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	<title>Fritz Laband - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Laband&amp;diff=102565&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hanseat: Name des Geburtsorts angepasst, da er zur Zeit seiner Geburt zu Deutschland gehörte und somit der deutsche Name der amtliche war.</title>
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		<updated>2026-01-07T13:42:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name des Geburtsorts angepasst, da er zur Zeit seiner Geburt zu Deutschland gehörte und somit der deutsche Name der amtliche war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname            =&lt;br /&gt;
| bildname            = &lt;br /&gt;
| bildunterschrift    = &lt;br /&gt;
| langname            = Friedrich Laband&lt;br /&gt;
| geburtstag          = [[1. November]] [[1925]]&lt;br /&gt;
| geburtsort          = [[Mikulczyce|Mikultschütz]]&lt;br /&gt;
| geburtsland         = [[Weimarer Republik|Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum         = [[3. Januar]] [[1982]]&lt;br /&gt;
| sterbeort           = [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
| sterbeland          = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| größe               = &lt;br /&gt;
| position            = [[Außenverteidiger|Rechter/Linker Außenverteidiger]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1936–1937|Reichsbahn SV Hindenburg}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1938–1943|[[TuS Hindenburg 09]]}}&lt;br /&gt;
| vereine_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1943–1945|[[SC Preußen Zaborze]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1945–1950|[[ZSG Anker Wismar]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1950–1956|[[Hamburger SV]]|122 (0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1956–1957|[[SV Werder Bremen]]|10 (0)}}&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1954|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]]|4 (0)}}&lt;br /&gt;
| trainer_tabelle =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich „Fritz“ Laband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1925]] in [[Mikulczyce|Mikultschütz]]; † [[3. Januar]] [[1982]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Fußballspieler. Als Spieler des [[Hamburger SV]] gewann der Verteidiger im Jahr 1954 mit der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] die [[Fußballweltmeisterschaft 1954|Weltmeisterschaft]] in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Hindenburg und Wismar ===&lt;br /&gt;
Fritz Laband entstammte einer Eisenbahnerfamilie aus [[Oberschlesien]]. Von 1936 bis 1937 begann er mit dem Fußballspiel beim Reichsbahn SV Hindenburg, danach gehörte er fünf/sechs Jahre dem [[TuS Hindenburg 09]] an, um dann mit 18 Jahren in der 1. Mannschaft des [[SC Preußen Hindenburg|SC Preußen Zaborze]] zu spielen. Am 20. Juni 1943 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 20. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.625.060).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24420246&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Armin Jäger | url=https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/sport/deutsche-sporthelden-nsdap-cilly-aussem-hans-guenter-winkler-e309720/ | titel=Die deutsche Geschichte lässt niemanden los | werk=[[sueddeutsche.de]] | datum=2024-03-13 |abruf=2024-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1945 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|flüchteten]] er und seine Familie aus Oberschlesien und kam als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] in die [[sowjetische Besatzungszone]]. Seine Fußballkarriere setzte er in [[Wismar]] zuerst bei der [[Anker Wismar#Strukturelle Entwicklung|SG Wismar-Süd]] fort, mit der er [[Fußball-Landesklasse Mecklenburg 1947/48#Staffel West|1947/48 in der Landesklasse, Staffel West]] den 1. Platz erreichte. In der [[Fußball-Landesklasse Mecklenburg 1946–1952|Endrunde um die mecklenburgische Meisterschaft]] belegte Wismar-Süd hinter Meister [[FC Mecklenburg Schwerin#Ursprünge im DDR-Fußball|SG Schwerin]] den 2. Platz. Am 20. Juni 1948 verlor er mit seiner Mannschaft in der [[Fußball-Ostzonenmeisterschaft 1948|Ostzonenmeisterschaft]] mit 1:3 gegen [[Turbine Halle#Die Nachkriegszeit – Vorgängervereine|SG Freiimfelde Halle]]. In der folgenden Saison 1948/49 gelang wiederum die Staffelmeisterschaft aber auch in den Endrundenspielen mit 10:2 Punkten die [[Fußball-Landesklasse Mecklenburg 1948/49|Meisterschaft in Mecklenburg]]. Zu dieser Zeit stürmte Laband noch auf Halblinks oder Linksaußen und erzielte in der Endrunde neun Tore. In der [[Fußball-Ostzonenmeisterschaft 1949|Ostzonenmeisterschaft]] verlor er aber am 29. Mai 1949 mit 0:10 gegen [[Fortuna Erfurt]]. Der Meister des Jahres 1949 von Mecklenburg spielte 1949/50 als [[Anker Wismar|ZSG Anker]] in der [[DDR-Oberliga (Fußball)|DDR-Oberliga]], erreichte aber lediglich den [[DDR-Fußball-Oberliga 1949/50|13. Platz]] und musste nach einem Entscheidungsspiel gegen die [[SG Altenburg Nord]] (2:3) den Abstieg hinnehmen. Laband war in 24 Ligaspielen für Wismar aufgelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laband wurde fünfmal in der Landesauswahl Mecklenburg eingesetzt. Es waren je zwei Regionalauswahlspiele gegen Thüringen (0:3, 2:3) und Brandenburg (1:5, 3:4) und das Wettbewerbsspiel um den [[Länderpokal (DFB)|Länderpokal 1949/50]] am 21. August 1949 in Potsdam erneut gegen Brandenburg, was wiederum mit 0:4 verloren wurde. In Potsdam lief Laband als linker Verteidiger an der Seite seiner Vereinskameraden [[Günter Szewierski]], [[Willi Schweiß]], [[Herbert Stegemann]] und [[Heinz Rennhack (Fußballspieler)|Heinz Rennhack]] unter Auswahltrainer [[Hans Siegert (Fußballtrainer)|Johannes Siegert]] auf. Mit der DDR-Auswahl nahm er an Testspielen 1950 gegen Sachsen-Anhalt (5:1), Sachsen (3:1) und am 28. Mai in Berlin gegen eine Prager Stadtauswahl (0:1) teil. Bei dieser Begegnung – er spielte an der Seite von [[Kurt Birkner]], [[Johannes Breitenstein]], [[Otto Knefler]], [[Heinz Satrapa]], [[Johannes Schöne (Fußballspieler)|Johannes Schöne]] und [[Herbert Rappsilber]] – wurden Späher des Hamburger SV auf Laband aufmerksam und insbesondere HSV-Mittelstürmer [[Werner Harden]], ein gebürtiger Schlesier, knüpfte den Kontakt und überzeugte Laband zum Wechsel nach Hamburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Raute&amp;quot;&amp;gt;Werner Skrentny, Jens R. Prüß: Mit der Raute im Herzen. S. 156&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberliga Nord, 1950 bis 1957 ===&lt;br /&gt;
Die Rautenträger holten neben Laband zur [[Fußball-Oberliga 1950/51|Saison 1950/51]] auch noch die weiteren Spieler [[Rolf Börner]], [[Karl-Heinz Liese]], [[Reinhold Ertel]] und [[Walter Schemel]] (Schemel wurde aber erst zur Saison 1951/52 spielberechtigt) an den Rothenbaum. Laband debütierte in der [[Fußball-Oberliga Nord|Oberliga Nord]] am 10. September 1950 bei einem 1:1 beim [[VfB Oldenburg]] als rechter Verteidiger. Er gewann mit dem HSV nach 29 Ligaeinsätzen die Meisterschaft im Norden und zog mit Trainer [[Georg Knöpfle]] in die [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1950/51|Endrunde um die deutsche Fußballmeisterschaft]] ein. Mit dem Verteidigerpaar Börner – Laband bestritt der Nordmeister alle sechs Gruppenspiele gegen [[Preußen Münster]], [[1. FC Nürnberg]] und [[Tennis Borussia Berlin]] und belegte mit 6:6 Punkten den 3. Rang. Am 27. Mai wurde der spätere Finalist Preußen Münster mit 5:1 besiegt. In seinem zweiten HSV-Jahr, [[Fußball-Oberliga 1951/52|1951/52]], war das Rundenergebnis identisch: Meister in der Oberliga Nord und 3. Gruppenplatz in der [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1951/52|Endrunde um die deutsche Meisterschaft]] mit 6:6 Punkten. Im Norden hatte der Abwehrspieler aus Wismar 27 Ligaspiele und in der Endrunde erneut alle sechs Gruppenspiele an der Seite von Börner absolviert. In den Heimspielen überzeugte der Nordmeister (6:0-Punkte), in den Auswärtsspielen gelang kein Punktgewinn. Auch dieses Jahr wurde der spätere Finalist, der [[1. FC Saarbrücken]], in Hamburg mit 4:1 geschlagen. [[Fußball-Oberliga 1952/53|1953]] folgte der Titelhattrick im Norden mit weiteren 28 Ligaeinsätzen. Das vierte HSV-Jahr, [[Fußball-Oberliga 1953/54|1953/54]], sollte zu einer denkwürdigen Runde werden: Erstens stürzte der Nordserienmeister auf den 11. Rang ab, zweitens debütierte der athletische Zweikämpfer in der Nationalmannschaft und gewann als Krönung mit der Herberger-Mannschaft die Weltmeisterschaft in der Schweiz. Zum schlechten Abschneiden in der Oberliga hatte wesentlich der Vier-Punkte-Abzug wegen unerlaubter Handgeldzahlungen an den umworbenen Bremer Angreifer [[Willi Schröder]] geführt. In der Nationalmannschaft debütierte der HSV-Verteidiger im letzten Länderspiel vor dem WM-Turnier, am 25. April 1954 in Bern gegen die Schweiz. Er agierte dabei an der Seite des Stammverteidigers [[Erich Retter]] als linker Verteidiger und erlebte dessen folgenschwere Verletzung in der 13. Minute, infolge deren der Stuttgarter seinen sicheren Platz im WM-Aufgebot verlor und Laband nachrückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im WM-Viertelfinalspiel gegen Jugoslawien am 27. Juni in Genf verletzte sich Laband bei einem Zweikampf mit [[Branko Zebec]], er wäre aber bereits zum Endspiel wieder fit gewesen. Dass die Verletzung aus dem Jugoslawienspiel zu seinem Karriereende geführt hätte, wie oftmals publiziert wurde, ist falsch. Die viel schwerwiegendere Knieverletzung zog sich der Verteidiger in einem Freundschaftsspiel vor Rundenbeginn 1954/55 am 7. August 1954 beim [[1. FC Köln]] (1:1) zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Raute&amp;quot;/&amp;gt; Er verpasste nicht nur den Rundenstart am 29. August, Laband bestritt durch die Verletzungsfolgen aus dem Kölner Freundschaftsspiel kein einziges Oberligaspiel in der [[Fußball-Oberliga 1954/55|Runde 1954/55]]. Lediglich in der [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1954/55|Endrunde um die deutsche Fußballmeisterschaft]] konnte er das Heimspiel am 22. Mai 1955 (1:0) gegen [[Viktoria 89 Berlin]] in dieser Runde für den HSV bestreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens R. Prüß, Hartmut Irle: Tore, Punkte, Spieler. Die komplette HSV-Statistik. S. 113&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Fußball-Oberliga 1955/56|1955/56]] gelang die Genesung nicht vollständig: Laband musste sich mit neun Oberligaeinsätzen und zwei Spielen in der [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1955/56|Endrunde um die deutsche Meisterschaft]] zufriedengeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt absolvierte er von 1950 bis 1956 für den HSV 143 Spiele, davon 122 in der Oberliga und 21 in den Endrunden um die deutsche Fußballmeisterschaft. Zur [[Fußball-Oberliga 1956/57|Saison 1956/57]] versuchte er nochmals einen Neuanfang, er wechselte zum Ligakonkurrenten [[Werder Bremen]]. Aber auch an der Weser scheiterte der Weltmeister von 1954 an seinem lädierten Knie. Sein Einsatz am 4. November 1956 bei einer 1:2-Auswärtsniederlage beim [[FC Altona 93]], stellte den Schlusspunkt als Vertragsspieler dar. Nach zehn Oberligaspielen für Werder war für Laband an der Seite von [[Dragomir Ilic]], [[Richard Ackerschott]], [[Hans Hagenacker]] und Willi Schröder die Runde beendet und seine höherklassige Karriere im Fußball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später spielte er noch ein Jahr für [[Grün-Weiss Eimsbüttel|Grün-Weiß 07 Hamburg]]. Nach seiner aktiven Laufbahn trainierte er den [[Buxtehuder SV]], den [[USC Paloma Hamburg]] und den [[SV Lurup]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalmannschaft und Weltmeister, 1954 ===&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|bundesdeutschen Nationalmannschaft]] kam Laband als [[Abwehrspieler|Verteidiger]] in vier Spielen zum Einsatz. Sein erstes Länderspiel bestritt er beim 5:3-Sieg über die [[Schweizer Fussballnationalmannschaft|Schweiz]] am 25. April 1954 in [[St. Jakob-Park#Stadion von 1954|Basel]]. Höhepunkt seiner Karriere war die Teilnahme an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1954|Fußballweltmeisterschaft 1954]] in der [[Schweiz]], bei der er mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister wurde. Er spielte dort in den beiden Begegnungen der Vorrunde gegen die [[Türkische Fußballnationalmannschaft|Türkei]] (4:1 und 7:2) sowie im Viertelfinale beim 2:0 gegen [[Jugoslawische Fußballnationalmannschaft|Jugoslawien]]. Der [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg|Hamburger Senat]] überreichte ihm dafür die &amp;#039;&amp;#039;Silberne Senatsplakette&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.abendblatt.de/archiv/1954/article202785065/Ehrung-durch-den-Senat.html Ehrung durch den Senat]&amp;#039;&amp;#039;, Bericht im Archiv des [[Hamburger Abendblatt]]es (abgerufen am 12. Juni 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahleinsätze hatten für den HSV-Verteidiger, er konnte auf der rechten wie auch auf der linken Seite eingesetzt werden, mit dem Repräsentativspiel am 10. Oktober 1953 in Dortmund zwischen Westdeutschland und Norddeutschland begonnen. Einen Tag später, den 11. Oktober, trat die DFB-Nationalmannschaft in [[MHPArena|Stuttgart]] zum WM-Qualifikationsspiel gegen das [[Saarländische Fußballnationalmannschaft|Saarland]] an (3:0), wo [[Erich Retter]] und der Debütant [[Herbert Erhardt]] verteidigten. Am 21. November spielte die Nordauswahl mit Laband in Hamburg gegen eine deutsche B-Auswahl (1:5) und am Tag danach besiegte die Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel [[Norwegische Fußballnationalmannschaft|Norwegen]] mit 5:1. Dabei trat die DFB-Auswahl mit dem Stammverteidigerpaar Retter und [[Werner Kohlmeyer]] an. Am 28. Februar 1954 kam Laband zum dritten Einsatz in der Nordauswahl beim Spiel gegen den Südwesten (2:4). Am 25. April 1954 debütierte er in Basel beim letzten Länderspiel vor dem WM-Turnier in der Nationalmannschaft. Er bildete mit Retter auf der linken Seite das Verteidigerpaar. Retter verletzte sich in der 12./13. Minute so schwer am Knie, dass er die anschließende Weltmeisterschaft verpasste. In der Schweiz absolvierte Laband drei Länderspiele, wobei insbesondere sein Einsatz am 27. Juni in [[Stade des Charmilles|Genf]] im Viertelfinale gegen die offensivstarken Jugoslawen (2:0) herausragte. Die Angreifer vom Balkan – [[Miloš Milutinović]], [[Stjepan Bobek]], [[Rajko Mitić]], [[Bernard Vukas]] und Branko Zebec – gehörten zu dieser Zeit unbestritten der europäischen Spitzenklasse an und waren klar favorisiert. Die deutsche Mannschaft stand überwiegend in der Defensive und konnte nur durch Konter das Tor von [[Vladimir Beara]] gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Fußball ==&lt;br /&gt;
In späteren Jahren geriet er als Gastronom in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Bis kurz vor seinem Tod 1982 arbeitete er in seinem erlernten Beruf als Elektriker und zuletzt als Fahrer des Firmenchefs der Firma Kobolt in [[Hamburg-Rothenburgsort]]. Anfang der 1980er Jahre wurde bei Fritz Laband, der lange geraucht hatte, [[Kehlkopfkrebs]] diagnostiziert. Er erlag dessen Folgen schließlich 56-jährig im Hamburger [[Krankenhaus St. Georg (Hamburg)|Krankenhaus St. Georg]]. Er wurde auf dem [[Friedhof Bergedorf]] beigesetzt. Dort erinnert ein Grabstein mit einem Fußball an den Sportler Laband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Skrentny, Jens R. Prüß: Mit der Raute im Herzen. Die große Geschichte des Hamburger SV. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2008. ISBN 978-3-89533-620-1. S. 156&lt;br /&gt;
* Jens R. Prüß, Hartmut Irle: Tore, Punkte, Spieler. Die komplette HSV-Statistik. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2008. ISBN 978-3-89533-586-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Meyer, Volker Stahl, Uwe Wetzner: Fußball-Lexikon Hamburg. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2007. ISBN 978-3-89533-477-1. S. 199/200.&lt;br /&gt;
* Lorenz Knieriem, Hardy Grüne: Spielerlexikon 1890–1963. Agon Sportverlag. Kassel 2006. ISBN 978-3-89784-148-2. S. 222.&lt;br /&gt;
* [[Hanns Leske]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie des DDR-Fußballs]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3, S. 285.&lt;br /&gt;
* International Federation of Football History &amp;amp; Statistics (Hrsg.): 11 Zeitschrift für internationale Fußball-Geschichte und -Statistik. Nr. A. Sonderausgabe über den deutschen Fußball. IFFHS-Journal. Wiesbaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dieheldenvonbern.de/chronik.phtml?q=B118 Porträt bei dieheldenvonbern.de]&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|fritz-laband}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weltmeister-Kader Deutschlands 1954}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laband, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (TSG Wismar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Hamburger SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Werder Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballweltmeister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Buxtehuder SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laband, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Laband, Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mikulczyce]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hanseat</name></author>
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