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	<title>Fritz Rettmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:33:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Rettmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Februar]] [[1902]] in [[Berlin]]; † [[20. Juli]] [[1981]] ebenda) war ein deutscher kommunistischer [[Politiker]], [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]-Funktionär, [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstands-]] und [[Spanienkämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1902–1933 ===&lt;br /&gt;
Rettmann, Sohn eines Arbeiters, besuchte die [[Volksschule]] und machte anschließend eine Lehre zum [[Werkzeugmacher]]. 1916 trat er dem [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] (DMV) bei. 1919 wurde er Mitglied der [[Freie Sozialistische Jugend|Freien Sozialistischen Jugend]]. Von 1920 bis 1928 war er Mitglied der [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands]] (KAPD). Von 1920 bis 1930 war er als Werkzeugmacher in unterschiedlichen Berliner Betrieben tätig, darunter bei der [[AEG]], [[Siemens]] und [[Standard Elektrik Lorenz|C. Lorenz]]. Von 1921 bis 1928 war er Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der [[Allgemeine Arbeiter-Union – Einheitsorganisation|Allgemeinen Arbeiter-Union]]. 1928 schloss er sich der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] an und wurde Mitglied der Betriebszelle der AEG Ackerstraße. Ab Ende 1930 war er Sekretär für Agitation des kommunistischen [[Einheitsverband der Metallarbeiter Berlins|Einheitsverbandes der Metallarbeiter Berlins]] (EVMB). Mitte Januar 1933 wurde Rettmann zum Organisationssekretär und damit gleichzeitig zum stellvertretenden Vorsitzenden des EVMB gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1933–1945 ===&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten arbeitete Rettmann zunächst in den illegalen Strukturen des EVMB, der ab März 1933 als gewerkschaftliche Kaderorganisation Widerstand leistete. Zwischen Februar und August 1933 war Rettmann Leiter des illegalen EVMB. Nachdem er in dieser Funktion von [[Rudolf Lentzsch]] abgelöst worden war, betätigte er sich illegal als Instrukteur für die Berliner KPD-Unterbezirke [[Berlin-Weißensee|Weißensee]], [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]], [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]] und [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]]. 1934/35 besuchte er die [[Internationale Lenin-Schule]] in [[Moskau]]. 1935 nahm er als Delegierter am VII. Weltkongress der [[Komintern]] teil. Im selben Jahr kehrte er im Auftrag der Partei für vier Wochen illegal nach Deutschland zurück, dann emigrierte er in die [[Niederlande]]. Von Oktober 1936 bis 1938 gehörte er den [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] an und nahm am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teil. Dort wurde er Kapitän und Politkommissar der Zweiten Kompanie des &amp;#039;&amp;#039;Etgar-André-Bataillons&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer Verwundung wurde er Politischer Leiter der Zweiten Parteischule und Instrukteur der Offiziersschule bei [[Poso Rubio]]. Im Juli 1938 floh er nach Frankreich und wurde Schulungsleiter der KPD in [[Paris]]. 1939 wurde er verhaftet und war bis 1943 in Frankreich interniert, zuletzt im [[Camp de Gurs]]. 1943 nach Deutschland ausgeliefert, war er bis 1945 im [[KZ Sachsenhausen]] inhaftiert. In der Nacht zum 1. Mai 1945 wurde er durch die [[Rote Armee]] befreit.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Tribüne (Zeitung)|Tribüne]]&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Mai 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945–1981 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Rentmeister and Rettmann 03.jpg|mini|Grabstätte von Fritz Rettmann und [[Maria Rentmeister]]]]&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 kehrte Rettmann nach Berlin zurück und war zunächst zuständig für die Kulturarbeit im Bezirksamt [[Bezirk Reinickendorf|Reinickendorf]]. Von 1945 bis 1951 war er Erster Vorsitzender der [[IG Metall]] von Groß-Berlin sowie Vorstandsmitglied des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]. Mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] 1946 wurde er Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. 1952 wurde er Magistratsdirektor für Berufsausbildung in Berlin, 1953 dann Direktor für Arbeit im VEB Großdrehmaschinenbau „7. Oktober“ in [[Berlin-Weißensee]]. Ab 1955 war er Erster Sekretär der Bezirksleitung Berlin der [[Gesellschaft für Sport und Technik]] (GST) sowie stellvertretender Vorsitzender der GST. Zwischen 1957 und 1962 war Rettmann Leiter der Abteilung Gewerkschaft, Sozial- und Gesundheitswesen bzw. Abteilung Gewerkschaften und Sozialpolitik beim ZK der SED. 1958 wurde er Mitglied der SED-Bezirksleitung Berlin. Von 1959 bis 1972 war Rettmann Mitglied des FDGB-Bundesvorstandes, ab 1962 ehrenamtlicher Vorsitzender des Arbeitskreises „Verdienter Gewerkschaftsveteranen“ ebenda und Mitarbeiter des Lehrstuhls Geschichte der [[Gewerkschaftshochschule „Fritz Heckert“|Hochschule des FDGB „Fritz Heckert“]]. Er war ehrenamtlicher Mitarbeiter der Westkommission des ZK der SED. 1963 gehörte er zu den Mitbegründern des [[Solidaritätskomitee für das spanische Volk in der DDR|Solidaritätskomitees für das spanische Volk]] und wurde dessen stellvertretender Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er mit [[Maria Rentmeister]]. Ihre Urnen wurden in der [[Gräberanlage Pergolenweg]] des  Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Beimler-Medaille]] (1956)&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber (1957) und in Gold (1962)&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]] (1958)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; vom 4. September 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Banner der Arbeit]] (1958)&lt;br /&gt;
* [[Karl-Marx-Orden]] (1975)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben eines Sozialisten&amp;#039;&amp;#039;. Tribüne, Berlin 1963.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben eines Spanienkämpfers&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Junge Welt, Berlin 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]] (Hrsg.), Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6350). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16350-0, S. 274.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Maassen – Zylla&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11177-0, S. 706.&lt;br /&gt;
* Andreas Herbst: &amp;#039;&amp;#039;[http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/r/Rettmann,_Fritz.html Rettmann, Fritz.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Dowe]], Karlheinz Kuba, [[Manfred Wilke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;FDGB-Lexikon. Funktion, Struktur, Kader und Entwicklung einer Massenorganisation der SED (1945–1990).&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009, ISBN 978-3-86872-240-6. &lt;br /&gt;
* [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Moskaus Söldner? Der „Einheitsverband der Metallarbeiter Berlins“. Entwicklung und Scheitern einer kommunistischen Gewerkschaft&amp;#039;&amp;#039;. VSA-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-89965-406-6, S. 150, 234, 290, 310f., 369, 395, 397–399, 527f.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=fritz-rettmann|lemma=Rettmann, Fritz|autor=Elke Reuter, [[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=2820}}&lt;br /&gt;
* Joachim Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Rettmann (1902–1981)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Stefan Heinz]], [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Funktionäre des Einheitsverbandes der Metallarbeiter Berlins im NS-Staat. Widerstand und Verfolgung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Metropol, Berlin 2012, ISBN 978-3-86331-062-2, S. 230–235.&lt;br /&gt;
* Stefan Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Exil und Gewerkschaftsneuaufbau nach 1945: [[Kuno Brandel]] und Fritz Rettmann – zwei Lebenswege unter erfahrungs- und erinnerungsgeschichtlichen Gesichtspunkten&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Stefan Berger (Historiker)|Stefan Berger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaftsgeschichte als Erinnerungsgeschichte. Der 2. Mai 1933 in der gewerkschaftlichen Erinnerung und Positionierung nach 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen – Schriftenreihe A: Darstellungen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 60), Klartext Verlag, Essen 2015, ISBN 978-3-8375-1580-0, S. 191–211.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]], Stefan Heinz (Hrsg.) unter Mitarbeit von Julia Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Metallgewerkschafter im Kampf gegen das NS-Regime&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Metropol, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-210-7, S. 31, 56, 59–60, 66–67, 607, 841–842 (Kurzbiografie).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rettmann, Fritz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1980, S. 599.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/6903afe2-cccc-4181-aac7-7a70e8f921a5/ Nachlass Bundesarchiv NY 4433]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==   &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026905966|VIAF=262883693}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rettmann, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AAUE-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rettmann, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär und FDGB-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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