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	<title>Fritz Springorum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Springorum&amp;diff=493572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boor cocoa: /* Politische Aktivitäten */ Linktext fehlt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politische Aktivitäten: &lt;/span&gt; Linktext fehlt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SpringorumFritz.jpg|mini|Fritz Springorum, 1938]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Springorum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1886]] in [[Duisburg-Ruhrort|Ruhrort]]; † [[16. April]] [[1942]] in [[Laar (Duisburg)|Laar]]) war ein [[deutsche]]r Industrieller und Politiker ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]). Er war der letzte Vorsitzende des [[Langnam-Verein|Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen in Rheinland und Westfalen]] und arbeitete mehr als zwei Jahrzehnte in leitenden Funktionen der [[Hoesch AG|Hoesch-Aktiengesellschaft]]. Er unterstützte die NSDAP im Wahlkampf 1933 und wurde später ihr Reichstagsabgeordneter und Parteimitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Hoesch-Generaldirektors [[Friedrich Springorum]] absolvierte das Abitur am [[Stadtgymnasium Dortmund]]. Sein Bruder war [[Otto Springorum]]. Anschließend studierte er Hüttenwesen an der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule Aachen]]. 1904 wurde er Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Vereins Montania&amp;#039;&amp;#039;, des späteren [[Corps]] Montania Aachen, dessen AH-Verband er von 1920 bis 1933 vorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Ludwig Neher: &amp;#039;&amp;#039;Das Corps Montania zu Aachen, 1872–1957&amp;#039;&amp;#039;, 1957, S. 84, 123&amp;lt;/ref&amp;gt; 1908 schloss er das Studium mit dem Diplom ab. Zwischenzeitlich fungierte er als Betriebsassistent bei [[Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-AG|Deutsch-Lux]] in [[Differdange]]. Danach studierte er Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Universität Berlin. 1910 wurde er zum Dr.-Ing. promoviert. Von 1911 bis 1915 war er Oberingenieur und Chef des Stahlwerks der [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG]], Abteilung „Rote Erde“ bei [[Esch-sur-Alzette]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HdR&amp;quot;&amp;gt;{{ReichstagDB|129966096}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Fritz Springorum.jpg|thumb|Das Grab von Fritz Springorum und seiner Ehefrau Clara geborene Wencker im Familiengrab Wencker/Springorum auf dem [[Südwestfriedhof Dortmund]]]]&lt;br /&gt;
Ab 1915 arbeitete Springorum bei der Hoesch AG in Dortmund, zunächst als Betriebsleiter, ab 1917 als Hüttendirektor, 1925 als [[Generaldirektor]], von 1932 bis 1937 als [[Vorstand]]svorsitzender und Generaldirektor und schließlich ab 1937 als Vorsitzender des [[Aufsichtsrat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] war Springorum Vorsitzender des „Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen im Rheinland und in Westfalen“, des wegen seines langen Namens so genannten [[Langnam-Verein]]s. Außerdem gehörte er der Industriellenvereinigung [[Ruhrlade]] an. Er war Mitglied der nationalkonservativen und republikfeindlichen [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei (DNVP)]]. Von 1924 bis 1930 war er [[Stadtverordneter]] in Dortmund und fungierte auch als berufenes Gemeinderatsmitglied ab 1934.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HdR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1932 forderte Springorum in einem Brief an [[Tilo von Wilmowsky]], Krupp, [[Paul Reusch]], [[Paul Silverberg]] und [[Albert Vögler]] „alles zu tun, um die NSDAP auch praktisch in die Staatsverantwortung hineinzubekommen“ um „die allzu radikale Strömung innerhalb der NSDAP in etwa abzubiegen“ da sonst die NSDAP „weiter erstarken und radikaler werden“ würde. Gemeint war allerdings nicht die Wahrung der rechtsstaatlichen und demokratischen Errungenschaften der Weimarer Republik, sondern die Großindustrie wollte, weil sie den wirtschaftspolitischen Vorstellungen der NSDAP misstraute, diese im eigenen Interesse beeinflussen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Luntowski: &amp;#039;&amp;#039;Hitler und die Herren an der Ruhr. Wirtschaftsmacht und Staatsmacht im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 2000, S. 71 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Zustimmung zur [[Industrielleneingabe]], die [[Friedrich Reinhart]], ein mit der NSDAP sympathisierender Bankier am 21. November 1932 ans Büro des Reichspräsidenten meldete, wird in der neueren Forschung bezweifelt. Tatsächlich hat Springorum seine Unterschrift nicht unter die Eingabe gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich August Winkler]], Geschichte des Westens, Die Zeit der Weltkriege 1914–1945, 3. Auflage 2016, S. 619 – C.H.Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-59236-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Wirklich unterschrieben hat er dagegen – wie über 300 andere Industrielle auch – einen Aufruf eines DNVP-nahen „Deutschen Ausschusses“ vom 6. November 1932, der sich unter der Überschrift „Mit [[Paul von Hindenburg|Hindenburg]] für Volk und Reich!“ für die Regierung Papen und für die DNVP und damit klar gegen die NSDAP aussprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry Ashby Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler Verlag, Berlin 1985, S. 365f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem am 30. Januar 1933 [[Adolf Hitler]] zum Reichskanzler ernannt worden war, näherte Springorum sich den Nationalsozialisten an. Drei Wochen später nahm er an einem [[Geheimtreffen vom 20. Februar 1933|Treffen führender Industrieller mit Hitler]] teil und unterstützte den Wahlkampf der Nationalsozialisten für die [[Reichstagswahl März 1933|Wahlen vom 5. März 1933]] mit einer Spende in Höhe von 36.000 Reichsmark.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mazal.org/archive/nmt/07/NMT07-T0568.htm |wayback=20050121081142|text=&amp;#039;&amp;#039;Nuernberg Military Tribunal, Volume VII · Page 568&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Selbstauflösung der DNVP im Juni 1933 ließ sich Springorum als Gast auf der Einheitsliste der NSDAP für die nächste [[Reichstagswahl November 1933|Reichstagswahl am 12. November 1933]] aufstellen und wurde somit Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstags]]. Der NSDAP trat Springorum zum 1. Mai 1937 bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 4.569.841).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 635.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Mai 1937 bis zu seinem Tod war er als reguläres Mitglied der NSDAP-Fraktion [[Mitglied des Reichstags|Reichstagsabgeordneter]]. Zudem war er Mitglied in der [[Akademie für Deutsches Recht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HdR&amp;quot; /&amp;gt; Fritz Springorum war um das Jahr 1931 Mitglied des Vorstands des [[Deutscher Hochseesportverband HANSA|Deutschen Hochseesportverbands HANSA]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/WerbebroschuereDhh1931/DhhBroschre1931#page/n0/mode/1up Werbebroschüre DHH 1931]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Nationalsozialisten im April 1933 im Zuge ihrer [[Gleichschaltung]]spolitik den Hauptgeschäftsführer [[Max Schlenker]] des Langnamvereins absetzten, legte auch Springorum sein Amt als Vorsitzender nieder; der Langnamverein wurde aufgelöst. Er behielt aber den Vorsitz im Verband deutscher Eisenindustrieller und war weiterhin Reichstagsabgeordneter. Als Nachfolger von [[Albert Vögler]] übernahm Springorum 1936 den Vorsitz des [[Stahlinstitut VDEh|Vereins Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh)]], den er jedoch 1939 krankheitshalber aufgab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antek Schwarz |Titel=Stahl schreibt Geschichte |Sammelwerk=[[Stahl und Eisen]] |Band=137 |Nummer=4 |Datum=2017 |Seiten=107–108}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Springorum, Fritz.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, {{DNB|453960294}}, S. 1815.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|764|764|Springorum, Fritz|Karl-Peter Ellerbrock|129966096}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=634 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129966096}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129966096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende des Stahlinstituts VDEh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129966096|VIAF=3567278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Springorum, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hoesch AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutscher Hochseesportverband HANSA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und NSDAP bis 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Springorum, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Manager und Politiker (DNVP, NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg-Ruhrort|Ruhrort]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Laar (Duisburg)|Laar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boor cocoa</name></author>
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