<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_ter_Meer</id>
	<title>Fritz ter Meer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_ter_Meer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_ter_Meer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T06:05:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_ter_Meer&amp;diff=248021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berita: /* Ab 1945 */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_ter_Meer&amp;diff=248021&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-11T22:04:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ab 1945&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz ter Meer.jpg|mini|Ter Meer während der [[Nürnberger Prozesse]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich (Fritz) Hermann ter Meer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1884]] in [[Uerdingen]] (heute zu Krefeld); † [[21. Oktober]] [[1967]] in [[Leverkusen]]) war ein [[deutsche]]r [[Chemiker]], [[Unternehmer]], Mitglied der [[NSDAP]] und [[Kriegsverbrecher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1925 bis 1945 war er Vorstandsmitglied der [[I.G. Farben]]. Er war an der Planung des [[KZ Auschwitz III Monowitz|Konzentrationslagers Monowitz]] beteiligt, einem Außenlager des KZ Auschwitz. Fritz ter Meer wurde 1948 in den [[I.G.-Farben-Prozess|Nürnberger Prozessen]] wegen „Plünderung und Raub“ sowie „Versklavung und Massenmord“ 1948 zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Von 1956 bis 1964 war er Aufsichtsratsvorsitzender der [[Bayer AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz ter Meer war der Sohn von [[Edmund ter Meer|Hermann Edmund ter Meer]] (1852–1931), Gründer der Teerfarbenfabrik [[Dr.&amp;amp;nbsp;E. ter Meer &amp;amp; Cie]] in [[Uerdingen]]. Seine Familie lässt sich bis ins 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückverfolgen. Seine Tochter Charlotte (1920–2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/charlotte-kiep |titel=Willkommen bei der Kiep-Stiftung |hrsg=lebenswege.faz.net |zugriff=2021-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war seit 1949 verheiratet mit dem CDU-Politiker [[Walther Leisler Kiep]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walther Leisler Kiep&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walther Leisler Kiep |Titel=Brücken meines Lebens: die Erinnerungen |ISBN=3-7766-2444-2 |Seiten=42 |Online={{Google Buch |BuchID = MTtoAAAAMAAJ |Seite=42}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war der Großonkel des Filmemachers [[Bernhard Sinkel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13513751 |Titel=Eine Tracht Prügel pünktlich um sechs |Autor=[[Harald Wieser]] |Jahr=1985 |Nr=23 |Seiten=176–184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur in Krefeld studierte ter&amp;amp;nbsp;Meer zwischen 1903 und 1908 in Frankreich und Deutschland [[Chemiestudium|Chemie]] und kurzzeitig auch [[Rechtswissenschaften]]. 1904 wurde er Mitglied des [[Corps Suevia Tübingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;129&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 629.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ter Meer wurde 1909 in Berlin zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis der Äther von Isonitrosoketonen&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend folgten vertiefende Studien zur Färberchemie in [[Krefeld]] sowie Auslandsaufenthalte in Frankreich und England. Zunächst war er in der familieneigenen Firma &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;E. ter&amp;amp;nbsp;Meer &amp;amp; Cie&amp;#039;&amp;#039; tätig, wo er leitende Funktionen bekleidete und 1919 Mitglied des Vorstands wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wollheim-memorial.de/de/fritz_friedrich_hermann_ter_meer_18841967 Biografie Fritz ter Meer.] [[Wollheim-Memorial]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I.G. Farben, Nervengas Tabun ==&lt;br /&gt;
Von 1925 bis 1945 war Fritz ter Meer Mitglied im [[Vorstand]] der [[I.G. Farben]] AG. Ab 1932 war er Mitglied des Arbeitsausschusses und des Technischen Ausschusses, Leiter der Sparte&amp;amp;nbsp;II im Reichskriegsministerium und [[Wehrwirtschaftsführer]]. 1935 erwarb er von der Frankfurter Bankiersfamilie [[Guaita (Familie)|von Guaita]] in [[Kronberg im Taunus]] einen etwa 4,5 Hektar großen Park und ließ sich einen großzügigen Landsitz errichten, den er bis 1945 nutzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krfrm.de/krfrm/interaktive-karte/villa-abs-ter-meer |hrsg=www.krfrm.de |titel=Kulturregion Frankfurt Rhein Main |abruf=2020-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese 1936 erbaute [[Villa ter Meer]] mit 1200 Quadratmetern Wohnfläche, Gartensaal, Musikzimmer und Ankleidezimmer bewohnte von 1953 bis zu seinem Tode 1994 [[Hermann Abs]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/rhein-main/deutsche-bank-org26696/wohnen-banker-11707222.html Kronberg: &amp;#039;&amp;#039;Ex-Abs-Villa wird verkauft: Wohnen wie ein Banker&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 12. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1938 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai 1937 aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.086.456).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28041424&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Zweite aktualisierte Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 399.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 7. September 1939 verabredeten er und [[Heinrich Hörlein]] mit dem [[Heereswaffenamt]] die Herstellung des Nervengases [[Tabun]]. Beim Bau der dafür vorgesehenen Giftgasfabrik in den [[KZ-Außenlager Dyhernfurth|KZ-Außenlagern Dyhernfurth I und II]] wurden über 100 Kriegsgefangene eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=45234195 |Titel=Die Pest ist denkbar unzuverlässig |Jahr=1969 |Nr=52 |Seiten=98–99 |Kommentar=zur B + C-Rüstung des „Dritten Reiches“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KZ Auschwitz ==&lt;br /&gt;
Ab 1941 war er verantwortlich für den Aufbau des [[Buna-Werke|Buna]]-Zweigwerkes der I.G.-Farben bei [[Oświęcim|Auschwitz]] mit dem angeschlossenen [[KZ Auschwitz III Monowitz]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt; in dem zur Substanzprüfung [[Menschenversuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern|Menschenversuche]] stattfanden. Beim Bau und Betrieb dieser Fabrik, die eine Fläche von ungefähr 30&amp;amp;nbsp;km² einnahm, verloren nach Schätzungen 20.000 bis 25.000 [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] ihr Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd C. Wagner: IG Auschwitz. Zwangsarbeit und Vernichtung von Häftlingen des Lagers Monowitz 1941–1945. München 2000, ISBN 3-598-24032-5, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Häftlinge, die die Fabrik bauen mussten, wurde das [[Konzentrationslager]] Monowitz, Auschwitz III errichtet. Durch die Oststeuerhilfe-Verordnung vom Dezember 1940 blieben die von der IG-Farben in Auschwitz investierten rund 600 Millionen Reichsmark steuerfrei. Am 26. Februar 1941 entsprach [[Heinrich Himmler]] fast wortgetreu dem Wunsch des IG-Farben-Konzerns und befahl die zügige Aussiedlung aller Juden aus der Stadt Auschwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sybille Steinbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beck’sche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; 2333). Beck, München 2004. S. 37ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man ging eine unheilvolle Symbiose ein: Die [[Schutzstaffel#Kriegsverbrechen, Holocaust und Völkermord|SS-Einheiten]] waren für die Verfügbarkeit und Bewachung der Gefangenen zuständig, und die I.G. würde die Investitionen tätigen und das Baumaterial heranschaffen. Die Großbauten zur Herstellung von synthetischen Produkten gehörten zu einem großflächigen Verbund voneinander abhängiger Fertigungsanlagen. Aufgrund von Bombenschäden konnte nie [[Buna (Kautschuk)|Kunstkautschuk]] oder andere synthetische Stoffe (außer [[Methanol]]) produziert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cornwell&amp;quot;&amp;gt;John Cornwell: &amp;#039;&amp;#039;Forschen für den Führer. Deutsche Naturwissenschaftler und der zweite Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Lübbe-Verlag, 2004, S. 417&amp;amp;nbsp;ff., ISBN 3-7857-2165-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] mussten Häftlinge des [[KZ Sachsenhausen|Konzentrationslagers Sachsenhausen]] im sogenannten [[Schuhläufer-Kommando]] eine mit unterschiedlichen Belägen ausgestattete 700 Meter lange Teststrecke mehrmals bis zu 40 Kilometer zurücklegen. Die Dauerläufe waren de facto [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmärsche]], da die Läufer erschossen wurden, wenn diese infolge von [[Ermüdung (Physiologie)|Ermüdung]] zusammenbrachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne-Sophie Lang |url=https://www.zeit.de/2014/47/konzentrationslager-experimente-schuhe-testen |titel=Experimente im Konzentrationslager: Blut im Schuh |werk= |hrsg= |datum=13.11.2014 |abruf=27.08.2020 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1943, im Zuge der Besetzung des Landes durch die Wehrmacht, wurde er Generalbevollmächtigter für [[Italien]] des Reichsministers für Rüstung und Kriegsproduktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben gemäß Jens Ulrich Heine: &amp;#039;&amp;#039;Verstand und Schicksal. …&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr erhielt er das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ab 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] wurde ter Meer im April 1945, wie auch der gesamte restliche Vorstand der I.G. Farben, in Haft genommen und in Nürnberg angeklagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt; Im [[I.G.-Farben-Prozess]] wurde er am 30. Juli 1948 als einziger Angeklagter sowohl im Punkt „Plünderung und Raub“ als auch im Punkt „Versklavung und Massenmord“ für schuldig befunden. Die Richter begründeten ihre Entscheidung unter anderem damit, dass ter Meer die maßgeblichen Anweisungen für den Erwerb von Vermögenswerten in Polen und der [[Francolor-Abkommen|Francolor]] gegeben habe und dass der von ihm geleitete Technische Ausschuss aus eigenem Antrieb die Beschäftigung von KZ-Häftlingen im Buna-Werk Auschwitz geplant und durchgeführt habe. Drei weitere Anklagepunkte, darunter die Mittäterschaft an einem Angriffskrieg, wurden vom Gericht verworfen. Ter Meer wurde als Kriegsverbrecher zu sieben Jahren Haft verurteilt, womit er eine der höchsten Strafen in diesem Prozess erhielt. Insgesamt werden die Urteile jedoch aufgrund ihrer Milde als Niederlage für die Anklage gewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Brünger: &amp;#039;&amp;#039;Der Vergangenheit eine Form geben. Mentale Kontinuitäten nach 1945 am Beispiel des IG-Farben-Prozesses und Fritz ter Meers.&amp;#039;&amp;#039; In: Harald Wixforth, Jörg Osterloh (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unternehmer und NS-Verbrechen: Wirtschaftseliten im »Dritten Reich« und in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-593-39979-9, S. 203 ([https://www.google.de/books/edition/Unternehmer_und_NS_Verbrechen/eNYDEQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;pg=PA203 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ter Meer im Prozess befragt wurde, ob er die Versuche an Menschen im [[KZ Auschwitz]] für gerechtfertigt gehalten habe, antwortete er, dass dies unerheblich gewesen sei:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Den Häftlingen ist dadurch kein besonderes Leid zugefügt worden, da man sie ohnedies getötet hätte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Anette Wilmes: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.annette-wilmes.de/50jahren/farben.htm Feature.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DeutschlandRadio Berlin,&amp;#039;&amp;#039; 30. Juni 1998, abgerufen am 14. September 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1950 wurde er wegen „guter Führung“ vorzeitig aus der Haft im [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] entlassen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=19181486 |Autor=[[Norbert Frei]] |Titel=Die Manager der Nazis |Jahr=2001 |Nr=20 |Seiten=180}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und unmittelbar nach Aufhebung der Kriegsverbrecher-Sperrklausel des Alliierten Gesetzes Nr.&amp;amp;nbsp;35 im Jahr 1956&amp;lt;ref&amp;gt;„Fritz ter Meer, Mitgründer der „I.&amp;amp;nbsp;G. Auschwitz“ und in Nürnberg zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt, wurde 1956 zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Bayer AG gewählt“. – {{Der Spiegel |ID=14322484 |Titel=In die Speichen des Kriegsrades gegriffen |Jahr=1980 |Nr=6 |Seiten=96}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Aufsichtsrat]]svorsitzender der Firma [[Bayer AG]]. Diese Position hatte er bis 1964 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren nahm er zudem Aufsichtsratsposten bei einer Reihe weiterer Firmen an, so unter anderem [[Evonik Goldschmidt#Geschichte|Th.&amp;amp;nbsp;Goldschmidt AG]], [[Commerzbank]]-Bankverein AG, [[Waggonfabrik Uerdingen|Duewag]], VIAG und Bankverein Westdeutschland AG. Seine Leistungen beim Wiederaufbau der chemischen Industrie in Deutschland gelten als bedeutsam. In den folgenden Jahren baute er auch mit privaten Mitteln Stiftungen auf, die sozialen Zielen dienten. Seinem Andenken war die von Bayer begründete Fritz-ter-Meer-Stiftung ([[Bayer-Studienstiftung]]) gewidmet, die durch Umstrukturierung des Stipendienwesens zum Oktober 2007 aufgelöst wurde. Die Gelder wurden in die &amp;#039;&amp;#039;Bayer Science &amp;amp; Education Foundation&amp;#039;&amp;#039; eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|606|608|ter Meer, Fritz|Manuela Wex|138932778}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 2007. ISBN 978-3-596-16048-8. (Aktualisierte 2. Auflage)&lt;br /&gt;
* Jens Ulrich Heine: &amp;#039;&amp;#039;Verstand &amp;amp; Schicksal: Die Männer der I.G. Farbenindustrie A.G. (1925–1945) in 161 Kurzbiographien&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Chemie, Weinheim 1990, ISBN 3-527-28144-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|138932778}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138932778|LCCN=no/2011/145557|VIAF=95541365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meer, Fritz ter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (I.G. Farben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayer AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meer, Fritz ter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meer, Friedrich Hermann ter; ter Meer, Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Kriegsverbrecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uerdingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leverkusen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berita</name></author>
	</entry>
</feed>