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	<title>Fritz Peter Buch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Peter Johannes Buch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1894]] in [[Frankfurt (Oder)]]; † [[6. November]] [[1964]] in [[Wien]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]], [[Übersetzer]] und [[Regisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Filme ==&lt;br /&gt;
Fritz Peter Buch hat Literatur und Kunstgeschichte studiert und wurde 1921 als [[Dramaturg]] an das von [[Max Reinhardt]] geleitete [[Deutsches Theater Berlin|Deutsche Theater]] in [[Berlin]] engagiert. Anschließend arbeitete er als Bühnenautor und -regisseur. Von 1924 bis 1933 war er Oberspielleiter am [[Schauspiel Frankfurt|Schauspielhaus Frankfurt]], danach inszenierte er noch an verschiedenen weiteren Bühnen. Er war 1933 in Frankfurt am Main aufgrund einer Intrige des Chefdramaturgen und stellvertretenden Intendanten Friedrich Bethge fristlos entlassen worden. Damals ging es um sein Stück &amp;#039;&amp;#039;Vertrag von Karakat&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Vorgang führte ihn letztlich zur Filmindustrie und eröffnete ihm dort neue Erfolge.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Fligge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schöne Lübecker Theaterwelt.&amp;quot; Das Stadttheater in den Jahren der NS-Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck: Schmidt-Römhild, 2018. ISBN 978-3-7950-5244-7. S. 205. Zu Bethge vgl. S. 226f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Filmindustrie nach dem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Regierungsantritt dringend künstlerischen Nachwuchs benötigte, um die personellen Verluste auszugleichen, die sie durch Emigration und Berufsverbote erlitten hatte, bot die Berliner [[UFA|Ufa]] ihm 1935 die Regie in dem Film „Liebeslied“ an. Co-Regisseur war der Schnittmeister und Regieassistent [[Herbert B. Fredersdorf]], für den dies ebenfalls die erste selbstständige Regie in einem Langfilm war. Die Hauptrollen in diesem sentimentalen Sängerfilm um eine junge Frau, die mit Rücksicht auf ein kurz vor dem Tod ihrer Mutter geborenes Geschwisterchen auf ihre Liebe zu einem aufstrebenden jungen Komponisten verzichtet, spielten [[Carola Höhn (Schauspielerin)|Carola Höhn]] und der italienische [[Tenor (Stimmlage)|Tenor]] [[Alessandro Ziliani]]. Im Jahr darauf inszenierte Fritz Peter Buch das Dreiecksdrama „Waldwinter“ (mit [[Hansi Knoteck]], [[Hans Zesch-Ballot]] und [[Viktor Staal]]) und die von der Berliner Georg Witt-Film GmbH produzierte Liebestragödie „Annemarie“ (mit [[Gisela Uhlen]] und [[Victor von Zitzewitz]]). „Annemarie“, die Geschichte der Liebe einer jungen Dörflerin zu einem Kriegsfreiwilligen, der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] fällt, war unter Fritz Peter Buchs Filmen der erste, der deutliche [[NS-Propaganda]] enthielt. Der folgende Film – „Die Warschauer Zitadelle“ (1937) – vereinigte die Geschichte eines polnischen Freiheitskämpfers ([[Werner Hinz]]) mit massiver antisowjetischer Propaganda. Auch der im selben Jahr entstandene Film „Der Katzensteg“, der – mit [[Hannes Stelzer (Schauspieler, 1910)|Hannes Stelzer]] und [[Brigitte Horney]] in den Hauptrollen – eine Episode aus dem preußischen Befreiungskrieg gegen [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] schilderte, zählt heute zu den [[Propagandafilm|NS-Propagandafilmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 schrieb und inszenierte Fritz Peter Buch den Kriminalfilm „Der Fall Deruga“, der – mit [[Geraldine Katt]] und [[Willy Birgel]] in den Hauptrollen – die Geschichte einer jungen Amateurkriminalistin erzählt, die ihren geliebten Onkel von einer Mordanklage zu entlasten sucht. Im folgenden Jahr wandte er sich erneut dem Genre des Frauen- und Ehefilms zu. „Umwege zum Glück“ war ein mit [[Lil Dagover]] und [[Ewald Balser]] besetztes Eifersuchtsdrama; „Ein ganzer Kerl“ handelt von einer tüchtigen jungen Gutsverwalterin ([[Heidemarie Hatheyer]]), die ihren verbummelten Arbeitgeber ([[Albert Matterstock]]) „an die Scholle“ und zugleich an sich zu binden versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berliner [[Tobis-Tonbild-Syndikat|Tobis]] inszenierte Fritz Peter Buch 1941 den [[Jugendfilm]] „[[Jakko]]“, der – mit [[Norbert Rohringer]] in der Hauptrolle – die Geschichte eines elternlosen Zirkusjungen erzählt, der in der [[Hitlerjugend]] zu Pflichtgefühl und Ordnung findet. Der Film, der von der [[Filmprüfstelle]] die [[Filmprädikat|Prädikate]] „staatspolitisch wertvoll“, „volkstümlich wertvoll“ und „jugendwert“ erhielt, ist als [[Vorbehaltsfilm]] dem Publikum heute nur eingeschränkt zugänglich. Gleich danach inszenierte Fritz Peter Buch den Propagandafilm „Menschen im Sturm“, der das Schicksal einer Gruppe von Volksdeutschen schildert, die in Jugoslawien von der serbischen Soldateska drangsaliert werden. Die Hauptrollen in diesem Gegenwartsfilm spielten [[Olga Tschechowa]] und [[Siegfried Breuer]]. „Menschen im Sturm“ war Fritz Peter Buchs letzter Propagandafilm, bis zum Kriegsende inszenierte er nun ausschließlich Frauenfilme wie das Justizdrama „Die schwarze Robe“ (1944), das die Geschichte einer Rechtsanwältin ([[Lotte Koch]]) erzählt, die die ehemalige Geliebte ihres Mannes in einer Mordsache vor Gericht verteidigt, obwohl die andere aus der Affäre sogar ein Kind hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg leitete Fritz Peter Buch das Kabarett „Die Hinterbliebenen“, schrieb einige weitere Drehbücher und widmete sich der Übersetzung von Bühnenstücken aus der Feder von [[Agatha Christie]]. Nur einmal führte er nach 1945 noch Regie: in dem [[Zarah Leander|Zarah-Leander]]-Film „Cuba Cubana“ (1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1935: Liebeslied – Buch (mit [[Werner Eplinius]]), Regie (mit [[Herbert B. Fredersdorf]])&lt;br /&gt;
* 1935: Der Taler der Tante Sidonie (Kurzfilm) – Regie&lt;br /&gt;
* 1936: Waldwinter – Drehbuch (mit [[Curt J. Braun]]), Regie&lt;br /&gt;
* 1936: Alles für Veronika &amp;#039;&amp;#039;(Fräulein Veronika)&amp;#039;&amp;#039; – Drehbuchvorlage (Lustspiel „Alles für Veronika“)&lt;br /&gt;
* 1936: Annemarie. Die Geschichte einer jungen Liebe – Drehbuch (mit [[Bruno Wellenkamp]]), Regie&lt;br /&gt;
* 1937: Die Warschauer Zitadelle – Drehbuch, Regie&lt;br /&gt;
* 1937: Der Katzensteg – Regie&lt;br /&gt;
* 1937: Mit versiegelter Order ([[Karl Anton]]) – Drehbuchvorlage (Schauspiel „Vertrag um Karakat“)&lt;br /&gt;
* 1938: Der Fall Deruga – Drehbuch, Regie&lt;br /&gt;
* 1938: Spaßvögel (moselländisches Lustspiel mit [[Fritz Kampers]] und [[Fita Benkhoff]]) – Regie&lt;br /&gt;
* 1939: Umwege zum Glück – Drehbuch, Regie&lt;br /&gt;
* 1939: Ein ganzer Kerl – Drehbuch, Regie&lt;br /&gt;
* 1940: Das leichte Mädchen (Liebeskomödie mit [[Willy Fritsch]] und [[Friedl Czepa]]) – Drehbuch (mit [[Paul Helwig]]), Regie&lt;br /&gt;
* 1941: [[Jakko]] – Drehbuch, Regie&lt;br /&gt;
* 1941: [[Menschen im Sturm]] – Regie&lt;br /&gt;
* 1943: [[Sophienlund (1943)|Sophienlund]] ([[Heinz Rühmann]]) – Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1943: Gefährtin meines Sommers (Liebesfilm mit [[Anna Dammann]] und [[Paul Hartmann (Schauspieler, 1889)|Paul Hartmann]]) – Regie&lt;br /&gt;
* 1944: Die schwarze Robe – Drehbuch (mit [[Erich Ebermayer]]), Regie&lt;br /&gt;
* 1945: [[Das alte Lied (1945)|Das alte Lied]] (Liebesfilm mit [[Winnie Markus]] und [[Ernst von Klipstein]]) – Drehbuch, Regie&lt;br /&gt;
* 1948: [[Die kupferne Hochzeit]] (Heinz Rühmann) – Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1951: Frischer Wind in alten Gassen (kurzer Dokumentarfilm) – Drehbuch, Regie&lt;br /&gt;
* 1952: [[Ein ganz großes Kind]] ([[Paul Verhoeven (Regisseur, 1901)|Paul Verhoeven]]) – Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1952: [[Cuba Cabana]] – Drehbuch, Regie&lt;br /&gt;
* 1956: [[Verlobung am Wolfgangsee]] ([[Helmut Weiss (Schauspieler)|Helmut Weiss]]; Österreich) – Drehbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bühnenarbeiten ==&lt;br /&gt;
Für Lübeck ist für die Spielzeit 1938/39 das Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;Ein ganzer Kerl&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen, dem das gleichnamige Filmdrehbuch zugrunde lag (siehe oben S. 2). 1940 wurde hier noch das Drama &amp;#039;&amp;#039;Vertrag von Karakat&amp;#039;&amp;#039;(siehe oben S. 1)aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Fligge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schöne Lübecker Theaterwelt.&amp;quot; Das Stadttheater in den Jahren der NS-Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck: Schmidt-Römhild, 2018. ISBN 978-3-7950-5244-7. S. 563, 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher von Fritz Peter Buch (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Prinzessin Huschewind]], Weihnachtsmärchen in 6 Akten mit Illustrationen von [[Hans Baluschek]], Erschienen: 1922, Verlagsanstalt für Literatur und Kunst Hermann Klemm, Berlin&lt;br /&gt;
* Die Mainacht, Komödie in 3 Akten, Berlin 1943&lt;br /&gt;
* Ein ganzer Kerl, Komödie in 5 Akten&lt;br /&gt;
* Josefa und der Millionär, Lustspiel in 5 Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A – C. Erik Aaes – Jack Carson.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;595.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|6fcd79eccedc4d7dbe47b32e172e2509}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0117932}}&lt;br /&gt;
* [https://emuseum.duesseldorf.de/people/34759/fritz-peter-buch Fritz Peter Buch, Kurzbiografie mit Werksverzeichnis] (Abgerufen am 11. September 2024)&lt;br /&gt;
* [https://www.zarahleander.de/kollegen.html www.zarah-leander.de] Kurzbiografie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137520549|VIAF=20120702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buch, Fritz Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsfilmkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buch, Fritz Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Buch, Fritz Peter Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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