<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_Neumayer</id>
	<title>Fritz Neumayer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_Neumayer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Neumayer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T17:23:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Neumayer&amp;diff=42377&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 9. Januar 2026 um 18:28 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Neumayer&amp;diff=42377&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-09T18:28:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker Fritz Neumayer. Zu anderen Personen siehe [[Fritz Neumeyer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Neumayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1884]] in [[Kaiserslautern]]; † [[12. April]] [[1973]] in [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000004805|Fritz Neumayer||&amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 20/1973 vom 7. Mai 1973}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]], später [[Freie Volkspartei|FVP]]). Er war von 1947 bis 1948 Minister für Wirtschaft und Verkehr des Landes [[Rheinland-Pfalz]], von 1952 bis 1953 [[Bundesbauministerium|Bundesminister für Wohnungsbau]] und von 1953 bis 1956 [[Bundesministerium der Justiz|Bundesminister der Justiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] begann Neumayer zunächst ein Studium der [[Medizin]], absolvierte dann aber ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Universität Straßburg|Straßburg]], welches er mit dem ersten und 1910 mit dem zweiten juristischen [[Staatsexamen]] beendete. 1906 wurde er Mitglied des [[Corps Rhenania Würzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kösener Corpslisten&amp;#039;&amp;#039; 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;143&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 461.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1911 war er als [[Rechtsanwalt]] in [[Kaiserslautern]] tätig. 1945 wurde er zum Präsidenten des [[Landgericht Kaiserslautern|Landgerichts Kaiserslautern]] berufen. Nach seinem Ausscheiden aus dem Ministeramt 1956 wurde Neumayer erst [[Aufsichtsrat]]svorsitzender der [[Pfaff (Unternehmen)|Pfaff AG]], später Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Neumayer entstammt einer alteingesessenen [[Pfalz (Region)|pfälzischen]] [[Jurist]]enfamilie mit liberaler Tradition. Bereits sein Großvater und sein Vater saßen für die [[Nationalliberale]]n im bayerischen Parlament, als die [[Pfalz (Bayern)|Pfalz zu Bayern]] gehörte. Sein Großonkel, der Naturwissenschaftler [[Georg von Neumayer]], gilt als Begründer der [[Antarktis]]-Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neumayer war verheiratet und hatte vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] trat Neumayer in die FDP ein. Er gehörte mit [[Thomas Dehler]] und [[Alfred Onnen]] zu der parteiinternen Untersuchungskommission, die die [[Naumann-Kreis|Naumann-Affäre]] von 1952 untersuchte. Anfang 1956 verließ er mit den anderen FDP-Bundesministern die Liberalen und wurde Mitglied der neu gegründeten [[Freie Volkspartei|Freien Volkspartei]] (FVP), mit der er sich schon nach gut einem Jahr der [[Deutsche Partei|DP]] anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Neumayer war 1946/47 Mitglied der [[Beratende Landesversammlung (Rheinland-Pfalz)|Beratenden Landesversammlung]] des [[Rheinland-Pfalz|Landes Rheinland-Pfalz]] und dort Vorsitzender der gemeinsamen Fraktion der liberalen Parteien &amp;#039;&amp;#039;Sozialer Volksbund&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Liberale Partei&amp;#039;&amp;#039;, die in Rheinhessen und der Pfalz bzw. im Rheinland getrennt voneinander angetreten waren. Dem [[Rheinland-Pfälzischer Landtag|Rheinland-Pfälzischen Landtag]] gehörte er von 1947 bis 1951 an. Bis zum 9. Juli 1947, als er zum Landesminister ernannt wurde, blieb er Vorsitzender der liberalen Fraktion. Anschließend wurde sein Landtagsmandat bis zum 9. April 1948 zum Ruhen gebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis 1957 war Neumayer [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Am 23. Februar 1956 verließ er gemeinsam mit der so genannten „Euler-Gruppe“ die FDP-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]] und gehörte dem Bundestag zunächst als [[fraktionsloser Abgeordneter]] an. Am 15. März 1956 wurde er Mitglied der von der Euler-Gruppe gebildeten „Demokratischen Arbeitsgemeinschaft“, die sich am 26. Juni 1956 in FVP-Bundestagsfraktion umbenannte und am 14. März 1957 schließlich mit der [[Deutsche Partei|DP]] die DP/FVP-Fraktion bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Neumayer ist stets über die [[Landesliste]] Rheinland-Pfalz in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Vom 9. Juli 1947 bis zum 9. April 1948 war Neumayer [[Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung RLP|Minister für Wirtschaft und Verkehr]] des Landes Rheinland-Pfalz in der von [[Ministerpräsident]] [[Peter Altmeier]] geführten Landesregierung. In dieser Funktion war er auch Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz im Eisenbahn-Verkehrsrat der [[Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eisenbahndirektion Mainz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Eisenbahndirektion Mainz&amp;#039;&amp;#039; 1947, S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der [[Staatsbahn]] in der [[Französische Besatzungszone|französisch besetzten Zone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juli 1952 wurde er als Nachfolger des verstorbenen [[Eberhard Wildermuth]] als [[Bundesbauministerium|Bundesminister für Wohnungsbau]] in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Konrad Adenauer]] geleitete [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1953]] wurde er am 20. Oktober 1953 zum [[Bundesministerium der Justiz|Bundesminister der Justiz]] ernannt. In dieser Funktion engagierte er sich vor allem für eine [[Strafrecht]]sreform. Im Zuge einer Kabinettsumbildung schied er aus Altersgründen am 16. Oktober 1956 aus der Bundesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
* 1956: Großkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Kabinett Altmeier I]] – [[Kabinett Adenauer I]] – [[Kabinett Adenauer II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 600.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesbauminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesjustizminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Adenauer I&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Adenauer II&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste FDP-Fraktionsvorsitzende im Rheinland-Pfälzischen Landtag&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116983663|VIAF=49991157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neumayer, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (FDP Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Kaiserslautern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schienenverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Landgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neumayer, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDP, FVP, DP), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
	</entry>
</feed>