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	<title>Fritz Pirkl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Pirkl&amp;diff=1124659&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Quiorm: Begriffsklärungslink aufgelöst</title>
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		<updated>2026-03-06T22:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Begriffsklärungslink aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Pirkl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. August]] [[1925]] in [[Sulzbach (Sulzbach-Rosenberg)|Sulzbach]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz96047.html Fritz Pirkl], ([[Deutsche Biografie]])&amp;lt;/ref&amp;gt; heute Ortsteil von [[Sulzbach-Rosenberg]]; † [[19. August]] [[1993]] bei [[Aschau im Chiemgau]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Pirkl wurde als Sohn eines Eisenbahners geboren. Nach dem Schulbesuch erhielt er seine Einberufung zur [[Wehrmacht]] und nahm von 1943 bis 1945 als Panzersoldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in [[Ostpreußen]] und [[Schlesien]] teil. Kurz vor Kriegsende erlitt er eine Verwundung und kam in ein Lazarett in [[Karlsbad]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[DOD Deutscher Ostdienst]]&amp;#039;&amp;#039;, 12, Mai 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pirkl beteiligte sich 1945 am Aufbau des [[Bund der deutschen katholischen Jugend|Bundes der Deutschen Katholischen Jugend]] (BDKJ) in [[Nürnberg]]. Er nahm 1946 ein Studium der Psychologie, Volkswirtschaft und Geschichte an den Universitäten in [[Würzburg]] und [[Erlangen]] auf, das er 1950 mit dem Diplomexamen für Psychologie sowie 1952 mit der Promotion zum [[Doktor|Dr.&amp;amp;nbsp;phil.]] beendete. Anschließend arbeitete er kurzzeitig als Erziehungs- und Wirtschaftsberater. Von 1954 bis 1964 war er bei verschiedenen Dienststellen der Arbeitsverwaltung tätig, zunächst in Erlangen, wo er Ehrenmitglied der Katholischen Deutschen Studentenverbindung Gothia im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]] wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesamtverzeichnis des CV 1995&amp;#039;&amp;#039;, Seite T-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann bei der Hauptstelle der [[Bundesagentur für Arbeit|Bundesanstalt für Arbeit]] in Nürnberg. Hier wurde er zuletzt zum Verwaltungsoberrat befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde Fritz Pirkl vom [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Eugène Tisserant|Eugène Kardinal Tisserant]] zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 8.&amp;amp;nbsp;Juli 1968 in [[München]] durch [[Lorenz Jaeger|Lorenz Kardinal Jaeger]], Großprior der deutschen Statthalterei, sowie [[Hermann Josef Abs]], Statthalter in Deutschland, in den Orden investiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Jürgen Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem hat Freunde. München und der Ritterorden vom Heiligen Grab.&amp;#039;&amp;#039; EOS 2010, Seite 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Pirkl starb am 19. August 1993 beim Bergwandern in der Nähe von Aschau im Chiemgau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hss.de/news/detail/gruendungsmitglied-und-erster-vorsitzender-der-hss-news3420/?searchQuery=Fritz%20Pirkl |titel=25. Todestag von Fritz Pirkl. Gründungsmitglied und erster Vorsitzender der HSS |hrsg=Hanns-Seidel-Stiftung, Archiv für Christlich-Soziale Politik |datum=2018-08-01 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KAS-Junge Union Rheinland-Pfalz, Landestag in Alzey 1960-Bild-13166-2.jpg|mini|Eine Kundgebung in [[Alzey]] (1960)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pirkl trat 1949 in die [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] ein. Er schloss sich im gleichen Jahr der [[Junge Union|Jungen Union]] (JU) an, war von 1952 bis 1957 stellvertretender Vorsitzender und von 1957 bis 1961 Vorsitzender der JU [[Bayern]]. Von 1960 bis 1963 fungierte er als stellvertretender Bundesvorsitzender der JU Deutschlands. Von 1955 bis 1991 war er Mitglied des CSU-Landesvorstandes und von 1963 bis 1991 Mitglied des CSU-Präsidiums. Darüber hinaus war er von 1969 bis 1989 Landesvorsitzender der [[Arbeitnehmer-Union|Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft]] (CSA). 1966 beteiligte er sich an der Gründung der den Christsozialen nahestehenden [[Hanns-Seidel-Stiftung]], die er von 1967 bis zu seinem Tode leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Pirkl war von 1952 bis 1959 Ratsmitglied der [[Nürnberg|Stadt Nürnberg]]. Dem [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtag]] gehörte er von 1958 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 1. November 1984 an. Hier war er von 1958 bis 1962 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Heimatvertriebenen und Kriegsfolgegeschädigten und von 1962 bis 1966 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Sozialpolitische Angelegenheiten. Von 1984 bis 1993 war er Mitglied des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlamentes]]. [[Europawahl in Deutschland 1984|1984]] und [[Europawahl in Deutschland 1989|1989]] war er [[Spitzenkandidat]] seiner Partei zu den jeweiligen Europawahlen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Die Spitzenkandidaten der CSU bei Wahlen |url=http://www.hss.de/fileadmin/media/downloads/ACSP/0911_CSU-Spitzenkandidaten.pdf |wayback=20111212125609}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Pirkl wurde am 24. Juni 1964 als Staatssekretär für Arbeit und Soziale Fürsorge in die von Ministerpräsident [[Alfons Goppel]] geführte [[Bayerische Staatsregierung|Regierung]] des [[Bayern|Freistaates Bayern]] berufen und erhielt am 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 1966 seine Ernennung zum [[Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen|Staatsminister für Arbeit und Soziale Fürsorge]]. Er führte seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 die Amtsbezeichnung Staatsminister für Arbeit und Sozialordnung und gehörte seit 1978 auch der von Ministerpräsident [[Franz Josef Strauß]] geleiteten Folgeregierung an. &lt;br /&gt;
In dieser Zeit versuchte Ernst Nay, Leiter des [[Versorgungsamt|Versorgungsamtes]] München I, den Bescheid über den [[Berufsschadensausgleich]] für die Witwe des NS-Juristen [[Roland Freisler]] aufzuheben. Pirkl war jedoch einer seiner Vorgesetzten, der dieses Vorhaben behördenintern ablehnte und verhinderte. Anschließend wurde Nay schikaniert und aus dem Dienst gedrängt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Ortner |Titel=Der Hinrichter: Roland Freisler – Mörder im Dienste Hitlers |Ort=Göttingen |Datum=1995 |ISBN=3-88243-355-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17.&amp;amp;nbsp;Juli 1984 schied Pirkl aus der Landesregierung aus und wurde in seinem Ministeramt von [[Franz Neubauer (Politiker, 1930)|Franz Neubauer]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Opus Dei ==&lt;br /&gt;
Fritz Pirkl war seit seiner Zeit als JU-Funktionär eng mit der [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]-kirchlichen Vereinigung [[Opus Dei]] verbunden und blieb bis zu seinem Tod Präsident der Münchener &amp;#039;&amp;#039;Rhein-Donau-Stiftung e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, einer werkseigenen Institution, die Finanztransfers der Organisation mit [[Spanien]] und [[Lateinamerika]] abwickelt und der internationalen Geldbeschaffung für Opus-Dei-Zwecke dient.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9159313.html Die heilige Mafia des Papstes.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; 2/1995, S. 46–54 (hier: 51).&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion bildete Pirkl ein für das Opus Dei wichtiges Scharnier zwischen Kirche und Politik. Sein Nachfolger als Präsident wurde [[Norbert Geis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1956: Ehrenmitglied der [[Katholische Studentenverbindung|katholischen]] [[Studentenverbindung]] KDStV Ostmark Nürnberg im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]]&lt;br /&gt;
* 1965: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1967: Verdienstkreuz am Bande&lt;br /&gt;
* 1968: Ernennung zum [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritter vom Heiligen Grab]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern (1976) und Schulterband (1981)]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
* 1983: Ehrenring der Stadt [[Bamberg]]&lt;br /&gt;
* 1986: [[Bayerische Verfassungsmedaille]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1989: [[Hugo-Münsterberg-Medaille]]&lt;br /&gt;
* Namensgeber der &amp;#039;&amp;#039;Fritz-Pirkl-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Nürnberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Goppel I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Goppel II]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Goppel III]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Goppel IV]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Strauß I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Strauß II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|476|477|Pirkl, Fritz|[[Thomas Schlemmer]]|119502275}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000011742|Fritz Pirkl||Internationales Biographisches Archiv 44/1993 vom 25. Oktober 1993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119502275}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bayern.landtag.de/abgeordnete/abgeordnete-von-a-z/profil/fritz-pirkl/ Abgeordnetenprofil von Fritz Pirkl] auf der Seite des Bayerischen Landtages&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|119502275}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|1254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bayerische Sozialminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119502275|LCCN=n/84/218918|VIAF=42649854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pirkl, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hanns-Seidel-Stiftung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeits- und Sozialminister (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenrings der Stadt Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sulzbach-Rosenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pirkl, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CSU), MdL, bayerischer Staatsminister, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. August 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sulzbach-Rosenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschau im Chiemgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Quiorm</name></author>
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