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	<title>Frohndorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frohndorf&amp;diff=1099486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2025-11-27T17:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sömmerda&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/9/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/11/12/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 140&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 427&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sömmerda in Zahlen 2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-03-08&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99610&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03634&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = SÖM Frohndorf.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frohndorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Sömmerda]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Sömmerda]]. Der Ort wurde 1994 zur Kreisstadt eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Frohndorf liegt östlich der eigentlichen Stadt Sömmerda und wird von der [[Scherkonde]] durchflossen. Die [[Gemarkung]] befindet sich im [[Thüringer Becken]] unweit der [[Unstrut]]niederung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die urkundlich nachgewiesene Ersterwähnung stammt vom 18. Mai 876.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frohndorf St. Anna 01.jpg|mini|Kirche St. Anna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frohndorf-Gutshaus.jpg|mini|Herrenhaus Frohndorf aus dem 19. Jh., heutiger Zustand als Wohnhaus (2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frohndorf Gutsgelände.pdf|mini|Gutsgelände Mitte 19. Jh., nach F. Boblenz 2001]]&lt;br /&gt;
Der Ort, in dem zunächst das Ministerialgeschlecht &amp;#039;&amp;#039;von Vrondorf&amp;#039;&amp;#039; ansässig war, gehörte seit 1221 zum Herrschaftsbereich der &amp;#039;&amp;#039;[[Beichlingen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Beichlingen]]&amp;#039;&amp;#039;, die wiederum Lehnsträger der Landgrafen von Thüringen waren. 1448 gab Herzog Wilhelm von Sachsen als Lehnsherr seine Einwilligung zur Verpfändung von Teilen der früheren Grafschaft Beichlingen seitens der stark verschuldeten Grafen Günther und Hans von Beichlingen an die mit ihnen verwandten Grafen Botho [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|zu Stolberg]] und Heinrich [[Schwarzburg (Adelsgeschlecht)|von Schwarzburg]]. Dazu gehörten die Schlösser und Dörfer: Frohndorf, [[Orlishausen|Groß- und Wenigenorlishausen]], [[Großneuhausen|Groß]]- und [[Kleinneuhausen]], [[Ellersleben]], [[Bachra]], [[Backleben]], [[Rettgenstedt]], [[Battgendorf]], [[Dermsdorf]], [[Schillingstedt]], [[Altenbeichlingen]], [[Hemleben]] und [[Hauteroda]]. Zusätzlich wurden die jährlichen Einnahmen aus der Stadt [[Kölleda]] verpfändet. Nach dem Tod des Grafen Günther von Beichlingen 1454 erwarben die Stolberger und Schwarzburger Grafen dieses Pfand durch Kauf für 22.550 Rheinische Gulden. Dadurch entstand die &amp;#039;&amp;#039;schwarzburg-stolbergische&amp;#039;&amp;#039; Herrschaft Frohndorf, die einen Teil der früheren Grafschaft Beichlingen umfasste. Im Gegensatz zum Pfand von 1448 fehlten die Dörfer Altenbeichlingen, Hemleben und Hauteroda, die bei den Grafen von Beichlingen verblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Heinrich von Schwarzburg verkaufte 1468 seinen Anteil an der Herrschaft Frohndorf an Graf Heinrich zu Stolberg. Bereits 1480 trat mit dem stolbergischen Rat [[Anthonius von Werthern|Anton von Werthern]] der Vertreter einer Familie in Erscheinung, die in den späteren Jahren bestimmend über die Herrschaft Frohndorf werden sollte. Werthern erhielt damals für seine Verdienste als stolbergischer Rat mehrere Güter in Frohndorf verliehen. Aufgrund von Schulden verkauften 1505 die Stolberger Grafen Frohndorf für 27.000 Gulden an den Ritter und Weißenfelser Amtmann [[Hans von Werthern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jörg Brückner (Historiker)|Jörg Brückner]] |Titel=Zwischen Reichsstandschaft und Standesherrschaft. Die Grafen zu Stolberg und ihr Verhältnis zu den Landgrafen von Thüringen und späteren Herzögen, Kurfürsten bzw. Königen von Sachsen (1210 bis 1815) |Reihe=Veröffentlichungen des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e.&amp;amp;nbsp;V. zur Landes-, Regional- und Heimatgeschichte |BandReihe=2 |Verlag=Stekovics |Ort=Dößel |Datum=2005 |ISBN=3-89923-119-8 |Kommentar=Zugleich: Chemnitz, Technische Universität, Dissertation, 2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] wurde im Renaissance-Stil ausgebaut. Es muss sich um einen bedeutenden Bau gehandelt haben, war Frohndorf doch das &amp;#039;&amp;#039;Stammschloss&amp;#039;&amp;#039; eines Zweiges derer von Werthern und zu der Herrschaft Frohndorf gehörten ja noch acht bis elf weitere Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 weilte [[Goethe]] zu einem Besuch im Schloss Frohndorf. Von 1789 bis 1804 lebte [[Cäcilie von Werthern]] (geb. von Ziegesar, aus Drackendorf) in Frohndorf. Ihr Mann, Christian Georg Freiherr von Werthern, ließ in den 1790er Jahren den größten Teil des Schlosses abtragen, doch der vorgesehene herrschaftliche Neubau in Form  einer Dreiflügelanlage mit zwei Rundtürmen wurde nicht ausgeführt. Man begnügte sich mit dem Bau eines großen [[Gutshaus]]es, welches heute noch steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frohndorf gehörte bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Eckartsberga]]. Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Eckartsberga]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/eckartsberga.htm |titel=Der Landkreis Eckartsberga im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-10-31| archiv-url=https://web.archive.org/web/20230411112614if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/eckartsberga.htm |archiv-datum=2023-04-11 |abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden im Zuge der [[Bodenreform]] in der [[Sowjetisch besetzte Zone|SBZ]] der Grund und Boden und die Gutsgebäude samt Inventar entschädigungslos enteignet.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Boblenz: &amp;#039;&amp;#039;Vom „Hof“ zum Schloss – zur Geschichte von Schloss Frohndorf.&amp;#039;&amp;#039; In: Heiko Laß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Burg zum Schloss. Landesherrlicher und adeliger Profanbau in Thüringen im 15. und 16. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Palmbaum-Texte.&amp;#039;&amp;#039; 10). quartus-Verlag, Bucha bei Jena 2001, ISBN 3-931505-80-4, S. 193–214.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 wurde auf dem Sperberhügel ein [[neolithisch]]es Kollektivgrab abgetragen. Die mit Steinplatten ausgelegte Anlage war mit menschlichen Skelettresten, Zahnschmuck und weiterem Fundmaterial versehen. Nachbestattungen weisen auf die Bedeutung dieser Stätte hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 335.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Frohndorf bildet gemeinsam mit [[Orlishausen]] den gleichnamigen Ortsteil Orlishausen/Frohndorf der Stadt Sömmerda. Die derzeitige Ortsteilbürgermeisterin ist Heike Streckhardt. Der Ortsteilrat besteht aus acht Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.soemmerda.de/stadt/stadtinformationen/ortsteile/orlishausen-/-frohndorf |titel=Sömmerda.de: Orlishausen / Frohndorf |abruf=2024-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[St. Anna (Frohndorf)]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Frohndorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1910 – 472&lt;br /&gt;
* 2006 – 484&lt;br /&gt;
* 2010 – 457&lt;br /&gt;
* 2022 – 427&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sömmerda in Zahlen 2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.soemmerda.de/stadt/stadtinformationen/soemmerda-in-zahlen |titel=Sömmerda in Zahlen |hrsg=Stadtverwaltung Sömmerda |abruf=2023-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023 – 427&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sömmerda in Zahlen 2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.soemmerda.de/stadt/stadtinformationen/soemmerda-in-zahlen |titel=Sömmerda in Zahlen |hrsg=Stadtverwaltung Sömmerda |abruf=2024-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Dietrich von Werthern (der Aufklärende)]] (1613–1658), kursächsischer Appellationsrat, Kammerpräsident, Geheimer Rat und ab 1655 Obersteuereinnehmer&lt;br /&gt;
* [[August Wilhelm Ernesti]] (1733–1801), Altphilologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Frank Boblenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Freuden Oberpriesterin – Cäcilie von Werthern (1773–1831), Karl August von Böttiger (1760–1835) und Frohndorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sömmerdaer Heimatheft.&amp;#039;&amp;#039; H. 14, 2002, {{ZDB|1158652-7}}, S. 60–92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Sömmerda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4691962-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sömmerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sömmerda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sömmerda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Unstrut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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