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	<title>Fritz Korter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Korter&amp;diff=1042150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Werke */</title>
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		<updated>2026-01-25T22:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dahn-SWP.JPG|mini|Das Kriegerdenkmal 1914–18&amp;lt;br /&amp;gt;in Dahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NW F-Ebert-Str. 44 Fritz Korter.jpg|mini|Neustadt/Weinstraße, Friedrich-Ebert-Str. 44, Figurengruppe „Vertrau auf Gott“, 1936]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fackelbrunnen Kaiserslautern.jpg|mini|Der Fackelbrunnen&amp;lt;br /&amp;gt;in Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Korter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1892]] in [[Kaiserslautern]]; † [[7. Juni]] [[1945]] in [[Worms]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch Standesamt Worms 1945, Nr. 909. „Todesursache Erschöpfung.“&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Korter wurde als Sohn von Lorenz Korter und Magdalene, geb. Born, 1892 in Kaiserslautern geboren. Gestorben ist Fritz Korter mit nur 53 Jahren in Worms an Erschöpfung, als er sich 1945 auf dem Heimweg aus dem Osten befand. Fritz Korter war mit dem Maler [[Otto Dill]] und dessen Frau Emmy Dorothea geb. Schleidt eng befreundet. Sie adoptierten den früh verwaisten Sohn Korters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Gross-Roath |Titel=Kaiserslauterer Bildhauer. Zwischen Tradition und Moderne |Hrsg=Marlene Jochem, Referat Kultur der Stadt Kaiserslautern |Sammelwerk=Schriftenreihe des Theodor-Zink-Museums |Band=Heft |Nummer=12 |Datum=2005 |Seiten=44-49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Florian Dill-Korter war später Opernsänger in Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Zunächst arbeitete Fritz Korter als Schreiner. Von 1912 bis 1920 besuchte er in München die [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste]] und war dort Schüler von [[Erwin Kurz (Bildhauer)|Erwin Kurz]], [[Adolf von Hildebrand]] und [[Fritz Behn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dieter Burghaus |url=https://www.baukultur-kaiserslautern.de/projekte/korter-plastik-1/infos-zum-k%C3%BCnstler-und-seinem-werk/ |titel=Fritz Korter: Wer war er? |hrsg=Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern |abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daran schloss sich ein kurzer Aufenthalt in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Gross-Roath: Heft Nr. 12, 2005, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 ließ er sich als freischaffender [[Bildhauerei|Bildhauer]] in seiner Geburtsstadt nieder und zog 1923 in ein Atelier auf dem [[Einsiedlerhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rheinpfalz-Redaktion |url=https://www.baukultur-kaiserslautern.de/projekte/korter-plastik-1/infos-zum-k%C3%BCnstler-und-seinem-werk/ |titel=Vom Planschbecken zum Brunnen umfunktioniert. |werk=Die Rheinpfalz |datum=2018-05-16 |abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1922 war Fritz Korter Mitglied im Bund Pfälzer Künstler, später gehörte er auch der [[Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler]] an. Ab 1928 war er mehrfach [[Jury (Wettbewerb)|Jurymitglied]] bei Ausstellungen der APK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 beteiligte er sich an der Ausstellung des neu gegründeten Freien Bundes Pfälzischer Bildhauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Gross-Roath: Heft Nr. 12, 2005, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Unter den wenigen Werken, die von Fritz Korter erhalten sind, zeugen einige von der Zusammenarbeit mit [[Hermann Hussong]], dem [[Architekt]]en und Leiter der Bau-AG Kaiserslautern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schuf Fritz Korter 1924/1925 für die Wohnanlage St.-Marien-Platz 13, in der die Verwaltung der Bau-AG Platz fand, eine aus dem damals üblichen Betonguss gefertigte Frauen-Statue. Diese bisweilen „Mädchen“ genannte Figur wurde auf dem Treppenturm des Gebäudes angebracht. Bei der Sanierung im Jahr 2002 verschwand die Plastik. Da die Bau-AG über ein Modell der Plastik verfügte, wurde von ihr auf Initiative des Vereins für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern durch die Bildhauerin Bärbel Schmitt aus Sandstein des [[Carl Picard|Steinbruchs Picard]] eine Replik erschaffen. Sie steht seit 2014 auf dem [[Norbert Thines|Norbert-Thines]]-Platz gegenüber der [[Marienkirche (Kaiserslautern)|Marienkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern |url=https://www.baukultur-kaiserslautern.de/projekte/korter-plastik-1/die-statue-wird-aufgestellt/ |titel=Endlich: Die Mädchen-Statue wird aufgestellt. |hrsg=Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern |datum=2014-05-23 |abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bei einem Gebäudekomplex der Bau-AG, dem sogenannten [[Rundbau (Kaiserslautern)|Rundbau]] an der Königstraße, befindet sich ein Ende der 1970er Jahre zum Brunnen umfunktioniertes Planschbecken. Seit dem 26. Juni 1989 wird die Anlage durch die Skulptur „Die zwei Schwestern“ von Fritz Korter ergänzt. Ursprünglich hatte der Bildhauer sie als Brunnenplastik für die Villa Stähler am [[Rittersberg (Kaiserslautern)|Rittersberg]] 13 gefertigt. Seit dem Abriss der Villa 1989 im Zuge des [[Pfalztheater|Neubaus des Theaters]] schmückt das Werk aus Kunststein den geraden Beckenrand im Innenbereich des Rundbaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Fachbereich Architektur der FH Kaiserslautern: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.hermann-hussong.de/deutsch/hu_proj.htm Eine Auswahl seiner Projekte]&amp;#039;&amp;#039; auf Hermann-Hussong.de, zuletzt aufgerufen am 26. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 schuf Fritz Korter zwei „Rossebändiger“ zur Eröffnung des [[Volkspark Kaiserslautern|damaligen Ausstellungsgeländes in Kaiserslautern]], das von Hermann Hussong geplant worden war. Die Skulpturen wurden von Fritz Korter aus einem in klassischer Schaltechnik gegossenen Block aus Terrazzo-Mörtel Schritt für Schritt herausgearbeitet. Bei der Zerstörung der gesamten Ausstellungsanlage am 1. Januar 1945 wurde die eine Skulptur schwer beschädigt, die leicht beschädigte andere blieb übrig. 1957 wurden die Ruinen der Ausstellungshalle gesprengt, der Volkspark entstand an dieser Stelle. Die Skulptur geriet in Vergessenheit. Sie wurde 1984 von Efeu befreit und mit einem Dampfstrahler gereinigt sowie ausgebessert. Eine dauerhafte Restaurierung fand ab August 2005 unter der gestalterischen Beratung durch die [[Meisterschule für Handwerker]] in Kaiserslautern statt. Am 19. Mai 2006 wurde die Skulptur durch den damaligen Oberbürgermeister [[Bernhard J. Deubig]] enthüllt; sie ist das einzige Zeugnis des früheren Ausstellungsgeländes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Fritz Korter aus [[Obersulzbacher Sandstein]] gemeißelte [[Fackelbrunnen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;gdke&amp;quot;&amp;gt;[http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Kaiserslautern.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler in Kaiserslautern&amp;#039;&amp;#039; (PDF-Datei; 1,33&amp;amp;nbsp;MB)] S.&amp;amp;nbsp;7, 29. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Stadtmitte von Kaiserslautern wurde am 30. April 1939 eingeweiht. Er stand damals im Zentrum eines Rondells, von dem sechs Straßen ausgingen. Im Zuge des Baus des [[Karstadt]]-Kaufhauses 1975 fand eine Umstrukturierung statt, der Brunnen musste weichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Die Rheinpfalz-Redaktion |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern_artikel,-brunnen-auf-wanderschaft-_arid,317709.html |titel=Brunnen auf Wanderschaft |hrsg=Die Rheinpfalz |datum=2015-04-08 |abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen hat er seinen Platz in der neugestalteten Stadtmitte von Kaiserslautern unweit seines ursprünglichen Standorts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Neustadt an der Weinstraße]] befindet sich im [[Schöntal (Neustadt)|Schöntal]] ein Stadion, das in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] zu parteipolitischen Zwecken und als Übungs- und Wettkampfstätte genutzt wurde. 1941 wurde im Eingangsbereich des Stadions ein Adler angebracht, den Fritz Korter aus [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardter]] Sandstein geschaffen hatte. Ebenfalls in Neustadt an der Weinstraße ist eine Figur von 1936 erhalten geblieben, die den Treppenhaus-Turm des Hauses Friedrich-Ebert-Str. 44 ziert. Unter der Darstellung mit einer Frau mit Kind findet sich die Inschrift: „Vertrau auf Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschollen sind folgende Figuren: fünf Figuren auf dem getreppten Giebel der Kreisbauernkammer, [[Wohnanlage Fischerstraße|Fischerstraße Kaiserslautern]], Figuren an der Außenfassaden des Arbeitsamtes [[Pirmasens]], an der [[Sparkasse Südwestpfalz|Städtischen Sparkasse Zweibrücken]], am Hauptportal des [[Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein]], geschaffen 1930, sowie der 1937 geschaffene „[[Mercurius|Merkur]]“ an der Friedrich-List-Schule [[Saarbrücken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Hauptfriedhof (Kaiserslautern)|Kaiserslauterer Hauptfriedhof]] gestaltete Fritz Korter die Gräber der Familien Dr. Zschocke, Holzwaren-Hersteller, und Engelhardt sowie Becker. In Friedrichshafen stammt das Grabmal der Familie Dr. Dornier von ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Gross-Roath: Heft Nr. 12, 2005, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ludwigshafen schuf Fritz Korter das BASF-Ehrenfeld für die Opfer des Explosionsunglücks 1921 aus Muschelkalk. 1932 wurde in Zweibrücken das Regimentskriegerdenkmal 1914–18 des [[Königlich Bayerisches 22. Infanterie-Regiment „Fürst Wilhelm von Hohenzollern“|Königlich Bayerischen 22. Infanterie-Regiments &amp;#039;Fürst Wilhelm von Hohenzollern&amp;#039;]] enthüllt. In [[Dahn]] befindet sich das von Fritz Korter gestaltete [[Kriegerdenkmal (Dahn)|Kriegerdenkmal 1914–18]] auf dem Marktplatz, weitere gibt es in [[Schmalenberg]], [[Oberlustadt]] und [[Horschbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Korter schuf einige Büsten, so die von Otto Dill, von [[Anton Weiher]], von Schulmöbelfabrikant Kommerzienrat Gottfried Zschocke, dem Grafiker [[Carl Maria Kiesel]], Wengenmayr, dem Opernsänger Stojewski u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Gross-Roath: Heft Nr. 12, 2005, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|3|100.||Korter, Fritz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.baukultur-kaiserslautern.de/projekte/korter-plastik-1/florian-dill-korter-zu-besuch/ Webseite zum Besuch des Sohnes Florian Dill-Korter an einer Skulptur des Vaters, 2016]&lt;br /&gt;
{{commons|Fritz Korter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1249936144|VIAF=4017164298395908630003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Korter, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaiserslautern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Korter, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Worms]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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