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	<title>Fritz Tillisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:06:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Tillisch&amp;diff=285480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ziv: → File has been renamed on Commons (:c:GR)</title>
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		<updated>2025-12-23T15:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;→ File has been renamed on Commons (&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;c:GR&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz Tillisch, PB00917.jpg|mini|hochkant|Fritz Tillisch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Tillisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1801]] in [[Haderslev]]; † [[16. Februar]] [[1889]] in [[Kopenhagen]], eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Frederik Ferdinand Tillisch&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ferdinand Tillisch&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Dänemark|dänischer]] [[Jurist]], Gutsherr und Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fritz Tillisch&amp;#039;&amp;#039; war der Sohn von Oberst Georg Friedrich Tillisch (1760–1845) und Augusta Elisabeth von Stemann (1770–1835). Am 21. Mai 1830 heiratete er Eleonora Dorothea Elisabeth Reichsgräfin [[von Schmettau]] (1802–1874) in der [[Frederikskirche|deutschen Friedrichskirche]] zu [[Kopenhagen]]. Zusammen hatten sie die Tochter Wilhelmine Margrethe Ragnhilde Tillisch (1833–1907).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur 1820 schloss er sein Jurastudium 1825 als cand.&amp;amp;nbsp;jur. ab. Von 1826 bis 1830 war er Jurist am Militärgericht in [[Rendsburg]]. Von 1830 bis 1837 war er [[Amtmann der Färöer]] mit Sitz in [[Tórshavn]]. Auf den Färöern wird er heute noch als weitblickender Amtmann angesehen, der sich für die Aufhebung des [[Handelsmonopol über die Färöer|dänischen Handelsmonopols]] einsetzte (allerdings vorerst ohne Erfolg). Mehr Erfolg hatte er 1832 mit seinem Projekt, eine [[Eik Banki|färöische Sparkasse]] zu gründen. Sie gibt es noch heute und ist die älteste und größte Bank der Färöer (seit 2006 &amp;#039;&amp;#039;Eik Bank&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 bis 1843 war &amp;#039;&amp;#039;Tillisch&amp;#039;&amp;#039; Amtmann von [[Ringkøbing]] und danach Stiftamtmann von [[Aalborg]]. Als Vertreter für [[Island]] nahm er 1842 an der Ständeversammlung in [[Roskilde]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Bruders [[Christian Ludvig Tillisch]] wurde er im September 1844 Kabinettssekretär bei König [[Christian VIII. (Dänemark und Norwegen)|Christian&amp;amp;nbsp;VIII.]], was vermutlich dafür ausschlaggebend war, dass jener einen schärferen Ton bei der Durchsetzung der [[Dänische Sprache|dänischen Sprache]] im [[Herzogtum Schleswig]] anschlug. Nach dem [[Vertrag von Malmö (1848)|Waffenstillstand von Malmö]] im [[Schleswig-Holsteinischer Krieg (1848–1851)|Schleswig-Holsteinischen Krieg]] gehörte er ab 1849 der Regierungskommission für Schleswig an. Nach dem [[Frieden von Berlin (1850)]] war Tillisch maßgeblich dafür verantwortlich, dass deutschsprachige Beamte und Juristen aus dem Dienst im Herzogtum entfernt wurden. Das traf eine ganze Reihe notabler Persönlichkeiten, wie zum Beispiel [[Theodor Storm]]. Die von ihm angeregten und seinem Sekretär August Regenburg verfassten [[Dänische Sprachreskripte von 1851|Sprachdekrete]] hatten zum Ziel, Dänisch als Kirchen- und Schulsprache einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 5. März 1851 Minister für [[Schleswig (Land)|Schleswig]] und am 13. Juli des Jahres [[Liste der dänischen Innenminister|Innenminister in Kopenhagen]]. 1851 wurde ihm auch die [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Flensburg#Ehrenbürger|Ehrenbürgerwürde der Stadt Flensburg]] verliehen. Für die [[De Nationalliberale|Nationalliberalen]] wurde er Aalborger Abgeordneter im [[Folketing]]. Bereits am 18. Januar 1852 wurde er als Minister abgelöst. Am 29. April 1854 überraschte er seine politischen Gegner mit einem Comeback als Innenminister. Dieses Amt sollte er bis Februar 1856 innehaben. Bis 1863 saß er noch im [[Dänischer Reichsrat|Dänischen Reichsrat]], dem damaligen Oberhaus. Nach dem [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] wurde er am 11. Juli 1864 zum dritten Mal Innenminister bis zum 6. November 1865.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 schließlich wurde das Geschlecht der Tillischs geadelt. &amp;#039;&amp;#039;Frederik Tillisch&amp;#039;&amp;#039; bekleidete eine Reihe Ehrenämter, war bekannt als großer Theaterfreund. Er wurde unter anderem mit dem Großkreuz des [[Dannebrogorden]]s (1848) und dem [[Elefanten-Orden]] (1851) geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Tillisch starb in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und wurde dort auf dem [[Holmens Kirkegård]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://knerger.de/html/tillischpolitiker_70.html Grab von Fritz Tillisch.] knerger.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DanskBio |Autor= |Lemma= |Band=17 |Seite=408 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* Helge Larsen, Povl Engelstoft: [https://biografiskleksikon.lex.dk/F._Tillisch Fritz Tillisch] im [[Dansk biografisk leksikon]] (dänisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Amtmann der Färöer]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1830–1837&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Christian Ludvig Tillisch]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Christian Pløyen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste dänische Innenminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=7036159477924127990008|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-11-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tillisch, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Schleswig (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folketingsabgeordneter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtmann (Färöer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftamtmann (Aalborg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Dänischen Reichsrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Konferenzrat (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des Dannebrogordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Elefanten-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1801]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tillisch, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tillisch, Frederik Ferdinand (wirklicher Name); Tillisch, Friedrich Ferdinand&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Jurist, Gutsherr und Politiker, Mitglied des Folketing, Minister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1801&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haderslev]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziv</name></author>
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