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	<title>Fritz Plattner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Plattner&amp;diff=1558847&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 16. Februar 2025 um 01:15 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PlattnerFriedrich.jpg|mini|Fritz Plattner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich „Fritz“ Plattner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1901]] in [[Karlsruhe]]; † [[10. Februar]] [[1960]] ebenda) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] trat Plattner in den Dienst der Reichspost. Später besuchte er mehrere Kurse an der Handelshochschule und einen Fortbildungskurs am staatswissenschaftlichen Institut der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 trat Plattner als Kriegsfreiwilliger in das Reserve-Infanterie-Regiment 109 ein. Nach dem Kriegsende war er erneut bis 1920 im Postdienst tätig, anschließend arbeitete er bis 1922 als Sekretär beim christlichen Fabrik- und Transportarbeiterverband. 1922 wechselte er in einen kaufmännischen Beruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plattner trat 1923 der NSDAP bei und schloss sich zum 8. Juli 1925 der neugegründeten Partei wieder an ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 9.605).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/15850947&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1931 bis März 1938 war Plattner hauptamtlich als Funktionär für die NSDAP tätig. 1933 war er Landesobmann für Südwest und Gau-[[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|Betriebszellenleiter]] von Baden. Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] wurde Plattner mehrfach wegen der Beleidigung von führenden Politikern der Republik wie [[Joseph Wirth]] vor Gericht gestellt. Plattner hatte die folgende Behauptung über die [[Young-Plan#Die Haager Konferenzen|Haager Konferenz]] von 1930 aufgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Bei einem Hin und Her zwischen den Delegationen in der Sanktionsfrage habe der englische Schatzkanzler [[Philip Snowden, 1. Viscount Snowden|Snowden]] die Entschließung beantragt, dass nur mit vorheriger Zustimmung der alliierten Vertragsgegner eine neue Besetzung deutscher Gebiete durch Frankreich möglich wäre. Darauf habe sich Dr. Wirth erhoben und erklärt, dass er Frankreich das Recht zuerkenne, ohne die Einwilligung der übrigen Vertragsmächte die Besetzung des Gebiets vorzunehmen. Snowden habe hierauf erklärt: Meine Herren, ich kann nicht deutscher sein wie die Deutschen und ziehe hiermit meinen Antrag zurück“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchivbestand R 43 I/1454, Bl. 186–187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Straßenkämpfer wurde Plattner bei einer Auseinandersetzung in [[Neulußheim]] schwer verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im Reichstagshandbuch von 1938.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als öffentlicher Amtsträger war Plattner von 1930 bis 1933 Mitglied des Kreisrates von Karlsruhe und bis 1937 des Verwaltungsrates der Kreispflegeanstalt in Hub. Außerdem gab er die Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Betriebs-Stürmer&amp;#039;&amp;#039; aus. In Freiburg war das Gebäude der NSDAP-Kreisleitung an der Schwabentorstr. 2 nach ihm benannt (Fritz-Plattner-Haus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Reichstagswahl März 1933|März 1933]] bis Mai 1945 saß Plattner als Abgeordneter der NSDAP für den Wahlkreis 32 (Baden) im Reichstag. Er galt als Günstling des Gauleiters von Baden, [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] und war für sein brutales Vorgehen gegen politische Gegner bekannt. So zögerte er bei der Zerschlagung der freien Gewerkschaften 1933 nicht, auch Familienangehörige von gesuchten Gewerkschaftsführern in Haft zu nehmen, die er dadurch zur Rückkehr zwingen wollte, wie etwa im Falle von [[Gustav Schulenburg]]. Nachdem er bis 1938 als Gauobmann der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] im [[Gau Baden]] tätig gewesen war, wechselte Plattner als Oberregierungsrat in die [[Landesversicherungsanstalt]] Baden, der heutigen [[Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg|Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg]], wo er die Ausrichtung der Behörde auf völkisch-rassistische Zielorientierungen forcierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Wehner: &amp;#039;&amp;#039;Die Landesversicherungsanstalten Baden und Württemberg im „Dritten Reich“. Personalpolitik, Verwaltung und Rentenpraxis 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg. Karlsruhe 2017, S. 28–29 und S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Plattner von der Spruchkammer Karlsruhe 1948 als „Hauptbelasteter“ eingestuft und zu sechs Jahren Arbeitslager verurteilt. Zudem wurde der Einzug seines Vermögens angeordnet. Die Kammer urteilte, er habe „mit all seinen Kräften dazu beigetragen, dass es Hitler gelungen ist, seine Gewaltherrschaft zu errichten“. Gleichwohl wurde er aus Rücksicht auf seine angeschlagene Gesundheit schon 1950 aus der Haft entlassen. Bis zu seinem Tode 1960 verdiente er seinen Lebensunterhalt als Handelsreisender.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Wehner: &amp;#039;&amp;#039;Die Landesversicherungsanstalten Baden und Württemberg im „Dritten Reich“. Personalpolitik, Verwaltung und Rentenpraxis 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg. Karlsruhe 2017, S. 92–93 und S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Wehner: &amp;#039;&amp;#039;Die Landesversicherungsanstalten Baden und Württemberg im „Dritten Reich“. Personalpolitik, Verwaltung und Rentenpraxis 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg. Karlsruhe 2017, ISBN 978-3-9818343-0-7, S. 28–29, 92–93 und S. 108 (Kurzbiografie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130453366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130453366|VIAF=74960222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Plattner, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Rentenversicherung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSBO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Plattner, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Plattner, Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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