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	<title>Fritz Peter (General) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-05-19T08:07:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Peter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1927]] in [[Bralitz]]) war Offizier in der [[Nationale Volksarmee|NVA]] und letzter Leiter der [[Zivilverteidigung der DDR]]. Er war zudem der letzte [[General]] der NVA, der zum [[Generaloberst]] befördert wurde. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurde er wegen seiner Mitverantwortung für die Toten an der [[innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] angeklagt und verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Fleischer]]s und [[Bauern]] ergriff nach dem Besuch der achtklassigen Schule den Beruf des Landwirtes. Im September 1944 wurde er erst zum [[Reichsarbeitsdienst|RAD]], dann schon im November 1944 als 16-Jähriger zur [[Wehrmacht]] eingezogen und geriet im April 1945 in [[Sowjetunion|sowjetische Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung 1948 trat er in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und die [[Deutsche Volkspolizei]] ein. Nach einem Jahr als [[Kurs (Lehrveranstaltung)|Kursant]] war Peter als Gruppenführer bei der [[Deutsche Volkspolizei|VP-Bereitschaft]] [[Potsdam]]. Dem schloss sich der Dienst als Zugführer und stellvertretender Kommandeur für Ausbildung bei der VP-Bereitschaft [[Apolda]] an. Nach einem Sonderlehrgang in der Sowjetunion war Peter von 1952 bis 1956 Ober[[adjutant]] und Leiter der Adjudantur im Ministerium des Innern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wechselte er zum [[Ministerium für Nationale Verteidigung]] und diente dort bis 1959, unter anderem als Leiter der Abteilung Operationen. Nach seinem Besuch der [[Militärakademie des Generalstabes der Russischen Streitkräfte|Generalstabsakademie]] der UdSSR von 1959 bis 1961 war Peter bis 1962 Stellvertreter des Kommandeurs und Stabschef der [[9. Panzerdivision (NVA)|9. Panzerdivision]] in [[Eggesin]]. Danach diente er bis 1964 als Stellvertreter des [[Stadtkommandant]]en und Chef des Stabes in der Stadtkommandantur [[Ost-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1969 war Peter als Stellvertreter des Chefs und Stabschef des [[Militärbezirk III|Militärbezirkes III]] ([[Leipzig]]) tätig. In dieser Zeit (1966) wurde er zum [[Generalmajor#NVA|Generalmajor]] ernannt. Dem Dienst in Leipzig schloss sich bis 1972 die Aufgabe als Stellvertreter des Chefs des Stabes der &amp;#039;&amp;#039;Vereinten Streitkräfte des [[Warschauer Pakt|Warschauer Vertrages]]&amp;#039;&amp;#039; an. Nach der Bildung des [[Kommando Landstreitkräfte|Kommandos Landstreitkräfte]] (Kdo. LaSK) wurde Peter Stellvertreter des Chefs der LaSK und Chef des Stabes. Er war damit der Stellvertreter von [[Horst Stechbarth]]. Am 1. März 1974 wurde Peter zum [[Generalleutnant#NVA|Generalleutnant]] befördert. Von 1976 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Dienst am 30. April 1990 war er Leiter der Zivilverteidigung der DDR. Anlässlich des vierzigsten Jahrestages der DDR am 7. Oktober 1989 wurde Peter zum [[Generaloberst#Nationale Volksarmee bis 1990|Generaloberst]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1990 erfolgte seine Berufung zum Regierungsbeauftragten zur Auflösung des [[Ministerium für Staatssicherheit|Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS)]] durch Ministerpräsident [[Hans Modrow]]. Am 31. Mai 1990 wurde er auch vom neuen [[Ministerium des Innern (DDR)|Innenminister]] [[Peter-Michael Diestel]] zum Sekretär der Regierungskommission zur Auflösung des ehemaligen MfS/AfNS berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland vom 1. Juni 1990&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] am 3. Oktober 1990 endete seine Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verurteilung wegen Beihilfe zum Totschlag ==&lt;br /&gt;
Peter wurde am 1. März 1994 im Zuge der [[Mauerschützenprozesse]] zusammen mit weiteren ehemaligen NVA-Offizieren vor dem [[Kammergericht|Kammergericht Berlin]] wegen Beihilfe zum Totschlag und versuchten Totschlag angeklagt. Die Staatsanwaltschaft stützte sich auf Jahresbefehle über Maßnahmen an der innerdeutschen Grenze, die von Peter als Angehörigem des Kollegiums des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR mitbeschlossen wurden. Ihm wurde Mitverantwortung für den [[Schießbefehl]] und die [[Selbstschussanlage]]n an der Grenze vorgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Mielke: [https://www.welt.de/print-welt/article661270/NVA-Generaele-blasen-per-Attest-zum-Rueckzug.html &amp;#039;&amp;#039;NVA-Generäle blasen per Attest zum Rückzug.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. August 1995, abgerufen am 9. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Mai 1997 wurde er zu einem Jahr und zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Im selben Prozess wurden auch [[Joachim Goldbach]], [[Heinz Handke]] und [[Harald Ludwig]] verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Wilhelm Fricke: [http://www.kas.de/wf/doc/kas_2302-544-1-30.pdf &amp;#039;&amp;#039;Grenzverletzer sind festzunehmen oder zu vernichten.&amp;#039;&amp;#039;], Webseite der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]. Abgerufen am 9. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
* 1976 [[Artur-Becker-Medaille]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1978 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1981 [[Scharnhorst-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1984 Ehrentitel [[Verdienter Angehöriger der Nationalen Volksarmee]]&lt;br /&gt;
* 1987 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Ch. Links, Berlin 2000, ISBN 3-86153-209-3&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=fritz-peter|lemma=Peter, Fritz|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=2634}}&lt;br /&gt;
* [[Clemens Heitmann (Historiker)|Clemens Heitmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Peter – Leiter der Zivilverteidigung der DDR.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Ehlert]], [[Armin Wagner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Genosse General! Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, Berlin 2003, S. 473–502.&lt;br /&gt;
* Toralf Rummler, Petra Schäfter: &amp;#039;&amp;#039;Gewalttaten an der deutsch-deutschen Grenze.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Marxen]], [[Gerhard Werle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Strafjustiz und DDR-Unrecht.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 2. Teilband. De Gruyter, Berlin 2002, ISBN 978-3-89949-007-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2018-10-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Peter, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Landstreitkräfte der NVA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Scharnhorst-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Peter, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, zuletzt Generaloberst, Leiter der Zivilverteidigung der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bralitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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