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	<title>Fritz Tachauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:50:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Tachauer&amp;diff=2088198&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lotse-zwei: /* Weblinks */ Porträtfotos bei akg images</title>
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		<updated>2025-01-16T18:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Porträtfotos bei akg images&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Tachauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. April]] [[1889]] in [[Berlin]]; † entweder [[29. Oktober]] [[1942]] im [[Ghetto Riga]], [[Sowjetunion]], oder Ende 1942 [[KZ Auschwitz-Birkenau]]) war ein deutscher [[Schauspieler]], [[Kabarettist]], [[Regisseur]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tachauer begann seine Bühnenlaufbahn 20-jährig am [[Altonaer Theater|Stadttheater]] von [[Bezirk Altona|Altona]] (heute Teil der [[Hansestadt Hamburg]]). Weitere Bühnenstationen waren [[Düsseldorf]], [[Dortmund]], [[Racibórz|Ratibor]] in [[Oberschlesien]] und [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Gelegentlich versuchte er sich auch als Regisseur. Ab 1920 wirkte er als Kabarettist in Berlin und wohl auch in Ostpreußen. Über diese Zeit, bis zum Ende der Weimarer Republik, sind nur wenige Zeugnisse zu finden. So trat er wohl 1925 in der Rundfunksendung „Heiteres Wochenende“ auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Leimbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tondokumente der Kleinkunst und ihre Interpreten 1898–1945&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch veröffentlichte er in dieser Zeit den Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Meine Erstgeborenen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Januar 1933 wurde Fritz Tachauer, der exakt am selben Tag wie der jetzt an die Macht gekommene [[Adolf Hitler]] geboren wurde, als jüdischer Künstler von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] kaltgestellt. Die einzige Möglichkeit aufzutreten, bot der [[Kulturbund Deutscher Juden|Jüdische Kulturbund]], dem er bis zu dessen Auflösung im September 1941 angehörte. Tachauer spielte, als Partner von [[Max Ehrlich]], in dessen Revuen &amp;#039;&amp;#039;Kunterbund&amp;#039;&amp;#039; (1935), &amp;#039;&amp;#039;Bitte einsteigen&amp;#039;&amp;#039; (1937) sowie &amp;#039;&amp;#039;Gemischtes Kompott&amp;#039;&amp;#039; (1938) und stieß bei den nationalsozialistischen Behörden wegen seiner Conferencen auf, bei „denen nicht genau zu unterscheiden ist, ob sie geschmacklos oder dreist“ seien, so ein entsprechender Aktenvermerk.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Auprès de Zombry 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Schauspieler trat er im August 1939 in [[Carlo Goldoni]]s &amp;#039;&amp;#039;Mirandolina&amp;#039;&amp;#039; an der Seite von [[Jenny Schaffer-Bernstein]], [[Martin Brandt (Schauspieler)|Martin Brandt]] und [[Georg John]] in einer Inszenierung von [[Ben Spanier]] sowie 1940/41 in weiteren Theaterstücken auf. Auch in der letzten Kulturbund-Aufführung, [[Ferenc Molnár]]s Komödie &amp;#039;&amp;#039;Spiel im Schloß,&amp;#039;&amp;#039; wirkte der Künstler mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genauen Todesumstände Tachauers sind nicht bekannt. Nach Informationen des Publizisten Kay Weniger wurde Fritz Tachauer am 26. Oktober 1942 von Berlin in das Ghetto von Riga verschleppt und dort drei Tage später ermordet. Eine andere Quelle nenne das KZ Auschwitz als Deportationsziel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Tachauer: &amp;#039;&amp;#039;Meine Erstgeborenen. Gedichte,&amp;#039;&amp;#039; 31 Seiten, als Manuskript gedruckt, ohne Jahresangabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126758794}}&lt;br /&gt;
* {{yvng.yadvashem.org |136806}}&lt;br /&gt;
* [https://www.akg-images.de/CS.aspx?VP3=SearchResult&amp;amp;VBID=2UMESQJO64P7KU&amp;amp;SMLS=1&amp;amp;RW=1528&amp;amp;RH=698 Porträt- und Rollenfotos] bei akg images&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126758794|VIAF=69930826}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tachauer, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tachauer, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Kabarettist, Regisseur und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 29. Oktober 1942 und Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[Ghetto Riga]], [[Sowjetunion]] oder [[KZ Auschwitz-Birkenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotse-zwei</name></author>
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