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	<title>Fritz X - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:31:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_X&amp;diff=377004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minderbinder: /* Grundsätzlicher technischer Aufbau */ wl Bombenschütze</title>
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		<updated>2026-03-15T07:54:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Grundsätzlicher technischer Aufbau: &lt;/span&gt; wl &lt;a href=&quot;/index.php?title=Bombensch%C3%BCtze&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Bombenschütze (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Bombenschütze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bomben&lt;br /&gt;
| Bild = Fritz X side (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift = Lenkbombe Fritz X&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bezeichnung = X-1, PC 1400X oder FX 1400&lt;br /&gt;
| Typ = [[Seezielflugkörper]] / präzisionsgelenkte Munition&lt;br /&gt;
| Herkunftsland = [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
| Hersteller = [[Ruhrstahl]]&lt;br /&gt;
| Entwicklung = [[Max Kramer (Ingenieur)|Max Kramer]]&lt;br /&gt;
| Indienststellung = 21. Juli 1943&lt;br /&gt;
| Einsatzzeit = 1943–1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Technische Merkmale --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gefechtsgewicht = 1570 kg&lt;br /&gt;
| Länge = 3262 mm&lt;br /&gt;
| Durchmesser = 562 mm&lt;br /&gt;
| Spannweite = 1352 mm&lt;br /&gt;
| Reichweite = 5 km horizontal&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausstattung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gefechtskopf = 320 kg [[Amatol|Amatol 40]]&lt;br /&gt;
| Lenkung = [[Amplitudenmodulation|amplitudenmodulierte]] [[Funkfernsteuerung]] auf Frequenz 50&amp;amp;nbsp;MHz mit Sender FuG&amp;amp;nbsp;203 (Deckname „Kehl“) und Empfänger FuG&amp;amp;nbsp;230 („Straßburg“)&lt;br /&gt;
| Zünder = Unbek. (möglw. Zerlegezünder)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PC1400X guided bomb 2 (cropped).jpg|mini|Fritz X]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz X&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der gebräuchlichste Name einer ferngelenkten Fallbombe, die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unter Federführung von [[Max Kramer (Ingenieur)|Max Kramer]] von der deutschen Firma [[Ruhrstahl]] entwickelt wurde. Die Waffe wurde nach Sicht manuell mit einer [[Funkfernsteuerung]] ins Ziel geführt (heute als [[MCLOS]] bezeichnet) und war für den Einsatz gegen Schiffsziele konzipiert, kam aber auch gegen Landziele zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Fritz X&amp;#039;&amp;#039; war die erste in Serienproduktion hergestellte Lenkbombe der Welt und gilt somit als einer der Vorgänger von [[Seezielflugkörper]]n bzw. [[Präzisionsgelenkte Munition|präzisionsgelenkter Munition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Max Kramer von der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|DVL]] experimentierte bereits ab Ende der 1930er-Jahre mit ferngelenkten freifallenden Bomben von 250&amp;amp;nbsp;kg Masse. Im Jahre 1940 wurde die Ruhrstahl AG in die Entwicklung mit einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sven Felix Kellerhoff]]: [https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article119831995/Als-die-Wehrmacht-die-erste-schlaue-Bombe-warf.html &amp;#039;&amp;#039;Als die Wehrmacht die erste schlaue Bombe warf&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Die Welt]], 9. September 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche fanden mit der [[Sprengbombe]] [[Deutsche Abwurfmunition des Zweiten Weltkrieges#Sprengbombe Dickwandig (SD)|SD 1400]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plitterbombe, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ickwandig, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1400&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kg) statt, dann wurde die PC 1400 verwendet. Andere Bezeichnungen für die Bombe waren X-1, Ruhrstahl SD 1400 X, PC&amp;amp;nbsp;1400X oder FX&amp;amp;nbsp;1400; von letzterer leitet sich auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Fritz&amp;amp;nbsp;X&amp;#039;&amp;#039; ab. Das &amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039; steht dabei für die in der X-Form angeordneten Leitflächen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Fleischer (Historiker)|Wolfgang Fleischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Abwurfmunition bis 1945: Sprengbomben, Brandbomben, Sonderabwurfmunition, Abwurfbehälter, Zünder&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Motorbuch, 2003, ISBN 978-3-613-02286-7 [https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=VAohAQAAIAAJ&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=%22SD-1400%2C+bei+sp%C3%A4teren%22]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rowland F. Pocock |Titel=German Guided Missiles of the Second World War |Auflage= |Verlag=Arco Publishing Company |Ort= |Datum=1967 |ISBN= |Seiten=104}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätzlicher technischer Aufbau ==&lt;br /&gt;
Die Fritz X wurde auf Basis der [[Panzersprengbombe]] [[Deutsche Abwurfmunition des Zweiten Weltkrieges#Panzersprengbombe (PC und PD)|PC 1400]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anzerbombe, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ylindrisch, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1400&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kg) entwickelt. Diese war mit ihrer Dickwandigkeit speziell für den Einsatz gegen gepanzerte Kriegsschiffe zum Durchschlagen von bis zu 20&amp;amp;nbsp;cm starken Panzerplatten entwickelt worden. Sie bekam nun eine [[Aerodynamik|aerodynamisch]] günstiger gestaltete Spitze, vier Stummelflügel mit einer [[Flügelspannweite|Spannweite]] von 1,40&amp;amp;nbsp;m und ein kastenförmiges [[Leitwerk]]. Am Heck waren innerhalb des Leitwerks fünf Leuchtsätze angebracht, die als Hilfsmittel bei der Zielansteuerung dienten. Die Farbe der Leuchtsätze war wählbar, damit die [[Bombenschütze]]n die in der Luft befindlichen Fritz&amp;amp;nbsp;X unterscheiden konnten. Zudem waren für Dämmerungseinsätze schwächer leuchtende Leuchtsätze vorgesehen. Eine [[Kreiselinstrument|Kreiselsteuerung]] diente zur Stabilisierung der Längsachse und ein Fernlenkempfänger zur Ansteuerung der [[Höhenruder|Höhen-]] und [[Querruder]]. Über eine [[Funkfernsteuerung]] mit 18 Kanälen im Frequenzbereich um 50&amp;amp;nbsp;MHz, bestehend aus dem Sender FuG&amp;amp;nbsp;203 ([[Deckname]] „Kehl“; an Bord des Flugzeugs) und dem Empfänger FuG&amp;amp;nbsp;230 „Straßburg“ (im Flugkörper), wurde der Flugkörper vom Trägerflugzeug aus ins Ziel gelenkt. Dabei sendete man zur Täuschung der gegnerischen Seite auch auf nicht benutzten Frequenzen. Als Alternative zur Funksteuerung wurde eine Drahtlenkung (je zwei 8-km-Drahtspulen in Flugzeug und Lenkbombe) entwickelt, um bei gegnerischer Funkstörung einsatzbereit zu sein. Wirksame Funkstörung wurde jedoch nicht beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Zielführung, die nur bis zur Erprobung kam, war das System „Radieschen“, mit dem die Fritz&amp;amp;nbsp;X eigenständig Sendeeinrichtungen wie britische „[[Chain Home]]“-Radarstationen ansteuern sollte. Es war somit ein Vorläufer der [[HARM]]-Flugkörper. Zusätzlich wurde die „FB“(Fernsehbild)-Steuerung ([[„Tonne“/„Seedorf“-Anlage]]) entwickelt, mit der das Bild einer Kamera („Tonne“) in der Fritz X per Funk zum „Seedorf“-Fernsehempfänger im Flugzeug übertragen wurde, um so eine Zielführung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trefferwahrscheinlichkeit ==&lt;br /&gt;
Bei Versuchsabwürfen in Peenemünde und anschließend in [[Foggia]] traf man mit der Fritz&amp;amp;nbsp;X bei 40 Abwürfen aus 4000 bis 8000&amp;amp;nbsp;m Höhe zu 50 % in einen Kreis von 14&amp;amp;nbsp;m (CEP&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt; = 14&amp;amp;nbsp;m). Alle funktionstüchtigen Fritz&amp;amp;nbsp;X schlugen in einen Kreis von 26&amp;amp;nbsp;m Durchmesser ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Benecke/Hedwig/Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Flugkörper und Lenkraketen&amp;#039;&amp;#039;, Bernard u. Graefe Verlag, 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Vorgehensweise beim Einsatz ==&lt;br /&gt;
Der Bombenschütze musste die Waffe über einen sogenannten „Kommandogeber mit einem beweglich gelagerten Lenkstab“ (ähnlich den heutigen [[Joystick]]s) stets mit dem Ziel in Deckung halten. Dies hatte den Nachteil, dass&amp;amp;nbsp;– im Gegensatz zu Gleitbomben wie der [[Henschel Hs 293]]&amp;amp;nbsp;– das Ziel überflogen werden musste. Der Beobachter bestimmte mit einem herkömmlichen Lotfe-7D-Bombenzielgerät („Lotfernrohr“) den Abwurfzeitpunkt. Nach dem Ausklinken der Fritz&amp;amp;nbsp;X musste der Flugzeugführer in den [[Steigflug]] übergehen, um das Flugzeug passend zu verlangsamen, damit es bis zum Moment des Einschlages&amp;amp;nbsp;– ca. 30–40 Sekunden nach Abwurf&amp;amp;nbsp;– über dem Ziel flog und der Beobachter den Leuchtsatz zur Nachführung optimal verfolgen konnte. Dies machte das angreifende Flugzeug gegenüber schweren Flugabwehrkanonen theoretisch verwundbar, Verluste in dieser Phase sind aber nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Fritz X&amp;#039;&amp;#039; kam am 29. August 1943 zur Truppe. Bereits am 9. September 1943 konnte die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] ihren größten Erfolg mit dieser Waffe verbuchen: Nach dem [[Waffenstillstand von Cassibile|Waffenstillstand]] der [[Alliierte]]n mit [[Italien]] lief die italienische [[Flotte (Marine)|Flotte]] aus [[La Spezia]] aus und nahm Kurs auf [[Malta]], um sich den Alliierten zu ergeben. Zwölf Kampfflugzeuge [[Dornier Do 217]] der III. Gruppe des [[Kampfgeschwader 100|Kampfgeschwaders (KG) 100]] starteten mit je einer &amp;#039;&amp;#039;Fritz&amp;amp;nbsp;X&amp;#039;&amp;#039; an Bord von Marseille in Südfrankreich aus, um den Verband anzugreifen. Das [[Flaggschiff]] der italienischen Flotte, die &amp;#039;&amp;#039;[[Roma (Schiff, 1942)|Roma]]&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Schlachtschiff]] der [[Littorio-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Littorio&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] mit 43.624 Tonnen, erhielt zwei Treffer und sank nach einer Explosion. Der erste Treffer traf das Heck und durchschlug den Schiffsboden, vermutlich ohne zu detonieren. Der zweite, folgenreiche Treffer traf mittschiffs eine Munitionskammer, woraufhin eine gewaltige Detonation das Schiff in zwei Teile zerriss und zu dessen Untergang führte. Dabei starb ein großer Teil der Besatzung (1393 Mann), darunter der [[Admiral]] [[Carlo Bergamini]]; 595 Männer überlebten. Das Schwesterschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Littorio (Schiff)|Italia]]&amp;#039;&amp;#039; wurde beschädigt. Die Suche nach der Untergangsstelle der &amp;#039;&amp;#039;Roma&amp;#039;&amp;#039; verlief lange Zeit erfolglos. In einer Pressemitteilung vom 28. Juni 2012 teilte die italienische Marine mit, dass ein Unterwasserroboter das Wrack der &amp;#039;&amp;#039;Roma&amp;#039;&amp;#039; in rund tausend Metern Tiefe rund 16 Seemeilen vor der Nordküste Sardiniens gefunden habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/news/2012-06/28/italien-italienisches-weltkriegs-schiff-vor-sardinien-gefunden-28144225 &amp;#039;&amp;#039;Italienisches Weltkriegs-Schiff vor Sardinien gefunden&amp;#039;&amp;#039;]&amp;amp;nbsp;– Zeit online&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:USS Savannah (CL-42) is hit by a German guided bomb, off Salerno, 11 September 1943.jpg|mini|Treffer einer „Fritz X“-Lenkbombe auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Savannah (Schiff, 1938)|Savannah]]&amp;#039;&amp;#039; am 11.&amp;amp;nbsp;September 1943 vor [[Salerno]] während der [[Operation Avalanche (Zweiter Weltkrieg)|Operation Avalanche]]]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;Fritz X&amp;#039;&amp;#039; wurde auf das Nonnenkloster der Stadt [[Cospicua]] auf der Insel [[Malta]] abgeworfen, in der sich ein Teil der Docks und des Stützpunkts der britischen Marine befanden.&amp;lt;ref&amp;gt;The National War Museum, Valletta, Malta&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Invasionsabwehr im August 1944 wurden erstmals auch &amp;#039;&amp;#039;Fritz X&amp;#039;&amp;#039; gegen Brückenziele eingesetzt, der Erfolg während der Invasion in Nordfrankreich blieb jedoch aufgrund der starken Jägerbedrohung aus. Die letzten Einsätze mit der &amp;#039;&amp;#039;Fritz&amp;amp;nbsp;X&amp;#039;&amp;#039; erfolgten im April 1945 gegen die Oderbrücken.&amp;lt;ref&amp;gt;Bill Gunston: &amp;#039;&amp;#039;The Illustrated Encyclopedia of the World’s Rockets and Missiles.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Salamander Books, 1979, S. 106–107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei 22 Einsätzen wurden vom KG 100 bis zum 30. April 1944 insgesamt 108 &amp;#039;&amp;#039;Fritz&amp;amp;nbsp;X&amp;#039;&amp;#039; mitgeführt, davon wurden 60 am Ziel geworfen (44 funktionierten, 16 [[Technisches Versagen|technische Versager]]). Von den 44 eingesetzten funktionstüchtigen Exemplaren erzielten 14 Volltreffer, 7 wirkungsvolle Nahtreffer, 13 Fehlwürfe und 10-mal wurde die Trefferlage nicht beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme des Flugplatzes Foggia in Süditalien fielen den Alliierten am 27. September 1943 &amp;#039;&amp;#039;Fritz&amp;amp;nbsp;X&amp;#039;&amp;#039; in die Hände, was der deutschen Seite aber unbekannt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden etwa 2500 Fallbomben gebaut. Davon kam aber nur ein geringer Teil zum Fronteinsatz, da sich die alliierte [[Luftüberlegenheit]] und vor allem das Fehlen von geeigneten deutschen Trägerflugzeugen wie beispielsweise der [[Heinkel He 177|He 177]] erschwerend auf den Einsatz dieser an sich wirkungsvollen Waffe auswirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftrüstung.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffstreffer ==&lt;br /&gt;
Weitere Schiffe, die im Laufe des Krieges von &amp;#039;&amp;#039;Fritz X&amp;#039;&amp;#039; beschädigt oder versenkt wurden, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das [[Vereinigtes Königreich|britische]] Schlachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Warspite (Schiff, 1915)|Warspite]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* der [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Kreuzer (Schiffstyp)|Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Barroso (Schiff, 1937)|Philadelphia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* der US-amerikanische Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Savannah (Schiff, 1938)|Savannah]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* der britische Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Uganda (Schiff, 1943)|Uganda]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* der britische Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Spartan (95)|Spartan]]&amp;#039;&amp;#039; (versenkt)&lt;br /&gt;
* der britische Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Janus (Schiff, 1939)|Janus]]&amp;#039;&amp;#039; (versenkt durch Fritz X oder Henschel Hs 293 oder konventionellen Torpedo)&lt;br /&gt;
* das Hospitalschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Newfoundland (Schiff, 1925)|Newfoundland]]&amp;#039;&amp;#039; (versenkt)&lt;br /&gt;
* das italienische Schlachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Roma (Schiff, 1942)|Roma]]&amp;#039;&amp;#039; (versenkt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Luft-Luft-Lenkflugkörper von Max Kramer [[Ruhrstahl X-4|Kramer X4]]&lt;br /&gt;
* [[Gleitbombe]] [[Henschel Hs 293]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Janusz Piekałkiewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Seekrieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, ISBN 3-8289-0304-5.&lt;br /&gt;
* Bruno Lange: &amp;#039;&amp;#039;Typenhandbuch der deutschen Luftfahrttechnik.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, ISBN 3-7637-5284-6.&lt;br /&gt;
* [[Heinz J. Nowarra]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftrüstung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, ISBN 3-8289-5315-8.&lt;br /&gt;
* Roger Ford: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Dörfler / Nebel Verlag, ISBN 3-89555-087-6.&lt;br /&gt;
* Botho Stüwe: &amp;#039;&amp;#039;Peenemünde West.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, ISBN 3-8289-0294-4.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Trenkle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Funklenkverfahren bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dr. Alfred Hüthig Verlag, Heidelberg 1982, ISBN 3-7785-1465-2.&lt;br /&gt;
* Klaus Deumling: &amp;#039;&amp;#039;41 Sekunden bis zum Einschlag.&amp;#039;&amp;#039; H.E.K. Creativ Verlag, 2008, ISBN 978-3-932922-19-0.&lt;br /&gt;
* Flugzeug Classic, Januar 2011: &amp;#039;&amp;#039;Dornier Do217 im Geheimeinsatz – Versenkung der Roma.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fritz X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.1jma.dk/articles/1jmaluftwaffegroundweapons.htm Ausführlicher Bericht zu Fritz-X und Hs293]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerbombe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Ausrüstung (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft und Technologie im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minderbinder</name></author>
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