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	<title>Fritz Schenk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Schenk&amp;diff=251963&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schilderwaldmeister: /* Journalistische Karriere */ Das ist die überwiegende Mehrheit</title>
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		<updated>2025-10-26T14:54:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Journalistische Karriere: &lt;/span&gt; Das ist die überwiegende Mehrheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Schenk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. März]] [[1930]] in [[Helbra]] bei [[Lutherstadt Eisleben|Eisleben]]; † [[4. Mai]] [[2006]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Publizist]], [[Journalist]] und [[Rundfunkmoderator]]. Einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland wurde Schenk vor allem als langjähriger Co-Moderator des [[ZDF-Magazin]]s bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Schenk wuchs als Kind einer politisch aktiven, traditionell [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Familie in seinem Geburtsort Helbra auf. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] waren einige Familienmitglieder Opfer staatlicher Repression und Verfolgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenks Vater war [[Wasserbau]]-[[Ingenieur]]. In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] arbeitete er mehrere Jahre als Leiter eines Wasserwerkes im Vorharzgebiet. Nachdem Schenk in den Westen geflohen war, wurde sein Vater dieses Postens enthoben und starb am 10. November 1962 nach einem Verhör durch das [[Ministerium für Staatssicherheit]] an den Folgen eines [[Herzinfarkt]]es. Schenk warf „den [[Kommunismus|Kommunisten]]“ zeitlebens vor, diese hätten seinen Vater umgebracht, während die Nazis ihn nur unmenschlich behandelt hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merkel-Brief&amp;quot;&amp;gt;Fritz Schenk: Brief an Angela Merkel vom 12. November 2003, abgedruckt in: Ders., Der Fall Hohmann, 2005, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1951 war Schenk mit seiner Frau Rosemarie (geborene Müller) verheiratet. Aus der Ehe gingen die drei Söhne Steffen (*&amp;amp;nbsp;1952), Alexander (* 1954) und [[Patrick Schenk|Patrick]] (* 1968) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DDR-Wirtschaftsfunktionär und Flucht in die Bundesrepublik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] trat Schenk der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]] wurde er Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der [[Oberschule]] begann Schenk eine Lehre als [[Schriftsetzer]] und [[Drucker (Beruf)|Buchdrucker]], die er 1949 erfolgreich beendete. Später absolvierte er ein Studium an der [[Hochschule für Ökonomie Berlin|Hochschule für Ökonomie]]. Beruflich war Schenk nach seiner Lehre in der [[Grafik|grafischen]] Industrie der DDR tätig. Ihm gelang bis 1951 der Aufstieg zum Betriebsassistenten und schließlich zum Betriebsleiter des Druckhauses in [[Meißen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1952 war Schenk Mitarbeiter in der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]] der DDR. Dort stieg er im selben Jahr zum [[Büroleiter]] [[Bruno Max Leuschner|Bruno Leuschners]] auf, des Vorsitzenden der Plankommission. 1957 geriet Schenk in den Verdacht der [[Spionage]]tätigkeit. Er wurde durch das [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS) verhaftet und kam in [[Untersuchungshaft]]. Nachdem Schenk eine Verpflichtungserklärung zur Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit unterschrieben hatte, wurde er jedoch wieder freigelassen. Unmittelbar nach seiner Haftentlassung [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh er Ende 1957 nach West-Berlin]]. Von dort reiste er mit Hilfe des [[Ostbüro der SPD|Ostbüros der SPD]] weiter in die [[Deutschland|Bundesrepublik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Journalistische Karriere ==&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland arbeitete Schenk zunächst als [[Freier Beruf (Deutschland)|freier]] Publizist und Fernsehautor. Seit 1960 gehörte er wieder der SPD an. Auf eine kurzzeitig angestrebte Kandidatur für den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] verzichtete er aus beruflichen Gründen. Ab 1962 arbeitete er im Forschungsbeirat für Fragen der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] der Bundesregierung. In den Jahren 1969 bis 1971 war er als Regierungsdirektor und Abteilungsleiter beim [[Gesamtdeutsches Institut – Bundesanstalt für gesamtdeutsche Aufgaben|Gesamtdeutschen Institut]] in [[Bonn]] tätig. 1972 verließ Schenk aus Kritik an der [[Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland bis 1990|Ostpolitik]] [[Willy Brandt]]s die SPD wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1971 arbeitete Schenk für das ZDF. Unter Chefmoderator [[Gerhard Löwenthal]] war er stellvertretender Leiter und Co-Moderator des [[ZDF-Magazin]]s, das in den 1970er und 1980er Jahren wegen seiner konservativen politischen Berichterstattung starker Kritik vonseiten der politischen Linken ausgesetzt war. 1974/75 war Schenk kurzzeitig Mitglied im konservativen [[Bund Freies Deutschland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000016940|Fritz Schenk|27. April 2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort war er [[Pressesprecher]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Maes: &amp;#039;&amp;#039;Bund Freies Deutschland. Sammelbecken einer neuen Rechtspartei.&amp;#039;&amp;#039; Peter Hammer Verlag, Wuppertal o.&amp;amp;nbsp;J. (1974), S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Gerhard Löwenthal 1987 in Pension gegangen war, wurde Schenk dessen Nachfolger als Redaktionsleiter des ZDF-Magazins. Die Sendung wurde allerdings bereits im April 1988 durch das neue Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Studio 1 (Magazin)|Studio 1]]&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Schenk stieg dann innerhalb der ZDF-Chefredaktion zum [[Chef vom Dienst]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- vermutlich (noch nicht überprüft): Am 1. April --&amp;gt;1993 wurde Schenk beim ZDF [[Pension (Altersversorgung)|pensioniert]]. Seine journalistische und publizistische Arbeit setzte er auch im Ruhestand fort. Schenk veröffentlichte zahlreiche Artikel und Meinungsbeiträge in unterschiedlichen Zeitschriften und Zeitungen. Auf Grund seiner früheren Funktion in der DDR war er zudem als [[Zeitzeuge]] ein gefragter [[Referat (Vortrag)|Referent]]. Kritiker heben hervor, dass Schenk auch in Medien veröffentlichte, die von [[Politologe|Politikwissenschaftlern]] und dem [[Verfassungsschutz]] der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] zugeordnet werden. Zwei Jahre nach Löwenthals Tod im Dezember 2004 vergaben Schenk zusammen mit [[Ingeborg Löwenthal]], der [[Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung]] sowie [[Dieter Stein (Journalist)|Dieter Steins]] Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Junge Freiheit|Junger Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039;  erstmals den &amp;#039;&amp;#039;[[Gerhard-Löwenthal-Preis]]&amp;#039;&amp;#039;. Seitdem war Schenk regelmäßiger [[Kolumne|Kolumnist]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Junge Freiheit|Jungen Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039;; in der Rubrik „Die Woche“ kommentierte er die aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Kritische Solidarität“ mit Martin Hohmann ==&lt;br /&gt;
Größere Aufmerksamkeit rief Schenks Engagement im Rahmen der [[Martin Hohmann#Hohmann-Affäre, Fraktions- und Parteiausschluss|Hohmann-Affäre]] hervor. Im Oktober 2003 löste eine als [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|antisemitisch]] kritisierte Rede des [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Bundestagsabgeordneten [[Martin Hohmann]] einen [[Skandal]] aus. Hohmann musste sich einem Fraktions- und Parteiausschlussverfahren stellen. Schenk, der seit 1999 Mitglied der CDU war, initiierte daraufhin mit anderen im November 2003 den [[Appell (Kommunikation)|Appell]] „Kritische Solidarität mit Martin Hohmann“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kritische-solidaritaet.de/ Website der Initiative]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kritische-solidaritaet.de/schenk.html Zu Fritz Schenk im Kontext der Initiative]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Unterzeichner des Appells erklärten, dass sie die Rede Hohmanns zwar für strittig und in Teilen für fragwürdig hielten, nicht jedoch für antisemitisch. Sie forderten einen Verbleib des Politikers in Fraktion und Partei. Insgesamt unterzeichneten mehr als 10.200 Personen den Aufruf. Auch ein Buch (Universitas-Verlag&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kritische-solidaritaet.de/b88598.html Buch Fritz Schenk „Der Fall Hohmann … und kein Ende“]&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde in diesem Kontext verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juli 2005 zog sich Schenk sowohl als Sprecher als auch als Mitarbeiter der Initiative zurück. Als Grund nannte er Zweifel am möglichen Erfolg einer Anfechtungsklage Hohmanns gegen den Parteiausschluss. Dieser hatte zuvor angekündigt, bei der [[Bundestagswahl 2005]] als unabhängiger Direktkandidat in seinem bisherigen Wahlkreis anzutreten. Schenk warf Hohmann in einer Pressemitteilung vor, er habe sich durch seine Entscheidung, gegen den von der CDU für den Fuldaer Wahlkreis nominierten Kandidaten als unabhängiger Bewerber anzutreten, selbst außerhalb der CDU und sogar gegen sie gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kritische-solidaritaet.de/20050722.html &amp;#039;&amp;#039;Pressemitteilung von Fritz Schenk am 22. Juli 2005&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magie der Planwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Vorzimmer der Diktatur. 12 Jahre Pankow&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das rote Wirtschaftswunder. Die zentrale Planwirtschaft als Machtmittel der SED-Politik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitpolitische Schriftenreihe&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Schriftenreihe der Studiengesellschaft für Zeitprobleme e.&amp;amp;nbsp;V.). Seewald, Stuttgart-Degerloch 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung – ja oder nein? Standpunkte eines engagierten Demokraten zur Deutschlandfrage.&amp;#039;&amp;#039; Neue Presse, Coburg 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommunistische Grundsatzerklärungen. 1957–1971.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1972, ISBN 3-8046-8447-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein doppeltes Vaterland. Erfahrungen und Erkenntnisse eines geborenen Sozialdemokraten.&amp;#039;&amp;#039; überarbeitete und erweiterte Neuauflage. Naumann, Würzburg 1989, ISBN 3-88567-057-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Hohmann … und kein Ende. Mit dem Text des „Sondervotums“ des Bundesparteigerichts der CDU.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte und überarbeitete Neuauflage. Universitas, München 2005, ISBN 3-8004-1466-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob-Kaiser-Preis]] (1968),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot;/&amp;gt; Fernsehpreis des [[Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen|Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118607111}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000016940|Fritz Schenk}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fritz-schenk.com Website über Fritz Schenk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118607111|LCCN=n82116490|VIAF=47554827}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schenk, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehmoderator (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (ZDF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pressesprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge der SED-Diktatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schenk, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Publizist, Journalist und Rundfunkmoderator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Helbra]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schilderwaldmeister</name></author>
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