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	<title>Fritz Teufel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T18:26:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Binder Haus der Geschichte Studentenrevolte 1968 2001 03 0275.0565 (16898175048).jpg|mini|Fritz Teufel (links) mit [[Rainer Langhans]] 1967]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Teufel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1943]] in [[Ingelheim am Rhein|Ingelheim]]; † [[6. Juli]] [[2010]] in [[Berlin]]) war [[West-Berlin]]er [[Kommunarde]], [[Autor]] und aktiver Teilnehmer der [[Westdeutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre|Studentenbewegung]] und Mitglied der [[Terrorismus|terroristischen]] [[Bewegung 2. Juni]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-8350860&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.welt.de/politik/deutschland/article8350860/Fritz-Teufel-mit-67-Jahren-gestorben.html | titel=Alt-68er: Fritz Teufel mit 67 Jahren gestorben | autor=dpa/jw | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2010-07-07 |abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Fritz Teufel wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] 1943 in Ingelheim als jüngstes von sechs Kindern geboren. Die Familie zog 1946 nach [[Ludwigsburg]], wo Teufel am örtlichen [[Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg|Friedrich-Schiller-Gymnasium]] seine Schulzeit mit dem [[Abitur]] beendete. Er kam 1963 nach West-Berlin und begann ein Studium der Germanistik, Publizistik und Theaterwissenschaften an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]. Er beschäftigte sich mit der deutschen Zeitgeschichte, reiste mehrmals nach [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], um die [[Auschwitzprozesse]] zu verfolgen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kriener&amp;quot;&amp;gt;Manfred Kriener: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/politik/fritz-teufels-letztes-interview-ich-war-am-anfaelligsten-fuer-die-liebe/1670424.html Fritz Teufels letztes Interview: „Ich war am anfälligsten für die Liebe“.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Juli 2010, abgerufen am 28. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; und erinnerte sich später: „Das Schlimmste aber war, dass die Richter und die Angeklagten verblüffend ähnlich waren und dass die unheimlich höflich und verständnisvoll miteinander umgegangen sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Marco Carini: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Teufel. Wenn’s der Wahrheitsfindung dient&amp;#039;&amp;#039;, Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2003, S. 18. ISBN 3-89458-224-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wintersemester 1965/66 nahm er an einem privaten Arbeitskreis von [[Rudi Dutschke]] und [[Bernd Rabehl]] teil und trat Anfang 1966 in den [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|SDS]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Dieter Kunzelmann]] war er einer der Mitbegründer der [[Kommune&amp;amp;nbsp;I]], die vor allem durch ihre bewusst [[Provokation|provokanten]] und gegen die herrschenden Gesellschaftsbedingungen gerichteten Aktionen weltweite Aufmerksamkeit erregte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12371516/492531/Der-Verteidigungsminister-zur-Neuausrichtung-der-Truppe-und-bewaffnete.html |archive-is=20130206190122 |text=Zum Tod von Fritz Teufel – Artikel auf news.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pudding-Attentat ===&lt;br /&gt;
Teufel und andere wurden Anfang 1967 festgenommen, als sie beim Werfen von Tüten beobachtet wurden. Die [[Polizei]] und die [[Presse (Medien)|Presse]] bezeichneten dies als [[Attentat]] auf den damaligen [[Vizepräsident der Vereinigten Staaten|US-Vizepräsidenten]] [[Hubert H. Humphrey]], die Wurfgeschosse entpuppten sich aber als Pudding- und Mehlbomben („[[Pudding-Attentat]]“).&amp;lt;ref&amp;gt;Leonard Landois: &amp;#039;&amp;#039;Konterrevolution von links. Das Staats- und Gesellschaftsverständnis der „68er“ und dessen Quellen bei Carl Schmitt&amp;#039;&amp;#039;. Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3410-1, S. 179, Anm. 818; [[Norbert Frei]]: &amp;#039;&amp;#039;1968. Jugendrevolte und globaler Protest.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 2008, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Tag nach dem Besuch Humphreys wurden die vermeintlichen Attentäter wieder freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwurf eines Steinwurfs während des Schah-Besuchs ===&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 1967 wurde Teufel unter dem Vorwurf, einen Stein geworfen zu haben, während der [[Demonstration am 2. Juni 1967 in West-Berlin]] gegen Schah [[Mohammad Reza Pahlavi]] verhaftet und saß bis zum Verhandlungsbeginn im November in [[Untersuchungshaft (Deutschland)|Untersuchungshaft]]. Während der Verhandlungen fiel Teufel vor allem durch – aus Sicht der Staatsanwaltschaft – respektloses Verhalten auf. Als er eine längere Stellungnahme abgeben wollte, wurde er vom Richter ermahnt, er möge nur Tatsachen vorbringen, die der Wahrheitsfindung dienten. Etwas später kam er dann der Aufforderung des Richters, sich zu erheben, mit der Bemerkung nach: „Wenn’s denn der Wahrheitsfindung dient.“ Dieser Satz wurde zu einem [[Geflügeltes Wort|geflügelten Wort]]. Am 22. Dezember 1967 wurde Teufel freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marco Carini]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Teufel. Wenn’s der Wahrheitsfindung dient&amp;#039;&amp;#039;. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2003, S. 84 und 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festnahme wegen Entführung von Peter Lorenz, Untersuchungshaft und Freispruch ===&lt;br /&gt;
Seit dem Herbst 1969 war Teufel ein führendes Mitglied der bis 1971 aktiven Gruppe [[Tupamaros München]], die in der bayerischen Landeshauptstadt für eine Reihe von Brand- und Sprengstoffanschlägen verantwortlich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Koenen]], Vesper, Ensslin, Baader. Urszenen des deutschen Terrorismus, Köln 2003, S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 ging er in den Untergrund und wurde 1975 verhaftet, als er eine Pistole und eine abgesägte Schrotflinte bei sich trug. Er wurde beschuldigt, als führendes Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Bewegung 2. Juni]]&amp;#039;&amp;#039; an der Entführung des Berliner [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Vorsitzenden [[Peter Lorenz]] mitgewirkt zu haben. Nach fünf Jahren Untersuchungshaft fand 1980 die Gerichtsverhandlung statt. Erst nach den Plädoyers der Verteidigung und der Staatsanwaltschaft, die 15 Jahre Haft gefordert hatte, legte Teufel ein [[Alibi]] vor, mit dem er nachweisen konnte, dass er zur Tatzeit in einer [[Essen]]er Fabrik (Pagette) unter falschem Namen gearbeitet hatte. Die späte Präsentation des Alibis begründete er damit, so könne er „zeigen, wie ein Angeklagter für definitiv nicht begangene Taten vorverurteilt wurde und wie das ganze System funktionierte“. Außerdem sei er davon ausgegangen, dass er auch ohne Tatbeteiligung zu fünf Jahren Haft verurteilt würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kriener&amp;quot; /&amp;gt; Eine weitere Anklage der Bundesanwaltschaft wegen einiger in Berlin begangener Banküberfälle wurde aus Mangel an Beweisen fallengelassen. Das Gericht verurteilte ihn am 30. Oktober 1980 zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren wegen [[Waffengesetz (Deutschland)|illegalen Waffenbesitzes]] und [[Bildung terroristischer Vereinigungen|Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung]], die mit der Untersuchungshaft abgegolten war, woraufhin er entlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8721843|Titel=Einer, der gern saß|Nr=24|Jahr=1997|Datum=1997-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ikone der Spaßguerilla ===&lt;br /&gt;
Teufel hat laut einem [[Der Spiegel|Spiegel]]-Interview vom 3. November 1980 den Begriff der „Spaßgerilja“ ([[Spaßguerilla]]) geprägt und propagiert: „‚Spaßgerilja‘ ist für mich die aktuelle Form des Klassenkampfes“ und: „Seit ich mich bemühe, den Begriff ‚Spaßgerilja‘ in Umlauf zu bringen, Wortschöpfungen sind mein Hobby …“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=14324744|Titel=SPIEGEL Gespräch »Auf den Straßen tanzen ohne Angst«|Nr=45|Jahr=1980|Datum=1980-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1982 diskutierte er in der Fernsehsendung [[3 nach 9]] unter anderem mit dem damaligen Bundesminister für Finanzen [[Hans Matthöfer]] über gutes Benehmen. Im Gespräch mit dem Moderator zog er eine Wasserpistole und spritzte den Minister mit [[Geheimtinte|Zaubertinte]] nass. Matthöfer reagierte, indem er Teufel mit einem Glas Wein übergoss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=9RSZXoZVSzM Ausschnitt aus der Sendung &amp;#039;&amp;#039;3 nach 9&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Februar 1982]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Nachrufen wurde Teufel als „Spaßrevoluzzer“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;z. B. in den ARD-Tagesthemen, [http://www.focus.de/panorama/boulevard/spassrevoluzzer-fritz-teufel-ist-tot_aid_527745.html Focus-Online], [https://www.sueddeutsche.de/politik/fritz-teufel-ist-tot-der-pudding-attentaeter-der-kommune-1.971127 Süddeutsche Zeitung], [http://www.bild.de/BILD/politik/2010/07/07/fritz-teufel-alt-68er-tot/terrorist-und-fahrradkurier.html BILD], {{Webarchiv | url=http://www.stern.de/panorama/zum-tode-von-fritz-teufel-buergerschreck-stadtindianer-attentaeter-1580876.html | wayback=20100710004838 | text=Stern}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätere Tätigkeiten und Parkinson-Erkrankung ===&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Gerichtsprozesse arbeitete Teufel u. a. ein Jahr als Bäcker in London, als Kolumnist bei der [[Die Tageszeitung|taz]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5139411&amp;amp;s=Fritz%2BTeufel/ Fritz Teufel, der taz-Kolumnist: „Wodka mit Jod macht Wangen rot“.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;taz.de&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Juli 2010, abgerufen am 28. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; und als [[Fahrradkurier]] in Berlin. In seinen letzten zwölf Lebensjahren litt er zunehmend an [[Parkinson-Krankheit|Parkinson]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lorenz Jäger]], [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zum-tod-von-fritz-teufel-die-spaesse-die-ihr-kennt-11009216.html Zum Tod von Fritz Teufel. Die Späße, die ihr kennt.], faz.net, 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kriener&amp;quot; /&amp;gt; 2001 wurde ihm der &amp;#039;&amp;#039;[[Wolfgang Neuss|Wolfgang-Neuss]]-Preis für [[Zivilcourage]]&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
Fritz Teufel in seiner Danksagung:&lt;br /&gt;
„Dank gilt meinen ungeborenen, ungezeugten Kindern, die mir ein Leben in Luxus und Freude ermöglichen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Knud Kohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Teufel. Ein Leben fürs Dagegensein&amp;#039;&amp;#039;. In: Tagesspiegel, 12. Dezember 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Caroline Fetscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Teufel: Ein Clown mit Schrotflinte&amp;#039;&amp;#039;. Tagesspiegel vom 7. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt lebte er zurückgezogen mit seiner Lebensgefährtin Helene Lollo und Freunden in [[Berlin-Wedding]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/politik/fritz-teufel-die-kommune-trauert-1.975614-8 68er: Fritz Teufel – Die Kommune 1 trauert.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche.de&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Juli 2010, abgerufen am 28. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trauerfeier und Grabschändung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz-teufel grab-dorotheenfriedhof-berlin.jpg|mini|Grab von Fritz Teufel auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabFritzTeufel.jpg|mini|Neugestaltetes Grab (2014) auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof Berlin mit der Grabsteinaufschrift &amp;#039;&amp;#039;wenn’s der Wahrheitsfindung dient&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Teufel starb am 6. Juli 2010 in Berlin an den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-8350860&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Trauerfeier fand am 15. Juli 2010 auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in [[Berlin-Mitte]] statt. [[Ulrich Enzensberger]] und [[Hans-Christian Ströbele]] würdigten Teufel in [[Nachruf|Nachrufen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ziel/604050/DE?article_id=2146365 Mehrere Hundert Wegbegleiter am Sarg von Fritz Teufel.] [[Märkische Allgemeine]], abgerufen am 17. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. August 2010 wurde der Diebstahl von Teufels [[Bestattungsurne|Urne]] festgestellt. Da bei der [[Grabschändung]] zunächst von politischen Motiven ausgegangen wurde, übernahm der polizeiliche [[Staatsschutz]] die Ermittlungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-03 |url=http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1368366/Grabraeuber-stehlen-Urne-von-Fritz-Teufel.html |text=Grabräuber stehlen Urne von Fritz Teufel |archivebot=2025-03-04 10:11:20 InternetArchiveBot}} [[Berliner Morgenpost]], abgerufen am 6. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Täuschung wurde Asche auf den Gehwegen in der Nähe des Grabes verstreut,&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-8873784&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article8873784/Fritz-Teufels-Urne-gestohlen-und-Asche-verstreut.html | titel=Alt-68er: Fritz Teufels Urne gestohlen und Asche verstreut | autor=dpa/cor | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2010-08-07 |abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die allerdings nicht aus der Urne stammte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-9001976&amp;quot;&amp;gt;[https://www.welt.de/vermischtes/article9001976/Fritz-Teufels-Grabschaendung-war-makabrer-Scherz.html Fritz Teufels Grabschändung war makabrer Scherz in Welt-online, eingesehen am 24. Mai 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. August 2010 wurde die Urne in [[Berlin-Dahlem]] neben dem Grab von [[Rudi Dutschke]] aufgefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-711725&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/nach-grabschaendung-teufels-urne-und-dutschkes-grab-a-711725.html |titel=Nach Grabschändung: Teufels Urne und Dutschkes Grab |autor= |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2010-08-13 |abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen geht die Polizei aufgrund eines Bekennerschreibens davon aus, dass es sich um einen Scherz von Sympathisanten Teufels aus der linken Szene handelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-9001976&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer Langhans]], Fritz Teufel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klau mich. StPO der Kommune I.&amp;#039;&amp;#039; Edition Voltaire, Frankfurt am Main, Berlin 1968 (Reihe: [[Voltaire-Handbücher|Voltaire Handbuch]] 2, hrsg. von [[Bernward Vesper]]), ISBN 3-88167-022-X. Nachdrucke (ohne die pornografische Beilage): Trikont Verlag, München 1977 und 1978; Rixdorfer Verlagsanstalt, Berlin o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* Die Unbeugsamen von der Spree, [[Karl Heinz Roth]], Fritz Teufel: &amp;#039;&amp;#039;Klaut sie! (Selbst)kritische Beiträge zur Krise der Linken und der Guerilla&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Taschenbücherei&amp;#039;&amp;#039; Band 17. IVA-Verlag Polke, Tübingen 1979. ISBN 3-88266-017-1.&lt;br /&gt;
* Fritz Teufel, [[Robert Jarowoy]]: &amp;#039;&amp;#039;Märchen aus der Spaßgerilja.&amp;#039;&amp;#039; Libertäre Assoziation, Hamburg / Verlag Roter Funke, Bremen 1980 (ohne [[Internationale Standardbuchnummer|ISBN]]).&lt;br /&gt;
* Fritz Teufel: &amp;#039;&amp;#039;Wer wird Weltmeister?&amp;#039;&amp;#039; [https://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/wodka-mit-jod-macht-wangen-rot/ taz-Kolumne vom 12. Juni 1986] abgerufen am 9. Juli 2010&lt;br /&gt;
* Fritz Teufel: &amp;#039;&amp;#039;Aus Teufels Küche&amp;#039;&amp;#039;. a-verbal VerlagsGmbH, Berlin 1988, ISBN 3-88999-008-8 (mit 72 Zeichnungen und 6 Rätseln von Fritz Teufel).&lt;br /&gt;
* Fritz Teufel: &amp;#039;&amp;#039;Eine Reise vom Neckar zur Mosel&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.rickzontar.de/fritz-II.html (online)]&lt;br /&gt;
* Fritz Teufel: &amp;#039;&amp;#039;Nichtig und Winzig in Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.rickzontar.de/fritz.html (online)]&lt;br /&gt;
* Fritz Teufel: &amp;#039;&amp;#039;Die Reise nach Findland oda: Mehr Liebe für Diebe&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.rickzontar.de/fritz-III.html (online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marco Carini: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Teufel – Wenn’s der Wahrheitsfindung dient&amp;#039;&amp;#039;. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2003, ISBN 978-3-89458-224-1.&lt;br /&gt;
* Martin Klimke, [[Joachim Scharloth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1968. Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart/Weimar 2007, ISBN 978-3-476-02066-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|56||Teufel, Fritz|[[Wolfgang Kraushaar]]|118621440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118621440}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm5746695}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Manfred Kriener]] |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Fritz Teufels letztes Interview: „Ich war am anfälligsten für die Liebe“&amp;#039;&amp;#039;. |Datum=2010-01-25 |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Online=[https://www.tagesspiegel.de/politik/ich-war-am-anfalligsten-fur-die-liebe-1800601.html Online]}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/fritz-teufel-gestorben-a-949018.html &amp;#039;&amp;#039;Fritz Teufel gestorben: „Er verstand die Welt nicht, in der er lebte“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel (online)|Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Juli 2010 (Interview mit [[Rainer Langhans]]).&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Grabe: [https://www.youtube.com/watch?v=MiemsePSXuA &amp;#039;&amp;#039;Fritz Teufel oder Warum haben Sie nicht geschossen?&amp;#039;&amp;#039;], 1981, auf YouTube veröffentlicht am 22. März 2012&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.imdb.com/title/tt0419758&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118621440|LCCN=n2004091524|VIAF=62341638}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Teufel, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bewegung 2. Juni]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der 68er-Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Teufel, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunarde, Terrorist der Bewegung 2. Juni&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juli 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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