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	<title>Fritz Kunert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Kunert&amp;diff=556207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stemmerter: /* Reichstagsabgeordneter */ typo</title>
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		<updated>2026-03-10T14:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Reichstagsabgeordneter: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Kunert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1850]] in [[Altlandsberg]]; † [[26. November]] [[1931]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Kunert, der ursprünglich [[evangelisch]]en Glaubens war, besuchte nach dem Abschluss der [[Volksschule]] von 1867 bis 1870 das [[Lehrerseminar]] in [[Kyritz]] und war anschließend als Volksschullehrer tätig. Nach seiner Hinwendung zum Sozialismus trat er aus der evangelischen Kirche aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunert war mit [[Marie Kunert|Marie]], geb. Bombe, verheiratet, die später ebenfalls Reichstagsabgeordnete wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:USPD-Vorstand.jpg|miniatur|rechts|Gruppenfotografie Ende des Jahres 1919 mit Angehörigen des USPD-Parteivorstandes und weiteren prominenten Vertretern der Unabhängigen Sozialdemokraten anlässlich eines Besuchs von [[Friedrich Adler (Politiker)|Friedrich Adler]] (vierter von links), einem führenden Vertreter der österreichischen Sozialdemokratie. Unter den Abgebildeten: [[Arthur Crispien]], [[Wilhelm Dittmann]], Friedrich Adler, [[Richard Lipinski]], [[Wilhelm Bock (Politiker, 1846)|Wilhelm Bock]], [[Alfred Henke]], [[Curt Geyer]], [[Fritz Zubeil]], [[Hugo Haase]], Fritz Kunert, [[Georg Ledebour]], [[Emanuel Wurm]]]]&lt;br /&gt;
Kunert war ursprünglich SPD-Mitglied. Vom 12. Juni 1888 bis 1889 war er Mitglied der [[Berliner Stadtverordnetenversammlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Fricke, S. 576.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1889 wurde er Nachfolger von [[Bruno Geiser]] als Redakteur der „Schlesischen Nachrichten“ in [[Breslau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Müller.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Ersten Weltkrieg war er einige Jahre Heimleiter eines Arbeiter-Jugendheimes in der Brunnenstraße in [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Retzlaw]]: &amp;#039;&amp;#039;Spartakus&amp;#039;&amp;#039; – Aufstieg und Niedergang, Erinnerung eines Parteiarbeiters, Verlag Neue Kritik, Frankfurt 1971, S. 134, ISBN 3-8015-0096-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Parteispaltung im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ging er 1917 zur USPD. Als sich die USPD-Mehrheit 1920 mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] vereinigte, gehörte er zur Minderheit, die die Partei aufrechterhielt. Im Mai 1922 kehrte er zur SPD zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reichstagsabgeordneter ==&lt;br /&gt;
Dem [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag des Kaiserreiches]] gehörte Kunert von 1890 bis 1893, 1896 bis 1907 und erneut von 1909 bis 1918 jeweils für den Wahlkreis „[[Merseburg]] 4-Halle-Saalkreis“ an. Nach der Kriegserklärung Deutschlands an Russland und Frankreich war er neben [[Otto Rühle (Politiker, 1874)|Otto Rühle]] einer von zwei SPD-Reichstagsabgeordneten, die am 4. August 1914 nicht der Bewilligung der Kriegskredite zustimmten, sondern vor der Abstimmung den Saal verließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pascal Beucker |Titel=Pazifismus - ein Irrweg? |Verlag=Verlag W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=2024 |ISBN=978-3-17-043433-2 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wahl zur Deutschen Nationalversammlung|1919]]/20 war Kunert Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]], um dann bis 1924 erneut dem Reichstag anzugehören. In der Nationalversammlung setzte er sich insbesondere für die Aufhebung jeglicher [[Staatsleistung]]en an die Kirchen und Religionsgemeinschaften ein. Zudem forderte er eine strikte [[Trennung von Kirche und Staat]], indem u.&amp;amp;nbsp;a. das Privileg der Religionsgemeinschaften in Krankenhäusern, in Gefängnissen und beim Militär religiöse Handlungen zu vollziehen beseitigt wird. Zudem beantragte er am 16. Juli 1919 in der Nationalversammlung die Verstaatlichung des gesamten Gesundheitswesens. Mit diesen Forderungen konnte er sich jedoch nicht durchsetzen. 1924 nahm er altersbedingt Abschied von der Politik. In Erinnerung an den ersten Reichstagsabgeordneten der SPD in Halle ist seit 1946 eine Straße in der sachsen-anhaltinischen Stadt nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buergerstiftung-halle.de/projekte/bildung-im-voruebergehen/strasse/fritz-kunert-strasse/ |titel=Fritz-Kunert-Straße – Bildung im Vorübergehen |sprache=de |abruf=2025-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an die Feier der Jugend-Aufnahme in der freireligiösen Gemeinde zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;.  Rubenow, Berlin 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fernziele. Eine festliche Ansprache gehalten beim Stiftungs-Fest der Mitgliedschaft des deutschen Tischlerverbandes zu Breslau im Juli 1892&amp;#039;&amp;#039;. Wörlein &amp;amp; Comp., Nürnberg 1892. [http://library.fes.de/breslau/pdf/selaa679/selaa679.pdf Digitalisat] &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die allgemeine Volksschule&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die neue Zeit]]. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens&amp;#039;&amp;#039;.  10.1891-92, 2. Band(1892), Heft 43, S. 518–526. [http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.01155&amp;amp;dok=1891-92b&amp;amp;f=189192b_0518&amp;amp;l=189192b_0526 Digitalisat] &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Vehme des Militarismus. Nach kriegsgerichtlichen Erkenntnissen&amp;#039;&amp;#039;. Wörlein &amp;amp; Comp., Nürnberg 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus unserem modernen Kunstleben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens&amp;#039;&amp;#039;. 12.1893-94, 1. Band (1894), Heft 14, S. 428–436. [http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.01613&amp;amp;dok=1893-94a&amp;amp;f=189394a_0428&amp;amp;l=189394a_0436 Digitalisat] &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Cosima Wagner]]s Ringen um den Parsifalschutz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialistische Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039;. 36(1930), Heft 12, S. 1244–1252. [http://library.fes.de/cgi-bin/digisomo.pl?id=00395&amp;amp;dok=1930/1930-12-22&amp;amp;f=1930_1244&amp;amp;l=1930_1252 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theodor Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;45 Führer aus den Anfängen und dem Heldenzeitalter der Breslauer Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. Robert Hermann, Breslau 1925, S. 120–123 [http://library.fes.de/breslau/pdf/a802317/a802317_03.pdf Digitalisat].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fritz Kunert und Marie Kunert&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band I. &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. J.H.W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 174–175.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Fricke (Historiker)|Dieter Fricke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Arbeiterbewegung 1869–1914. Ein Handbuch über ihre Organisation und Tätigkeit im Klassenkampf&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1976, S. 558–561, 563, 576.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130012114}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Fritz Kunert|1381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130012114|VIAF=70025160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kunert, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kunert, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altlandsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stemmerter</name></author>
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