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	<title>Fritz Pfleumer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T17:41:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Pfleumer&amp;diff=563373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Coronium: Ergänze Ref zu Stahlpulver/Tonband-Patent von 1928</title>
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		<updated>2026-04-01T05:58:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänze Ref zu Stahlpulver/Tonband-Patent von 1928&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Pfleumer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1881]] in [[Salzburg]]; † [[29. August]] [[1945]] in [[Radebeul]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Pfleumer, Ein deutscher Ingenieur (1881–1945). Zum Gedenken an seinen 125. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Jubiläen und Biografien 2006&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[Personen: März]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; |url=http://www.dgpt.org/de/Wir_denken_an.html%26year%3D2006 |wayback=20150923214141 }}, [[Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte]]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutsch-österreichischer [[Ingenieur]]. Er war der Erfinder des [[Tonband]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Fritz Pfleumer war der Sohn des aus [[Greiz]] stammenden österreichischen Druckereibesitzers Robert Pfleumer. Ab 1897 absolvierte er ein Ingenieurstudium in [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1915 entdeckten bei der Entwicklung von Kunstgummi die Ingenieure Fritz und sein Bruder &amp;#039;&amp;#039;Hermann Pfleumer&amp;#039;&amp;#039; in ihrem Dresdner Labor einen neuen Werkstoff, das [[Lignostone]]. Im Juni 1915 wurde das „Verfahren zum Verdichten von Holz“ zum Patent angemeldet, welches am 17. Mai 1916 ausgereicht wurde. Noch während des Ersten Weltkriegs gründeten sie mit Partnern die &amp;#039;&amp;#039;Holz-Veredlung GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, die jedoch nie die Produktion aufnahm. Da gemäß Versailler Friedensvertrag deutsche Patentrechte auf Verlangen an die Alliierten ausgeliefert werden mussten, sollten die Rechte vorübergehend in das Ausland ausgelagert werden. Während die Brüder Pfleumer sich aus der Firma zurückzogen, wurde hierzu [[Ludwig Roselius (Unternehmer)|Ludwig Roselius]] (HAG) gewonnen, der durch die Zwangswirtschaft bei Kaffee teilweise brachliegende Betriebsanlagen hatte. Er finanzierte 1919 den Bau einer Lignostone-Fabrik in Holland auf Lizenzbasis. Wenige Jahre später übernahm [[Hermann Röchling]] alle Aktivitäten zu Lignostone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 begann Fritz Pfleumer, für die Dresdner Zigarettenmaschinenfabrik „[[Universelle-Werke Dresden|Universelle]]“ einen haltbaren Überzug aus Bronzelack für Zigarettenmundstücke zu entwickeln. Aus den Erfahrungen mit dem Bronzelack entwickelte er 1927 einen Papierstreifen, auf dem gehärteter Stahlstaub mit Lack fixiert wurde und damit einen magnetisierbaren Tonträger – das [[Tonband]]. Dieses [[Magnetband]] war den bisher verwendeten [[Drahttongerät|Stahldrähten]] und -bändern weit überlegen und markierte einen Paradigmenwechsel in der Aufnahme und Wiedergabe von Audioaufnahmen. Am 31.&amp;amp;nbsp;Januar 1928 ließ er das Verfahren zur Herstellung von „Lautschriftträgern“ unter der Nummer DRP 544302 mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Verfahren zur Herstellung von Stahlpulver&amp;#039;&amp;#039; patentieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=544302| Code=C| Titel=Verfahren zur Herstellung von Stahlpulver| A-Datum=1928-01-31| V-Datum=1932-01-28| Erfinder=Fritz Pfleumer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 1928 stellte er einen Prototyp eines Magnetbandgeräts her, mit dem er in der Lage war, die Bänder anzuspielen. Die Bänder waren 16&amp;amp;nbsp;mm breit und zweispurig, die [[Bandgeschwindigkeit]] war 25&amp;amp;nbsp;cm/s, so dass rund 900&amp;amp;nbsp;m Magnetband in einer Stunde abliefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1932 überließ Pfleumer der [[AEG]] die [[Nutzungsrecht]]e an seinem Magnetband. Dort entwickelte [[Eduard Schüller (Ingenieur)|Eduard Schüller]] (1904–1976) ein erstes fertigungsreifes Magnetbandgerät. Das Gerät wurde im August 1935 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Magnetophon K 1&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit dem Magnetband &amp;#039;&amp;#039;Typ C&amp;#039;&amp;#039; bei der [[I.G. Farben]] auf der Funkausstellung in Berlin vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Pfleumer wohnte ab 1923 in Dresden-[[Gruna (Dresden)|Gruna]], bis er 1945 in Radebeul bei einem Lastwagenunfall zu Tode kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfinderfamilie Pfleumer ==&lt;br /&gt;
Fritz Pfleumer war der Sohn des in [[Greiz]] geborenen Robert Pfleumer (1848–1934) und der in [[Freiberg]] geborenen Minna Pfleumer geb. Hünich (1846–1932). Neben Fritz (* 1881) gab es die alle ebenfalls in Salzburg geborenen Geschwister Mimi (* 1877), Hans (* 1880), Hermann (* 1882), Otto (1884–1887) und Mizi (* 1889).&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Stadt Salzburg, Heimatstammbuch, Blatt „Pfleumer, Robert“ (ohne Datum, letztes eingetragenes Ereignis: 13. Juni 1934 beim Tod von Robert Pfleumer)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hans, auch gelernter Buchdrucker wie sein Vater, ging später in die USA, wurde dort naturalisiert und betätigte sich wie seine zwei überlebenden Brüder als Erfinder. Hermann machte eine Technikerausbildung und ging spätestens 1915 wie Fritz nach Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Engel, Gerhard Kuper, Frank Bell, und Joachim Polzer: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschichten: Magnetbandtechnik als Kulturträger – Erfinder-Biographien und Erfindungen – Chronologie der Magnetbandtechnik und ihr Einsatz in der Hörfunk-, Musik-, Film- und Videoproduktion&amp;#039;&amp;#039;. Polzer Media Group, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1906/1907 meldete die Familie in mehreren europäischen Ländern Patente auf eine „Kraftfahrzeugreifen-Füllung und Schaumstoff-Herstellung“ an, die als Erfinder und Anmelder „Pfleumer, Fritz, Hans, Hermann, Mimi, Mizi, Robert“ ausweist, also den Vater mit allen Kindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Patente GB 190603314; CH 36677; CH 36363; AT 31914; DK 9209&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Patente zu diesem Umfeld von Fritz folgten in weiteren Ländern in den folgenden Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|354|354|Pfleumer, Fritz|Helmut Lindner|13870306X}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Engel, Gerhard Kuper, Frank Bell, [[Joachim Polzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschichten. Magnetbandtechnik als Kulturträger. Erfinder-Biographien und Erfindungen. Chronologie der Magnetbandtechnik und ihr Einsatz in der Hörfunk-, Musik-, Film- und Videoproduktion&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Weltwunder der Kinematographie&amp;#039;&amp;#039; 9). Polzer, Potsdam 2008, ISBN 978-3-934535-27-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.roechling.com/fileadmin/downloads/Roechling%20Gruppe/Roechling%20Magazin/370_39_RoechlingMagazine-2-2003.pdf Röchling Magazin 2/2003: (PDF-Seite 11; 849&amp;amp;nbsp;kB) Lignostone; Erfolgsstory eines neuen Werkstoffs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13870306X|VIAF=90963689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfleumer, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfleumer, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Ingenieur und der Erfinder des Tonbands&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. August 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Radebeul]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Coronium</name></author>
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