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	<title>Fritz Sattler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Sattler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1896]] in [[Suhl]]; † [[1. November]] [[1964]] ebenda) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]- und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär und Verleger. Er war Bezirksratsvorsitzender im Bezirk Suhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Graveurs und eines Dienstmädchens absolvierte Sattler nach der Volksschule eine Lehre als Verwaltungsangestellter und war danach mit Unterbrechungen als Verwaltungsgehilfe beim Magistrat der Stadt Suhl tätig. Im August 1919 wurde Sattler Mitglied der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] und ab 1920 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Ab Januar 1921 übernahm er die Leitung der Druckerei und des Verlages „Volkswille“. Nach der Abspaltung des [[Leninbund]]es 1928 gründete er den Verlag „Arbeiterwille“ in Suhl, wurde 1929 Leiter des Thüringer „Volksverlages Gotha“, am 1. August 1930 Leiter des KPD-Verlages [[Tribüne (KPD-Zeitung)|Tribüne]] in [[Magdeburg]] und vom 8. Juni 1932 bis März 1933 Leiter des KPD-Verlages „Kämpfer“ in [[Chemnitz]]. Nach dem Verbot der Zeitung arbeitslos, wurde Sattler im Juni/Juli 1933 in Haft genommen. Von 1934 bis 1935 war er als politischer Leiter des KPD-Bezirks Chemnitz illegal tätig. Am 16. April 1935 wurde er verhaftet und am 18. Oktober 1935 durch den [[Volksgerichtshof]] in Berlin zu sieben Jahren Zuchthaus in [[Justizvollzugsanstalt Waldheim|Waldheim]] verurteilt, im April 1942 ins [[KZ Sachsenhausen]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere in der DDR ==&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung wurde Fritz Sattler wieder politisch aktiv und in der Verwaltung eingesetzt. Vom 1. August 1945 bis zum 18. September 1946 war er 2. [[Bürgermeister]] der Stadt Suhl, wurde vom 19. September 1946 bis 25. November 1946 Kommissarischer [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des Landkreises Eichsfeld in [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]] und am 26. November 1946 bis 31. Dezember 1947 erneut als 2. Bürgermeister der Stadt Suhl eingesetzt. 1948 war er Bürgermeister der Stadt [[Zella-Mehlis]]. Er war von 1946 bis 1950 Abgeordneter des [[Thüringer Landtag (1946–1952)|Thüringer Landtags]], wurde Hauptabteilungsleiter im Thüringer Finanzministerium in [[Weimar]], später in [[Erfurt]]. Auf Beschluss des [[Politbüro]]s wurde er 1952 bei der Einführung der [[Bezirk (DDR)|Bezirke]] in der DDR zum Vorsitzenden des [[Rat des Bezirkes|Rates des Bezirkes]] für den neugebildeten [[Bezirk Suhl]] bestimmt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=meiningen.de (PDF; 268&amp;amp;nbsp;kB) Seite 6|url=http://www.meiningen.de/media/custom/1226_107_1.PDF |wayback=20150217204302 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und blieb bis 1958 auf dieser Stelle. Wegen „ungenügend kämpferischen und nicht straffen Führungsstils gegenüber den Ratsmitgliedern und anderen Mitarbeitern“ und aus gesundheitlichen Gründen wurde er im November 1958 abgelöst und im Dezember 1958 zum Ehrenbürger der Stadt Suhl ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Niemann u. Andreas Herbst, SED-Kader-Die mittlere Ebene, Biographisches Lexikon, 2010, S. 418&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1952 bis 1964 war er Abgeordneter des Bezirkstages Suhl und auch Mitglied der Bezirksleitung Suhl der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Zudem war Sattler von 1959 bis 1964 Vorsitzender der Bezirkskommission Suhl zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 6. Mai 1955 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* Namenspate für die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Fritz Sattler“ in [[Rohr (Thüringen)|Rohr]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-09 |url=http://www.kgvlinsenhof.de/Chroniktextopt.pdf |text=kgvlinsenhof.de |archivebot=2019-09-06 03:59:01 InternetArchiveBot}}{{Webarchiv|url=http://www.kgvlinsenhof.de/Microsoft_Word__Chronik_Teil_1.pdf |wayback=20190730164444 |text=&amp;#039;&amp;#039;Chronik des KGV Linsenhof II e.V.&amp;#039;&amp;#039; (PDF) |archiv-bot=2025-03-04 08:23:55 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Namenspate für das [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] Erholungsheim „Fritz Sattler“ in [[Fehrenbach (Masserberg)|Fehrenbach]]&lt;br /&gt;
* [https://www.vbkth.de/113,1213 Ausstellung 2006: Fritz Sattler Ein Suhler Kommunist, Poet und Politiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was mich bewegte … &amp;#039;&amp;#039;,[Gedichte], Weimar [Bernhardstr. 2a], Thüringer Volksverlag, 1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]], [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage,  Oldenbourg, Januar 1997, ISBN 978-3-486-55262-1&lt;br /&gt;
* Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die DDR 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, 2001&lt;br /&gt;
* Norbert Moczarski: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Sattler, 1896–1964. Biographische Skizze eines politischen Lebens zwischen Selbstverwirklichung und Parteidisziplin&amp;#039;&amp;#039;. Kleine Suhler Reihe 16, 2006&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=fritz-sattler|lemma=Sattler, Fritz|autor=[[Andreas Herbst]]|band=2|idNum=2971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.archive-in-thueringen.de/bestand/view/id/23878/tektonik/3089 Onlinefindbuch zum Bestand „Nachlasses Fritz Sattler“] des Staatsarchivs Meiningen im [http://www.archive-in-thueringen.de/ Archivportal Thüringen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende des Rats des Bezirks Suhl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132762110|VIAF=50397273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sattler, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender eines Rates des Bezirkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Thüringen 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Suhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bezirkstags Suhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sattler, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD- und SED-Funktionär, Bezirksratsvorsitzender im Bezirk Suhl&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Suhl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Suhl]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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