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	<title>Fritz Mader - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 6. März 2025 um 22:58 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-06T22:58:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Mader&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1900]] in [[Eschelbach (Neuenstein)|Eschelbach]]/[[Öhringen]]; † [[1998]] in [[Waiblingen]]) war ein deutscher Künstler, Kunsterzieher und politischer Funktionär ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Mader war ein Sohn des Pfarrers [[Friedrich Wilhelm Mader]]. Er wuchs in einem national geprägten Pfarrershaus auf. Mit Siebzehn meldete er sich als Freiwilliger zur Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem er in französische [[Kriegsgefangenschaft]] geriet. Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft schloss er sich 1920 einem [[Freikorps]] an. Anschließend studierte er Kunst an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Akademie in Stuttgart]]. Sein eigenes künstlerisches Werk als Maler erhielt damals maßgebliche Impulse durch seine Lehrer [[Arnold Waldschmidt]], [[Alexander Eckener|Alex Eckener]], [[Gottfried Graf]] und [[Ludwig Habich]]. Nach dem Abschluss seiner Studien wurde Mader als Lehrer in den Schuldienst aufgenommen. In den 1920er und 1930er Jahren unterrichtete er am [[Uhland-Gymnasium (Tübingen)|Uhland-Gymnasium]] in [[Tübingen]], wo er schließlich als Studienrat verbeamtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Dezember 1931 schloss sich Mader der NSDAP an (Mitgliedsnummer 774.428).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26940396&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Partei nahm er eine Reihe von Funktionärsposten wahr. Bis 1936 war er Kreisleiter in [[Nürtingen]]. Anschließend war er Gauhauptstellenleiter der Organisation [[Kraft durch Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1942 bis 1945 war Fritz Mader Professor für das Fachgebiet „Landschaft“ in der Fachgruppe Zeichnen und Malen der neu gebildeten [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kermer]]: &amp;#039;&amp;#039;Daten und Bilder zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Edition Cantz, 1988 (= Verbesserter Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: eine Selbstdarstellung&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Edition Cantz, 1988), o. P. [10]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Mader von den [[Alliierte#Die Drei Mächte bzw. die Vier Mächte|Alliierten]] gefangenen genommen und mehrere Jahre [[Internierung|interniert]]. Im April 1948 wurde er vor der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] [[Degerloch]] einem [[Entnazifizierung]]sverfahren unterzogen. In der Urteilsbegründung wurde ihm vorgehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Für einen demokratisch fühlenden Menschen war aus dem Programm und dem ganzen Verhalten der NSDAP von Anfang an die Gewaltherrschaft ersichtlich. Der Betr. konnte das alles auf seinem immerhin gehobenen Posten noch besser überblicken als ein x-beliebiger kleiner Pg., allein schon das Verhalten gegenüber den politischen und rassischen Gegnern und das Handhaben der Wahlen mußte ihm als Künstler die Augen öffnen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Arbogast: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftsinstanz&amp;#039;&amp;#039;, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem wurde er als ein vergleichsweise „weicher“ und nicht fanatischer Kreisleiter angesehen und als Minderbelasteter eingestuft. Er war damit einer von nur zwei Kreisleitern der Berufsgruppe Lehrer, die diese Einstufung erhielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arbogast&amp;quot;&amp;gt;Christine Arbogast: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftsinstanzen der württembergischen NSDAP: Funktion, Sozialprofil und Lebenswege einer regionalen NS-Elite 1920–1960&amp;#039;&amp;#039;. München: Oldenbourg, 1998&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1951 durfte Mader wieder im Schuldienst arbeiten: Er erhielt eine Anstellung als Lehrer bei einer Schule in [[Fellbach]] und wurde 1953 erneut als Studienrat verbeamtet. Diese vergleichsweise sehr frühere Wiederverbeamtung wurde auf die milde Beurteilung im Rahmen seines Entnazifizierungsverfahrens zurückgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arbogast&amp;quot;/&amp;gt; Von 1959 bis zu seiner Pensionierung 1963 war Mader dann als Oberstudienrat am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Fellbach tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Frankreich gefangen&amp;#039;&amp;#039;. Belser, Stuttgart 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fritz Mader. Kleine Werkauswahl&amp;#039;&amp;#039;, 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Artists of the World. A Bio-Bibliographical Index A-Z&amp;#039;&amp;#039;, 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|140924574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140924574|VIAF=107892586}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mader, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstlehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mader, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler, Kunsterzieher und politischer Funktionär (NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eschelbach (Neuenstein)|Eschelbach]], [[Öhringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Waiblingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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