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	<title>Fritz Rang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 9. April 2025 um 21:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hermann gen. Fritz Rang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1899]] in [[Grottau]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[3. Februar]] [[1982]] in [[Göttingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=2032&amp;amp;tomb=2902&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstätte von Fritz Rang]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Nr. 175/1982.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reich]] [[SS-Standartenführer]] und [[Kriminaldirektor]], Leiter der Amtsgruppe C des Amtes IV ([[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]) im [[Reichssicherheitshauptamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Studium ==&lt;br /&gt;
Fritz Rang war Sohn eines Kaufmanns. Nach seinem Schulabschluss 1917 nahm Rang ab Juli am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Rang als Soldat teil. Aus der kaiserlichen Armee wurde er Anfang 1919 als Unteroffizier entlassen, um zum Sommer 1919 dem [[Freikorps Epp]] beizutreten. Ab 1922/23 war er Mitglied in der [[paramilitär]]ischen Organisation [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]]. Er studierte [[Landwirtschaft]] sowie Naturwissenschaften und wurde 1931 zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Schroeder: &amp;#039;&amp;#039;„… eine Fundgrube der Schrifttumsinformation“. Die Leipziger „Arbeitsstelle für Schrifttumsbearbeitung beim Sicherheitshauptamt (SD)“ und die „SD-Verbindungsstelle an der deutschen Bücherei“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Monika Gibas]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Arisierung“ in Leipzig. Annäherung an ein lange verdrängtes Kapitel der Stadtgeschichte der Jahre 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2007, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde nach entsprechenden praktischen Erfahrungen im Oktober 1932 Landesbauernführer in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]/[[Niedersachsen]] sowie Geschäftsführer des Amtes für Agrarpolitik im [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Gau Weser-Ems. Zum 1. Oktober 1932 trat er der NSDAP ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.366.023) und 1933 der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 122.074).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/549145&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beim Sicherheitsdienst der SS ==&lt;br /&gt;
Seine politischen Ambitionen führten ihn im Januar 1934 zum Leiter der Presseabteilung im Hauptamt des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes der SS]]. Als ihn in dieser Funktion Dr. [[Franz Six]] ablöste, wechselte Dr. Rang ins Amt der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]] (Gestapo), wo er ebenfalls für die Pressearbeit zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 16. Dezember 1936 an den Präsidenten der [[Reichsschrifttumskammer]] teilte Dr. Rang mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich habe sämtliche Staatspolizeileitstellen im Reichsgebiet angewiesen, auftauchende Exemplare der Werke [[Thomas Mann]]s polizeilich zu beschlagnahmen und einzuziehen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat bei [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 479.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Oktober 1939 bis Januar 1940 leitete er die Staatspolizeistelle [[Zichenau]] in [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Reichssicherheitshauptamt ==&lt;br /&gt;
Nach dem Geschäftsverteilungsplan des [[Reichssicherheitshauptamt]]es (RSHA) vom März 1941 war Rang als [[SS-Sturmbannführer]] und [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] Chef der Amtsgruppe IV C (Karteiwesen). Durch die Umorganisation des RSHA im März 1944 wurde er – zwischenzeitlich [[SS-Standartenführer]] und [[Kriminaldirektor]] – als Leiter des Referates IV B 3 (Südgebiete) geführt. Er war auch Mitglied einer noch in der Nacht des 20. Juli 1944 gebildeten Sonderkommission des RSHA, die von Gestapochef [[Heinrich Müller (Gestapo)|Heinrich Müller]] geleitet wurde und mit der Ermittlung der Widerstandsgruppe um den Hitler-Attentäter [[Stauffenberg (Adelsgeschlecht)|Stauffenberg]] beauftragt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. August 1945 nahm man Rang gefangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Matthias Gafke: &amp;#039;&amp;#039;Heydrichs Ostmärker. Das österreichische Führungspersonal der Sicherheitspolizei und des SD 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 2015, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Spruchgericht [[Bielefeld]] verurteilte ihn am 10. Juli 1947 zu acht Jahren Gefängnis. Am 22. Juli 1948 wurde das Urteil zu seinen Gunsten auf sieben Jahre reduziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Aber nicht einmal diese Strafe saß er komplett ab. Im Juni 1950 wandelte der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen den noch zu verbüßenden Strafrest in eine Bewährungsstrafe um. Anschließend arbeitete Rang wieder als Lehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Gafke: &amp;#039;&amp;#039;Heydrichs Ostmärker. Das österreichische Führungspersonal der Sicherheitspolizei und des SD 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 2015, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Gafke: &amp;#039;&amp;#039;Heydrichs Ostmärker. Das österreichische Führungspersonal der Sicherheitspolizei und des SD 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-534-26465-0, S. 169ff.&lt;br /&gt;
* Michael Wildt: &amp;#039;&amp;#039;Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes&amp;#039;&amp;#039;, Hamburger Edition, Hamburg 2002, ISBN 3-930908-75-1.&lt;br /&gt;
* [[Jan-Pieter Barbian]]: &amp;#039;&amp;#039;Literaturpolitik im „Dritten Reich“. Institutionen, Kompetenzen, Betätigungsfelder&amp;#039;&amp;#039;.  In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Geschichte des Buchwesens]].&amp;#039;&amp;#039; Band 40. Frankfurt am Main : Buchhändler-Vereinigung, 1993, ISBN 3-7657-1760-6, S. 392&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035118408|VIAF=302437013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rang, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbauernführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rang, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Standartenführer und Kriminaldirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grottau]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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