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	<title>Fritz Modrow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T13:46:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Modrow&amp;diff=1854129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt</title>
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		<updated>2025-10-16T23:31:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz Modrow ca. 90 Jahre alt.jpg|mini|Fritz Modrow (ca. 1978)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Johannes Albert Modrow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1888]] in [[Bartkowo|Bartikow]], [[Landkreis Greifenhagen|Kreis Greifenhagen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kreiskalender97&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Wolfes |Hrsg=Landkreis Harburg |Titel=Fritz Modrow (1888–1986). Zur Biographie des Jesteburger Künstlers |Sammelwerk=Kreiskalender &amp;#039;97 |Verlag=Lühmanndruck Harburger Zeitungsgesellschaft |Ort=Hamburg-Harburg |Datum=1998 |Seiten=69–74 |Kommentar=Der Geburtsort wurde im Kreiskalender &amp;#039;97 korrigiert. Im Kreiskalender &amp;#039;95 wird noch Stettin als Geburtsort angegeben.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsregister StA Berlin VIII, Nr. 1205/1913&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[24. Januar]] [[1986]] in [[Kippenheim]] / [[Schwarzwald]]) war ein deutscher [[Maler]], [[Architekt]] und [[Kunstgewerbler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Modrow wurde 1888 als Sohn eines Großbauern in Bartikow&amp;lt;ref name=&amp;quot;kreiskalender97&amp;quot; /&amp;gt; geboren. Nach der Schulzeit studierte er Architektur und Baukunst an der Baugewerkschule in [[Stettin]] und widmete sich bereits intensiv der Malerei. Modrow nahm nach ersten Arbeiten als freier Künstler 1909 ein Studium an der [[Preußische Akademie der Künste|Akademie der Künste]] in [[Berlin]] auf. Dort beeinflussten ihn insbesondere [[Max Liebermann]] und [[Lovis Corinth]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jesteburg&amp;quot;&amp;gt;Hans-Heinrich Wolfes: [https://www.jesteburg.de/portal/seiten/fritz-modrow-7000115-20150.html Fritz Modrow], Jesteburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss des Studiums errichtete Modrow ein erstes Atelier in [[Berlin-Moabit]]. Unter den Baudirektoren Frey und Ötken beteiligte sich Modrow an zahlreichen Baugestaltungen und Restaurationsprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 heiratete Modrow Frieda Luise Brüger (1891–1968) die selber als Kunstgewerblerin tätig war und teilweise nach Entwürfen ihres Mannes Gobelins herstellte. Bereits im Jahr 1914 wurde Modrow im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einberufen und kehrte erst im Frühjahr 1919 nach Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg betätigte sich Modrow als Maler und als Bühnenbildner an verschiedenen Theatern in [[Berlin]], darunter auch für Inszenierungen von [[Max Reinhardt]] am [[Deutsches Theater (Berlin)|Deutschen Theater]]. In den 1920er und 1930er Jahren war er auch im Bereich der Innenausgestaltung von Kirchen, öffentlichen Gebäuden und Privathäusern tätig. So erhielt er u.&amp;amp;nbsp;a. den Auftrag für die Raumgestaltung der im Zusammenhang mit der Neugründung des Bistums Berlin zur [[Kathedrale]] erhobenen und zwischen 1930 und 1932 grundlegend umgebauten [[St.-Hedwigs-Kathedrale|St.-Hedwigs-Kirche]]. Er war auch an der Gestaltung der evangelischen Kirche in [[Stargard]] und dem während der dreißiger Jahre vielbesuchten [[Ballhaus Resi]] in der Nähe des [[Alexanderplatz]]es beteiligt. Von diesen Tätigkeiten ist aufgrund der beinahe vollständigen Kriegszerstörung der betreffenden Gebäude in Berlin nichts erhalten geblieben. Modrow erwarb sich in dieser Zeit auch ein Prestige als Gestalter von Filmkulissen, welches ihm auch in den folgenden Jahrzehnten noch zu zahlreichen Aufträgen der Filmindustrie verhalf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1930er Jahren zog Modrow mit seiner Frau nach [[Oleszna (Stettin)|Henningsholm]] in [[Pommern]]. Henningsholm, zwischen Wielgow und Płonia südöstlich von [[Stettin]] gelegen, heißt heute Oleszna und wurde 1939 Stettin angegliedert. Er leitete die Bauerweiterung des Schlosses in Bodenhausen des Barons von Bodenhausen und übernahm anschließend die Innengestaltung der neu entstandenen Räumlichkeiten. Modrow erwarb ein Grundstück, auf dem er nach eigenen Plänen eine Landvilla und ein Atelier errichten ließ. Das Gebäude ist bis heute erhalten geblieben. Ca. 1944 wurde er als 56-Jähriger zum Kriegsdienst eingezogen und geriet bald in englische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luise Modrow floh nach der Eroberung von Henningsholm durch die sowjetische Armee nach [[Wesermünde]]. Als mittelloser Mann kam Modrow 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach [[Jesteburg]] südlich von Hamburg. Zusammen mit seiner Frau lebte Modrow nach dem Krieg ein Leben in äußerster Armut. Im Jahr 1951 erhielten sie durch den Drogisten Bonnes eine Wohnung im ehemaligen Pfarrwitwenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren betätigte sich Modrow an der Ausgestaltung von Bauten in Jesteburg und als Kunstgewerbler. Er gestaltete auch ein Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges auf dem Niedersachsenplatz im Zentrum des Ortes und war weiterhin als Maler tätig. Modrow unternahm mehrfach Reisen nach [[Luzern]] in die [[Schweiz]]. Modrow arbeitete auch für die Filmstudios in [[Bendestorf]], für die er Bühnen- und Kulissenbilder schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode seiner Frau im Jahr 1968 zog er zu seiner Tochter in den Schwarzwald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jesteburg&amp;quot; /&amp;gt; Seine Arbeitskraft wurde durch eine einsetzende Sehschwäche bis hin zur völligen Erblindung eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Im Kunsthandel wird Modrow als „norddeutscher Landschaftsmaler“ bezeichnet. Neben einer Vielzahl von Landschafts-, Hafen- und Ortschaftsbildern schuf er aber auch zahlreiche Porträts und Porträtstudien sowie Alltagsdarstellungen verschiedener Art. Eine Sammlung seiner Werke aus verschiedenen privaten Schenkungen befindet sich heute im Besitz der Samtgemeinde Jesteburg und ist dort teilweise im Rathaus ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Brockmann: [http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article106911425/Jesteburg-bekam-Modrow-Gemaelde.html Jesteburg bekam Modrow-Gemälde], [[Hamburger Abendblatt]], 28. September 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Modrow sind bisher Ausstellungen zu seinen Lebzeiten in [[Freiburg im Breisgau]], [[Karlsruhe]], [[Wiesbaden]] und [[Hamburg]] bekannt. Das Staatsarchiv von Stettin verfügt über drei Gemälde von Fritz Modrow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://willa-lentza.pl/Ausstellungen/3-Gemlde_von_Fritz_Johannes_Modrow |titel=Gemälde von Fritz Johannes Modrow. Ausstellung vom 11. Juni 2021 bis 30. November 2022 in der Villa Lentz |titelerg=willa-lentza.pl |datum=2021 |abruf=2022-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Werke befinden sich im Bestand des [[Nationalmuseum Stettin|Nationalmuseums Stettin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stettin1998&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Igielska |Hrsg=Schloss der Pommerschen Herzöge |Titel=Stettin in der deutschen und polnischen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts |TitelErg=Ausstellungskatalog |Verlag=Edition Pommern |Ort=Stettin |Datum=1998 |ISBN=978-83-906184-9-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Małgorzata Annusewicz |url=https://gs24.pl/cenny-obraz-do-kupienia-panorama-szczecina-z-lat-40/ar/5331314 |titel=Panorama Szczecina z lat 40 |titelerg=gs24.pl |datum=2009-03-30 |abruf=2022-05-07 |sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1995: Ausstellung von 31 Werken im Heimathaus in Jesteburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Karl-Hermann Meyer, Hans-Heinrich Wolfes |Titel=Jesteburg 1202–2002. Vom Bauerndorf zur Großgemeinde |Verlag=Jesteburger Arbeitskreis für Heimatpflege |Ort=Jesteburg |Datum=2002 |ISBN=3-00-009402-4 |Seiten=261–262}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998: „Stettin in der deutschen und polnischen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts“ im [[Stettiner Schloss]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;stettin1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999: „Stettin in der deutschen und polnischen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts“ in Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ewa Gwiazdowska |Hrsg=[[Nationalmuseum Stettin]] |Titel=Views of Szczecin. Iconographic Sources for the History of the City from the 16th Century to 1945 |TitelErg=Widoki Szczecina. Źródła ikonograficzne do dziejów miasta od XVI wieku do 1945 roku |Verlag=Zapol |Ort=Stettin |Datum=2001 |ISBN=83-86136-11-1 |Seiten=437-439, Ill. Nr. 104 |Sprache=pl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Barbara Igielska |Hrsg=[[Stettiner Schloss|Schloss der Pommerschen Herzöge]] |Titel=Stettin in der deutschen und polnischen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts |TitelErg=Ausstellungskatalog |Verlag=Edition Pommern |Ort=Stettin |Datum=1998 |ISBN=83-906184-9-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Matthias Wolfes]] |Hrsg=Landkreis Harburg |Titel=Universelles Künstlertum zwischen Aufbruch und Heimkehr. Zum Lebensweg des Jesteburger Malers Fritz Modrow |Sammelwerk=Kreiskalender &amp;#039;95 |Verlag=Lühmanndruck Harburger Zeitungsgesellschaft |Ort=Hamburg-Harburg |Datum=1996 |Seiten=152–158}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Matthias Wolfes |Hrsg=Landkreis Harburg |Titel=Fritz Modrow (1888–1986). Zur Biographie des Jesteburger Künstlers |Sammelwerk=Kreiskalender &amp;#039;97 |Verlag=Lühmanndruck Harburger Zeitungsgesellschaft |Ort=Hamburg-Harburg |Datum=1998 |Seiten=69–74}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Karl-Hermann Meyer, Hans-Heinrich Wolfes |Titel=Jesteburg 1202–2002. Vom Bauerndorf zur Großgemeinde |Verlag=Jesteburger Arbeitskreis für Heimatpflege |Ort=Jesteburg |Datum=2002 |ISBN=3-00-009402-4 |Seiten=197–198, 253, 261–262}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=John Castagno |Titel=Modrow, Fritz |Sammelwerk=European artists III. Signatures and monograms from 1800 |Verlag=Scarecrow Press |Ort=Lanham |Datum=2009 |ISBN=978-0-8108-6208-1 |Seiten=145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Fritz Modrow bei [http://www.artnet.de/artist/720986/fritz-modrow.html www.artnet.de]&lt;br /&gt;
* Fritz Modrow auf {{Webarchiv |url=https://www.jesteburg.de/portal/seiten/fritz-modrow-7000115-20150.html |text=Jesteburg.de |wayback=20160325135017}} (mit Porträt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035095149|VIAF=303129720}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Modrow, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Modrow, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Modrow, Fritz Johannes Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Architekt und Kunstgewerbler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bartkowo|Bartikow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kippenheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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