<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_Krischen</id>
	<title>Fritz Krischen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_Krischen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Krischen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T15:03:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Krischen&amp;diff=1860652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArthurMcGill: besser bei der Ersterwähnung aufgehoben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Krischen&amp;diff=1860652&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-31T14:44:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;besser bei der Ersterwähnung aufgehoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Krischen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Friedrich Krischen (* [[26. Dezember]] [[1881]] in [[Köln]]; † [[15. Juli]] [[1949]] in [[Lübeck]]), war ein deutscher [[Architekt]], [[Bauforscher]] und [[Klassischer Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalschen Gymnasiums]] in Berlin, wo sein Vater als Postdirektor tätig war, studierte Krischen zunächst [[Architektur]] an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]]. Er schloss das Studium mit dem Diplom ab und bestand nach dem [[Referendar]]iat 1907 das 2.&amp;amp;nbsp;Staatsexamen zum Regierungsbaumeister ([[Assessor]]). Anschließend studierte er sowohl in Berlin als auch an der [[Universität Greifswald]] noch [[Archäologie]], wo er auch 1911 bei [[Erich Pernice]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. promovierte. Danach war er von 1912 bis 1913 Assistent der Klasse für Architektur- und Ornamentzeichnen an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin|Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antje Kalcher, Dietmar Schenk |Titel=Vor der UdK |Auflage=1 |Verlag=Universität der Künste Berlin |Ort= |Datum=2024 |ISBN= |Seiten=59|Online= https://opus4.kobv.de/opus4-udk/frontdoor/deliver/index/docId/2165/file/Schenk_et_al_Vor_der_UdK.pdf }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und verschiedenen Forschungsreisen berief ihn 1919 die [[RWTH Aachen]] als ordentlichen Professor für das Fachgebiet &amp;#039;&amp;#039;Formenlehre der antiken und mittelalterlichen Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1924 folgte Krischen schließlich einem Ruf an die [[Technische Hochschule Danzig]] als Ordinarius für Allgemeine Kunstgeschichte, Baugeschichte und Formenlehre der Antike. Dort lehrte er bis zu seiner aus politischen Gründen erzwungenen Zwangsemeritierung im Jahr 1939&amp;lt;ref&amp;gt;[https://memorial-rotary.de/members/2047 &amp;#039;&amp;#039;Dr. Fritz Krischen&amp;#039;&amp;#039;], Kurzvita auf rotary.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und leitete zwischenzeitlich in den Jahren 1931/1932 die Hochschule auch als [[Rektor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und der Vertreibung aus Polen lebte Krischen ab 1945 in Lübeck, wo er sowohl an der dortigen [[Volkshochschule]] unterrichtete als auch einen Lehrauftrag an der [[Universität Hamburg]] ausübte. Darüber hinaus wurde er zu Vorträgen in die Schweiz eingeladen und widmete sich der Erstellung seiner letzten bedeutenden Publikation über die &amp;#039;&amp;#039;Weltwunder der Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Durch seinen plötzlichen Tod im Jahre 1949 konnte dieses Buch erst posthum fertiggestellt und 1956 herausgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
In seinen beiden Fachgebieten galt Krischen von Anfang an als eine gefragte und kompetente Persönlichkeit. Als Architekt erhielt er bereits 1911 den [[Schinkelpreis]] für hervorragende technisch-wissenschaftliche Leistungen im Bauwesen, der nur an Nachwuchskräfte im Architekturwesen vergeben wurde, die nicht älter als 35 Jahre alt sind. Zwei Jahre später gewann er den Wettbewerb für die Neugestaltung des [[Altes Rathaus (Potsdam)|Alten Rathauses von Potsdam]], der jedoch nie realisiert werden konnte, da sich die Stadtvertreter stattdessen für den Ausbau des [[Palast Barberini|Palastes Barberini]] entschieden hatten. Weiterhin wurde sowohl 1921 bis 1923 in [[Aachen]] als auch 1929 bis 1931 in [[Danzig]] der Bau mehrerer Wohn- und Siedlungshäuser nach seinen Entwürfen ausgeführt. Schließlich gewann Krischen im Jahr 1934 noch den Wettbewerb für den Ausbau des Danziger Staatstheaters, auch bekannt als Danziger Stadttheater &amp;#039;&amp;#039;Kaffeemühle&amp;#039;&amp;#039;, das nach 1945 jedoch nicht wieder aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während seines Studiums in Berlin, als er 1908 einer Nebentätigkeit am Berliner [[Pergamonmuseum]] nachging, wurden sowohl [[Theodor Wiegand]] als auch [[Robert Koldewey]] auf Krischen aufmerksam und luden ihn zu ihren jeweiligen Ausgrabungsexkursionen unter anderem nach [[Milet]], [[Didyma]], [[Priene]], [[Samos]] und [[Babylon]] ein. Ab 1912 leitete Krischen selbstständig Ausgrabungen in [[Pompeji]], [[Knidos]], [[Ephesos]], [[Halikarnassos]] und [[Konstantinopel]], aber auch in [[Trier]]. In den Jahren 1917/18 gehörte er der Mazedonischen landeskundlichen Kommission an, die im Auftrag der deutschen Besatzungsmacht und der zuständigen Heeresleitung denkmalgeschützte Bauten und archäologische Funde in [[Nordmazedonien|Mazedonien]] und hier vor allem im Gebiet um [[Stobi]] und [[Prilep]] freilegen, rekonstruieren und begutachten sollte. Zusammen mit [[Walter Andrae]] gehörte er 1928 zu dem Team, das für die Rekonstruktion des [[Pergamonaltar]]s in Berlin zuständig war. Schließlich übernahm er nach seiner Zwangsemeritierung 1939 die technische Leitung der Ausgrabungen im ägyptischen [[Hermopolis Magna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Krischen erstellte mehrere bedeutende Publikationen und graphische Buchillustrationen, wobei er teilweise mit seinem Freund und Kollegen [[Armin von Gerkan]] zusammenarbeitete. In seinem letzten, posthum veröffentlichten Werk &amp;#039;&amp;#039;Weltwunder der Baukunst&amp;#039;&amp;#039; fasste er seine für ihn wichtigsten Forschungsergebnisse beispielsweise über den [[Turm von Babylon]], die [[Hängende Gärten der Semiramis|Hängenden Gärten der Semiramis]], den [[Tempel der Artemis in Ephesos]] sowie über das [[Mausoleum von Halikarnassos]] oder die ionische Formensprache zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gehörte Krischen der [[Koldewey-Gesellschaft]] an, zu deren Mitbegründern er auch zählte, sowie dem [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Institut]] und der preußischen Akademie für Bauwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Festtag am Hofe des Minos&amp;#039;&amp;#039;. Schoetz &amp;amp; Parrhysius-Verlagshandlung, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Befestigungen von Herakleia am Latmos&amp;#039;&amp;#039;. Vereinigung wissenschaftlicher Verleger, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thermen und Palaestren&amp;#039;&amp;#039; (mit A. v. Gerkan). Hans Schoetz &amp;amp; Co., Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; [Techn. Hochschule], Danzig 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die griechische Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gebr. Mann, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Landmauer von Konstantinopel&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1. &amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Wiederherstellung mit begleitendem Text&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtmauern von Pompeji und griechische Festungsbaukunst in Unteritalien und Sizilien&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antike Rathäuser&amp;#039;&amp;#039;. Gebr. Mann, Berlin 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltwunder der Baukunst in Babylonien und Jonien&amp;#039;&amp;#039;. E. Wasmuth, Tübingen 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender]]&amp;#039;&amp;#039; 1926, Sp. 1030.&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/1946/11/volkshochschule Fritz Krischen: &amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 11, 2. Mai 1946&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|50|50|Krischen, Friedrich|[[Walter Karnapp]]|116546492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116546492}}&lt;br /&gt;
* [https://bentchev.tripod.com/mazedonien-1918.htm bentchev.tripod.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116546492|LCCN=n/88/114039|VIAF=76402799}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krischen, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pompejiforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Hochschule Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krischen, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krischen, Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauforscher und Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
	</entry>
</feed>