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	<title>Fritz Schider - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:39:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Schider&amp;diff=442795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bph: Helveticat-Link ergänzt; form</title>
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		<updated>2026-01-13T10:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helveticat-Link ergänzt; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Schider&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Februar]] [[1846]] in [[Salzburg]]; † [[15. März]] [[1907]] in [[Basel]]; gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;Fritz Schieder&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[österreich]]ischer [[Malerei|Maler]] und [[Radierung|Radierer]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Schider - Chinesischer Turm - G 11711 - Lenbachhaus.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der [[Chinesischer Turm (München)|Chinesische Turm]] in München&amp;#039;&amp;#039; (1873)]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Schider wurde 1846 in Salzburg als Sohn eines mittelständischen Fabrikanten geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akl&amp;quot;&amp;gt;{{AKL|101|472}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil der Vater einer künstlerischen Laufbahn des Sohnes ablehnend gegenüberstand, schrieb sich Schider an der [[Montanuniversität Leoben|Bergakademie Leoben]] ein. 1865 immatrikulierte er sich motiviert von seinem Freund [[Hans Makart]] an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Kaiserlich-königlichen Akademie der vereinigten bildenden Künste Wien]] ein und wechselte im Dezember 1866 an die [[Akademie der Bildenden Künste München|Königliche Kunstakademie München]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1866/matrikel-02294 02294 Friedrich Schider, Matrikelbuch 1841-1884], Akademie der Bildenden Künste München, abgerufen am 12. August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1868 bis 1873 studierte er bei [[Alexander von Wagner]] und [[Arthur von Ramberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ThB&amp;quot;&amp;gt;{{ThiemeBecker|Band=30|Seite=56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Schider (1846–1907) Maler. Grab auf dem Friedhof Wolfgottesacker, Basel.jpg|alternativtext=Fritz Schider (1846–1907) Maler. Grab auf dem Friedhof Wolfgottesacker, Basel|mini|Fritz Schider, Grab auf dem Friedhof [[Wolfgottesacker]]]]&lt;br /&gt;
In München wurde er durch [[Wilhelm Leibl]] beeinflusst und schloss sich dem [[Leibl-Kreis]] an. Neben Leibl bewunderte Schider auch [[Theodor Alt]] und besonders auch die frühen Werke von [[Albert von Keller]]. Im Jahr 1873 stellte Schider sein Bild &amp;#039;&amp;#039;Der chinesische Turm von München&amp;#039;&amp;#039; fertig, das heute als eines seiner Hauptwerke gilt.&lt;br /&gt;
1876 nahm Schider einen Ruf der &amp;#039;&amp;#039;[[Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel|Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen]]&amp;#039;&amp;#039; in Basel an und lehrte fortan als Dozent an der gesellschaftseigenen Zeichen- und Modellierschule. In Basel wurden u.&amp;amp;nbsp;a. [[Burkhard Mangold]], [[Wilhelm Balmer (Maler, 1865)|Wilhelm Balmer]], [[Max Buri]], [[Numa Donzé]], [[Max Leu]], [[Carl Burckhardt (Künstler)|Carl Burckhardt]] und [[Fritz Voellmy]]  seine Schüler. Schider war Mitarbeiter von [[Julius Kollmann]] und half diesem, die &amp;#039;&amp;#039;Plastische Anatomie für Künstler&amp;#039;&amp;#039; herzustellen. Selbst erstellte Schider einen großen Anatomieatlas mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Plastisch-anatomische Studien für Akademien, Kunstgewerbeschulen und zum Selbstunterricht&amp;#039;&amp;#039;, der im Zeitraum von 1891 bis 1894 erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 erhielt er das Bürgerrecht in Basel. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er 1896 mit dem Titel eines [[Ehrendoktor]]s der Medizinischen Fakultät der [[Universität Basel]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1877 heiratete Schider Regina Sophie Karoline „Lina“ Kirchdorffer (1854–1927), eine Nichte seines Kollegen Leibl. Ein Ölbild seiner Ehefrau, das sie lebensgroß in einem Sessel sitzend in der Tracht des [[Markgräflerland]]es zeigt, befindet sich heute im Besitz der [[Residenzgalerie Salzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Inv. Nr. 249&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Geologe [[Rudolf Schider]] (1889–1961) war sein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 erschien in der schweizerische &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;ein ein Artikel von [[Adolf Vögtlin]] über Schniders Leben und Werk&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf Vögtlin]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Fritz Schnider&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8, 1904, S. 441–447 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=dis-001:1904:8::488#488 Digitalisat] in [[E-Periodica]])&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1907 wurde [[Albrecht Mayer (Maler)|Albrecht Mayer]] sein Nachfolger an der [[Gewerbemuseum Basel|Gewerbeschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Schider starb im Alter von 61 Jahren in Basel und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof [[Wolfgottesacker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Fritz Schiders malerisches und zeichnerisches Werk umfasst Landschaften, Interieurs, Stillleben, Genreszenen und Porträts. Sein malerisches Œuvre ist geprägt von einer weichen, tonigen, aufgelockerten Malerei in skizzenhafter Manier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akl&amp;quot; /&amp;gt; Dem Licht kommt dabei als Ausdrucksmittel eine große Bedeutung zu, Gegenständliches tritt zurück und löst sich auf. Seine Freilichtbilder der 1870er Jahre zählen zu den fortschrittlichsten Errungenschaften in der Münchner Malerei jener Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akl&amp;quot; /&amp;gt; Seine 1873 entstandenen Varianten zum Chinesischen Turm in München sind von einer atmosphärischen Stimmung geprägt mit der sich Schider dem [[Impressionismus]] annähert. Die Basler Zeit war dann geprägt von der Lehrtätigkeit, sodass Schider hier weniger Herausragendes schuf. Mit der Hinwendung zur wissenschaftlich-anatomischen Illustration ging auch eine Präzisierung der malerischen Werke einher, die zu einer zunehmenden realistischer Auffassung und Detailgenauigkeit führten. Erst längere Aufenthalte in Italien gegen Ende der 1890er Jahre kehrte die Stil der Münchner Jahre zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|22622|Fritz Schider|Autor=Tapan Bhattacharya}}&lt;br /&gt;
* Horst Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Schider, Fritz&amp;#039;&amp;#039;. In: Horst Ludwig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst]]. Münchner Maler im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Saffer–Zwengauer&amp;#039;&amp;#039;. Bruckmann, München 1983,  S. 33, 37.&lt;br /&gt;
* [[Michael Petzet]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Leibl und sein Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Uhde-Bernays]]: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Landschafter im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Delphin-Verlag, München 1921.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Vögtlin]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Fritz Schnider&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8, 1904, S. 441–447 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=dis-001:1904:8::488#488 Digitalisat] in [[E-Periodica]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fritz Schider|3=s}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117227633}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4022950|Fritz Schider|Autor=Paola von Wyss-Giacosa|Jahr= 1998|Abruf=2018-11-13}}&lt;br /&gt;
* [https://www.artnet.de/künstler/fritz-schider/ Fritz Schider] bei [[artnet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117227633|LCCN=no/2014/111920|VIAF=62320650}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schider, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radierer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstlehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Basel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schider, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schieder, Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler und Radierer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. März 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bph</name></author>
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