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	<title>Fritz Schnelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:07:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Schnelle&amp;diff=1105048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Forschungsleistungen */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2022-10-13T15:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Forschungsleistungen: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz Schnelle.jpg|mini|hochkant|Fritz Schnelle 1985]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Schnelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1900]] in [[Halle (Saale)]]; † [[29. Juli]] [[1990]] in [[Merzhausen]], [[Breisgau]]) war ein deutscher [[Agrarmeteorologie|Agrarmeteorologe]] und [[Phänologie|Phänologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweg und Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Schnelle studierte seit 1924 Landwirtschaft an der [[Universität Halle|Universität Halle/S.]] und promovierte dort 1929 bei [[Paul Holdefleiß]] mit der Dissertation „Studien über die Backqualität von Weizensorten“. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Universität Halle. Aufgrund seiner agrarmeteorologisch ausgerichteten Forschungsarbeiten erhielt er 1935 eine Anstellung beim [[Reichswetterdienst]] mit dem Auftrag, ein phänologisches Beobachtungsnetz im Deutschen Reich aufzubauen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete er zunächst in einem landwirtschaftlichen Betrieb, seit 1946 wieder als Meteorologe. Von 1949 bis 1965 war er Leiter der Abteilung [[Agrarmeteorologie]] im [[Deutscher Wetterdienst|Zentralamt des Deutschen Wetterdienstes]] in [[Offenbach am Main]]. – Eines seiner Hobbys war die [[Genealogie]], z. B. die Herkunft seiner Mutter Ida [[Theuerkauf]] aus dem kleinen Dorf [[Blätz]] bei [[Burgstall]] in Sachsen-Anhalt&amp;lt;ref&amp;gt;Familiengeschichte „Schnelle“ eingearbeitet bei [[Geneanet]], öffentlich nach Anmeldung  zugänglich unter „oholzapfel“ und den entspr. Personen.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sein Vater ist in [[Barleben]] bei Magdeburg geboren. Dort waren Großvater und Urgroßvater Schuhmachermeister in einfachen Verhältnissen, während Johann Peter Schnelle, der 1783 nach Barleben kam, 1750 in [[Büden]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dort sind weitere Hinweise.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Möckern) geboren wurde, wo die Familie Schnelle zurück bis kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg nachweisbar ist. Fritz Schnelle hatte zwei Töchter; die jüngere, Inge, ist mit [[Otto Holzapfel]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsleistungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle gehört in die Reihe der führenden Fachvertreter auf dem Gebiet der Agrarmeteorologie. Der von ihm in der Bundesrepublik Deutschland aufgebaute [[Agrarmeteorologie|Agrarmeteorologische Dienst]] wurde Vorbild für viele andere Länder. Schnelle war Mitbegründer der [[Phänologie|„Internationalen Phänologischen Gärten]]“, in denen die klimatischen Einflüsse auf Baum- und Straucharten untersucht werden. Mit großem Erfolg hat Schnelle geländeklimatologische Forschungsarbeiten gefördert und auf den praktischen Nutzen der dabei erzielten Ergebnisse für die Landwirtschaft, insbesondere für den Obst- und Weinbau hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Aufgaben in der Agrarmeteorologie kümmerte sich Dr. Schnelle während des Zweiten Weltkriegs um die Bibliothek des Wetterdienstes unter der Leitung von Prof. [[Ludwig Weickmann]] (1882–1961), dem ersten Leiter des dann neu geschaffenen Wetterdienstes in [[Bad Kissingen]] ab Februar 1946, und Prof. [[Karl Knoch]] (1883–1972), später in Offenbach Leiter der Bibliothek des Wetterdienstes, und sorgte u. a. gegen Ende des Krieges für Ausweichquartiere in [[Groß Leuthen]] im Spreewald (1943) und in Friedrichroda in [[Thüringen]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. Ulbricht, &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Deutscher Wetterdienst&amp;#039;&amp;#039;, Offenbach am Main: DWD, 2002, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikationsliste von Schnelle umfasst über 250 Veröffentlichungen. Hervorzuheben sind seine Bücher über [[Agrarmeteorologie]] (1948), [[Phänologie|Pflanzenphänologie]] (1955) und [[Frostschutz]] im Pflanzenbau (1963/65). Für sein wissenschaftliches Lebenswerk wurde ihm 1975 das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Probleme der Agrarmeteorologie. Ein Leitfaden für Lehrer und Studierende der Landwirtschaft und Meteorologie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eugen Ulmer Stuttgart/Ludwigsburg 1948 = Schriften über neuzeitlichen Landbau H. 11.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflanzen-Phänologie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Geest &amp;amp; Portig Leipzig 1955 = Probleme der Bioklimatologie Bd. 3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frostschutz im Pflanzenbau. Quellenwerk über den Nachtfrost, seine Entstehung, Vorhersage und Abwehr&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Fritz Schnelle. Bayerischer Landwirtschaftsverlag München, Bd. 1 1963, Bd. 2 1965.&lt;br /&gt;
* Friedrich-Karl Hartmann und Fritz Schnelle unter Mitarbeit von Ernst Franken u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Klimagrundlagen natürlicher Waldstufen und ihre Waldgesellschaften in deutschen Mittelgebirgen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gustav Fischer Stuttgart 1970 = Ökologie der Wälder und Landschaften Bd. 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|319||Schnelle, Fritz|Frank-Michael Chmielewski|143149121}}&lt;br /&gt;
* Hartmut Scharrer: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Fritz Schnelle&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Arboreta Phaenologica. Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Internationaler Phaenologischer Gärten&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 34, 1991, S. 1 und 4–6 (mit Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143149121|LCCN=n/85/822352|VIAF=56913476}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schnelle, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarmeteorologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meteorologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schnelle, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarmeteorologe und Phänologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Merzhausen]], [[Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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