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	<title>Fritz Schelp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 26. September 2025 um 12:33 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Schelp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1898]] in [[Buenos Aires]]; † [[12. September]] [[1989]] in [[Homburg]]) war im [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] Ministerialdirektor im [[Reichsverkehrsministerium]] und Vorstand der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] (zuständig unter anderem für Tarifgestaltung der „Sondertransporte“ in die [[Vernichtungslager]]). Ab 1950 war er Präsident der [[Eisenbahndirektion]] Hamburg und wechselte 1952 in den Vorstand der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater, ein [[Auslandsdeutsche|Auslandsdeutscher]], war in Argentinien tätig als Außenhandelskaufmann, Fritz Schelp besuchte jedoch eine Schule in Bremen. Er studierte Rechts- und Staatswissenschaften in [[Göttingen]] und [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], arbeitete für zwei Jahre unter [[Gustav Stresemann]] im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] und begann 1927 seine Laufbahn bei der Reichsbahn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zev&amp;quot;&amp;gt;Meldung zum Tod von Fritz Schelp in ZEV Glasers Annalen 114 (1990) Nr. 1/2, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. Oktober 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.975.016).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37101062&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Deportationsst%C3%A4tte_FS_C.pdf &amp;#039;&amp;#039;Deportationsstätte Fruchtschuppen C. Die Deportation der Sinti und Roma im Mai 1940 und die Hamburger Hafenlogistik&amp;#039;&amp;#039;, Studie von Marut G. Perle, Seite 27], abgerufen am 16. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 bis 1939 war er Dezernent der [[Reichsbahndirektion Hamburg]] (Verkehrsabteilung II), und als solcher unter anderem für die Sonderzugtarife zuständig. Am 1. Juni 1942 wurde er als Nachfolger für [[Paul Treibe]] zum Ministerialdirektor und Leiter der Abteilung „E I Eisenbahn-Tarif- und Verkehrsabteilung“ im Reichsverkehrsministerium in [[Berlin]] berufen und damit zugleich Mitglied im Vorstand der Reichsbahn. Er erhielt am 20. Februar 1945 als einer der wenigen Reichsbahner das [[Ritterkreuz]] zum [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] ohne Schwerter verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde Schelp Präsident der Eisenbahndirektion Hamburg mit damals fast 50.000 Eisenbahnern. In seine dortige Amtszeit fielen die [[Eisenbahnfähre Großenbrode–Gedser]], der Wiederaufbau des [[Hamburg Hauptbahnhof| Hamburger Hauptbahnhofes]] und der [[Elbbrücke Lauenburg]]. Auch regte er im Frühjahr 1952 Planungen für eine Brücke oder einen Tunnel&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Hamburger Abendblatt, &amp;#039;&amp;#039;Tunnel unter dem Fehmarn-Sund. Verstärkung des Fährbetriebes zur Olympiade&amp;#039;&amp;#039;, Hamburger Abendblatt vom 17. Januar 1952&amp;lt;/ref&amp;gt; als Verbindung zwischen dem Festland und Fehmarn an, die 1963 fertiggestellte [[Fehmarnsundbrücke]]. Im Mai 1952 wechselte er nach Offenbach und war dort bis 1963 einer der vier Vorstände der Deutschen Bundesbahn,&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Hamburger Abendblatt, Rubrik &amp;#039;&amp;#039;menschlich gesehen&amp;#039;&amp;#039;, Hamburger Abendblatt vom 7. Mai 1952, Seite 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/archiv/1952/article200121839/Schelp-verlaesst-Hamburg.html &amp;#039;&amp;#039;Schelp verläßt Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Hamburger Abendblatt vom 6. Mai 1952], abgerufen am 16. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; zuletzt mit der Amtsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Präsident&amp;#039;&amp;#039; unter dem damaligen &amp;#039;&amp;#039;Ersten Präsidenten&amp;#039;&amp;#039; (Vorsitzer des Vorstandes) [[Heinz Maria Oeftering|Heinz Oeftering]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1957/20/bundesbahn-mit-neuem-fuehrungsteam &amp;#039;&amp;#039;Bundesbahn mit neuem Führungsteam&amp;#039;&amp;#039;, Die Zeit vom 16. Mai 1957], abgerufen am 16. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; 1962 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] mit Stern und Schulterband. Nach dem Eintritt in den Ruhestand war er noch Ehrenpräsident der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zentrale für Tourismus|Deutschen Zentrale für den Fremdenverkehr]]&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im NS-Verfahren gegen den [[Technokratie|technokratischen]] [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] [[Albert Ganzenmüller]] trat Schelp lediglich als Zeuge auf, wurde jedoch juristisch nicht belangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bahnhof-der-erinnerung-hamburg.de/bullenhuser%20Damm/05Sonderzuege.pdf Vita Schelp auf dem Bahnhof der Erinnerung / Hamburg] (PDF; 73&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125431627|VIAF=1345165628879842480007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schelp, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorstand (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorstand (Deutsche Bundesbahn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schelp, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Ministerialdirektor im Reichsverkehrsministerium und nach 1945 Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbahn&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buenos Aires]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Homburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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