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	<title>Fritz Steinbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Steinbach&amp;diff=1555918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: gr</title>
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		<updated>2024-03-23T16:22:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FritzSteinbach.jpg|mini|Fritz Steinbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Steinbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1855]] in [[Grünsfeld]]; † [[13. August]] [[1916]] in [[München]]) war ein deutscher [[Dirigent]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Steinbach stammte aus einer [[Baden (Land)|Badener]] Musikerfamilie. Er studierte am [[Leipziger Konservatorium]] und in [[Wien]] bei [[Martin Gustav Nottebohm]] (Theorie und [[Kontrapunkt]]) und [[Anton Door]] (Klavier). Er war von 1874 bis 1878 [[Stipendiat]] der [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] [[Mozart-Stiftung]]. Nachdem er zunächst als Komponist gearbeitet hatte, begann er 1879 seine Laufbahn als Dirigent in [[Mainz]] als 2. [[Kapellmeister]]. Anschließend war er als Lehrer für Komposition und Kontrapunkt am [[Dr. Hoch’s Konservatorium|Hoch’schen Konservatorium]] in Frankfurt am Main tätig. Steinbach hatte ursprünglich noch eine Komponisten-Laufbahn angestrebt, etablierte sich jetzt aber mehr und mehr als Dirigent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meininger Hofkapellmeister ===&lt;br /&gt;
1886 übernahm Fritz Steinbach für 17&amp;amp;nbsp;Jahre von [[Richard Strauss]] die [[Meininger Hofkapelle|Hofkapelle]] in [[Meiningen]] als Hofkapellmeister, das zuvor [[Hans von Bülow]] von 1881 bis 1885 zu einem Eliteorchester formte. In Meiningen arbeitete Fritz Steinbach eng mit [[Johannes Brahms]] zusammen, der von 1881 bis 1896 insgesamt 15 mal zu Gast bei Herzog [[Georg II. (Sachsen-Meiningen)|Georg II.]] und der Hofkapelle war. Steinbach entwickelte sich so zum bekanntesten Brahms-Dirigenten, der die Werke von Brahms mit großem Abstand am meisten aufführen ließ. Er baute damit die gute Stellung Brahms in der Konzertwelt weiter aus und begründete eine besondere, bis heute andauernde Brahms-Pflege in der Stadt Meiningen.&lt;br /&gt;
[[Datei:MeiningerHofkapelle1899.jpg|mini|250px|Die Meininger Hofkapelle mit Dirigent Fritz Steinbach 1899]]&lt;br /&gt;
Steinbach strebte die Profilierung der Residenzstadt Meiningen zu einer Brahms-Stadt nach dem Vorbild von [[Bayreuth]] an, das den Bau einer Brahms-Konzerthalle mit angeschlossenem [[Konservatorium]] beinhaltete. Er initiierte zu diesem Zweck 1895, 1899 und 1903 drei erfolgreiche, auf die Werke von Brahms zugeschnittene [[Meininger Landesmusikfeste]] von [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]], die zahlreiche Brahms-Kenner anzogen und große Beachtung in der europäischen Musikwelt fanden. 1895 war Johannes Brahms als Ehrengast selbst anwesend. Unter der Leitung von Fritz Steinbach ging das Orchester ab 1897 wieder auf [[Tournee]] und gab 297 Gastspiele in 85 Städten in der Schweiz, in Holland, Dänemark, England und Böhmen. An der Errichtung des ersten deutschen Denkmals für Brahms, 1899 vom Bildhauer [[Adolf von Hildebrand]] in Meiningen erbaut, war Steinbach maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägend für seine Amtszeit wurden große chorsinfonische Konzerte unter Einbeziehung von Ensembles aus dem gesamten Herzogtum. Steinbach dirigierte 1890 die Meininger Erstaufführung von [[Johann Sebastian Bach]]s [[Matthäus-Passion (J. S. Bach)|Matthäus-Passion]]. Mit seiner Edition der [[Brandenburgische Konzerte|Brandenburgischen Konzerte]] leistete er einen Beitrag zur Bachpflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechsel nach Köln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Steinbach (1855–1916) © Atelier Wilhelm Höffert &amp;amp; Balthasar Blum (Hofphotographen in Köln).jpg|mini|Fritz Steinbach auf einer Fotografie aus Köln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Pläne für ein Konservatorium scheiterten. Erst 2021 wurde in Meiningen eine Musikschule zum [[Max-Reger-Konservatorium Meiningen|Max-Reger-Konservatorium]] erhoben, das allerdings nach einem seiner Nachfolger, [[Max Reger]] benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Steinbach wechselte Anfang 1903 zum [[Gürzenich-Orchester]] nach [[Köln]] und wurde zum Direktor des [[Hochschule für Musik Köln|Kölner Konservatoriums]]. Dort lehrte er bis Juli 1914 Komposition und Orchesterleitung. Zu seinen Schülern zählten unter anderem [[Alfred Hoehn]], [[Hans Knappertsbusch]], [[Fritz Busch]], dessen Bruder [[Adolf Busch]], [[Eduard Zuckmayer]] und [[Franz Mittler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== München ===&lt;br /&gt;
Fritz Steinbach zog sich später nach [[München]] zurück, wo er 1916 an einem Herzinfarkt starb. Seine Grabstätte auf dem [[Waldfriedhof (München)|Münchner Waldfriedhof]] wurde eingeebnet. Er war Mitglied der Mainzer [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Die Freunde zur Eintracht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Steinbachs beherztes Wirken für Johannes Brahms und für die spätromantische Konzertkultur des 19. und 20. Jahrhunderts findet man heute nur noch in wenigen Dokumenten. In den Meininger Museen sind jedoch noch Konzertprogramme und weitere Quellen zu seiner Orchesterarbeit erhalten. Ein weiterer Nachlass von ihm wird in der [[Universitätsbibliothek Basel]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Opus 1, Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte&lt;br /&gt;
* Opus 2, König Schild von H. Köpert. Ballade für eine Bass-Stimme mit Begleitung des Pianoforte&lt;br /&gt;
* Opus 3, Vier Klavierstücke:&lt;br /&gt;
** No. 1 Träumen und Wachen&lt;br /&gt;
** No. 2 Fröhliches Beginnen&lt;br /&gt;
** No. 3 Minnesang&lt;br /&gt;
** No. 4 Unter der Linde.&lt;br /&gt;
* Opus 4, Ständchen: „Leise rauscht es in den Bäumen“ für Baryton mit Begleitung des Pianoforte&lt;br /&gt;
* Opus 5, Vier Lieder von [[Ernst Viktor Schellenberg|Ernst Veit]] für eine Singstimme mit Pianoforte-Begleitung&lt;br /&gt;
* Opus 7, Septett A-Dur für Oboe, Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier, Verlag Schotts Söhne, Mainz, 1882.&lt;br /&gt;
* Opus 8, Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte&lt;br /&gt;
* Opus 9,  Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Klaviers&lt;br /&gt;
* Opus 10, Errungen-Ersungen, Cyclus von Liedern und Gesängen für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Blume: &amp;#039;&amp;#039;Brahms in der Meininger Tradition – seine Sinfonien und Haydn-Variationen in der Bezeichnung von Fritz Steinbach&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1933.&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Peter Jost|Lemma=Steinbach [Familie]|Band=P15|SpalteVon=|SpalteBis=|ID=mgg12384}}&lt;br /&gt;
* Kuratorium Meiningen: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Meiningen&amp;#039;&amp;#039;, Bielsteinverlag Meiningen, 2008. ISBN 978-3-9809504-4-2&lt;br /&gt;
* {{Riemann Musiklexikon |Lemma=Steinbach, Fritz |Auflage=12 |Band=2 |Seite=726}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{UBNL|000080435}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20200208045405 |url=http://www.musikgeschichte-meiningen.de/bio_steinbach_fritz.html |text=Meininger Musikgeschichte, Meininger Museen}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20170928132216 |url=http://www.rhoen.info/lexikon/personen/Steinbach_10994669.html |text=Biografie auf rhoen.info}}&lt;br /&gt;
* [https://www.meiningen.de/so-ist-meiningen/kultur-entdecken/stadt-und-leute/historische-persoenlichkeiten/fritz-steinbach Berühmte Musiker: Fritz Steinbach], meiningen.de&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Steinbach, Fritz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117245666|LCCN=no2010132144|VIAF=17994837}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinbach, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofkapellmeister (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gürzenich-Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfMT Köln, Standort Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Johannes Brahms]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinbach, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grünsfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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