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	<title>Fritz Ligges - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:09:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Ligges&amp;diff=118137&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geher: /* Sportliches */ Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2023-11-24T12:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sportliches: &lt;/span&gt; Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CHIO Rotterdam, Bestanddeelnr 924-9035.jpg|mini|hochkant=1.3|Fritz Ligges beim Nationenpreis der Springreiter von Rotterdam 1971]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Ligges&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1938]] in [[Asseln (Dortmund)|Asseln]]; † [[21. Mai]] [[1996]] in [[Herbern (Ascheberg)|Herbern]]) war ein deutscher [[Vielseitigkeitsreiten|Vielseitigkeits-]] und [[Springreiten|Springreiter]] und Bundestrainer der Jugend. Er feierte Erfolge in den 1960er bis 1980er Jahren, unter anderem errang er Einzel- und Mannschafts-Medaillen bei [[Olympische Sommerspiele|Olympischen Spielen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Geboren wurde Ligges als Sohn einer Landwirtfamilie. Sein Vater züchtete [[Kaltblüter (Pferd)|Kaltblüter]] als Arbeitstiere für den Verkauf und hielt ein paar Ponys. Auf diesen Ponys lernte Ligges schon in jungen Jahren reiten und den Umgang mit Pferden. Er besuchte die Realschule in Dortmund und nach seinem Abschluss dort die Landwirtschaftsschule, um eines Tages den Hof seines Vaters zu übernehmen. Seine zweijährige praktische Ausbildung in einem landwirtschaftlichen Betrieb brach er vorzeitig ab, um sich ganz dem Reiten widmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 heiratete er Ulrike Lauterjung, mit der er zwei Söhne hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportliches ===&lt;br /&gt;
1959 machte er durch Erfolge auf ländlichen Turnieren auf sich aufmerksam und wurde vom [[DOKR]] zu Lehrgängen nach [[Warendorf]] eingeladen, wo er unter anderem von [[Hans Günter Winkler]] unterrichtet wurde. Zu dieser Zeit lag Ligges Hauptaugenmerk noch auf der Vielseitigkeitsreiterei. Bereits 1960 qualifizierte er sich in dieser Disziplin für die Olympischen Spiele, wurde aber trotzdem nicht nominiert, weil man erfahreneren Reitern den Vorzug gab. 1961 und 1962 errang er jeweils mit &amp;#039;&amp;#039;Föhn&amp;#039;&amp;#039; die Deutsche Meisterschaft der Vielseitigkeitsreiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich optimal auf die [[Olympische Sommerspiele 1964/Reiten|Olympischen Spiele 1964]] vorbereiten zu können, siedelte er 1962 für zwei Jahre mit seinen Pferden nach Warendorf über. Die Qualifikation glückte und diesmal bestand auch kein Zweifel an seiner Nominierung, auch wenn sein bestes Pferd &amp;#039;&amp;#039;Föhn&amp;#039;&amp;#039; verletzt ausfiel. Auf seinem zweiten Pferd &amp;#039;&amp;#039;Donkosak&amp;#039;&amp;#039; errang er bei den olympischen Wettbewerben jeweils die Bronzemedaille in der Mannschafts- und in der Einzelwertung. Nach den Spielen orientierte er sich um und widmete sich vornehmlich der Springreiterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1967 engagierte sich Ligges mehr und mehr auch als Trainer, wobei er von seinen Reiterkollegen den Spitznamen &amp;quot;Damentrainer&amp;quot; verpasst bekam, weil er überwiegend Amazonen unterrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Olympische Sommerspiele 1972/Reiten|Olympischen Spiele 1972]] in [[München]] konnte sich Ligges erneut qualifizieren und wurde auch für die Mannschaft nominiert. Und obwohl er und sein Pferd &amp;#039;&amp;#039;Robin&amp;#039;&amp;#039; im Vorfeld als schwächstes Paar des deutschen Quartetts mit [[Gerd Wiltfang]], [[Hartwig Steenken]] und Hans Günter Winkler eingeschätzt wurden, bewiesen sie ihr Können und beendeten als bestes deutsches Paar den Mannschaftswettbewerb, den die Mannschaft mit der Goldmedaille abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür wurde er am 11. Dezember 1964 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sportbericht der Bundesregierung vom 29. September 1973 an den Bundestag - Drucksache 7/1040 - Seite 71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem olympischen Wettbewerb brach sich sein Pferd &amp;#039;&amp;#039;Robin&amp;#039;&amp;#039; ein Bein und musste nach langem Kampf letztendlich eingeschläfert werden. Auch das war ein Grund dafür, dass Ligges sich mehr und mehr auf die [[Pferdeausbildung|Ausbildung]] junger Pferde und Reiter fokussierte. So wurde beispielsweise das damalige Schweizer Talent [[Markus Fuchs (Reiter)|Markus Fuchs]] bei Ligges trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu seiner Karriere engagierte sich Ligges auch in der Zucht und baute sein eigenes [[Gestüt]] auf, dessen erstes Aushängeschild bis zu seinem Verkauf 1979 an Leon Melchior nach [[Zangersheide]] der Hengst &amp;#039;&amp;#039;Ramiro&amp;#039;&amp;#039; war. Ebenfalls im Jahr 1979 verkaufte Ligges den elterlichen Hof und baute bei Münster ein neues Anwesen, wo das &amp;#039;&amp;#039;Gestüt Ligges&amp;#039;&amp;#039; noch heute beheimatet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Olympische Sommerspiele 1984/Reiten|Olympischen Spiele 1984]] in [[Los Angeles]] qualifizierte er sich letztmals und gewann auf &amp;#039;&amp;#039;Ramzes&amp;#039;&amp;#039; Mannschafts-Bronze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 zog sich Ligges aus dem aktiven Sport zurück und übernahm das Amt des [[Bundestrainer]]s der Junioren und Jungen Reiter, mit denen er bis 1996 insgesamt 34 Medaillen auf internationalen Championaten gewinnen konnte. 1990 wurde ihm von der [[Deutsche Reiterliche Vereinigung|FN]] der Titel des Reitmeisters verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pferd-aktuell.de/misc/filePush.php?id=2577&amp;amp;name=Reitmeister&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem engagierte er sich stark beim [[Westfale|Westfälischen Pferdestammbuch]], dessen Vorstand er zehn Jahre angehörte und wo er Mitglied der [[Körung|Körkommission]] und des [[Auktion]]steams war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Mai 1996 starb Ligges an einem Herzinfarkt in seinem Heimatort Herbern. In Erinnerung an ihn erhielt im Jahr 2010 im [[Asseln (Dortmund)|Dortmunder Stadtteil Asseln]] eine neugebaute Straße den Namen Fritz-Ligges-Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-ost/Erinnerung-an-lachenden-Reiter-id3770848.html |wayback=20141101071321 |text=Fritz Ligges: Erinnerung an „lachenden Reiter“ }}, Anja Schröder für die [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]], 28. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olympic.org/uk/athletes/results/search_r_uk.asp &amp;#039;&amp;#039;Datenbank auf der Homepage des IOC&amp;#039;&amp;#039;] Mai 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/r/reitsport/_historie.htm &amp;#039;&amp;#039;www.sport-komplett.de&amp;#039;&amp;#039;] Mai 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Olympische Spiele:&lt;br /&gt;
** [[Olympische Sommerspiele 1964/Reiten|1964 in Tokio]]: Bronzemedaille Mannschaft, Bronzemedaille Einzel auf &amp;#039;&amp;#039;Donkosak&amp;#039;&amp;#039; in der Vielseitigkeit&lt;br /&gt;
** [[Olympische Sommerspiele 1972/Reiten|1972 in München]]: Goldmedaille Mannschaft, Einzelwertung 8. auf &amp;#039;&amp;#039;Robin&amp;#039;&amp;#039; im Springreiten&lt;br /&gt;
** [[Olympische Sommerspiele 1984/Reiten|1984 in Los Angeles]]: Bronzemedaille Mannschaft auf &amp;#039;&amp;#039;Ramzes&amp;#039;&amp;#039; im Springreiten&lt;br /&gt;
*weitere:&lt;br /&gt;
** 2× Deutscher Meister der Vielseitigkeitsreiter (1961 und 1962 jeweils auf &amp;#039;&amp;#039;Föhn&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** Sieger im &amp;#039;&amp;#039;Großen Preis von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (1966 auf &amp;#039;&amp;#039;Finette&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckhard F. Schröter: &amp;#039;&amp;#039;Das Glück dieser Erde …: Leben und Karriere deutscher Springreiter.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-596-23019-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Fritz Ligges}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gestuetligges.de/deutsch/home_de.html Website des Gestüts Ligges]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Olympiasieger im Springreiten (Mannschaft)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Deutscher Meister im Vielseitigkeitsreiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1058504614|VIAF=311037313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ligges, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (Springreiten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trainer (Springreiten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Vielseitigkeitsreiten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reitmeister (Deutsche Reiterliche Vereinigung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ligges, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Vielseitigkeits- und Springreiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Asseln (Dortmund)|Asseln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Mai 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Herbern (Ascheberg)|Herbern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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