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	<title>Fritz Wehmeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Wehmeier&amp;diff=1741073&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 9. November 2025 um 12:15 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-09T12:15:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WehmeierFritz.jpg|mini|Fritz Wehmeier]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Wehmeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. November]] [[1897]] in [[Pollhagen]], [[Schaumburg-Lippe]]; † 4. April [[1945]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/249292/ohne-gegenwehr-wurde-osnabruck-besetzt |titel=Ohne Gegenwehr wurde Osnabrück |werk=noz.de |datum=2005-05-08 |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ostercappeln]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] heuerte Fritz Wehmeier als Schiffsjunge auf Schiffen der Hochseefischerei an. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem er mit dem Seeflieger-Abzeichen ausgezeichnet wurde, nahm er mit der [[Seefliegerabteilungen#I. Seefliegerabteilung/Seefliegerabteilung der Ostsee|I. Seefliegerabteilung]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete Wehmeier als Hilfsarbeiter und als Arbeiter im Hammerwerk der [[Henrichshütte]] bei [[Hattingen]] an der Ruhr. Zum 15. Dezember 1925 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 25.459).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/47330701&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Kreisverwalter der [[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|NSBO]] in [[Emden]] übernahm er 1930 sein erstes Parteiamt. Später trat er für die Partei außerdem noch als [[Gauredner]] in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1933 übernahm Fritz Wehmeier Aufgaben als Gauschulungsverwalter der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]], Leiter der [[Gauführerschule]] Weser-Ems und Gauinspekteur des Gaues Weser-Ems. Später wurde er zum kommissarischen Kreisleiter in [[Osnabrück]] ernannt, wo er bis 1945 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März 1936 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 saß Wehmeier als Abgeordneter für den Wahlkreis 14 (Weser-Ems) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor der Besetzung Osnabrücks durch die Britischen Streitkräfte versuchte Wehmeier am 3. April zusammen mit Osnabrücks Oberbürgermeister [[Erich Gaertner]] und dem früheren Kreisleiter [[Wilhelm Münzer |Willi Münzer]] über die Landstraße nach Bremen zu fliehen. Am Stadtrand von Osnabrück drangen sie in einen Bauernhof ein, auf dem eine weiße Fahne gehisst war, was im Machtbereich der Nationalsozialisten mit dem Tode bestraft wurde. Einer von ihnen erschoss die Bäuerin Anna Daumeyer, die sich dem Hissen der Fahne bezichtigt hatte, um ihren Sohn zu schützen. Der Mord wurde nie gesühnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Ermordet wegen einer weißen Fahne.&amp;#039;&amp;#039; In: Osnabrücker Zeitung 20. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Ostercappeln bei [[Osnabrück]] geriet die Gruppe in das Maschinengewehrfeuer britischer Panzer: Wehmeier wurde, im Auto sitzend, durch einen Bauchschuss schwer verletzt und starb bald darauf im Meller Krankenhaus in Ostercappeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Müller-Detert: &amp;#039;&amp;#039;Osnabrücker Zeitungen zwischen 1933 und 1949&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde von Teilen der Bevölkerung Ostercappelns die Exhumierung und Umbettung von Wehmeiers Leichnam verlangt, da diese meinten es ihren Vorfahren nicht zumuten zu können, neben einem Verbrecher ihre letzte Ruhe zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mein Kriegsende&amp;quot; Zeitzeugen aus Niedersachsen erinnern sich&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130547514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130547514|VIAF=13420206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wehmeier, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSBO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wehmeier, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. November 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pollhagen]], [[Schaumburg-Lippe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ostercappeln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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