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	<title>Fritz Meurer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:58:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Meurer&amp;diff=2658938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Tätigkeit */</title>
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		<updated>2024-10-08T16:58:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Tätigkeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Offizier Fritz Meurer. Zum Pharmakologen und Mediziner siehe [[Friedrich Meurer]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:FrMeurer.jpg|mini|hochkant|Fritz Meurer als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Meurer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;Fritz&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1896]] in [[Lahr/Schwarzwald]]; † nach 1975) war ein deutscher [[Offizier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
In seiner Jugend besuchte Meurer von 1902 bis 1912 die Volksschule und ein Humanistisches Gymnasium. 1912 bestand er das Einjährige. Danach war er bis zum August 1914 Volontär in einer Maschinenfabrik und einem Elektrizitätswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab August 1914 nahm Meurer als Freiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Am 23. September 1915 wurde er zum [[Leutnant der Reserve]] ernannt. Anschließend studierte er fünf Semester Elektrotechnik am Technikum in Mittweida. Das Ingenieurexamen bestand er 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1925 arbeitete Meurer dann als Ingenieur in den Betriebsbüros Tauberbischofsheim und Sinsheim der Badischen Landeselektrizitätsversorgung in Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1925 wurde Meurer Zivilangestellter der [[Reichswehr]] beim [[Wehrkreis]]kommando V in Stuttgart, in der Abteilung Landesschutz. Politisch gehörte er seit 1932 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit bis 1944 ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1933 trat Meurer als hauptberuflicher Funktionär in die [[Sturmabteilung]] (SA) ein, wurde dort Chef des Ausbildungswesens bei der SA-Obergruppe 5 (Frankfurt am Main) und behielt diese Stellung bis Mai 1935. Seit dem Sommer 1934 war die Organisation des Chefs des Ausbildungswesens allerdings von der SA losgelöst und bestand als selbständige Gliederung. Innerhalb der SA erreichte Meurer den Rang eines [[SA-Sturmbannführer]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee406&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 406.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 kehrte Meurer zum Militär zurück: Zum 1. Mai 1935 wurde er als Ergänzungsoffizier mit dem Dienstgrad eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] reaktiviert und dem Militärverwaltungswesen zugeteilt: Vom 1. Mai 1935 bis 31. Dezember 1938 tat er Dienst als Adjutant beim Wehrbezirkskommando Stuttgart 1. Während dieser Zeit wurde er am 31. Mai 1938 zum [[Major]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1939 wurde Meurer zur Wehrersatz-Inspektion Karlstadt versetzt, der er bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs angehörte. Während des Krieges wurde er erst nach Nürnberg, dann kurzzeitig zur Division z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V. 13 und schließlich zum Stab der Wehrersatzinspektion [[Cheb|Eger]] versetzt. Anschließend leitete er ein Durchgangslager an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. In dieser Kriegsphase wurde er am 1. September 1941 zum [[Oberstleutnant]] und am 1. September 1944 zum [[Oberst]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stabschef beim Chef des Kriegsgefangenenwesens (1944–1945) ===&lt;br /&gt;
Nach der Ernennung von [[Gottlob Berger]] zum Chef des Kriegsgefangenenwesens der Wehrmacht am 1. Oktober 1944 wählte dieser Meurer, der ein alter Freund von ihm aus seiner schwäbischen Heimat war, als seinen Stabschef aus und übertrug ihm – Streit zufolge – „im wesentlichen“ seine Dienstgeschäfte als Chef des Kriegsgefangenenwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Streit: &amp;#039;&amp;#039;Keine Kameraden: die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;, 1991, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1944 und Januar 1945 organisierte Meurer im Auftrag von Berger die Ermordung des kriegsgefangenen französischen Generals [[Gustave Mesny|Mesny]], der am 18. Januar 1945 von Untergebenen Meurers erschossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Meurer im Rahmen der [[Nürnberger Prozesse]] als Zeuge vernommen, wobei man insbesondere Auskünft von ihm über die Organisation des deutschen Kriegsgefangenenwesens während des Weltkrieges sowie über die Ermordung des Generals Mesny zu erlangen versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. September 1953 wurde Meurer in [[Paris]] in Abwesenheit [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]]. Im November 1959 wurde von deutschen Stellen [[Haftbefehl]] gegen ihn wegen seiner Rolle bei der Tötung von Mesny erlassen. Er blieb zunächst bis April 1960 in [[Untersuchungshaft (Deutschland)|Untersuchungshaft]]. Im Mai legte der Oberstaatsanwalt in Essen die Anklage vor. Das [[Ermittlungsverfahren]] gegen ihn zog sich hin und wurde schließlich 1976 aufgrund von [[Verhandlungsfähigkeit (Deutschland)|Verhandlungsunfähigkeit]] eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee406&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Meurer war verheiratet und hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umfangreiche Betrachtungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sebastian Weitkamp: &amp;#039;&amp;#039;„Mord mit reiner Weste“. Die Ermordung des Generals Maurice Mesny im Januar 1945.&amp;#039;&amp;#039;, in: Timm C. Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Verbrechen – Situation und Intention: Fallbeispiele.&amp;#039;&amp;#039; Martin Meidenbauer Verlag / Peter Lang, München 2006, S. 31–40.&lt;br /&gt;
* Ders: „Anatomie eines Kriegsverbrechens – der Mord an General Maurice Mesny im Januar 1945“, in: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Braune Diplomaten. [[Horst Wagner (Diplomat)|Horst Wagner]] und [[Eberhard von Thadden]] als Funktionäre der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. J.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;W. Dietz, Bonn 2008, ISBN 978-3-8012-4178-0, S. 327–370, zudem 371–386 und 409–416.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einträge in Nachschlagewerken:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* Ernst Schraepler: &amp;#039;&amp;#039;Ursachen und Folgen. Vom deutschen Zusammenbruch 1918 und 1945 bis zur staatlichen Neuordnung Deutschlands in der Gegenwart. Eine Urkunden- und Dokumentensammlung zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, S. 483.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-1225_1.pdf Protokolle von Vernehmungen Meurers in den Jahren 1946 und 1947 beim Institut für Zeitgeschichte (Zeugenschrifttum Meurer 1)] (PDF; 16,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-1225_2.pdf Protokolle von Vernehmungen Meurers in den Jahren 1946 und 1947 beim Institut für Zeitgeschichte (Zeugenschrifttum Meurer 2)] (PDF; 12,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meurer, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Deutsches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meurer, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meurer, Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, zuletzt Oberst im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lahr/Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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