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	<title>Fritz Schilgen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Schilgen&amp;diff=109707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2020-01-26T17:29:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Fritz Schilgen 1936 Summer Olympics.jpg|mini|Friedrich Schilgen 1936 in Berlin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich „Fritz“ Schilgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1906]] in [[Kronberg im Taunus]]; † [[12. September]] [[2005]] ebenda) war ein deutscher [[Leichtathlet]] und Schlussläufer des [[Olympischer Fackellauf|Fackellaufes]] bei den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen 1936]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Schilgen wurde 1906 in Kronberg im Taunus als zweiter Sohn des Rektors der Kronberger höheren Schule geboren. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] startete er seine Karriere beim [[MTV Kronberg]] als Leichtathlet im [[Mittelstreckenlauf|Mittel-]] und [[Langstreckenlauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte an der [[Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik. In seiner Diplomarbeit konzipierte er eine Lautsprecheranlage für das Hochschulstadion der TH Darmstadt, die für die 4. Internationale Meisterschaft der Studenten, die Anfang August 1930 in Darmstadt stattfand, benötigt wurde. Auf Vermittlung von [[Waldemar Petersen]] ging er nach dem Studium zur [[AEG]] nach Berlin. Als Laboringenieur bei AEG entwickelte er später 35 Patente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert durch [[Ernst Söllinger]] und einen seiner Professoren wurde er auch national bekannt. 1929, 1931 und 1933 wurde Schilgen jeweils Dritter bei den Deutschen Meisterschaften im [[1500-Meter-Lauf]]. Bei den Universitäts-Weltspielen gewann er 1928 die Silbermedaille mit der [[4-mal-400-Meter-Staffel]] und 1930 in Darmstadt die Bronzemedaille im [[5000-Meter-Lauf]] in 15:27,7&amp;amp;nbsp;min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er startete 1926 bis 1932 für den [[ASC Darmstadt]], 1933 für SG Siemens Berlin, 1935 bis 1935 für Telefunken Berlin und später für [[SC Victoria Hamburg]] und ASC Darmstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. März 1936 heiratete er Ursula Gerlach. Mit ihr hatte er fünf Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1936 entzündete Fritz Schilgen die olympische Flamme der [[Olympische Sommerspiele 1936|XI. Olympischen Spiele]] in Berlin. Fritz Schilgen lehnte immer eine Mitgliedschaft in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ab und gehörte selbst nie der Olympiamannschaft an. Er wurde aber von [[Leni Riefenstahl]] als Schlussläufer im Fackellauf vorgeschlagen, weil sein Körper im Film das „Ideal des germanischen [[Athlet]]en optimal zur Geltung brachte“. In einem Ausscheid setzte er sich mit seinem „schwebenden Schritt“ gegen den Zehnkämpfer [[Hermann Lemperle]] und den Diskuswerfer Erich Reymann durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits sechs Jahre zuvor, auf den Tag genau, hatte Fritz Schilgen den Eröffnungseid bei den 4. Internationalen Studentenmeisterschaften im Hochschulstadion der TH Darmstadt geleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Schilgen Berater des Olympischen Komitees. 1972 war er an der Organisation der [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Spiele 1972]] in München beteiligt. 1996 entzündete Schilgen zum 100. Jubiläum der Olympischen Spiele der Neuzeit das olympische Feuer im [[Olympiastadion Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb vier Tage nach seinem 99. Geburtstag in Kronberg im Taunus, dem Ort, in dem er auch geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* 1931: Die Lautsprecheranlage des Stadions der Technischen Hochschule Darmstadt, in: Elektrotechnische Zeitschrift, 52. Jahrgang, 31. Dezember 1931, S. 1589–1592.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Raimund und Ilse Lore Kluber: Ernst Söllinger – ein Münchener in Darmstadt, Darmstadt 1996, Eigenverlag.&lt;br /&gt;
* 100 Jahre Hochschulsport – Technische Universität Darmstadt, Festschrift anlässlich des 100-jährigen Jubiläums, Darmstadt 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://rhein-zeitung.de/old/96/04/16/topnews/olymp.html „Olympisches Feuer flackert in Berlin. Der letzte Fackelläufer von 1936, Fritz Schilgen, entzündete die Flamme“] (dpa-Meldung vom 16. April 1996)&lt;br /&gt;
* [[Arnd Krüger]]: The Ministry of Popular Enlightenment and Propaganda and the Nazi Olympics of 1936. In: R. K. BARNEY, K. B. WAMSLEY u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): Global and Cultural Critique: Problematizing the Olympic Games. (⇐ 4th International Symposium for Olympic Research). London, Ont.: University of Western Ontario 1998, 33 – 48. http://library.la84.org/SportsLibrary/ISOR/ISOR1998g.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schilgen, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1500-Meter-Läufer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schilgen, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schilgen, Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Leichtathlet&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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