der Wahl im Mai 1936]]&lt;br /&gt;
Ein letztes Hindernis vor den Wahlen im Mai 1936 wurde mit dem Zusammenschluss der Gewerkschaften [[Confédération générale du travail|CGT]] und [[CGTU]] überwunden. Nach dem Wahlsieg herrschte in weiten Teilen der Bevölkerung zunächst große Freude. Aber die Hoffnung auf eine sofortige Bildung einer neuen Regierung erfüllte sich nicht. Léon Blum, der designierte Ministerpräsident, wartete gemäß der Verfassung zunächst das offizielle Ende der Legislaturperiode ab. Dies führte im linken Lager zu massiven Unmutsäußerungen, die schließlich in Massenstreiks übergingen. Als die neue Regierung am 5. Juni 1936 gebildet wurde, war die Wirtschaft fast völlig lahmgelegt. Dies zwang die Arbeitgeber zu fundamentalen Zugeständnissen gegenüber den Arbeitervertretern, vor allem gegenüber der CGT. Dazu zählte die Anerkennung der Gewerkschaften, die Einrichtung von Betriebsräten, das Streikrecht, eine beträchtliche Lohnerhöhung sowie ein Urlaubsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volksfrontregierung ===&lt;br /&gt;
Der Regierung aus Sozialisten und Radikalen (&amp;#039;&amp;#039;Front populaire&amp;#039;&amp;#039;) gehörten keine Minister der PCF an; diese hatte lediglich zugesagt, das Kabinett im Parlament zu unterstützen. Die Regierung setzte weitere Verbesserungen im Bereich des [[Arbeitsrecht]]s durch: sie führte 1936 erstmals in der Geschichte die [[40-Stunden-Woche]] und einen gesetzlichen [[Urlaub]]sanspruch ein. Für viele Franzosen gab es im Sommer 1936 zum ersten Mal bezahlten Urlaub. Die Regierung begann darüber hinaus mit der Verstaatlichung der [[Banque de France]], der Eisenbahnen (Entstehung der [[SNCF]]) sowie der Rüstungsindustrie.&amp;lt;!--- was heißt „begann“? ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der [[Währungspolitik]] stieß die Regierung Blum auf heftigen Widerstand. Die [[Abwertung (Währung)|Abwertung]] des [[Franc]] passierte knapp die Legislative; die erhoffte Stabilisierung des Franc gelang nicht. Die Regierung beschloss im Februar 1937, weitere Reformvorhaben vorerst auszusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Belastung der Volksfrontregierung wurde auch [[Außenpolitik Frankreichs|die Außenpolitik]]. Anfangs hatte Blum im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] die Republikaner offen unterstützt. Nach Absprache mit der britischen Regierung kam es aber zu einer Wende. Auf die Initiative Blums hin wurde ein Nichteinmischungsabkommen geschlossen, dem Großbritannien, Frankreich, das faschistische Italien und Nazideutschland beitraten. Da Italien und Deutschland ihre Unterstützung für [[Francisco Franco]] fortsetzten, hatte das Bündnis faktisch eine Schwächung der republikanischen Seite zur Folge. Daraufhin entzog die PCF der Regierung ihre Unterstützung in der Außenpolitik. Auch innen- und finanzpolitisch begannen sich die Fronten zu verhärten. Verteidigungsminister [[Édouard Daladier]] strebte, unterstützt von Blum, eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben an. Unter anderem zur Finanzierung dieser Vorhaben verlangte Blum völlige Handlungsfreiheit in der Finanzpolitik. Ein entsprechendes Gesetz scheiterte am [[Senat (Frankreich)|Senat]]; dies war Anlass für das Ende der Regierung Blum und der Volksfrontregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierungen versuchten, den Menschen in den [[Französische Kolonien|Kolonien]] durch politische und soziale Reformen einen höheren Lebensstandard und mehr politische Freiheiten zu geben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce J. Lockhart, [[William J. Duiker]]: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of the Vietnam War.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2006, S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sozialist [[Marius Moutet]] wurde zum Leiter des [[Ministerium für die Überseegebiete#Geschichte|Kolonialministeriums]] ernannt und ließ in dieser Position im gesamten Kolonialreich tausende politische Häftlinge freilassen, die Haftbedingungen in den Gefängnissen verbessern, Dossiers der Kolonialpolizei für ungültig erklären sowie einheimische Geschworene in den lokalen Gerichten einsetzen. Allein in [[Französisch-Indochina]] kamen 2028 vietnamesische Gefangene frei. Die daraufhin ausgelöste einheimische Reformbewegung („[[Indochinesischer Kongress]]“) wurde ein Jahr später aber wieder verboten, weil sie von den vietnamesischen Kommunisten unterwandert worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Thomas: &amp;#039;&amp;#039;The French Empire Between the Wars: Imperialism, Politics and Society.&amp;#039;&amp;#039; Manchester University Press, 2005, S. 290 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein öffentlichkeitswirksamer Testfall war der Umgang mit den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspielen 1936]] in [[Berlin]] und mit der als Protestveranstaltung konzipierten [[Volksolympiade]] in [[Barcelona]]. Während die Sozialisten als Opposition noch deutlich ihre Ablehnung der Berliner Spiele kundgetan hatten und sich für die Teilnahme an der Volksolympiade eingesetzt hatten, stellten sie nun in der [[Nationalversammlung (Frankreich)|Nationalversammlung]] gleich hohe Gelder für beide bereit und überließen es den Verbänden und Sportlern, sich für die eine oder die andere zu entscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Françoise Hache: &amp;#039;&amp;#039;Der Arbeitersport in Frankreich: zwei Wendepunkte: 1936 und 1981.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Arnd Krüger]], [[James Riordan]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der internationale Arbeitersport: der Schlüssel zum Arbeitersport in 10 Ländern&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sport, Arbeit, Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 23). Pahl-Rugenstein, Köln 1985, ISBN 3-7609-0933-7, S. 64–81.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der [[Boykott]] der Olympischen Spiele von 1936 durch Frankreich hätte ein Signal sein können, dass die Welt nicht alle Handlungen des [[NS-Regime]]s bereitwillig hinnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Monique Berlioux]]: &amp;#039;&amp;#039;Des Jeux et des Crimes. 1936. Le piège blanc olympique.&amp;#039;&amp;#039; Biarritz 2007, ISBN 978-2-7588-0002-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabinette ==&lt;br /&gt;
* (1936–1937) [[Kabinett Blum I]] (kam durch Wahlsieg am 4. Juni 1936 ins Amt)&lt;br /&gt;
* (1937–1938) [[Kabinett Chautemps III]] und [[Kabinett Chautemps IV]] (22. Juni 1937 bis 10. März 1938)&lt;br /&gt;
* (13. März bis 8. April 1938) [[Kabinett Blum II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jérémie Berthuin: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben gehört uns! Generalstreik und Fabrikbesetzungen in Frankreich 1936&amp;#039;&amp;#039;; Heiko Grau-Maiwald: &amp;#039;&amp;#039;Tage der Hoffnung. Die Volksfront in Frankreich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Holger Marcks]], Matthias Seiffert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die großen Streiks – Episoden aus dem Klassenkampf.&amp;#039;&amp;#039; Unrast-Verlag, Münster 2008, ISBN 978-3-89771-473-1, S. 64–72.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Martens]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Vichy-Regimes (1914–1944).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ernst Hinrichs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Frankreichs.&amp;#039;&amp;#039; Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2005, S. 396–398.&lt;br /&gt;
* Georges Dupeux: &amp;#039;&amp;#039;Le Front populaire et les élections de 1936&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Cahiers de la Fondation Nationale des Sciences Politiques&amp;#039;&amp;#039;, Band 99). Librairie Armand Colin, Paris 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Französische Regierungen 1870-1940}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4544651-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Dritte Französische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französische Geschichte (Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Langusto</name></author>
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